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Infinite-Monkey-Theorem: Affe schreibt Shakespeare

Tippender-Affe


Die Wissenschaft treibt manchmal seltsame Blüten. Kennen Sie zum Beispiel das Infinite-Monkey-Theorem? Es besagt, dass ein Affe nur unendlich lange und zufällig auf einer Schreibmaschine herumtippen muss – schon entstehen dabei mit der Zeit alle Werke William Shakespeares. Man müsse nur lange genug warten. Um den Prozess zu beschleunigen, könnte man natürlich auch unendlich viele Affen an unendlich viele Tastaturen setzen, diese lange tippen lassen und hätte irgendwann sogar alle Bücher der deutschen Nationalbibliothek zusammen. In der Theorie jedenfalls, die sich aber mathematisch ernsthaft beweisen lässt… (mehr …)

Job & Psychologie

Endowment-Effekt: Besitztum verführt uns

Messie-Endowment-Effekt


Was man hat, das hat man und gibt man nicht mehr her: Mein Haus, mein Auto, mein Aktenordner, mein Entwurf, mein Zeugs. Selbst Dinge, die für uns weder emotionale noch materielle Bedeutung haben, können wir einfach nicht wieder hergeben oder gar wegschmeißen. Und das nur, weil für einen kurzen Moment – etwa in der Umkleidekabine – die Illusion von Besitz entstanden ist. Schon überschätzen wir den Wert der Sache – und zwar deutlich. Endowment-Effekt heißt das psychologische Phänomen, dem der Ökonom Richard Thaler von der Universität Chicago schon vor gut drei Dekaden auf die Spur kam. Heute ist er auch bekannt als Besitztumseffekt(mehr …)

Job & Psychologie

Déformation Professionell: Karriere verändert den Charakter

Gemeinsein-Fiesling-böser-Boss


Karriere hat ihren Preis. Das muss deshalb erwähnt werden, weil es üblicherweise vergessen wird und vielen erst wieder einfällt, wenn ihnen der Preis längst zu hoch ist. Die Geschichte von den erfolgreichen Individualisten ist jedenfalls eine Mär. Wer beruflich aufsteigen will, der muss sich anpassen – so oder so, ob Unternehmer oder Angestellter. Der dabei größte Kostenfaktor ist zugleich der am stärksten ignorierte: Erfolg kostet Kompromisse – bis hin zu einer sogenannten déformation professionell(mehr …)

Job & Psychologie

Underdog-Effekt: Warum Verlierer beliebter sind

Verlierer-Außenseiter-Underdog


Die Fans des 1. FC Köln sind Kummer ja gewohnt. Das letzte Mal war der Fußballverein 1978 Deutscher Meister. Über 30 Jahre ist das schon her. Und die Bilanz der vergangenen zehn Jahre? Ach, ein ewiges Auf und Ab: erste Liga, zweite Liga, dann wieder erste. Dieses Jahr den Klassenerhalt immerhin geschafft. Angesichts dessen fragt man sich schon irgendwie: Wie leidensfähig sind diese FC-Fans bloß? Warum bleiben die einer solchen Truppe so lange treu? Würde es nicht wesentlich mehr Spaß machen, eine Gewinnermannschaft anzufeuern? Die Erklärung liefert der sogenannte Underdog-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Resonanzphänomen: So werden Sie beliebter

Beliebtheit-Resonanzphänomen


Wann immer starke Emotionen ins Spiel kommen, erzeugen sie bei uns einen unbewussten Widerhall: Schenkt uns jemand ein charmantes Lächeln, grinsen wir unwillkürlich zurück. Gähnt jemand sichtbar, erwidern wir die Geste – ob wir wollen oder nicht. Typisch Resonanzphänomen: Wer uns imitiert, den mögen wir – und glauben ihm zuweilen mehr als wir sollten. Das zeigten schon Untersuchung des US-Psychologen Timothy Brock… (mehr …)

Job & Psychologie

Johnny-Depp-Effekt: Androgyne Männer machen Karriere

Johnny-Depp-Psychoeffekt-Androgyn


Ausgerechnet der kauzige, leicht tuntige Captain Jack Sparrow, alias Johnny Depp, aus „Fluch der Karibik“ soll als Archetyp für einen neuen Karrieretyp herhalten? So recht glauben mag man das nicht. Andererseits sagt eine Studie genau das: Androgyne Männer sind derzeit erfolgreicher als typisch maskuline (Machos)… (mehr …)

Job & Psychologie

Kanban Board: Tipps und Definition

Kanban-Board-System-Scrum


Von To-Do-Listen haben Sie natürlich schon gehört: simple, meist vertikale Aufzählungen von Dingen, die es zu erledigen gilt und die dann der Reihe nach abgearbeitet und abgehakt werden. Inzwischen wird jedoch deren horizontale, japanische Adaption zunehmend populärer: Kanban (deutsch: „Karte“, „Tafel“, „Beleg“) wird diese gar nicht mal so neue Methode genannt, mit deren Hilfe sich ebenfalls der Workflow besser planen, überwachen und steuern lässt. Wie funktioniert Kanban? Wie können Sie es für sich persönlich oder im Team einsetzen? Hier die besten Tipps… (mehr …)

Job & Psychologie

Urlaub vorbei: Wie Sie wieder in den Job finden

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Erstaunlich, aber wahr: 56 Prozent der Arbeitnehmer freuen sich nach dem Urlaub auf den Job. Bei den Frauen sind es sogar 13 Prozent mehr. Dies ergab mal eine Umfrage des IFAK-Instituts. Vielleicht ertragen manche einfach nicht so lange die Nähe ihrer Familie um sich und sehne die Routine des Bürostresses herbei… So oder so: Wenn der Urlaub vorbei geht, werden einige Fragen immer zentraler und mit ihnen kehrt der Alltag zurück: Wie voll wird mein Postfach sein? Ist irgendetwas wichtiges passiert? Welche Peinlichkeiten der Kollegen habe ich verpasst? Und am wichtigsten: Hat man mich vermisst? (mehr …)

Job & Psychologie

Kehr ich heim nach Ithaka: Was uns Odysseus und Kalypso lehren

Verführung-Sirene-Odysseus


Man kann sich darüber nur wundern, dass Menschen noch immer so vehement nach Unsterblichkeit, nach ewiger Jugend und unvergänglichem Ruhm streben. Dabei lehrt uns schon Homers Ilias eine wichtige Lektion darüber: Es war am Ende des zehnjährigen Trojanischen Krieges, den Odysseus schließlich mit einer List für die Griechen entschied.

