Sie haben Post! Von wem – das verraten nicht nur der Absender und der Inhalt, sondern auch die E-Mail-Adresse selbst. So untersuchten die Psychologen Mitja Back, Stefan Schmukle und Professor Boris Egloff von der Universität Leipzig die E-Mail-Adressen von 600 Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren und verglichen diese mit deren (über einen Fragebogen ermittelten) Persönlichkeitseigenschaften. Ergebnis ihrer Studie: Die E-Mail-Adresse taugt durchaus als Psychogramm des Absenders.
Wir sind, wie unsere Mailadresse heißt. Oder wissenschaftlicher ausgedrückt: E-Mail-Adressen sind ein Spiegel der Persönlichkeit. So sind Personen mit ausgefallenen, kreativen, witzigen E-Mail-Adressen auch selbst eher extrovertiert und offen. Niedliche Namen wiederum lassen auf einen gutmütigen und verträglichen Menschen schließen, während großspurige (der_macher@alleskoenner.de) wie anzügliche Adressen (honey.bunny69@hotmail.de) eher einen Narziss als Absender haben.
Als besonders gewissenhaft werden der Studie zufolge übrigens Menschen eingeschätzt, deren Mailbox auf .de endet. Hinter einer Adresse mit .com-Endung vermutet die Mehrheit (fragen Sie mich nicht wieso) eine weniger gewissenhafte Person.



Menachem
Die Steigerung dieser Persönlichkeitsaussage, so glaube ich, ist der “blog”.
Jochen Mai
@Menachem: Nein, es ist DAS Blog… ;-)
Sebastian
… der Blog ist schon korrekt (s. Duden)
Erfolgs-Blogger
Guten Morgen,
kleine Anekdote zum Thema: Die Mainzer Wirtschaftsjunioren schrieben dereinst ein wochenendliches Assessment-Center (stimmen die s?) für Schüler aus und baten um Bewerbungen, die vorgegebene Kriterien zu erfüllen hatten. Und da schrieb tatsächlich einer mit der psychogrammatischen Adresse DopeChecker@.com…
Und bitte bitte: Vergesst mir DAS Betreff nicht:
http://www.fokus-erfolg.de/index.php/betreff-reawawfwdauf-viren-geprueft
Herzlichst Guido
Jochen Mai
@Sebastian: Das Blog! (DAS Tagebuch, DAS Logbuch)
Pingback: E-Mail-Adresse verrät Zahlungsmoral | Fokus-Erfolg: PR-ofession und OB-session | Guido Augustin
Christa
Hallo Herr Mai,
über Umwege kam ich auf obigen Eintrag. Er beunruhigt mich und lässt mich, seit ich ihn gelesen habe auch nicht mehr los. ;-)
Die kommenden Pfingsfeiertage werde ich daher nutzen, um mal genauer über meine Perlönlichkeit nachzudenken und wie sich diese sich in meinem Blog wiederspiegelt.
Erholsame Pfingsfeiertage wünscht Ihnen
Christa(at)ver-rueckt.net :-)
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Der viSEOcoach
Ha, ich wusste es. Die Deutschen sind gewissenhaft (und ordentlich). Das passt mal wieder ;) Ansonsten habe ich das Gefühl, dass die Studie etwas bestätigt, was ich auch immer wieder bei mir oder meinen e-Commerce-Kunden sehe. Bisher war es nur so ein Gefühl. Jetzt ist es wohl amtlich. Nicht, dass es mich wundert…
seppel
Also auch wenn das jetzt einwenig vom Thema des Artikels abweicht, muss ich noch einmal auf die Sache mit dem “blog” zurückkommen. Es sind beide Artikel zulässig, sowohl der, als auch das Blog, wobei der sächliche Artikel gebräuchlicher ist.
Quelle: Duden – Fremdwörterbuch