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Vergessenskurve: Kaum gelernt, schon vergessen


Heute werden Sie etwas lernen, was Sie vermutlich nach vier Tagen schon wieder vergessen haben: die Ebbinghaus’sche Vergessenskurve. Kennen Sie nicht? Bestimmt nur entfallen! Denn genau das fand der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus bei Selbstversuchen heraus: Nach rund 20 Minuten hat der Mensch frisch Gelerntes bereits zu 40 Prozent wieder verlernt. Nach einer Stunde sinkt die Halbwertzeit des Wissens bereits auf 45 Prozent, nach einem Tag erinnern wir allenfalls noch ein Drittel (34 Prozent) der eingeprägten Inhalte. Bemerkenswert ebenfalls: Nach nur sechs Tagen ist unser Erinnerungsvermögen auf 23 Prozent geschrumpft – auf lange Sicht behalten wir gerade mal 15 Prozent des Erlernten. So, und jetzt versuchen Sie diese Zahlen mal dauerhaft zu speichern… (mehr …)

Job & Psychologie

Minoritätseffekt: Die Macht der Minderheit


Vor Wahlen reden alle gerne über Mehrheiten. Es geht darum, die Mehrheit der Stimmen zu bekommen, um zu regieren. Dabei spielen Minderheiten bei Entscheidungen mitunter ein enorm einflussreiche Gruppe. Und damit meine ich nicht nur die kleinen Parteien, die bei entsprechender Stimmverteilung auf die Rolle des sogenannten Kanzlermachers hoffen, weil sie – je nachdem mit wem sie koalieren – dann einer der beiden großen Parteien zur relativen Mehrheit verhelfen. Der sogenannte Minoritätseffekt lässt sich auch in wesentlich kleineren Gruppen beobachten – in Teams zum Beispiel… (mehr …)

Job & Psychologie

Musenkuss: Warum Frauen Männer inspirieren


Für Woody Allen heißt der Inspirationsborn derzeit Scarlett Johansson, was man durchaus nachempfinden kann, obwohl beide vehement bestreiten, dass es so ist. Woody Allens Dementi ist jedoch nicht allzu glaubwürdig, weil er diesbezüglich einen hohen Verschleiß hat. Zu seinen verflossenen Musen zählen so illustre Aktricen wie Mia Farrow oder Diane Keaton. John Lennon war da schon wesentlich genügsamer: Bei ihm übernahm die Rolle vollständig Yoko Ono. Pablo Picasso dagegen ließ sich (unter anderem) von der wunderschönen, aber erst 17-jährigen Nymphe Sylvette David inspirieren, die ihm zugleich als Model diente. Wohingegen Amanda Lear eine überaus enge Freundschaft zu dem Maler Salvador Dalí pflegte. Man nennt das auch einen Musenkuss(mehr …)

Job & Psychologie

Wiederholen überwindet Mehrheiten


Ceterum censeo Carthaginem esse delendam! – „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss!“ Der Satz, mit dem Cato Censorius angeblich alle seine Reden beendete (auch wenn es dabei überhaupt nicht um Karthago ging), soll schließlich zum Dritten Punischen Krieg und damit zur tatsächlichen Zerstörung Karthagos geführt haben und gilt bis heute als historisches Beispiel dafür, dass Wiederholungen mächtiger sind als jede Wahrheit, solange man sie nur beharrlich äußert. Es ist das Prinzip der urbanen Legenden: Man muss den Leuten den Mist nur oft genug einbimsen, dann glauben sie irgendwann, dass es stimmt… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Musterstellenanzeige für einen CSO


Wenn man die Position für einen Kommunikations-Manager der Gegenwart (und der Zukunft) beschreiben müsste, einen Experten für die neue Medienlandschaft aus Sozialen Netzwerken und multimedialen Plattformen, einen Chief Social Media Officer: Wie würden Sie das tun? (mehr …)

Job & Psychologie

Kaffee ist gesund: Was Sie über Kaffee wissen sollten


Ich brauch jetzt ’nen Kaffee…, denken Sie vielleicht gerade. Können wir verstehen, geht uns auch oft so. Denn Kaffee gibt uns nicht nur einen Kick, er ist – in Maßen – auch gesund und kann mehr, als Sie denken. Oder hätten Sie beispielsweise gewusst, dass Kaffee das Alzheimer-Risiko senken kann? Das etwa fanden Forscher der Universität von South Florida und der Universität von Miami heraus. Oder dass Kaffeetrinker bis zu 40 Prozent seltener an Leberkrebs erkranken? Das Brühgetränk enthält diverse Antioxidanzien, darunter Cafestol und Kahweol, die einer Leberfibrose entgegen wirken. Was Sie noch über Kaffee wissen sollten… (mehr …)

Job & Psychologie

Reichweite steigern: Mehr Leser gewinnen


Wie bekommt man mehr Leser für sein Blog? Wie lässt sich die eigene Reichweite steigern? Sicher, für all die Web-Aborigines, die hier regelmäßig vorbeischauen, sind diese Fragen so aufregend wie Uluru. Trotzdem: Wir alle haben mal klein angefangen. Und zum Glück gibt es immer noch zahlreiche Menschen, die das Bloggen für sich gerade erst entdeckt haben und sich nun fragen, wie sie ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Reichweite bekommen können. Wir hätten da ein paar Empfehlungen (aus eigener Erfahrung)… (mehr …)

Job & Psychologie

Erfolgsgesetze: Diese sollten Sie kennen


Es ist das Gesetz der Serie: Wenn man einmal mit einer Sache begonnen hat, entdeckt man immer mehr. Als wir mit der Liste bemerkenswerter Psychoeffekte, Phänomene und Erfolgsmethoden starteten, ahnten wir schon, dass es da noch mehr Regelmäßigkeiten gibt. Und tatsächlich: Es existieren noch eine Reihe weiterer Alltags-Kausalitäten aus Psychologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und anderen Disziplinen, die faszinierend sind und von deren Namen man teilweise noch nie gehört hat. Zeit, das zu ändern… (mehr …)

Job & Psychologie

Ideen-Killer-Bingo: Das funktioniert sowieso nicht!