Die eitlen Trojaner waren auf einen geschenkten Gaul hereingefallen und hatten so den Untergang ihrer bis dahin uneinnehmbaren Stadt eingeleitet. Odysseus war nicht nur der strahlende Held, sondern vor allem froh, den Kriegsschauplatz endlich verlassen und zu seiner geliebten Frau Penelope auf die Insel Ithaka zurückkehren zu können… (mehr …)

Job & Psychologie

Valins-Effekt: Erregung ist Ansichtssache

Anna-Nicole-Smith


Erinnern Sie sich noch an Anna Nicole Smith? Das texanische Playmate wurde hierzulande durch zwei Dinge bekannt: Durch ihre Hochzeit mit dem 89-jährigen Milliardär J. Howard Marshall (Sie selbst war damals erst 26) – und die H&M-Plakatwerbung im Jahr 1993. Damals ließ der schwedische Textilhersteller an so ziemlich jeder Bushaltestelle in Deutschland Dessous-Bilder von Anna Nicole Smith aufstellen. Mal räkelte sich die da noch 25-Jährige in einer schwarzen Korsage auf dem Rücken, die bestrapsten Beine keck in den Himmel gestreckt; mal saß sie im weißen Spitzen-BH samt Miederhöschen auf der Seite und strich sich lasziv über die Beine. Die Kampagne tat ihre Wirkung: 1993 kam es laut Polizeistatistik zu einem ungewöhnlichen Anstieg von Plakatdiebstahldelikten, insbesondere an Bushaltestellen. Gleichzeitig nahm die Verkehrsunfalldichte im Sichtbereich der Wäschewerbung zu: typisch Mann am Steuer, könnte man sagen. Die Diagnose könnte allerdings auch anders lauten: typisch Valins-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Warum Frauenquoten keine Lösung sind

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Die Deutsche Telekom hat heute für kräftig medialen Wirbel gesorgt: Bis 2015 sollen bei dem Unternehmen 30 Prozent der Führungskräfte weiblich sein – im mittleren Management ebenso wie im Top-Management. Zum Vergleich: Bisher sind es erst 13 Prozent. Zur Durchsetzung dieses Plans will die Telekom daher eine Frauenquote einführen, was einige Satiriker zur Pointe verleitet hat, so erkläre sich endlich das Rosa im Firmenlogo… (mehr …)

Job & Psychologie

Kobra-Effekt: Gut gemeint macht noch schlimmer

Schlange-Kobra-Effekt


Es sollte die größte Sozialreform der Bundesrepublik werden: Als Peter Hartz im Jahr 2002 dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder seine Pläne vorlegte, wie man die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland effizienter gestalten und die Arbeitslosenzahlen halbieren könnte, entstand daraus ein Maßnahmenbündel, das heute im Volksmund nur noch Hartz IV genannt wird. Im Grunde war die Idee richtig: Mit pauschaleren Regeln sollte Bürokratie abgebaut werden; die Verfahren, um Menschen wieder in Arbeit zu bringen, sie dazu aber auch besser zu motivieren, sollten einfacher und schneller werden. In der Theorie. In der Praxis klappte es weitaus schlechter. Typisch für den Kobra-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

De Bono Denkhüte: Kreativität ist bunt

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Meetings sind Minenfelder. Die meisten Menschen gehen mit bestimmten Vorstellungen und Vorurteilen in ein solches Gruppengespräch: „Das wird wieder nichts.“, „Die anderen spielen sich in den Vordergrund.“ oder „Meine Ideen werden immer nur schlecht geredet.“ – Der Fehler hierbei ist, sich auf das Negative, auf die Schwächen der Kollegen zu konzentrieren. Die De Bono Denkhüte, sind eine Kreativitätstechnik, die sich mit diesem Fehler befasst. Da Menschen nun mal nicht perfekt sind und somit immer Stärken und Schwächen in sich vereinen, liegt es letztlich an Ihnen selbst, wie Sie Ihr Team sehen und damit dessen Effektivität bestimmen: Ist es ein Haufen von Versagern – oder eine Truppe mit unterschiedlichen Stärken und Potenzial? (mehr …)

Job & Psychologie

Belbins Teamrollen: Vielfalt statt Einfalt

Pressmaster


Das Ergebnis war ernüchternd. Ausgerechnet die intelligentesten, fachlich kundigsten Kursteilnehmer hatten sich zu einem elitären Team zusammengefunden – und das lieferte jetzt das schlechteste Ergebnis. Nicht die Brains gewannen den Wettstreit, sondern eine durchschnittlich gemischte Gruppe.

Durchschnitt schlägt Exzellenz in der Teamarbeit. Wie konnte das passieren? Oder anders gefragt: Warum passiert das immer wieder? (mehr …)

Job & Psychologie

Halo-Effekt: Darum ist unser Urteil oft fehlgeleitet

Urteilsvermögen-Halo-Effekt


Kennen Sie den Halo-Effekt? Entdeckt wurde dieses sozial-psychologische Phänomen bereits im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Verhaltensforscher Edward Lee Thorndike. Kurz gesagt beschreibt dieser Effekt einen Wahrnehmungsfehler, bei dem einzelne Eigenschaften einer Person so dominant auf uns wirken, dass sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen – deshalb auch „Halo“ (englisch für Heiligenschein) Effekt… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Bewerberampel: 7 ungewöhnliche Wege zum Job

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Wie kommt man heute zum Job? Durch Jobbörsen, Headhunter, Kontakte? Alles richtig. Aber darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weitere, ungewöhnliche Wege, sich zu bewerben. Die jeweiligen Methoden führen zwar fast immer zu Aufmerksamkeit, jedoch seltener zum erhofften Job. Die folgende Bewerberampel soll Ihnen Anregungen geben, Beispiele aufzeigen und zugleich bei der Orientierung helfen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – Ihre persönlichen Erfahrungen sind daher umso mehr willkommen. Ebenso weitere Anregungen. Diese hier aufgeführten sieben Wege zum neuen Job sind jedoch jene, die in der Vergangenheit entweder besonders häufig eingesetzt wurden oder besonders großes Aufsehen erregten… (mehr …)

Social Media & Webtools

Twitterphasen: Diese 7 durchlebt jeder

Twitter-Vogel-Icon


Gezwitscher verändert sich im Lauf der Zeit. Das ist nicht nur bei Vögeln so, sondern auch bei Twitter: Im Lauf eines Twitterlebens wechseln die Inhalte gleich phasenweise. Und das ist das eigentlich Bemerkenswerte daran: Wenn man Twitter länger nutzt und die Tweets der Verfolgten (ebenso wie die eigenen natürlich) einmal analytisch-kritisch aus einer Art Vogelperspektive betrachtet, so lässt sich feststellen, dass gerade bei den intensiven Nutzern des Mikronachrichtendienstes die Inhaltsschwerpunkte in typischer Weise wechseln… (mehr …)

Job & Psychologie

Wochenend-Effekt: Mit dem Freitag kommt die gute Laune

TGIF


Endlich Freitag! Falls auch Sie gerade gute Laune entwickeln… kein Wunder: Mit dem Ende der Arbeitswoche setzt typischerweise der sogenannte Wochenend-Effekt ein. Grund ist die herannahende Freiheit, die wir in der Regel bereits mit dem Arbeitsausklang imaginieren. Folge: Unser Körper schüttet Glückshormone aus, wir werden prompt euphorisch und glücklicher – oder wie viele heute sagen würden: #TGIF – Thank God it’s Friday… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Marshmallow-Test: Jetzt oder gleich?

