Kategoriearchiv für „Reputation“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!
Sie betrachten alle Einträge aus der Kategorie:
Reputation
4 → Studie vom 13. März 2010

Alle folgen, keiner redet – Ist Twitter noch ein Soziales Netzwerk?

Ist Twitter noch ein Soziales Netzwerk oder eher ein Nachrichtenkanal? Die Zahlen, die jetzt von Barracuda Networks veröffentlicht wurden (pdf), sprechen (ähnlich wie diese Harvard Studie) für letzteres. Denn statt eigene Nachrichten, Meinungen und Kommentare zu publizieren, scheint die Mehrheit der weltweit über 50 Millionen Nutzer nur anderen Nutzern zu folgen. Laut der Barracuda Daten haben im Dezember 2009 rund 73 Prozent der Twitterer weniger als zehn Mal gezwitschert. Nur 21 Prozent zählten die Studienautoren zu den “echten Nutzern”. Echte Nutzer, das sind nach deren Definition Twitterer, die mindestens zehn Follower haben, mindestens zehn anderen Twitterern folgen und mindestens zehn Tweets pro Monat absetzen.

Sicher, über die Definition lässt sich streiten, doch sie verdeutlicht einen Trend. Für Paul Judge, den Autor der Studie, ist das zumindest ein starkes Indiz dafür, dass das Gros der Nutzer sich lediglich anmeldet, um etwa ihren Lieblings-Zelebritäten oder ein paar Freunden zu folgen, aber dabei überwiegend passiv bleibt. Dagegen lässt sich überhaupt nichts sagen, das ist völlig okay. Aber soziales Netzwerken geht darüber dann doch hinaus.


6 → Artikel vom 19. Februar 2010

Eindrucksvoll – Kann man einem Facebook-Profil trauen?

eindruckKann man einem Facebook-Profil trauen? Die Frage mutet auf den ersten Blick ein wenig seltsam an, da hier ja keine Fake-Profile gemeint sind, sondern die von realen Menschen aus Fleisch und Blut, die dort ihr Netzwerk aus Freunden und Bekannten pflegen – mit regelmäßigen Statusmeldungen, Fotos, Videos und all dem anderen Klimbim der heute so dazu gehört. Andererseits haben diese Menschen in der Vergangenheit gelernt (mindestens wenn Sie zu den regelmäßigen Lesern der Karrierebibel gehören), dass solche Profile unweigerlich ein Image von der betreffenden Person schaffen – sie prägen der Ruf und die Reputation der Person und vermitteln ein bestimmtes Bild, das… ja, eben, das wahr sein kann oder gewollt oder völlig falsch.

Deshalb stellt sich die Frage durchaus: Kann man einem Facebook-Profil trauen? Insbesondere den Profilen jener Menschen, die das alles wissen?

    Die Antwort lautet: ja. Man kann.

So überraschend das auch ist, weil sich bewusste Manipulation letztlich nie ausschließen lässt, haben Psychologen festgestellt: Online-Profile spiegeln mehrheitlich die Persönlichkeit der Nutzer. mehr →

15 → Liste vom 4. Februar 2010

Schalt! Mich! Ab! – Die 7 nervigsten Twitter-Typen

So sehr ich Twitter auch schätze – es gibt Typen, die wären die Einführungen eines kollektiven Unfollow-Fridays wert – denn sie nerven. Und zwar kollossal. Mich. Die folgende Liste, die einige exemplarische Fälle enthält, ist in höchstem Maß subjektiv und auch längst nicht vollständig. Deshalb dürfen Sie sie gerne ergänzen. In den Kommentaren. Aber bitte nicht auf Twitter! mehr →

3 → Interview vom 3. Februar 2010

Google Dashboard – Was Google alles über Sie weiß

Das Video kommt ein bisschen werblich daher (es ist ja auch von Google), man kann darin aber auch eine beängstigende Datensammlung sehen, die zeigt, was Google alles über Sie weiß…
mehr →

2 → Artikel vom 28. Januar 2010

Privatsphäre – 3 Facebook-Einstellungen, die Sie jetzt prüfen sollten

Sei es das Ergebnis der Bewerbungsstudie 2010, wonach bereits 62 Prozent der Personaler gezielt Xing und Facebook im Bewerbungsprozess einsetzen, um Kandidatenprofile zu überprüfen, oder die Microsoft-Studie, die feststellt, dass 59 Prozent der Personalentscheider im Internet nach Bewerber-Informationen spähen – eine Privatsphäre gibt es online kaum noch, wenn man sie nicht entsprechend schützt.