Das hat wohl jeder schon erlebt: In der Konferenz wird eine großartige Ideen vorzeitig beerdigt. Einfach so. Aus Eitelkeit (weil sie nicht vom Ideenkiller stammt), aus Neid oder aus Prinzip. Das Ergebnis ist trotzdem dasselbe. Strategie eins dazu: „Es ist zu einfach, um wahr zu sein.“ Strategie zwei: „Es funktioniert sowieso nicht.“ Diese Strategie existiert auch in Form des Allzwecksatzes, der von jeglicher Denkanstrengung entbindet: Hamwerschonimmersogemacht. Schließlich Strategie drei: „Es gibt bestimmt noch eine Alternative.“ Die gibt es zwar immer. Aber mit der Suche danach lassen sich Euphoriker prima mürbe und Engagierte müde machen… (mehr …)

Job & Psychologie

Liegenschaften: Was das Strandtuch verrät


Strand ist wie Schaulaufen. Ums Baden geht es dabei jedenfalls kaum noch. Glaubt man einschlägigen Periodika, besteht der eigentliche Zweck des Küstenabschnittsbesuchs heute darin, den vorher mühsam zurecht gehungerten Leib möglichst eindrucksvoll zu enthüllen. Ich vermute, das hängt mit der Kultur des Unboxings zusammen: Dabei wird ja auch der Akt des Auspackens mehr zelebriert als der Inhalt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Stringtangas unter den Strandvölkern künftig wieder seltener werden. Gut, es könnte auch daran liegen, dass derlei Minimalbekleidung nicht nur von körperlich austrainierten Frauen in den Zwanzigern getragen wird, sondern auch von körperlich ausladenden Männern in den Fünfzigern, die statt eines Arschgeweihs über dem Steiß viele Haare haben. Das stört den Gesamteindruck natürlich ein wenig… (mehr …)

Job & Psychologie

Funemployment: Fröhliche Arbeitslose


Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dem Credo hängen offenbar auch die Eleven des Funemployment an. Dabei handelt es sich um eine Generation 20- bis 30-Jähriger Amerikaner, die aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise ihren Job verloren haben. Doch statt Trübsal zu blasen, machen Sie das Beste daraus: Sie schöpfen „Fun“ aus ihrem „Unemployment“ – voilà, das Funemployment war als Trend geboren… (mehr …)

Knigge & Dresscode

Reisetipps für gefährliche Länder


Einmal kurz nicht aufgepasst und plötzlich ist alles weg – ein Horrorszenario für Urlauber. Taschendiebe, Trickbetrüger und Abzocker warten auf unbedarfte Touristen. Häufig sind Touristen leichte Beute: abgelenkt von der Umgebung und voll bepackt mit Bargeld und teuren Wertsachen sind sie ein ideales Überfall-Ziel. Die meisten achten ohnehin mehr auf die Sehenswürdigkeiten vor ihnen, als auf die Menschen um sie herum. Sind Bargeld, Reisedokumente, EC-Karten und Wertsachen aber erst einmal gestohlen, ist es vorbei mit der Erholung. Panik breitet sich aus: Was mache ich jetzt nur? An wen kann ich mich wenden? Tipps, wie Sie sich vor Diebstahl schützen können und was Sie im Ernstfall tun sollten… (mehr …)

Job & Psychologie

4 Generationen im Vergleich


Vier Generationen – ein Büro. Da muss es zwangsläufig krachen und zu Konflikten kommen. Und in der Tat: Unterschiedlicher könnten der Arbeitsethos, die Werte, ja sogar die Ansprüche an den Arbeitsplatz kaum sein, die bei den derzeit erwerbstätigen vier Generationen im Job aufeinander prallen. Wie äußert sich das genau? Wie verhalten sich diese Mitarbeiter und Kollegen? Wo liegen ihre jeweiligen Stärken und Schwächen? Eine (sicher nicht ganz uneigennützige) Studie des Büroeinrichters Steelcase und des Forschungsinstituts Ipsos hat das jetzt genauer untersucht… (mehr …)

Job & Psychologie

Yerkes-Dodson-Kurve: Wann Leistung schadet


Das Geheimnis der Managersprache besteht bekanntlich darin, dass sie mehr verbirgt als sie enthüllt. Nur manchmal, wenn man die Sprache beim Wort nimmt, entlarvt sie sich als bloße Hülse. Zum Beispiel dann, wenn Manager Sachen sagen, wie: „Wenn Sie mehr erreichen wollen, müssen Sie nur mehr leisten.“ Blödsinn! Tatsächlich glauben viele Menschen, wenn sie nur stärker, härter, schneller arbeiten, erzielen sie auch bessere Ergebnisse. Was sie durch diesen überhöhten Selbstanspruch aber wirklich erzielen, sind nur mehr Druck, Stress und weniger Zeit. Besonders eindrucksvoll zeigt das die sogenannte Yerkes-Dodson-Kurve(mehr …)

Job & Psychologie

Gleich und Gleich oder Gegensätze: Was zieht sich an?


Sie kennen sicher die beiden Bonmots: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Beziehungsweise: Gegensätze ziehen sich an. Obwohl beide Binsenweisheiten ihre empirische Entsprechung immer wieder bei der Partnersuche finden, ist der gleichzeitige Widerspruch offenkundig. Was stimmt dann also? Die Frage stellt sich auch bei Beziehungen, die weniger auf gegenseitiger physischer Anziehungskraft beruhen, gleichwohl aber auf ein funktionierendes, harmonisches und langfristig erfolgreiches Zusammenspiel angewiesen sind… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Knobelaufgaben: Brainteaser im Bewerbungsgespräch


Jeder kennt sie, Personaler lieben sie und Bewerber fürchten – oder hassen – sie: Brainteaser, auch als Knobelaufgaben bekannt. Große Unternehmen wie beispielsweise Google – bisher berüchtigt für seine zahlreichen Brainteaser in Vorstellungsgesprächen – verzichten zwar zunehmend auf die Rätselfragen, dennoch finden Brainteaser hierzulande nach wie vor ihren Platz in manchen Einstellungstests und Bewerbungsgesprächen. Für Bewerber kann das zwar lästig sein, ein Grund zur Besorgnis ist es jedoch nicht. Denn mit der richtigen Strategie sind Brainteaser kein Problem. (mehr …)

Job & Psychologie

Psychoeffekte: Diese sollten Sie kennen


Ich nehme an den Jojo-Effekt und Placebo-Effekt kennen Sie. Aber haben Sie schon einmal vom Streisand-Effekt gehört? Vom Bystander-Effekt vielleicht? Oder vom Halo-Effekt? Eben. Es gibt einen Haufen solcher Psychoeffekte, zumal mit Namen, die sich kaum jemand merken kann. Schade eigentlich. Denn sie beschreiben zahlreiche Alltagsphänomene und beinhalten viele wichtige Erkenntnisse etwa aus der Psychologie oder Soziologie. Rechts sehen Sie übrigens einen klassischen optischen Effekt: Sie beobachten einen grünen Punkt, der kreist. Tatsächlich aber blinken lediglich die Magenta-Punkte reihum. Bei meinen Recherchen hatte ich übrigens viele Aha-Effekte – und Sie haben die in den kommenden Tagen womöglich ebenfalls… (mehr …)

Job & Psychologie

Die Osborn-Methode: Assoziationen wecken


Alex Osborn, Mitbegründer der Werbeagentur BDO (später BBDO) hatte irgendwann genug von all den Meetings in seinem Unternehmen, die alles andere als inspirierend waren. Stattdessen dauerten sie ewig, ermüdeten die Teilnehmer und hemmten jede Form der Kreativität. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, entwickelte er die nach Ihm benannte Osborn-Methode. Sie basiert auf einer ganzen Reihe an Fragen, durch die neue Ideen entwickelt werden sollen. Wie das funktioniert… (mehr …)