Schüssel-Marshmallows-Test


Die Zukunft eines Vierjährigen – sie zeigt sich angeblich schon im Umgang mit Süßigkeiten. Darauf jedenfalls deutet der sogenannte Marshmallow-Test hin, der inzwischen zu den Klassikern in der Sozialpsychologie zählt. Dessen Ergebnis ist – kurz gesagt -, dass die Fähigkeit zur Selbstbeherrschung, zum sogenannten Gratifikationsverzicht, ein wesentliches Erfolgskriterium ist und sich dies schon in Kinderjahren offenbart. Damals, 1968, stellten Wissenschaftler um den Psychologen Walter Mischel eine Gruppe von Vorschülern vor eine Tüte Marshmallows (daher der Name) und die Wahl: Entweder ihr esst die Süßigkeit sofort – oder ihr wartet, bis der Versuchsleiter zurückkommt und bekommt dann eine zweite Nascherei. Was glauben Sie, passierte? Genau, einige Kinder griffen sofort zu, die Mehrheit aber wartete ab – mit erstaunlichen Folgen… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Tacheles: Brutal ehrliche Antworten im Jobinterview

Tacheles-Sagen-Knebel


Gut, es gibt da diese Fragen, wie Sie in vielen Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Immer wieder. Weit über 100 davon finden Sie auch in diesem Blog. In der Regel bereiten sich Kandidaten darauf gründlich vor, was Personaler in gewisser Weise auch erwarten. Das Ergebnis sind auf Hochglanz polierte Antworten, die genauso klingen wie die Phrasen im Arbeitszeugnis Jahre später. Aber mal ehrlich: So richtig überzeugend ist das nicht. Deshalb – und als erfrischende Satire – an dieser Stelle einmal brutale, nackte und ungeschönte Antworten auf typische Fragen in der Bewerbung, die womöglich viel öfter und viel näher an der Wahrheit liegen als Personalern lieb ist… (mehr …)

Job & Psychologie

Kekstest: Macht korrumpiert

Kekse-Kekstest-Krümelmonster


Kennen Sie den Kekstest? Nicht? Sie kennen aber doch sicher das Sprichwort: Gib einem Menschen Macht, und du erkennst seinen wahren Charakter? Darin steckt erstaunlich viel Wahres. Allerdings kann Macht nicht nur manchen Schokobezug auf Persönlichkeiten abblättern lassen, sie kann Menschen umgekehrt auch korrumpieren. Und genau an dieser Stelle kommt der Kekstest ins Spiel… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Aha-Effekt: Plötzlich passt alles zusammen

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Dank Roy Plunkett haben auch Sie es heute auf der Pfanne: Teflon. Das allerdings war ein reines Zufallsprodukt – und eine Reihe von Aha-Effekten. Sie begann am 6. April 1938. Plunkett und sein Assistent Jack sollten für DuPont ein neues Kühlmittel entwickeln und hatten deshalb mit Tetrafluorethylen experimentiert. Das Gas lagerten sie unter hohem Druck in einer Gasflasche. Doch als sie diese ein paar Tage später öffneten, war das Gas verschwunden. Entwichen, wie sie zuerst vermuteten, war es aber auch nicht, denn die Gasflasche war noch genauso schwer wie vorher. Also öffnete Plunkett den Behälter und heraus kam ein weißes, wachsartiges Pulver, das zugleich an den Innenwänden der Kartusche haftete. Als Kühlmittel völlig unbrauchbar, dennoch hatte der Stoff interessante Eigenschaften: Er war enorm hitzebeständig und stark abweisend, jedenfalls reagierte er in Verbindung mit anderen Substanzen praktisch gar nicht. Für Plunkett ein Aha-Erlebnis. Entsprechend versuchte er seinen Ruf zu retten und pries den Stoff bei DuPont wie sauer Bier an. Weil seine Chefs jedoch genauso abweisend waren wie Teflon, verschwand das Pulver mit der Registriernummer K416 wenig später im Firmenarchiv… (mehr …)

Job & Psychologie

Das Äh-O-Meter: Wer sind Sie denn?

Party-Silvester-Tanzen


Mit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr. Wenn manche an Smalltalk denken, dann assoziieren sie die mitreißende Eloquenz und geschliffene Rhetorik eines Alleinunterhalters. Dabei ist Smalltalk das genaue Gegenteil davon: Es ist die Kunst des unangestrengten, ebenso amüsanten wie eleganten Geplauders – der Sprezzatura. Wer etwa dem inneren Zwang erliegt, jedem beweisen zu müssen, wie kommunikativ er ist, kann nur scheitern… (mehr …)

Job & Psychologie

Bystander-Effekt: Nichts hören, nichts sehen, nichts tun

Bystander-Effekt-Mob-Zuschauer


Als sich Catherine Genovese entschied, allein in New York zu bleiben, war sie gerade 19. Erst ein paar Tage zuvor wurde ihre Mutter Zeugin eines brutalen Mordes, mitten am Tag und mitten in Queens, in der Nähe ihres Wohnhauses in Kew Gardens. Der Schock war so groß, dass die Familie beschloss in das beschaulichere Connecticut umzuziehen. Kitty Genovese, wie sie ihre Freunde auch nannten, war die älteste von insgesamt fünf Geschwistern, lesbisch, und wollte lieber mit ihrer Partnerin Mary Ann Zielonko zusammenziehen und in der turbulenten Stadt bleiben. Es gab darüber einigen Streit, am Ende aber stimmten ihre Eltern widerwillig zu – was sie Jahre später bitter bereuten… (mehr …)

Job & Psychologie

Was man von Shackleton über Teams lernen kann

Antarktis


Als Sir Ernest Shackleton 1914 mit seiner 27-köpfigen Mannschaft in See stach, um zu einer der waghalsigsten Südpol-Expeditionen aufzubrechen, ahnte niemand an Bord, dass es das Abenteuer ihres Lebens werden würde. Eine Mission auf Leben und Tod. Ihr Begleiter, die Endurance, war ein gutes Schiff: robust, solide, ein wendiger Dreimaster. Shackleton wollte damals als erster die Antarktis auf dem Landweg durchqueren. Doch daraus wurde nichts. Rund eine Tagesreise vor der Küste wurde die Endurance jäh vom Packeis gestoppt und eingeschlossen. Es war der Auftakt einer Abfolge von lebensbedrohlichen Katastrophen… (mehr …)

Job & Psychologie

Chamäleon-Effekt: Die Macht der Spiegeltechnik

Chamäleon-Technik-Effekt-Spiegeltechnik


Manche Menschen haben einfach Glück: Sie sind ihrem Gegenüber auf Anhieb sympathisch. Alle anderen haben entweder Pech gehabt, Mundgeruch – oder müssen dem Glück etwas nachhelfen mit der sogenannten Spiegeltechnik, auch bekannt als Chamäleon-Effekt. Womöglich haben Sie dessen Wirkung schon ganz oft im Alltag beobachtet: bei verliebten Paaren im Restaurant, bei befreundeten Kollegen in der Kantine, bei neuen Bekanntschaften auf einer Messe… (mehr …)