Wer zum Beispiel ein Facebook-Profil besitzt, sollte sich genau überlegen, wie privat er das halten will und welche Informationen dort nur Freunden vorbehalten bleiben. Leider übersehen einige Facebook-Nutzer diese Punkte immer wieder, so dass auch ich schon zahlreiche Bilder und Informationen von Mitgliedern dort einsehen konnte, die allenfalls die Freunde meiner Freunde dort sind, und vielleicht gar nicht wollten, dass ich das kann. Drei Einstellungen sind deshalb essenziell, um Ihre Privatsphäre besser zu schützen:

Wer darf was sehen?

mehr →

2 → Studie vom 27. Januar 2010

Ich bin draußen – Online-Reputation beeinflusst Jobchancen

Das Internet und die darin ermittelbaren Persönlichkeitsprofile haben einen immer größeren Einfluss auf das Berufs- und Privatleben, wie jetzt auch eine Microsoft-Studie zeigt. Die Ergebnisse im Telegrammstil:

  • 71 Prozent der Personaler glauben, dass ein positives Online-Profil die Chancen einer Bewerbung stark oder zu einem gewissen Grad erhöht.
  • 59 Prozent der Personalentscheider suchen im Internet Informationen zum Bewerber.
  • 22 Prozent der Personalentscheider kontrollieren immer (37 Prozent meistens) die Angaben von Bewerbern online,
  • obwohl dies nur in 21 Prozent der Unternehmen ein formaler Teil des Auswahlprozesses ist.
  • 16 Prozent haben einen Kandidaten aufgrund der gefundenen Daten abgelehnt. Häufigste Ursachen: unpassende Kommentare, Fotos oder Videos, Bedenken bezüglich des Lebensstils und die Aufdeckung falscher Angaben in der Bewerbung.
  • Aber: Nur 13 Prozent der Nutzer fürchten, dass ihr Online-Profil bereits einer Bewerbung geschadet hätte.
  • 70 Prozent der Webnutzer haben noch nie bereut, etwas online gestellt zu haben.
  • Mehr als drei Viertel denken, dass sie ihren Online-Ruf zu einem gewissen Grad unter Kontrolle haben.
  • 61 Prozent fürchten sich vielmehr davor, dass ihre personenenbezogenen Daten für einen Betrug missbraucht werden.
  • 55 Prozent sorgen sich, aufgrund der Transparenz belästigt zu werden.
  • 54 Prozent fürchten einen Identitätsdiebstahl.
  • 46 Prozent plagt die Sorge vor übler Nachrede.
  • Und: 70 Prozent gehen davon aus, dass ihre Online-Informationen gelegentlich für Jobentscheidungen genutzt werden.

Kontakt

Für Fragen oder Kritik nutzen Sie bitte dieses Formular:

 

  • Name:
  • Email:
  • Webseite:
  • Nachricht:
  • Das Ergebnis von vier + fünf ist:

Die neuesten Kommentare
  • Artur N.: Guten Abend, eine interessante Studie! Mich stört jedoch, dass...
  • Eckart Beutel: Ich glaube nur an Statistiken, die ich selber...
  • Lars Hahn: “Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.” J. W....
  • Thomas: Meinen herzlichsten Dank für die Erwähnung von @spirofrog & ein...
  • Daniela: Ehrlich gesagt, können wir doch froh sein, dass nicht jeder alles...
  • Holger Lischke: gracias :)
  • Johannes Lenz: Hallo Holger, im Namen von Alma Meise darf ich mich ganz...
  • Anette Ehl: Hallo zusammen, vielen Dank für die netten Wünsche! Wir arbeiten...
  • Lars Hahn: Eine Gruppe fehlt noch: die Dauer-Onliner. Sie können nicht mehr...
  • Voodoo: Hallo Frau Ehl Auch von mir viel, viel, erfolg mit Ihrem Projekt
  • Hans-Günter Martin: Das ist ein interessanter Erfahrungsbericht. Es wäre...
  • Holger Lischke: besten Dank!
  • TelefoNina: Wie wahr! Gerade bei Texten merke ich das auch. Während des...
alle → Kurzinterviews

Exklusiv bei sevenload.de. Regelmäßige Interviews mit bekannten Persönlichkeiten. Jochen Mai fragt: „Was bedeutet Erfolg für…“

Operation Orloc - und die Büro-Alltags-Bibel

Die Bücher zum Blog

Die entscheidenden Regeln für den Büroalltag, dargestellt anhand eines Tages: Beginnend um 7 Uhr mit Tipps für den optimalen Start bis hin zum späten Abend und Empfehlungen für einen besseren Schlaf. Dieses Buch hilft nicht nur, erfolgreicher im Job zu werden – es macht auch gute Laune. (Leseprobe: pdf)

Jeden Tag mehr Erfolg! – Der BestsellerDie Karriere-Bibel” enthält alle wichtigen Regeln für den beruflichen Erfolg – alles zu Kreativität, Krisenmanagement, Machtstrategien oder Bewerbungstipps.

karrierebibel.de © 2006 - 2010 Jochen Mai

Design von kunstreich & partner