Job & Psychologie

Zuhören lernen: 8 Tipps für besseres Zuhören


Nie zuhören, immer nur reden, reden, reden! Von fast jedem vielversprechenden Mitarbeiter wird heute Kommunikationsstärke erwartet: Er oder sie soll präsentieren, argumentieren, überzeugen können – und das alles dank mitreißender Eloquenz und geschliffener Rhetorik. Alles nicht falsch. Doch wird dabei oft jene Eigenschaft vergessen, die weitaus weniger kräftezehrend wirkt und obendrein häufig viel schneller ans Ziel führt: das aktive Zuhören können. Uns ist jedenfalls kein Beispiel bekannt, dass sich jemand um Kopf und Kragen zugehört hätte. Was das Reden anbelangt, aber sehr wohl… (mehr …)

Job & Psychologie

Anti-Laber-Regeln: Schneller auf den Punkt


Thilo Baum studierte Publizistik und Theaterwissenschaft in Berlin, absolvierte ein Volontariat beim Berliner Kurier und machte sich 2004 als Seminarentwickler und –veranstalter selbstständig. Im Eichborn-Verlag erschien kürzlich sein Buch: „Komm zum Punkt: Das Rhetorik-Buch mit der Anti-Laber-Formel“. Im Interview verrät er, wie man schneller auf den Punkt kommt… (mehr …)

Job & Psychologie

10 Gründe, warum wir Listen lieben


Was ist zum Beispiel mit Lieblingsbüchern? Lieblingsfilmen? In welche Länder würden Sie unbedingt noch (einmal) reisen wollen? Und welche Berufe haben Sie schon ausgeübt oder mit wem der Kollegen würden Sie gerne abends mal einen Wein trinken gehen – oder gar weiter gehen? Natürlich müssen Sie die Fragen hier und jetzt nicht beantworten. Aber für jede dieser Fragen gibt es Antworten – vor allem in Listenform. Es gibt Gästelisten, Spendenlisten, Frageliste, Mitgliederlisten, Wahl- und Wählerlisten, Gehaltslisten, Fahndungslisten, Wartelisten, Inventurlisten, Verbotslisten, Ranglisten oder Wunschlisten. Nur chinesische Listen sind etwas anderes. Und doch haben alle etwas gemein: Wir lieben Listen. Schon immer haben Rankings, Tabellen und Hitparaden die Menschen fasziniert und interessiert, selbst die von zweifelhaftem Wert. Sie sind ein enormer Lesermagnet – nur warum? (mehr …)

Job & Psychologie

Buridans Esel: Wählen in Dreiecksbeziehungen


Kennen Sie Johannes Buridan oder auch Jean Buridan? Vielleicht haben Sie aber schon von dem Ausdruck Buridans Esel gehört: Demnach steht ein hungriger Esel genau zwischen zwei völlig gleichartigen und gleich weit entfernten Heuhaufen. Weil es bei derart gleichen Motiven keinen vernünftigen Grund gibt, sich für den einen der beiden Heuhaufen zu entscheiden, verhungert das blöde Vieh am Ende. Sie lachen? Viele machen es genauso… (mehr …)

Job & Psychologie

Warnock’s Dilemma: Wen interessiert das?


Nein, kommentieren Sie jetzt nichts… Oder vielleicht besser doch. Ansonsten wäre es schwer zu antizipieren, ob Sie dieses Thema nun interessiert hat oder nicht. Warnock’s Dilemma wird das Problem im Fachjargon genannt: Man postet einen Artikel im Blog, auf Facebook oder in einem Forum – und kein Mensch antwortet darauf oder schreibt einen Kommentar dazu. Viele schließen daraus, dass die Menschen das Thema nicht interessiert hat. Ein Trugschluss! Denn womöglich interessierte sie es durchaus – sie konsumierten jedoch ausschließlich die Information… (mehr …)

Job & Psychologie

Wie Sie Miesepeter mit einem Witz abservieren


Schon Plutarch wusste: „Gute Laune beruht darauf, Missmut zu vermeiden.“ Leichter gesagt als getan. Im Berufsalltag treffen wir leider immer wieder auf chronische Miesepeter, deren Mundwinkel morgens schon in den Keller zeigen und die das Glas lieber halb leer als halb voll sehen. Solche Menschen sind gefährlich, denn sie haben einen ansteckenden Charakter: Sie breitet sich epidemisch aus. Damit sind solche Stinkstiefel nicht nur Opfer negativer Umstände – sie sind oft auch deren Ursache… (mehr …)

Job & Psychologie

Chefwechsel: Neuer Chef – und jetzt?


Mit dem neuen Chef wird Vieles anders. Meist weht in der Abteilung sofort ein neuer Wind. Und auch der bisherige Status in der Gruppe steht auf der Kippe: Ein neuer Chef sucht auch neue Gefolgsleute, nimmt die des alten gar in Sippenhaft. Also schaut er oder sie sich jetzt das Team ganz genau an und nimmt jeden akribisch unter die Lupe. Wie soll man da am besten reagieren? (mehr …)

Job & Psychologie

Bürosprüche: Ode an die öde Öffnung


Neulich besuchte ich ein Büro. Nicht meins. Es war das eines fernen Bekannten in einem fernen Unternehmen. Dieser Bekannte sammelt Schnipsel. Sie wissen schon, so einer, der seine Büropforte mit Versen, Cartoons oder Zeitungsausrissen tapeziert. Typische Bürosprüche eben. Mal ist es ein Dilbert-Comic, mal eine „Ich Chef, du nix“-Hybris oder so was wie „Bitte nicht wecken“… (mehr …)

Job & Psychologie

Macht der Gene: Erfolg im Blut


Manche Menschen werden erfolgreich – andere nicht. Ihnen steckt der Erfolg im Blut. So ist das nun mal. Das Leben ist kein Ponyhof, gerecht ist es schon gar nicht. Denken wir – und leben damit. Aber stimmt das? Zugegeben, die Diskussion dazu ist uralt: Welche Macht haben unsere Gene? Es ist die Frage, was den größeren Einfluss hat – Anlage oder Umwelt? (mehr …)

Job & Psychologie

10.000-Stunden-Regel: Macht Übung Meister?


Es ist schon eine Weile her, als der US-Psychologe Anders Ericsson zusammen mit seinen beiden Kollegen Ralf Krampe and Clemens Tesch-Römer 1993 die sogenannte 10.000-Stunden-Regel formulierte, die der US-Autor Malcolm Gladwell später in seinem Bestseller „Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht“ populär machte. Kurz gesagt ist die Formel ein Plädoyer für die Volksweisheit Übung macht den Meister. Allerdings besteht diese Übung danach aus rund 10.000 harten Stunden, bestehend aus Fleiß, Disziplin, Ausdauer. Solange jedenfalls müsse sich jemand mit einer Sache beschäftigen, bevor er über die nötigen Kenntnisse verfüge, um in seinem Bereich zur Weltspitze gehören zu können. Aber stimmt das überhaupt? (mehr …)

Reputation & Branding

Datenwachschutz: Dienste den Online-Ruf

GaudiLab


Wissen Sie, was man über Sie weiß? Nicht? Sollten Sie aber! Das Internet wächst und wächst, es kennt Antworten zu Karrierefragen, Kommentare zum Klimawandel oder Rezepte für Boeuff Stroganoff. Und immer öfter weiß es auch Wissenswertes über die Fragensteller selbst: Hobbys, Wohnort, Job, der Streit mit dem Chef, die Affäre mit der Kollegin, die eigenen sexuellen Vorlieben, verhuschte Nacktfotos auf dem Kunstledersofa – alles lässt sich problemlos mit ein paar Suchmaschinen-Klicks zusammenrecherchieren. Selbst das, was andere in bester Absicht über jemanden schreiben, Schnappschüsse, die Fremde oder Freunde auf ihre Seiten laden, sogar das Verhalten in virtuellen Diskussionen – all das kann den eigenen Ruf ramponieren. Oder wie Kurt Tucholsky es formulierte: „Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint.“ (mehr …)