Job & Psychologie

Proteus Effekt: Wie Avatare Verhalten ändern

Avatar-Proteuseffekt


Der „Alte vom Meer“ war nicht nur äußerst weise und gerissen, sondern zudem auch noch ziemlich maulfaul. Lieber hütete der griechische Gott Proteus seine Robben auf den Inseln Karpathos und Pharos, statt den Menschen mit ein paar überirdischen Prophetien aus der profanen Patsche zu helfen. Und falls diese doch einmal versuchten, ihm ein paar Weissagungen zu entlocken, entzog er sich ihnen, indem er sich in allerlei Zeugs verwandelte: Mal schlüpfte er in die Gestalt von Löwen, mal waren es Schlangen, Leoparden, Eber oder gar Bäume und Elemente wie Wasser oder Feuer. Der mythische Meeresgreis gilt seitdem als Meister der Verwandlung, der jede beliebige Form annehmen konnte – so wie die Avatare der Menschen heute im Internet… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Jahreskalender 2010 als Download

Jahresplaner2010


Zahlreiche Karriereratgeber empfehlen, einen Karriereplan aufzustellen. Ich halte davon nichts – und sage Ihnen auch warum: Schon umgangssprachlich wird Karriere gemacht – nicht von langer Hand geplant. Neben Leistung und Entschlossenheit, handwerklichem Geschick und dem Beachten einschlägiger Regeln gehört eben oft auch eine gute Portion Glück zum Erfolg. Und die lässt sich nicht planen. Ein Karriereplan ist ein Korsett, das Sie zumeist in einer Zeit erstellen, in der Ihnen die Praxis und die Gepflogenheiten Ihres Jobs in der Regel noch gar nicht im Detail bekannt sind. Karrierepläne sind deshalb eine theoretische Vision – an der Realität zielen sie oft meilenweit vorbei. (mehr …)

Job & Psychologie

Isolationsvirus: Einsamkeit ist ansteckend

Frau-Einsamkeit-Alleine


Ist Einsamkeit ansteckend? Ja, sagt eine Forschergemeinschaft der Universität von Chicago, San Diego und Harvard. In Ihrer Langzeitstudie werteten sie die Daten von mehr als 5000 Menschen über einen Zeitraum von 30 Jahren aus. Ergebnis: Einsame Menschen landen nicht nur automatisch am Rand sozialer Gruppen – sie infizieren auch noch ihre Freunde mit dem Gefühl der Vereinsamung, woraufhin sich diese ebenfalls sozial zurückziehen… (mehr …)

Job & Psychologie

Franchising: Worauf Franchisenehmer achten müssen

Wallenrock


Franchising funktioniert: Vor allem im Gastronomiebereich ist das Konzept, das Mutterunternehmen über Franchise-Filialen in die Breite auszudehnen, beliebt und bewährt. Dabei sind die Konzerne auf willige Partner angewiesen, die vor Ort das Geschäft übernehmen. Sie? Für Franchisenehmer ist die Chance jedenfalls groß, kopfüber in eine Goldgrube zu springen. Wenn Sie allerdings nicht hinreichend planen, landen Sie womöglich eher in einer Falle, in der Sie sich endlos abstrampeln. Wir sagen Ihnen daher, was Sie bei Ihrer Franchisewahl bedenken sollten. (mehr …)

Job & Psychologie

Den geborenen Unternehmer gibt es nicht

Jungunternehmer-jung-gründen


Zum Unternehmer, heißt es, wird man geboren. Unsinn! Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, muss sich nicht grämen – der geborene Gründer ist eine Illusion. Sicher verfügen manche Menschen über ein paar Eigenschaften, die den späteren Erfolg wahrscheinlicher machen. Dazu gehören Mut, Strebsamkeit, Organisationstalent, Disziplin, Sorglosigkeit, betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse. Die Jenaer Psychologie-Professorin Eva Schmitt-Rodermund ergänzt die Liste gar noch um den Punkt, dass Unternehmer häufig auch ein bisschen Sozialschwein sind. Ohne eine gewisse Härte setzen sie sich später weder gegenüber Konkurrenten noch bei säumigen Lieferanten durch. Gute Gründer, befand der Nationalökonomen Joseph Schumpeter, sind aber vor allem ungeduldige Menschen(mehr …)

Job & Psychologie

Das Ultimatumspiel: Fair gewinnt

Gegenangebot-Verhandlung


Kennen Sie das Ultimatumspiel? Angenommen wir beide begegnen uns. Sie wissen, ich habe 100 Euro bekommen, die ich verschenken soll, jedoch so wie ich das für richtig halte. Ich kann Ihnen also alles geben oder nichts oder nur einen Teil davon. Ihre einzige Option ist, das Angebot anzunehmen oder auch nicht. Allerdings hat das unterschiedliche Folgen: Nehmen Sie an, gilt unser Deal als abgemacht und Sie bekommen die Summe, die ich Ihnen zugedacht habe. Lehnen Sie ab, platzt das gesamte Geschäft – Sie bekommen nichts, ich aber auch nicht. In diesem Fall müsste ich die 100 Euro sogar zurückgeben. Die spannende Frage lautet nun: Ab welcher Summe akzeptieren Sie mein Angebot? (mehr …)

Job & Psychologie

Negative Verstärkung: Meide Glücklose!

5Menschen


Glücklose sind wie Ertrinkende: Man kann sie retten, aber man riskiert immer, selbst dabei umzukommen. Das klingt herzlos, ist aber die Wahrheit: Unglück zieht Unglück an. Es gibt Menschen, die haben einen infektiösen Charakter. Ihr zerstörerisches Handeln und ihre destabilisierende Wirkung überträgt sich auf alle in ihrer Umgebung und erst recht auf jene, die ihnen helfen wollen. Wer solche Menschen nicht meidet, wird von ihnen unweigerlich in den Abgrund gerissen(mehr …)

Job & Psychologie

Werden Sie diesen Artikel lesen?

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Zuerst muss ich mich bei Ihnen entschuldigen: Sie wurden gerade manipuliert. Mit einer simplen Frage in der Überschrift. Jemandem eine Frage zu stellen, kann dessen Verhalten enorm beeinflussen. Vikki Morrison, Marketing-Professor an der New Yorker Stern Universität, konnte diesen Effekt bereits 1993 demonstrieren, indem er seinen Probanden die simple Frage stellte, warum diese entweder ein Auto oder einen PC kaufen würden. Effekt: Unter den Befragten stieg die Nachfrage nach diesen Produkten danach deutlich an. Frühere Studien von Anthony Greenwald an der Universität von Washington wiederum zeigten, dass Studenten, die danach gefragt wurden, wen sie bei künftigen Abstimmungen wählen würden, tatsächlich häufiger wählen gingen als Studenten, die man nicht gefragt hatte… (mehr …)

Job & Psychologie

Verstehen Sie Flowcharts? Eine Anleitung

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Im Berufsleben wird man immer wieder mal mit sogenannten Flowcharts (zu deutsch: Flussdiagrammen) konfrontiert. In der Regel sollen die Wenn-Dann-Kausalitäten verdeutlichen, Logikfehler aufdecken, Dinge vereinfachen. Manchmal erreichen sie auch das Gegenteil. Um ähnlich viel Klarheit zu stiften: eine Anleitung für Flowcharts – natürlich im Flussdiagramm-Stil(mehr …)

