Kann man einem Facebook-Profil trauen? Die Frage mutet auf den ersten Blick ein wenig seltsam an, da hier ja keine Fake-Profile gemeint sind, sondern die von realen Menschen aus Fleisch und Blut, die dort ihr Netzwerk aus Freunden und Bekannten pflegen – mit regelmäßigen Statusmeldungen, Fotos, Videos und all dem anderen Klimbim der heute so dazu gehört. Andererseits haben diese Menschen in der Vergangenheit gelernt (mindestens wenn Sie zu den regelmäßigen Lesern der Karrierebibel gehören), dass solche Profile unweigerlich ein Image von der betreffenden Person schaffen – sie prägen der Ruf und die Reputation der Person und vermitteln ein bestimmtes Bild, das… ja, eben, das wahr sein kann oder gewollt oder völlig falsch.
Deshalb stellt sich die Frage durchaus: Kann man einem Facebook-Profil trauen? Insbesondere den Profilen jener Menschen, die das alles wissen?
So überraschend das auch ist, weil sich bewusste Manipulation letztlich nie ausschließen lässt, haben Psychologen festgestellt: Online-Profile spiegeln mehrheitlich die Persönlichkeit der Nutzer. mehr →
So sehr ich Twitter auch schätze – es gibt Typen, die wären die Einführungen eines kollektiven Unfollow-Fridays wert – denn sie nerven. Und zwar kollossal. Mich. Die folgende Liste, die einige exemplarische Fälle enthält, ist in höchstem Maß subjektiv und auch längst nicht vollständig. Deshalb dürfen Sie sie gerne ergänzen. In den Kommentaren. Aber bitte nicht auf Twitter! mehr →
Das Video kommt ein bisschen werblich daher (es ist ja auch von Google), man kann darin aber auch eine beängstigende Datensammlung sehen, die zeigt, was Google alles über Sie weiß…
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Sei es das Ergebnis der Bewerbungsstudie 2010, wonach bereits 62 Prozent der Personaler gezielt Xing und Facebook im Bewerbungsprozess einsetzen, um Kandidatenprofile zu überprüfen, oder die Microsoft-Studie, die feststellt, dass 59 Prozent der Personalentscheider im Internet nach Bewerber-Informationen spähen – eine Privatsphäre gibt es online kaum noch, wenn man sie nicht entsprechend schützt.
Wer zum Beispiel ein Facebook-Profil besitzt, sollte sich genau überlegen, wie privat er das halten will und welche Informationen dort nur Freunden vorbehalten bleiben. Leider übersehen einige Facebook-Nutzer diese Punkte immer wieder, so dass auch ich schon zahlreiche Bilder und Informationen von Mitgliedern dort einsehen konnte, die allenfalls die Freunde meiner Freunde dort sind, und vielleicht gar nicht wollten, dass ich das kann. Drei Einstellungen sind deshalb essenziell, um Ihre Privatsphäre besser zu schützen:
Das Internet und die darin ermittelbaren Persönlichkeitsprofile haben einen immer größeren Einfluss auf das Berufs- und Privatleben, wie jetzt auch eine Microsoft-Studie zeigt. Die Ergebnisse im Telegrammstil:
Social Media ebenso wie Corporate Blogs gelten längst als künftig immer wichtigeres Instrument der Unternehmenskommunikation. Doch nur drei von 100 IT-Unternehmen nutzen zum Beispiel Corporate Blogs für ihre Unternehmenskommunikation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung von pr-com, die dazu die Webseiten von 100 IT- und Telekommunikations-Unternehmen untersucht haben, die schon aufgrund ihres Produktschwerpunktes eine besondere Affinität zum Internet haben müssten. Tatsächlich aber konnten nur acht deutschsprachige Blogs identifiziert werden, 19 Unternehmen wiesen immerhin Blogs in englischer Sprache auf, drei Unternehmen bloggen in beiden Sprachen. Ebenfalls bemerkenswert: In den meisten Fällen waren die Blogs nur schwer zu finden, bei einigen Webauftritten waren sie sogar regelrecht versteckt. Am intensivsten werden deutsche Blogs übrigens von Microsoft, Fraunhofer IAO und Cirquent eingesetzt.