Reputation & Branding

Prominent: Nach Ruhm zu streben, ist gefährlich


Ruhm – was für ein Gefühl: Man betritt den Raum, und alles Reden hört auf. Die Leute schauen voll Bewunderung: Ist das nicht …? Sie behandeln einen bevorzugt, inhalieren jedes Wort, das man spricht, schmeicheln, klatschen. 15 Minuten Rampenlicht, wie es Andy Warhol prophezeite. Erstaunlich viele wären gerne berühmt. Sie sehnen sich nach Popularität, nach Zuwendung, nach Applaus – mehr als nach Macht oder Geld. Prominent zu sein kann ein starker Motor sein. Warum das so ist und welche Menschen danach streben, ist bisher nicht intensiv erforscht. Sicher ist nur: Menschen, die gerne erkannt und bewundert werden wollen, suchen nach sozialer Sicherheit und Weihe, weil sie selbst unter starken Selbstzweifeln leiden… (mehr …)

Knigge & Dresscode

MFG: Was Grußformeln über den Absender verraten


Es ist schon erstaunlich, wie viele Autoren so wenig auf die Grußformeln ihrer Briefe achten. Dabei sind diese Schlusszeilen einer Korrespondenz keinesfalls eine obligate Dreingabe. Vielmehr drücken sie tatsächliche Wertschätzung und Kundenorientierung aus und können der Post einen ganz persönlichen Dreh geben. Oder auch nicht… (mehr …)

Job & Psychologie

Ankereffekt: Beispiele wie Sie den Denkfehler nutzen


Kennen Sie den Ankereffekt? Klar kennen Sie den, Sie wussten vermutlich nur nicht, dass er so heißt und dass Sie ihm regelmäßig auf den Leim gehen… Oder haben Sie schon einmal etwas vom Zero-Price-Effekt gehört? Dem Framingeffekt vielleicht? Auch nicht?! Nicht schlimm, das geht vielen so. All diese Effekte stammen letztlich aus einem bereits 20 Jahre alten Forschungszweig, der sich damit beschäftigt, wie und warum wir etwas kaufen. Kurz: Sie stammen aus der psychologischen Trickkiste der Verkäufer und Verhandler. Wir Menschen verhalten uns beim Konsum leider alles andere als rational. Ein Beispiel(mehr …)

Job & Psychologie

Laserpointer-Tipps: Wie ihn richtig nutzen


Schätzungen zufolge werden mithilfe von Powerpoint täglich rund 30 Millionen Präsentationen weltweit zusammengeschustert – allen voran von Consultants, PR-Agenten und Werbern. Und was dabei entsteht! Überfrachtete Folien, grelle Überblendeffekte, Bulletpoint-Orgien, 200-Slide-Daumenkinos, Copy-and-paste-Katastrophen, Phrasendreschflegel. Nicht wenige setzen dabei auch einen Laserpointer ein – nur leider oftmals falsch. Tipps, Wie Sie den Laserpointer richtig einsetzen(mehr …)

Bewerbung & Interview

Le Big Bluff: Wie Ito Morabito zum Topjob kam


Als Ito Morabito in Marseille seine steile Laufbahn begann, kannte ihn keine Socke. Alles, was er vorweisen konnte, waren übergroßer Ehrgeiz und eine übergroße Zahnlücke. Immerhin: Das Milchgesicht aus Marseille hatte sich in den Kopf gesetzt, ein Top-Designer bei Luxusmarken, wie Gucci, Prada oder Louis Vuitton zu werden. Schon sein Vater Pascal Morabito war Designer, sein Onkel der Architekt Yves Bayard. Seine eigenen Voraussetzungen waren dennoch nicht die besten: Morabito, damals gerade 20, hatte seine Ausbildung an einer Designschule abgebrochen und auf seine Bewerbungen als Designer erhielt er nicht einmal Absagen. Kurzum: Er hatte mehr Ähnlichkeit mit einem Loser als mit einem Star-Designer… (mehr …)

Studium & MBA

Doping und Drogen im Job: Schneller, höher, weiter


Die einen nennen es Hirndoping, andere sprechen von Neuro-Enhancement. Beide Begriffe beschreiben die Idee, mithilfe von Medikamenten bei gesunden Menschen die Konzentration zu verbessern, das Kurz- oder Langzeitgedächtnis zu festigen oder einfach die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Eingenommen werden leistungssteigernde und stimmungsaufhellende Präparate, um im Job mithalten zu können, das Pensum in vielen Branchen ist enorm. Die Rede ist von Doping und Drogen im Job. Immer mehr Arbeitnehmer kämpfen mit steigenden Anforderungen an Leistung, Flexibilität, Mobilität und Erreichbarkeit. Der Druck wächst und oft erscheint der Griff zur Pille der einzige Ausweg. Aber wie sieht dieser Ausweg wirklich aus? (mehr …)

Job & Psychologie

Sexuelle Belästigung: So reagieren Sie richtig


Totschweigen, ist genau das, was Sie bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz auf keinen Fall tun sollten. Ob Sie nun als Mann oder – was wahrscheinlicher ist – als Frau belästigt werden (zwei Drittel alles Frauen geben an, schon einmal im Job sexuell belästigt worden zu sein): Entscheidend ist, dass Sie reagieren – umgehend, energisch, selbstbewusst. Das heißt aber auch: Auf keinen Fall sollten Sie dabei ausrasten. Erstens, weil Sie das subtil zum Opfer macht (und genau das bestärkt manchen in seiner Obsession); zweitens, weil Sie dann leicht als zickig oder frigide abgestempelt werden können. So reagieren Sie richtig auf sexuelle Belästigung… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Was Top-Manager Ihren Kindern raten


Spätestens mit der Geburt der Kinder plagt Eltern die bange Frage, was wohl mal aus ihren Sprösslingen wird. Frei wählen können sollen sie einmal, beste Berufschancen haben, Top-Schulnoten sowieso, jedenfalls bessere als man selbst. Ein Universitätsabschluss wäre auch nicht schlecht. Dazwischen Praktika, zur Orientierung. Aber wird das reichen? Was raten Top-Manager ihren Kindern, also jene, die es bis nach ganz oben geschafft haben? Schließlich ist ihre Mitgift optimal: Sie verfügen über beste Kontakte und Informationen aus erster Hand. Die Antworten lesen Sie hier… (mehr …)

Job & Psychologie

Frustjobkiller: Warum kein Job besser ist als der jetzige


Volker Kitz hat Jura und Psychologie in Köln und New York studiert und anschließend Erfahrungen unter anderem als Lobbyist, Wissenschaftler, TV-Journalist, Drehbuchautor und Musiker gesammelt. Er arbeitet heute als Anwalt und forscht am Max-Planck-Institut in München. Zusammen mit dem Kölner Psychologen Manuel Tusch hat er gerade im Campus-Verlag ein Buch veröffentlicht: Das Frustjobkillerbuch – Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten. Im Interview erzählt er uns, warum kein Job besser ist als der jetzige… (mehr …)