Job & Psychologie

Das schwerste Logikrätsel der Welt

GodAni


Es ist das angeblich schwerste Logikrätsel der Welt: Die drei Mönche A, B und C werden üblicherweise Wahrheit, Lüge und Zufall genannt. Wahrheit spricht immer die Wahrheit, Lüge lügt stets, aber Zufall die Wahrheit sagt oder lügt, bleibt jeweils dem Zufall überlassen. Leider kennen Sie das Trio nur als A, B und C. Ihre Aufgabe ist deshalb, herauszufinden, wer im Trio wer ist. Sie dürfen A, B und C nur Fragen stellen, die derjenige nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Jede Frage darf exakt nur an einen Mönch gerichtet werden. Die Mönche verstehen Ihre Sprache, antworten aber in ihrer eigenen, in der die Worte für „Ja“ und „Nein“ jeweils „Da“ und „Ja“ sind. Dummerweise wissen Sie aber nicht, was davon Ja beziehungsweise Nein bedeutet. Wie lösen Sie die Aufgabe? (mehr …)

Job & Psychologie

E-Mail-Signatur: Regeln für die Schlussbemerkung

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Nicht wenige E-Mails enden heute nicht mit freundlichen Grüßen, sondern mit einer sogenannten Signatur. Darin enthalten sind nicht nur Adress-Angaben sondern oftmals auch rechtliche Hinweise. So müssen gerade bei geschäftlichen E-Mails inzwischen auch formale Vorschriften eingehalten werden. Und eben diese Pflichtangaben werden am besten direkt in der Signatur gespeichert, denn fehlende oder fehlerhafte Angaben könnten abgemahnt werden… (mehr …)

Job & Psychologie

Priming: Wie Worte wirken

Psycho-Phänomen-Staunen


Quizfrage: Welcher US-Schauspieler wusste bis zu seinem 38. Lebensjahr nicht, dass seine angebliche Schwester in Wahrheit seine Mutter ist? Na? Na?? Okay, ich verrate es Ihnen: Es ist Jack Nicholson. Das ist – zugegeben – unnützes Wissen. Aber es ist auch eine typische Frage, wie sie im Spiel „Trivial Pursuit“ vorkommen könnte. Oder bei „Wer wird Millionär“. Nun ist es bei solchen Quizfragen immer so: Es gibt leichte Fragen, und es gibt schwere. Entsprechend unterschiedlich schneiden wir dabei ab. Man kann das nicht beeinflussen… Denkste! Man kann – und zwar durch das sogenannte Priming(mehr …)

Job & Psychologie

Wartemusik: Gedudel in der Warteschleife

auremar/shutterstock.com


Eine der erschreckendsten Zahlen ist wohl diese: Ganze 1,2 Jahre seines Lebens verbringt der Mensch in irgendeiner telefonischen Warteschleife. Richtig gelesen: 1,2 Jahre! Was wiederum bedeutet, dass Sie und Sie und ich statistisch jeweils über 420 Tage unserer Lebenszeit damit vergeuden, irgendwelchem Gedudel zu lauschen, dass obendrein so komponiert wurde, dass wir möglichst lange in der Leitung ausharren, ohne dabei in Rage zu geraten… (mehr …)

Reputation & Branding

Twitter-Flussdiagramm: Zeit, den Tweet zu löschen

Twitter-Vogel-Icon


Nachdem ich schon ein paar Mal darüber geschrieben und getwittert habe, dass manche Twitter-Beiträge einen um Kopf und Kragen bringen können, wird es höchste Zeit für die ultimative Entscheidungshilfe in Form eines Flussdiagramms, wann Sie Ihre Tweets löschen sollten. Besser wäre natürlich, kritische Einträge erst gar nicht zu veröffentlichen. Aber Flussdiagramme über unveröffentlichte Tweets haben die Eigenschaft extrem kurz auszufallen. Dann lieber so herum. (mehr …)

Job & Psychologie

VPA: Produktiver mit virtuellem persönlichen Assistenten

Virtueller-persönlicher-assistent


Wie schön wäre es doch, wenn man all die zeitfressenden Routine-Aufgaben im Alltag wegdelegieren könnte: keine leidigen Konferenzen mehr koordinieren, keine aufwendigen Präsentationen vorbereiten, keine Folien beschriften… Und auch so lästige Dinge wie Arzttermine machen, Hotels oder Restaurants reservieren, all diese repetitiven Jobs, die den Alltag fragmentieren und unproduktiv machen, einfach an einen persönlichen Assistenten weiterreichen und sich dafür auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Schön wäre das – und möglich: mithilfe eines sogenannten VPA, einem virtuellen persönlichen Assistenten… (mehr …)

Job & Psychologie

Personal Eater: essen oder essen lassen?

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Zum Beispiel Andy. Andy ist ein sogenannter Beiteiligungsmanager, er investiert Geld in junge Unternehmen, die sich hoffentlich später einmal auszahlen. Andy macht Deals, vor allem viele internationale. Als ich ihn kürzlich in München traf, erzählte er mir eine Anekdote, die nicht nur wahr ist (einige am Tisch konnten sie bestätigen), sondern auch so amüsant, dass ich sie Ihnen weitererzählen muss. Die Geschichte geht so: (mehr …)

Job & Psychologie

Times New Roman wirkt intelligenter

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Dass die Schrift einiges über den Verfasser verrät, ist den Langzeitlesern dieser Seite nichts Neues. Graphologie heißt diese Form der Handschriftanalyse. Sie gilt zwar vielen als esoterische Kaffeesatzleserei und Hokuspokus, ist aber letztlich eine untergeordnete Disziplin der Psychologie, angesiedelt in der Persönlichkeitsdiagnostik. Dass derlei Rückschlüsse aber auch gedruckter Text zulässt, insbesondere die Schrift Times New Roman (siehe Bild), ist eher ungewöhnlich… (mehr …)

Job & Psychologie

Vergessenskurve: Kaum gelernt, schon vergessen

Vergessen-Eselsbrücke-Finger


Heute werden Sie etwas lernen, was Sie vermutlich nach vier Tagen schon wieder vergessen haben: die Ebbinghaus’sche Vergessenskurve. Kennen Sie nicht? Bestimmt nur entfallen! Denn genau das fand der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus bei Selbstversuchen heraus: Nach rund 20 Minuten hat der Mensch frisch Gelerntes bereits zu 40 Prozent wieder verlernt. Nach einer Stunde sinkt die Halbwertzeit des Wissens bereits auf 45 Prozent, nach einem Tag erinnern wir allenfalls noch ein Drittel (34 Prozent) der eingeprägten Inhalte. Bemerkenswert ebenfalls: Nach nur sechs Tagen ist unser Erinnerungsvermögen auf 23 Prozent geschrumpft – auf lange Sicht behalten wir gerade mal 15 Prozent des Erlernten. So, und jetzt versuchen Sie diese Zahlen mal dauerhaft zu speichern… (mehr …)

Job & Psychologie

Minoritätseffekt: Die Macht der Minderheit

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Vor Wahlen reden alle gerne über Mehrheiten. Es geht darum, die Mehrheit der Stimmen zu bekommen, um zu regieren. Dabei spielen Minderheiten bei Entscheidungen mitunter ein enorm einflussreiche Gruppe. Und damit meine ich nicht nur die kleinen Parteien, die bei entsprechender Stimmverteilung auf die Rolle des sogenannten Kanzlermachers hoffen, weil sie – je nachdem mit wem sie koalieren – dann einer der beiden großen Parteien zur relativen Mehrheit verhelfen. Der sogenannte Minoritätseffekt lässt sich auch in wesentlich kleineren Gruppen beobachten – in Teams zum Beispiel… (mehr …)

Job & Psychologie

Musenkuss: Warum Frauen Männer inspirieren

Weibliche-Muse

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Für Woody Allen heißt der Inspirationsborn derzeit Scarlett Johansson, was man durchaus nachempfinden kann, obwohl beide vehement bestreiten, dass es so ist. Woody Allens Dementi ist jedoch nicht allzu glaubwürdig, weil er diesbezüglich einen hohen Verschleiß hat. Zu seinen verflossenen Musen zählen so illustre Aktricen wie Mia Farrow oder Diane Keaton. John Lennon war da schon wesentlich genügsamer: Bei ihm übernahm die Rolle vollständig Yoko Ono. Pablo Picasso dagegen ließ sich (unter anderem) von der wunderschönen, aber erst 17-jährigen Nymphe Sylvette David inspirieren, die ihm zugleich als Model diente. Wohingegen Amanda Lear eine überaus enge Freundschaft zu dem Maler Salvador Dalí pflegte. Man nennt das auch einen Musenkuss(mehr …)

Job & Psychologie

Wiederholen überwindet Mehrheiten

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Ceterum censeo Carthaginem esse delendam! – „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss!“ Der Satz, mit dem Cato Censorius angeblich alle seine Reden beendete (auch wenn es dabei überhaupt nicht um Karthago ging), soll schließlich zum Dritten Punischen Krieg und damit zur tatsächlichen Zerstörung Karthagos geführt haben und gilt bis heute als historisches Beispiel dafür, dass Wiederholungen mächtiger sind als jede Wahrheit, solange man sie nur beharrlich äußert. Es ist das Prinzip der urbanen Legenden: Man muss den Leuten den Mist nur oft genug einbimsen, dann glauben sie irgendwann, dass es stimmt… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Musterstellenanzeige für einen CSO

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Wenn man die Position für einen Kommunikations-Manager der Gegenwart (und der Zukunft) beschreiben müsste, einen Experten für die neue Medienlandschaft aus Sozialen Netzwerken und multimedialen Plattformen, einen Chief Social Media Officer: Wie würden Sie das tun? (mehr …)

Job & Psychologie

Denkschublade: Die Selbstbeschränkung im Kopf

Denkschublade-Box-think


Beantworten Sie bitte die folgende Aufgabe spontan, ohne lange zu überlegen: Nennen Sie 100 Tiere! Waaaaas??? 100 Tiere? Wer bringt die schon so schnell zusammen?! Stimmt, die Frage ist bewusst so formuliert, dass sie zunächst völlig abschreckend wirkt. Lassen Sie uns die Aufgabe einmal umformulieren: Nennen Sie bitte 10 Tiere! Jetzt denken Sie: „Pah, zehn Tiernamen. Das ist doch Kindercamping…“ Auch das stimmt. Aber warum sollten 100 Namen dann so viel schwerer sein? (mehr …)

Job & Psychologie

Kaffee ist gesund: Was Sie über Kaffee wissen sollten

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Ich brauch jetzt ’nen Kaffee…, denken Sie vielleicht gerade. Können wir verstehen, geht uns auch oft so. Denn Kaffee gibt uns nicht nur einen Kick, er ist – in Maßen – auch gesund und kann mehr, als Sie denken. Oder hätten Sie beispielsweise gewusst, dass Kaffee das Alzheimer-Risiko senken kann? Das etwa fanden Forscher der Universität von South Florida und der Universität von Miami heraus. Oder dass Kaffeetrinker bis zu 40 Prozent seltener an Leberkrebs erkranken? Das Brühgetränk enthält diverse Antioxidanzien, darunter Cafestol und Kahweol, die einer Leberfibrose entgegen wirken. Was Sie noch über Kaffee wissen sollten… (mehr …)

Job & Psychologie

Reichweite steigern: Mehr Leser gewinnen

Ampel-Rot


Wie bekommt man mehr Leser für sein Blog? Wie lässt sich die eigene Reichweite steigern? Sicher, für all die Web-Aborigines, die hier regelmäßig vorbeischauen, sind diese Fragen so aufregend wie Uluru. Trotzdem: Wir alle haben mal klein angefangen. Und zum Glück gibt es immer noch zahlreiche Menschen, die das Bloggen für sich gerade erst entdeckt haben und sich nun fragen, wie sie ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Reichweite bekommen können. Wir hätten da ein paar Empfehlungen (aus eigener Erfahrung)… (mehr …)

Job & Psychologie

Erfolgsgesetze: Diese sollten Sie kennen

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Es ist das Gesetz der Serie: Wenn man einmal mit einer Sache begonnen hat, entdeckt man immer mehr. Als wir mit der Liste bemerkenswerter Psychoeffekte, Phänomene und Erfolgsmethoden starteten, ahnten wir schon, dass es da noch mehr Regelmäßigkeiten gibt. Und tatsächlich: Es existieren noch eine Reihe weiterer Alltags-Kausalitäten aus Psychologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und anderen Disziplinen, die faszinierend sind und von deren Namen man teilweise noch nie gehört hat. Zeit, das zu ändern… (mehr …)

Job & Psychologie

Ideen-Killer-Bingo: Das funktioniert sowieso nicht!

Ruslan Grumble


Das hat wohl jeder schon erlebt: In der Konferenz wird eine großartige Ideen vorzeitig beerdigt. Einfach so. Aus Eitelkeit (weil sie nicht vom Ideenkiller stammt), aus Neid oder aus Prinzip. Das Ergebnis ist trotzdem dasselbe. Strategie eins dazu: „Es ist zu einfach, um wahr zu sein.“ Strategie zwei: „Es funktioniert sowieso nicht.“ Diese Strategie existiert auch in Form des Allzwecksatzes, der von jeglicher Denkanstrengung entbindet: Hamwerschonimmersogemacht. Schließlich Strategie drei: „Es gibt bestimmt noch eine Alternative.“ Die gibt es zwar immer. Aber mit der Suche danach lassen sich Euphoriker prima mürbe und Engagierte müde machen… (mehr …)

Job & Psychologie

Liegenschaften: Was das Strandtuch verrät

Strandtuch-Typologie-Psychologie


Strand ist wie Schaulaufen. Ums Baden geht es dabei jedenfalls kaum noch. Glaubt man einschlägigen Periodika, besteht der eigentliche Zweck des Küstenabschnittsbesuchs heute darin, den vorher mühsam zurecht gehungerten Leib möglichst eindrucksvoll zu enthüllen. Ich vermute, das hängt mit der Kultur des Unboxings zusammen: Dabei wird ja auch der Akt des Auspackens mehr zelebriert als der Inhalt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Stringtangas unter den Strandvölkern künftig wieder seltener werden. Gut, es könnte auch daran liegen, dass derlei Minimalbekleidung nicht nur von körperlich austrainierten Frauen in den Zwanzigern getragen wird, sondern auch von körperlich ausladenden Männern in den Fünfzigern, die statt eines Arschgeweihs über dem Steiß viele Haare haben. Das stört den Gesamteindruck natürlich ein wenig… (mehr …)