Job & Psychologie

Geschäftsreise planen: Checkliste & 11 Tipps


Wer viel und lange reist, kann was erleben. Besonders auf Geschäftsreisen. Manchmal erlebt er aber auch nur sein blaues Wunder. Vor allem, wenn die Reise nicht gründlich vorbereitet wird. Worauf Vielflieger achten sollten, damit Meilen und mehr nicht zur Bruchlandung führen und die Geschäftsreise zum Erfolg wird. Eine Liste unserer besten Tipps… (mehr …)

Job & Psychologie

Stimmgewalt: Synchronsprecherin Irina von Bentheim


Irina von Bentheim ist Profisprecherin. Den meisten ist sie wohl eher bekannt als die deutsche Stimme von Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw aus der Kultserie „Sex and the City“. Die Berliner Schauspielerin ist vor und hinter Kamera und Mikrofon groß geworden: Sie war Kinderfilmstar an der Seite von Heinz Erhardt, Heinz Rühmann oder Peter Alexander. Heute gehört sie zum festen Stamm der Synchronsprecher und leiht ihre Stimme neben Sarah Jessica Parker, Naomi Watts oder Julia Ormond. Im Interview verrät sie, was Stimmen sympathischer macht… (mehr …)

Job & Psychologie

Sex und Karriere: Wie Lust und Leistung korrelieren


Sex und Erfolg, Lust und Leistung – ein schwieriges Paar und noch schwierigeres Thema. Nicht nur weil man dabei leicht Gefahr läuft, ins Schlüpfrige abzudriften, sondern auch, weil mancher auf die Idee kommen könnte, dass einer nicht seriös sein und gleichzeitig über Sex schreiben kann (was freilich Quatsch wäre). Dabei geht es bei dem Thema gar nicht um aussichtsreiche Anmachstrategien oder Handlungsanweisungen für das erfolgreiche Vollziehen des Geschlechtsaktes. Vielmehr stellt sich die Frage, ob und wie sehr sich sexuelle Lust und Leidenschaft auf den Beruf auswirken – und umgekehrt. (mehr …)

Job & Psychologie

Coming-out im Job: Ich bin schwul


Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hat das Coming-out salonfähig gemacht: „Ich bin schwul – und das ist auch gut so“, sagte er noch vor seiner Wahl, um das Thema für Kampagnen der Opposition zu beerdigen. Seitdem ist der Satz ein geflügeltes Wort und das Coming-out, das Bekenntnis zu seiner Homosexualität, kein Skandal mehr. Jedenfalls in der Politik. Aber gilt das auch im Job? (mehr …)

Job & Psychologie

Überwachung: Kontrolle hat auch positive Seiten


Bevor Sie weiterlesen: Das ist kein Plädoyer für Kontrollfreaks oder Chefs, die alles bis ins Detail überwachen und beherrschen wollen und so doch nur große Unsicherheit offenbaren sowie eine Kultur des Misstrauens, der Unfreiheit und Verantwortungslosigkeit schaffen. Aber natürlich ist das auch ein recht einseitiges und negatives Bild Überwachung und Kontrolle im Job. Und es stimmt in dieser Eindimensionalität auch nicht. Tatsächlich haben Kontrolle und Überwachung auch positive Seiten(mehr …)

Job & Psychologie

Hawthorne Effekt: Wir können mehr als wir denken


Es ist das Jahr 1924. Die Manager von General Electric (GE) fragen sich, wie sie die Produktion optimieren können. Dank des Taylorismus haben sie jeden Arbeitsvorgang in viele kleine, effiziente Schritte zerlegt. Nun gehen sie ans Eingemachte und lassen ein paar Wissenschaftler untersuchen, ob sich eine Veränderung der Lichtverhältnisse auf die Leistung auswirkt. Die Versuche werden in den Hawthorne-Werken in Cicero/Illinois durchgeführt, weswegen das Ganze später auch als Hawthorne-Effekt in die Geschichte eingehen wird. Zunächst aber informieren die Forscher alle Arbeiter darüber, was sie vorhaben. Dann wird die Halle heller gemacht – und tatsächlich: Mit dem Licht steigt die Produktivität… (mehr …)

Job & Psychologie

Erfolgstypen Test: Haben Sie das Zeug zur Karriere?


Verhaltensforscher, Psychologen, Soziologen – sie alle machen sich so ihre Gedanken, was den beruflichen Erfolg beeinflusst und welche Faktoren eine Karriere enorm beschleunigen oder aber auch beenden können. Wer sich den Spaß macht, all die Forschungsergebnisse diverser Studien zusammenzutragen, skizziert mit der Zeit ein immer schärferes Bild von den ultimativen Erfolgstypen, die aus Sicht der Wissenschaft unmöglich scheitern können. Machen Sie den Test, ob Sie zur perfekten Karrierefrau oder dem perfekten Karrieremann dazu gehören… (mehr …)

Job & Psychologie

Sekundenschlaf: Was gegen Müdigkeit am Steuer hilft


Rein biochemisch betrachtet, ist an Nachtfahrten vor allem eine Sache gefährlich: die aufkommende Müdigkeit. Die Autobahn ist leerer als tagsüber, an den Scheiben rauschen die Silhouetten einer matten Landschaft vorbei, die Aufmerksamkeit und Konzentration sinken, die Augenlider gleich mit und von da an ist es nicht mehr weit bis zur Katastrophe: Letzte Ausfahrt Sekundenschlaf. Doch was hilft wirklich gegen die Müdigkeit am Steuer? (mehr …)

Job & Psychologie

Hilfe annehmen: Lernen ist schwer


Anderen Menschen in der Not zu helfen, ist erste Menschenpflicht. Keine Frage. Aber können Sie auch Hilfe annehmen? Denn es lässt sich schon trefflich darüber diskutieren, was wirkliche Not ist, in der geholfen werden muss und ob sich diese allein auf lebensbedrohliche Situationen bezieht, auf temporäres Leid oder ebenso auf das drohende Scheitern eines beruflichen Projekts. Das wiederum macht es für den, dem geholfen wird, schwer. Insbesondere im Job ist das Annehmen von Hilfe ein zweischneidiges Schwert(mehr …)

Job & Psychologie

Optische Täuschung: Die Wahrheit ist ein Vexierbild


Das Internet ist voller denkwürdiger Geschichten: Eine Mutter fährt mit ihrem Sohn in der U-Bahn. Der Sohn läuft völlig verstört durch die Bahn, wirkt hyperaktiv, ist aggressiv, belästigt Mitreisende, pöbelt. Die Menschen reagieren immer gereizter, schütteln den Kopf. Irgendwann fasst sich ein Mann ein Herz und spricht die Mutter an: „Warum lassen Sie zu, dass sich Ihr Kind so daneben benimmt? Sehen Sie nicht, dass Sie andere stören?“ Da antwortet die Mutter: „Es tut mir Leid. Aber wir kommen gerade aus dem Krankenhaus, in dem gerade mein Mann und der Vater meines Jungen an den Folgen eines Unfalls gestorben ist. Ich weiß leider überhaupt nicht, wie ich damit umgehen soll, und ich fürchte, mein Sohn weiß es auch nicht.“ Ein Satz – eine völlig andere Welt… (mehr …)