Job & Psychologie

Funemployment: Fröhliche Arbeitslose

Langzeitarbeitslosigkeit-Jobsuche-Frau


Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dem Credo hängen offenbar auch die Eleven des Funemployment an. Dabei handelt es sich um eine Generation 20- bis 30-Jähriger Amerikaner, die aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise ihren Job verloren haben. Doch statt Trübsal zu blasen, machen Sie das Beste daraus: Sie schöpfen „Fun“ aus ihrem „Unemployment“ – voilà, das Funemployment war als Trend geboren… (mehr …)

Knigge & Dresscode

Reisetipps für gefährliche Länder

Reiseinformation-gefährlich-Ausland

Einmal kurz nicht aufgepasst und plötzlich ist alles weg – ein Horrorszenario für Urlauber. Taschendiebe, Trickbetrüger und Abzocker warten auf unbedarfte Touristen. Häufig sind Touristen leichte Beute: abgelenkt von der Umgebung und voll bepackt mit Bargeld und teuren Wertsachen sind sie ein ideales Überfall-Ziel. Die meisten achten ohnehin mehr auf die Sehenswürdigkeiten vor ihnen, als auf die Menschen um sie herum. Sind Bargeld, Reisedokumente, EC-Karten und Wertsachen aber erst einmal gestohlen, ist es vorbei mit der Erholung. Panik breitet sich aus: Was mache ich jetzt nur? An wen kann ich mich wenden? Tipps, wie Sie sich vor Diebstahl schützen können und was Sie im Ernstfall tun sollten… (mehr …)

Job & Psychologie

4 Generationen im Vergleich

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Vier Generationen – ein Büro. Da muss es zwangsläufig krachen und zu Konflikten kommen. Und in der Tat: Unterschiedlicher könnten der Arbeitsethos, die Werte, ja sogar die Ansprüche an den Arbeitsplatz kaum sein, die bei den derzeit erwerbstätigen vier Generationen im Job aufeinander prallen. Wie äußert sich das genau? Wie verhalten sich diese Mitarbeiter und Kollegen? Wo liegen ihre jeweiligen Stärken und Schwächen? Eine (sicher nicht ganz uneigennützige) Studie des Büroeinrichters Steelcase und des Forschungsinstituts Ipsos hat das jetzt genauer untersucht… (mehr …)

Job & Psychologie

Yerkes-Dodson-Kurve: Wann Leistung schadet

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Das Geheimnis der Managersprache besteht bekanntlich darin, dass sie mehr verbirgt als sie enthüllt. Nur manchmal, wenn man die Sprache beim Wort nimmt, entlarvt sie sich als bloße Hülse. Zum Beispiel dann, wenn Manager Sachen sagen, wie: „Wenn Sie mehr erreichen wollen, müssen Sie nur mehr leisten.“ Blödsinn! Tatsächlich glauben viele Menschen, wenn sie nur stärker, härter, schneller arbeiten, erzielen sie auch bessere Ergebnisse. Was sie durch diesen überhöhten Selbstanspruch aber wirklich erzielen, sind nur mehr Druck, Stress und weniger Zeit. Besonders eindrucksvoll zeigt das die sogenannte Yerkes-Dodson-Kurve(mehr …)

Job & Psychologie

Gleich und Gleich oder Gegensätze: Was zieht sich an?

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Sie kennen sicher die beiden Bonmots: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Beziehungsweise: Gegensätze ziehen sich an. Obwohl beide Binsenweisheiten ihre empirische Entsprechung immer wieder bei der Partnersuche finden, ist der gleichzeitige Widerspruch offenkundig. Was stimmt dann also? Die Frage stellt sich auch bei Beziehungen, die weniger auf gegenseitiger physischer Anziehungskraft beruhen, gleichwohl aber auf ein funktionierendes, harmonisches und langfristig erfolgreiches Zusammenspiel angewiesen sind… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Knobelaufgaben: Brainteaser im Bewerbungsgespräch

RätselFragezeichen


Jeder kennt sie, Personaler lieben sie und Bewerber fürchten – oder hassen – sie: Brainteaser, auch als Knobelaufgaben bekannt. Große Unternehmen wie beispielsweise Google – bisher berüchtigt für seine zahlreichen Brainteaser in Vorstellungsgesprächen – verzichten zwar zunehmend auf die Rätselfragen, dennoch finden Brainteaser hierzulande nach wie vor ihren Platz in manchen Einstellungstests und Bewerbungsgesprächen. Für Bewerber kann das zwar lästig sein, ein Grund zur Besorgnis ist es jedoch nicht. Denn mit der richtigen Strategie sind Brainteaser kein Problem. (mehr …)

Job & Psychologie

Psychoeffekte: Diese sollten Sie kennen

Psychologie-Effekte


Ich nehme an den Jojo-Effekt und Placebo-Effekt kennen Sie. Aber haben Sie schon einmal vom Streisand-Effekt gehört? Vom Bystander-Effekt vielleicht? Oder vom Halo-Effekt? Eben. Es gibt einen Haufen solcher Psychoeffekte, zumal mit Namen, die sich kaum jemand merken kann. Schade eigentlich. Denn sie beschreiben zahlreiche Alltagsphänomene und beinhalten viele wichtige Erkenntnisse etwa aus der Psychologie oder Soziologie. Rechts sehen Sie übrigens einen klassischen optischen Effekt: Sie beobachten einen grünen Punkt, der kreist. Tatsächlich aber blinken lediglich die Magenta-Punkte reihum. Bei meinen Recherchen hatte ich übrigens viele Aha-Effekte – und Sie haben die in den kommenden Tagen womöglich ebenfalls… (mehr …)

Job & Psychologie

Die Osborn-Methode: Assoziationen wecken

igor.stevanovic


Alex Osborn, Mitbegründer der Werbeagentur BDO (später BBDO) hatte irgendwann genug von all den Meetings in seinem Unternehmen, die alles andere als inspirierend waren. Stattdessen dauerten sie ewig, ermüdeten die Teilnehmer und hemmten jede Form der Kreativität. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, entwickelte er die nach Ihm benannte Osborn-Methode. Sie basiert auf einer ganzen Reihe an Fragen, durch die neue Ideen entwickelt werden sollen. Wie das funktioniert… (mehr …)

Job & Psychologie

Zuhören lernen: 8 Tipps für besseres Zuhören

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Nie zuhören, immer nur reden, reden, reden! Von fast jedem vielversprechenden Mitarbeiter wird heute Kommunikationsstärke erwartet: Er oder sie soll präsentieren, argumentieren, überzeugen können – und das alles dank mitreißender Eloquenz und geschliffener Rhetorik. Alles nicht falsch. Doch wird dabei oft jene Eigenschaft vergessen, die weitaus weniger kräftezehrend wirkt und obendrein häufig viel schneller ans Ziel führt: das aktive Zuhören können. Uns ist jedenfalls kein Beispiel bekannt, dass sich jemand um Kopf und Kragen zugehört hätte. Was das Reden anbelangt, aber sehr wohl… (mehr …)