Job & Psychologie

Allez hopp: So dressieren Sie Ihren Boss


Wie bringt man einen weißen Tiger dazu, durch einen brennenden Reifen zu springen? Oder einen Affen dazu, auf einem Einrad zu fahren? Und einen Beluga-Wal dazu, mit einem Wasserstrahl aus eine Kerze auszuschießen? Nun, offen gestanden, ich weiß es nicht. Aber ich bin davon überzeugt, es ist eine Frage des richtigen Trainings, der richtigen Motivation und der Ausdauer – kurz: der richtigen Dressur. Mit Chefs funktioniert das im Grunde genauso: auch Bosse lassen sich dressieren… (mehr …)

Job & Psychologie

Arbeitssucht: 4 Anzeichen, dass Sie ein Workoholic sind


Leidenschaft und Engagement für und in dem Beruf, den man ausübt, sind essenziell für den Erfolg. Ebenso der Ehrgeiz, großes zu bewegen und zu erreichen. Wie immer aber kann man es mit diesen guten Eigenschaften auch übertreiben – oder wie Paracelsus sagen würde: Die Dosis macht das Gift. Arbeitssucht sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Menschen, die an dieser Arbeitswut leiden, arbeiten nicht einfach nur besonders viel oder besonders hart. Sie sind schlichtweg nicht in der Lage, ihre Arbeit zu beenden – weder physisch noch mental… (mehr …)

Job & Psychologie

Redefallen: Atmen statt Äh sagen


Isabel García ist Diplomsprecherin und Rhetoriktrainerin mit Schwerpunkt freie Rede. Sie selbst arbeitete über zehn Jahre als Radiomoderatorin bei R.SH, dem NDR und moderiert immer noch im Fernsehen bei noa4. Zu ihren Kunden gehören unter anderen Peeck & Cloppenburg, Siemens, Commerzbank und der Hessische Rundfunk. Vor kurzem ist ihr erstes Rhetorik-Hörbuch erschienen: „Ich rede – Kommunikationsfallen und wie man sie umgeht“. Grund genug für uns, um mit ihr ein Interview über Redefallen zu führen… (mehr …)

Job & Psychologie

Bürotypen: Besser arbeiten mit Blender, Diva oder Streber


Sagen wir es, wie es ist: Es gibt nichts, was die Freude der Menschen an ihrer Arbeit mehr zersetzt als andere Menschen. Jeden Montagmorgen schleppen sich Millionen Arbeitnehmer in ihr Büro, schauen dabei drein als wäre ihnen gerade die Kaffeemaschine auf den Zeh gefallen und imaginieren bereits an der Firmenpforte eine Höllenwoche mit ihrem cholerischen Chef, ihrem altklugen Abteilungsleiter und dem völlig gestörten Egomanen am Schreibtisch gegenüber. Bürotypen aus der Hölle… Schrecklich! (mehr …)

Job & Psychologie

Schalttag: Was man vom 29. Februar lernen kann


Tatsächlich dauert ein Jahr nicht bloß 365 Tage, sondern 365 Tage und etwas weniger als sechs Stunden. Würde man das ignorieren, wäre Sommer irgendwann im Dezember und wir feierten eine heiße Weihnacht. Was für eine Konfusion! Deshalb hat Papst Gregor XIII. Ende des 16. Jahrhunderts den Schalttag eingeführt – den 29. Februar. Ihn gibt es in allen Jahren, deren Zahl durch vier teilbar ist, nicht jedoch durch 100 – mit Ausnahme von Jahren, die durch 400 teilbar sind, weshalb 2000 ein Schaltjahr war, 2100 aber keines sein wird. Und deshalb lesen Sie Geschichten wie diese hier im Blog auch nur alle vier Jahre. Oder weil Sie danach googeln… (mehr …)

Social Media & Webtools

Scherzartikel: Neulich in Hollywood…


Heute ist große Oscar-Nacht in Hollywood, das Ereignis im Showbiz: Die Oscar-Verleihung. Und da das schließlich allesamt erfolgreiche Leute sind, erlaube ich mir einen Scherzartikel inklusive Rätsel. Denn natürlich bin ich durch meinen Medienberuf mit vielen der Schönen und Reichen in Beverly Hills, aber auch mit den hiesigen Stars und Sternchen schon lange ganz dicke – und deshalb auch öfters auf den berüchtigten Hollywood-Partys. Von einer davon stammt dieses freilich völlig authentische Transkript mit Original-Zitaten der Stars. Wer als erster alle Filme in der richtigen Reihenfolge nennen kann, gewinnt keine Goldene Himbeere… oder so. (mehr …)

Reputation & Branding

11 Tipps für PR und Pressearbeit


In den meisten Karriereratgebern wird dieser Punkt leider vergessen, dabei kann er großen Einfluss auf die Laufbahn ausüben: Pressearbeit. Geschicktes Reputationsmanagement – virtuell oder real – ist die natürliche Evolution, die nächste Generation der Public Relations (PR)… (mehr …)

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Rezensionen: Was andere über die Karriere-Bibel sagen


Wow! Von Null auf Platz 4 – „einen solchen Einstieg in unsere Bestsellerliste hatten wir hier auch noch nicht“, sagte mir die Kollegin vom Handelsblatt als sie mich anrief, um mir die frohe Kunde mitzuteilen. Damit ist Die Karriere-Bibel der höchste Neueinstieg in der Handelsblatt-Bestsellerliste, die am 8. Februar 2008 auf Seite 11 veröffentlicht wurde. Lassen Sie sich bitte nicht irritieren: Ein paar Angaben dort stimmten aber leider nicht. Das Buch hat lediglich rund 400 Seiten und kostet auch nur 15 Euro… (mehr …)

Job & Psychologie

Schreibblockade: 13 Tipps gegen Schreibhemmungen


Wer schreibt, der bleibt. Eine sicherlich wahre Redensart. Aber auch eine, die klug übersieht, dass Schreiben nicht immer nur Vergnügen ist. Geschrieben zu haben, ja, das ist Genuss, Erleichterung, Erbauung. Aber noch Schreiben zu müssen, kann zur elend langen Qual werden. Das leere Papier, der leere Bildschirm sind dann wie höhnende Fratzen, die jedes gedachte Wort, jeden Satzansatz verleumden und sie anmaßenden Türstehern gleich aus Prinzip zurückweisen: „Du kommst hier nicht rein!“ Schreibblockade nennen Profis das. Trotzdem kennt sie jeder: Schüler vor dem nächsten Aufsatz, Studenten vor der Hausarbeit, Projektverantwortliche vor dem Bericht, Redner vor der Präsentation, Journalisten vor dem Artikel, Blogger, Autoren, Dichter, selbst die Verfasser von Liebesbriefen. Und um es gleich zu sagen: Schreibblockaden sind wie Herpes – ganz heilen lässt sich der Infekt nie. Aber die Symptome lassen sich gelegentlich lindern… (mehr …)

Job & Psychologie

Peter-Prinzip: Zur Unfähigkeit befördert


Manchmal fragt man sich, wie es bloß dieser offensichtlich unfähige Typ auf den Chefsessel geschafft hat?! Und diese Frage ist nicht einmal neu: Ihr gingen bereits 1969 die US-Autoren Laurence J. Peter und Raymond Hull nach – und entdeckten dabei das Phänomen der sogenannten Spitzenunfähigkeit, besser bekannt als das Peter-Prinzip. Es sagt: In jeder Hierarchie werden Beschäftigte so lange befördert, bis sie auf einen Posten gelangen, auf dem sie inkompetent sind. Folglich, so die Autoren, sei in jedem Unternehmen jede Stelle irgendwann mit einem Mitarbeiter besetzt, der mit seiner Aufgabe völlig überfordert ist. Es entsteht eine Hierachie der Unfähigkeit… (mehr …)

Job & Psychologie

Unordnung: Ein bisschen Chaos macht kreativ


Alexander Fleming war nicht gerade der aufgeräumteste Typ. Als der Bakteriologe im September 1928 aus dem Urlaub zurückkehrte, entdeckte er im Chaos seines Labors zwei Petrischalen mit Bakterienkulturen. Auf einer hatte sich Schimmel gebildet und Fleming fiel auf, dass sich die Kulturen davon auf wundersame Weise fernhielten. Unter dem Mikroskop offenbarte sich ein Pilz, der bestimmte Bakterien abtötete – die Geburtsstunde des Penizillin(mehr …)

Job & Psychologie

Beharrlichkeit siegt: Das Geheimnis von Citizen Kane


Wissen Sie, wie der Filmklassiker Citizen Kane 1941 entstanden ist? Beinahe gar nicht. Orson Welles konnte seinerzeit keine Geldgeber dafür finden. Es gab lediglich ein kleines Budget und das reichte gerade für ein Casting. Welles gab trotzdem nicht auf und bewies Beharrlichkeit: Er lieh sich Geld, bettelte Geld zusammen. Darüber hinaus bewegte er ein paar Leute, für ihn Bühnenbilder zu bauen und erste Testaufnahmen mit Schauspielern zu machen. So entstand das erste Drittel des Films… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Entlassungswelle: Wie Sie jetzt den Job behalten


Wenn die Konjunktur flaut und die Wirtschaft schwächelt, ist es nicht mehr weithin, bis die ersten Unternehmen Stellen abbauen. Dann drohen Entlassungswellen, und immer mehr Menschen bangen um ihren Job. Eines sollte jedem Arbeitnehmer heute klar sein: Sicher ist kein Job mehr. Eine Jobgarantie ist Illusion, treffen kann es jeden einmal. Das Gute daran: Der Jobverlust ist deshalb auch keine Schande mehr. Das Schlechte: Sie müssen rechtzeitig gegensteuern, um Ihren Arbeitsplatz zu erhalten und der Entlassungswelle vorzubeugen. Zum Beispiel so… (mehr …)

Job & Psychologie

Lernphasen: Lernen von Plateau zu Plateau


Ein Mann mit einem Geigenkasten unterm Arm läuft durch New York und fragt einen Passanten: „Wie komme ich in die Carnegie Hall?“ Der Passant schaut ihn kurz an und sagt: „Üben, üben, üben!“ Das ist zwar ein hübscher Witz, jedoch mit wahrem Kern: Der Weg zu Spitzenleistungen führt immer über Mühen, Ausdauer und Rückschläge. Der Aikido-Meister George Leonard beschrieb deshalb schon 1992 den Lernprozess als eine Art Plateauphasenmodell: Demnach lernen wir nicht linear, sondern von Ebene zu Ebene… (mehr …)

Job & Psychologie

Wenn König Kunde zum Tyrannen mutiert


Meistens ist der Kunde König. Manchmal ist er aber auch nur ein völlig durchgeknallter, nervtötender, zeitraubender Tyrann. Solche Kunden (oder Klienten) blockieren wertvolle Ressourcen und treiben Mitarbeiter wie Chefs in den Wahnsinn – oder in die Kündigung. In diesem Fall gibt es nur eine sinnvolle Lösung: Verzichten Sie auf den Umsatz und trennen Sie sich von solchen Kunden. Schnell! Wir sagen auch wie… (mehr …)

Job & Psychologie

Schwanger: Wann sagen Sie das dem Arbeitgeber?


Eigentlich ist es die normalste Sache der Welt: Frauen werden schwanger. Doch im Berufsleben geht es oft um mehr als diese simple Botschaft. Auf der Subebene schwingen immer auch Ängste, enttäuschtes Vertrauen und der Zwang zur Improvisation mit. Schon allein die Frage – „Wann ist der richtige Zeitpunkt meinem Chef zu sagen, dass ich schwanger bin?“ verrät: Es gibt gute Zeiten dafür. Und es gibt offenbar auch schlechte… (mehr …)

Job & Psychologie

72-Stunden-Regel: Jetzt oder nie!


Kennen Sie die 72-Stunden-Regel? Sie sagt: Alles, was Sie sich vornehmen, müssen Sie auch innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dass Sie das Projekt jemals umsetzen, auf ein Prozent. Schuld daran ist nicht nur der innere Schweinehund, sondern meist mangelnde Entschlossenheit. Denn wer sich einer Sache ganz verschreibt, mit Herzblut und Leidenschaft, der will damit auch loslegen. Und der erste Schritt ist dabei der Wichtigste. Andernfalls bleibt es nur ein frommer Vorsatz… (mehr …)

Job & Psychologie

Jahresbilanz 2007: Was haben Sie so erlebt?


Es gibt Menschen, die entwerfen von sich im Nachwehen feiertäglicher Stille ein neues Bild. Eines, von einem nicht rauchenden, nicht saufenden, zielstrebigen, konsequenten, freundlichen, teamfähigen, sparsamen, durch und durch besseren Menschen. Kurz: Sie entwerfen von sich das Bild eines Gewinners und formulieren dazu ein paar gute Vorsätze. Zwei Tage später knallen sie sich mit Schampus und Böllern das alte Leben aus dem Kopf, wachen am Morgen mit einem Kater und einer Kippe im Mund auf und spülen die guten Vorsätze mit Aspirin hinunter. Danach fühlen sie sich wie Verlierer… (mehr …)

Job & Psychologie

Zwischen den Jahren: Tipps für Zwischenzeiten


Ab heute hängen Sie zwischen den Jahren. Das ist im Grunde keine richtige Zeit, sondern ein Zustand. Nach der Weihnachtsgans und dem lieblichen Beisammensein im Kerzenschein ist zugleich auch vor dem Silvesterbuffet, dem Korkenknallen und der Rückkehr ins Büro. Zwischen den Jahren ist eine Art Feiertagsrallye, mit ausgedehnten Ruhetagen dazwischen. Historisch betrachtet gibt es diese Phase zwischen dem 27. Dezember und Neujahr nicht allzu lange: gerade mal seit etwas mehr als 300 Jahren. Im Meer der Geschichte ist das nichts weiter als ein Möwenschiss… (mehr …)

Job & Psychologie

Come to Jesus Meeting: Leviten lesen, bitte!