Job & Psychologie

Anti-Laber-Regeln: Schneller auf den Punkt

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Thilo Baum studierte Publizistik und Theaterwissenschaft in Berlin, absolvierte ein Volontariat beim Berliner Kurier und machte sich 2004 als Seminarentwickler und –veranstalter selbstständig. Im Eichborn-Verlag erschien kürzlich sein Buch: „Komm zum Punkt: Das Rhetorik-Buch mit der Anti-Laber-Formel“. Im Interview verrät er, wie man schneller auf den Punkt kommt… (mehr …)

Job & Psychologie

Big Five: Was Persönlichkeit bestimmt

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Vielleicht haben Sie schon einmal von den Big Five gehört – oder dem Fünf-Faktoren-Modell in der Persönlichkeitspsychologie. Danach lässt sich, grob gesagt, jeder Charakter anhand der jeweiligen Ausprägung dieser fünf Haupteigenschaften bestimmen. Es sind: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit… (mehr …)

Job & Psychologie

10 Gründe, warum wir Listen lieben

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Was ist zum Beispiel mit Lieblingsbüchern? Lieblingsfilmen? In welche Länder würden Sie unbedingt noch (einmal) reisen wollen? Und welche Berufe haben Sie schon ausgeübt oder mit wem der Kollegen würden Sie gerne abends mal einen Wein trinken gehen – oder gar weiter gehen? Natürlich müssen Sie die Fragen hier und jetzt nicht beantworten. Aber für jede dieser Fragen gibt es Antworten – vor allem in Listenform. Es gibt Gästelisten, Spendenlisten, Frageliste, Mitgliederlisten, Wahl- und Wählerlisten, Gehaltslisten, Fahndungslisten, Wartelisten, Inventurlisten, Verbotslisten, Ranglisten oder Wunschlisten. Nur chinesische Listen sind etwas anderes. Und doch haben alle etwas gemein: Wir lieben Listen. Schon immer haben Rankings, Tabellen und Hitparaden die Menschen fasziniert und interessiert, selbst die von zweifelhaftem Wert. Sie sind ein enormer Lesermagnet – nur warum? (mehr …)

Job & Psychologie

Buridans Esel: Wählen in Dreiecksbeziehungen

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Kennen Sie Johannes Buridan oder auch Jean Buridan? Vielleicht haben Sie aber schon von dem Ausdruck Buridans Esel gehört: Demnach steht ein hungriger Esel genau zwischen zwei völlig gleichartigen und gleich weit entfernten Heuhaufen. Weil es bei derart gleichen Motiven keinen vernünftigen Grund gibt, sich für den einen der beiden Heuhaufen zu entscheiden, verhungert das blöde Vieh am Ende. Sie lachen? Viele machen es genauso… (mehr …)

Job & Psychologie

Darum! Lesen Sie diesen Artikel, weil Sie ihn lesen sollten

Psychotricks-Effekte-Psychologie


Wahrscheinlich wundern Sie sich gerade über diese Überschrift. Vielleicht haben Sie sich auch geärgert oder finden sie einfach nur tautologisch und doof. Ich verstehe das, nur: Sie lesen offenbar gerade trotzdem weiter. Warum eigentlich? Darum! Weil Sie wie die meisten Menschen enorm auf Begründungen, beziehungsweise auf das Wort „weil“ reagieren. Das haben etwa die beiden Psychologen Ellen Langer und Robert Cialdini in einem bemerkenswerten Experiment untersucht… (mehr …)

Job & Psychologie

Warnock’s Dilemma: Wen interessiert das?

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Nein, kommentieren Sie jetzt nichts… Oder vielleicht besser doch. Ansonsten wäre es schwer zu antizipieren, ob Sie dieses Thema nun interessiert hat oder nicht. Warnock’s Dilemma wird das Problem im Fachjargon genannt: Man postet einen Artikel im Blog, auf Facebook oder in einem Forum – und kein Mensch antwortet darauf oder schreibt einen Kommentar dazu. Viele schließen daraus, dass die Menschen das Thema nicht interessiert hat. Ein Trugschluss! Denn womöglich interessierte sie es durchaus – sie konsumierten jedoch ausschließlich die Information… (mehr …)

Job & Psychologie

Wie Sie Miesepeter mit einem Witz abservieren

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Schon Plutarch wusste: „Gute Laune beruht darauf, Missmut zu vermeiden.“ Leichter gesagt als getan. Im Berufsalltag treffen wir leider immer wieder auf chronische Miesepeter, deren Mundwinkel morgens schon in den Keller zeigen und die das Glas lieber halb leer als halb voll sehen. Solche Menschen sind gefährlich, denn sie haben einen ansteckenden Charakter: Sie breitet sich epidemisch aus. Damit sind solche Stinkstiefel nicht nur Opfer negativer Umstände – sie sind oft auch deren Ursache… (mehr …)

Job & Psychologie

Chefwechsel: Neuer Chef – und jetzt?

Chef-Boss-Spioniert-Misstrauen


Mit dem neuen Chef wird Vieles anders. Meist weht in der Abteilung sofort ein neuer Wind. Und auch der bisherige Status in der Gruppe steht auf der Kippe: Ein neuer Chef sucht auch neue Gefolgsleute, nimmt die des alten gar in Sippenhaft. Also schaut er oder sie sich jetzt das Team ganz genau an und nimmt jeden akribisch unter die Lupe. Wie soll man da am besten reagieren? (mehr …)

Job & Psychologie

Bürosprüche: Ode an die öde Öffnung

Stuhl-Bürosprüche


Neulich besuchte ich ein Büro. Nicht meins. Es war das eines fernen Bekannten in einem fernen Unternehmen. Dieser Bekannte sammelt Schnipsel. Sie wissen schon, so einer, der seine Büropforte mit Versen, Cartoons oder Zeitungsausrissen tapeziert. Typische Bürosprüche eben. Mal ist es ein Dilbert-Comic, mal eine „Ich Chef, du nix“-Hybris oder so was wie „Bitte nicht wecken“… (mehr …)

Job & Psychologie

Kristalline Intelligenz: Keine Frage des Alters

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Altern erfordert bekanntlich eine Menge Humor. Da helfen auch keine besänftigenden Euphemismen von Herren in den besten Jahren und Frauen in der Blüte des Lebens. Das klingt zwar allemal besser als Hitzewallungen und Midlifecrisis, hilft aber auch nicht gegen manche Mythen, die sich etwa im Berufsalltag hartnäckig halten: Jung, dynamisch, talentiert – seit Jahren sieht so der ideale Mitarbeiter aus. Vor allem jung. Entsprechend rapide sinkt die Arbeitsmarktattraktivität der Menschen mit steigendem Alter. Besonders in schnelllebigen Branchen, in denen die Halbwertzeit von Wissen kürzer ist als die von Fastfood, gelten Mitarbeiter jenseits der 45 bereits als Methusalems. Vergessen wird dabei allerdings etwas Wertvolles: die kristalline Intelligenz – wie sie Wissenschaftler nennen… (mehr …)