Mal ehrlich: Schimpfen ist auch ein Statusspiel. Wer tadelt, erhöht sich über den Getadelten, denn er weiß es besser. Beckmesser sind deshalb nicht sonderlich beliebt. Etymologisch kommt die Kritik vom altgriechischen krinein und bedeutet soviel wie unterscheiden oder trennen. Kurzum: Kritik ist die Kunst, etwas oder jemanden nach einem begründetem Maßstab zu beurteilen und dabei einzelne Fakten auseinander zu halten und abzuwägen. Schöne Theorie. In der Praxis hingegen gibt es das Come to Jesus Meeting(mehr …)

Job & Psychologie

Fortschritt braucht Konstanz


Ich erinnere mich noch gut an den Science-Fiction-Film Stargate von Regisseur Roland Emmerich. Darin finden Wissenschaftler an einem alten, ägyptischen Ringtor sieben Symbole, wissen aber nicht so recht, was sie damit anfangen sollen. Bis zu der Schlüsselszene in der einer der Hauptdarsteller (James Spader) ihnen erklärt, es handele sich hierbei um Reisekoordinaten: In jedem dreidimensionalen Raum braucht man sechs Punkte, um das genaue Ziel zu lokalisieren – und einen siebten, konstanten für den Kurs. Oder anders gesagt: Wenn man nicht weiß, woher man kommt, kann man auch kein Ziel ansteuern… (mehr …)

Job & Psychologie

Nachfolger steigen nicht auf


Für Israel gibt es wohl keinen berühmteren Feldherrn als König David. Seine Karriere beginnt er als Hirtenjunge, er besiegt den Riesen Goliath, wird König und aus seinen zahlreichen Schlachten geht er immer wieder als Sieger hervor. Er unterwirft die Philister, holt die Bundeslade nach Jerusalem, bezwingt die Moabiter, besiegt den König von Syrien, unterjocht die Ammoniter, schlägt die Amalekiter und setzt in seinem Reich Recht und Gesetz ein. Als sein Sohn Salomo viele Jahre später gekrönt wird, hat er es nicht leicht, in diese Fußstapfen zu treten. Als Kriegsherr kann er allenfalls eine Kopie abgeben. Darum wählt er eine andere Strategie, um sich zu profilieren: Weisheit. Er wird der König des Friedens und der Gerechtigkeit, baut für seinen Gott einen gigantischen Tempel und geht damit ebenfalls in die Geschichte ein. Die Bibel sagt, dass es vor und auch nach ihm keinen Menschen auf Erden gab, der weiser gewesen wäre. Salomo ist der Idealtyp eines Nachfolgers(mehr …)

Job & Psychologie

Robbers Cave Experiment: Ziele stiften Frieden


Als die elf Jungen aus Oklahoma City am 11. Juni 1954 in den Bus zum Robbers Cave State Park stiegen, wussten sie nicht, dass sie Teil eines Experiments werden würden, dass die Konfliktforschung nachhaltig beeinflusste. Alles schien zunächst normal in dem Ferienlager: Die Jungen bezogen ihre Hütte, spielten Verstecken, gingen Schwimmen, erkundeten das Gelände. Dass etwas weiter entfernt eine weitere Gruppe mit ebenfalls elf Jungen eine andere Hütte bezog, bemerkten sie zunächst ebenso wenig wie die Tatsache, dass es sich bei den Lagerleitern um Wissenschaftler handelte, die sie genau beobachteten – und später massiv manipulieren sollten… (mehr …)

Job & Psychologie

Mülleimer-Modell: Lernen von Don Quijote


Für James March, einen pensionierten Management-Professor an der Stanford Business School, ist ausgerechnet Don Quijote eine ideale Leitfigur moderner Unternehmenslenker. „Wir leben in einer Welt, die realistische Erwartungen und klare Erfolge betont. Quijote aber bezog sich auf nichts davon“, schreibt March, „und trotz einer Fehlentscheidung nach der anderen, hing er an seiner Sichtweise und an seinen Bekenntnissen fest, weil er wusste, wer er war.“ Da klingt ein wenig nach fatalistischem Trotz, nach Ignoranz und Arroganz. Auf jeden Fall nicht nach einem Managerideal – und doch ziel March mit seinem Mülleimer-Modell genau drauf ab… (mehr …)

Job & Psychologie

Schöne Bescherung: 7 Tipps für besseres Spenden


Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Dabei buhlen dann unzählige Organisation um die Gunst der Betuchten. Keine Frage: Wohlstand verpflichtet. Es zeichnet den Einzelnen ebenso wie eine Gesellschaft aus, dass sie sich auch für die Schwächsten, die Armen und Kranken einsetzt. Die moralische Verpflichtung nutzten manche aber auch schamlos aus und machen mit traurigen Tier- und Kinderaugen Kasse. Schlimm! Um dennoch zielgerichtet und sinnvoll spenden zu können, hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen schon vor einiger Zeit sieben Tipps für besseres Spenden veröffentlicht. Hier das Exzerpt… (mehr …)

Job & Psychologie

Alles nur Manipulation?


In der Psychologie gibt es seit den Achtzigerjahren eine interessante Hypothese, die davon ausgeht, dass wir alle manipulieren – und zwar jederzeit: Das Baby manipuliert seine Eltern mit Geschrei, damit sie ihm Essen geben; Eltern manipulieren ihre Kinder durch Belohnung oder Strafe, damit sie machen, was sie sollen; Liebende manipulieren einander durch Zuwendung oder Liebesentzug. Und selbst dieses Wechselbad der Gefühle ist Manipulation, um die Liebe interessant zu halten. In Freundschaften, in der Freizeit, im Büro – überall setzt sich das fort. So gesehen ist selbst dieser Beitrag ein Manipulationsversuch: Ich schreibe einen neuen Artikel, in der Hoffnung, dass Sie ihn lesen – und mir dafür Aufmerksamkeit schenken. Kurz gesagt: Glaubt man der Hypothese, tun wir nichts ohne Berechnung, ohne Motiv. Das heißt nicht, dass uns das ständig bewusst wäre, aber eine Kalkulation steckt dahinter… (mehr …)

Job & Psychologie

Verlinken: 8 klassische Link-Arten


Das Wesen des Netzwerkens lässt sich auf die simple Formel reduzieren: Geben und Nehmen – exakt in dieser Reihenfolge. Wie kein anderes Medium zuvor hat das Internet das Netzwerken revolutioniert, und wohl kein anderer Begriff drückt die Ambivalenz des Netzwerk-Prinzips so konzentriert aus wie das Verlinken. Wenn Blogger sich untereinander verlinken – ob nun in einzelnen Beiträgen oder in ihrer Blogroll –, dann ist das auch ein Nehmen und Geben: Der Eine nimmt Informationen auf und gibt Leserinteresse weiter, der andere zieht Leser an, um neue Informationen der Diskussion hinzuzufügen. So oder so: Beide haben etwas davon – und das Ergebnis ist mehr Wert als die Summe seiner Teile. Allerdings gibt es verschiedene Link-Arten(mehr …)