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Job & Psychologie

Wegbeschreibung: Geht alles ganz anders!

Wegbeschreibung-Richtung-Zeigefinger


Wer den Weg nicht kennt, fragt danach. Außer derjenige ist ein Mann. Männer fragen nicht – Sie denken sich ihren Weg… Aber das ist eine andere Geschichte. Diese Geschichte geht eher der Frage nach, wie sich derjenige verhält, der die Wegbeschreibung gibt: Würde der sich an seine eigene Route halten? Christoph Hölscher, Kognitionswissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der britische Psychologe Jan Wiener von Bournemouth Universität beschäftigen sich seit Jahren mit solchen Fragen und haben dabei jetzt Erstaunliches herausgefunden… (mehr …)

Job & Psychologie

Karriereturbo Kosmetik: Schmink dich hoch

NYT-Schminke-Karriere


Die Studie ist einfach zu kurios, als das man sie unerwähnt lassen könnte. Selbst die immer noch recht angesehene New York Times war sich dafür nicht zu schade. Also: Es ist bekannt, dass symmetrische, ebene Gesichter attraktiver, ja sogar sympathischer machen. Nun aber will Nancy Etcoff, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität, herausgefunden haben: Schminke lässt insbesondere Frauen kompetenter und glaubwürdiger wirken. Oder verkürzt: Frauen können sich hoch schminken… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Junge, der den Millionen-Dollar-Dreh fand

Wassermelone-DunkinDonuts


William Rosenberg war noch ein kleiner Junge, gerade einmal neun Jahre alt. Doch in diesem Sommer hatte er einen Plan: Er wollte etwas Geld dazu verdienen. Sein Vater besaß einen Gemüseladen in Boston, und der kleine Bill war verantwortlich für die Wassermelonen. Falls er sie jedoch nicht rechtzeitig verkaufen würde, würden die Melonen verderben – und Bill auch nichts verdienen. Also stellte Bill einen Melonenstand direkt vor dem Laden auf – und wartete. Und wartete. Keiner kaufte. Und das, obwohl es ein sehr heißer Sommer war und sein Vater viel auf seinen Sohn hielt. William wollte ihn nicht enttäuschen. Also musste er kreativ werden: Er dachte eine Weile über seine Lage nach, sah sich um – und bekam eine Idee. In der unmittelbaren Nähe war eine Tankstelle. Dort stellte er jetzt seinen Stand auf und rief mit kräftiger Stimme: „Nehmen Sie eine Wassermelone mit nach Hause – und überraschen Sie Ihre Familie damit!“ Die Entscheidung war goldrichtig: Die Fahrer der Autos wurden auf den Stand aufmerksam, mehr Menschen sahen den Stand und waren beeindruckt von der Chuzpe und dem Enthusiasmus des kleinen Jungen. Und sie kauften… Noch am Nachmittag waren alle Wassermelonen verkauft… (mehr …)

Social Media & Webtools

Beruf Youtuber: Sami Slimani, alias HerrTutorial, im Interview

SamiSlimani-HerrTutorial-Interview


Für die einen ist es die Kunst des Banalen, nichts weiter als eine mediale Selbstinszenierung, grenzelose Zeigefreude und Lust am Voyeurismus. Für andere ist es die Zukunft des Fernsehens. Unbestritten ist: Youtube ist inzwischen die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Jeden Tag werden dort mehr als zwei Millarden Videos gesehen, jede Minute mehr als 24 Stunden Film hochgeladen. Und für immer mehr Filmemacher lohnt sich das Engagement inzwischen auch finanziell. Sami Slimani, alias HerrTutorial ist einer der erfolgreichsten deutschen Youtuber. Mit der Karrierebibel sprach er über seine Motivation und Zukunftspläne… (mehr …)

Job & Psychologie

Ab ins Beet: Den Boss zum Gärtner machen

Ab-ins-Beet-Boss-Gärtner
Exklusiver Buchauszug von Matthias Nöllke


Also, wenn Sie mich fragen: Das letzte, was wir auf Führungspositionen gebrauchen können, sind diese strahlenden Gewinnertypen. Leute, die sich selbst als Superstars betrachten und ihre Mitarbeiter als verhinderte Leistungssportler, aus denen sie die letzten Reserven herausholen müssen. (mehr …)

Job & Psychologie

Benjamin-Franklin-Effekt: Gefallen machen sympathischer

Benjamin-Franklin-100-Dollar


Verzeihung, darf ich Sie kurz um einen Gefallen bitten? Könnten Sie diesen Artikel bitte weiterleiten – per Mail, Twitter, Facebook, Google+? Danke… Nicht, dass ich Sie hier und jetzt groß um ein virtuelles Almosen anbetteln wollte. Nein, ich teste den sogenannten Benjamin-Franklin-Effekt. Kennen Sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Denn danach müssten Sie mich jetzt schon ein bisschen mehr mögen. Oder anders formuliert: Wenn wir jemanden überreden, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer… (mehr …)

Social Media & Webtools

Shitstorm: So bändigen Sie ihn

Hacker-Troll-Shitstorm


Gestern war die Welt noch in Ordnung: Die Kommentare waren freundlich, die Tonalität wohlwollend und konstruktiv, die eigene Reputation einwandfrei. Heute ist alles anders: Der Mob wütet auf Facebook, Twitter und im Blog. Enttäuschte Fans und Follower bombardieren Sie mit negativen Kommentaren und Vorwürfen. Kurz gesagt: Ein Shitstorm – und Sie sind mitten drin. Was jetzt? Lässt sich das kommunikative Mistwetter einfach aussitzen? Ist Schweigen Gold, zumindest bis der Zorn verrauscht ist? In den meisten Fällen lässt sich ein Shitstorm so nicht bändigen. Das Wichtigste ist jetzt, ruhig zu bleiben und das Unwetter systematisch zu beruhigen… (mehr …)

Testbericht-Rezension

Test: Bluetooth-Lautsprecher für Smartphones

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Das gleich vorneweg: Ich bekam den Lautsprecher von einem guten Freund kürzlich zum Geburtstag geschenkt. Er ist Unternehmer und vertreibt die Bluetooth-Lautsprecher seit kurzem. Natürlich weiß er, dass ich auf solche Gadgets abfahre, vor allem wenn sie so schick aussehen. Dass ich darüber schreiben würde, stand nie aber zur Debatte. Er hat auch nicht darum gebeten oder danach gefragt. Trotzdem gefällt mir der Mini-Speaker dermaßen gut, dass ich ihn an der Stelle gerne weiterempfehlen möchte. (mehr …)

Bewerbung & Interview

Arroganz im Jobinterview: Bitte nicht zu kokett!

Arrogant-hochnäsig


Erstmal: Herzlichen Glückwunsch! Sie sind zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden, haben also die erste, meist größte Hürde im Bewerbungsprozess erfolgreich genommen. Als nächstes gilt es, sich auf das Bewerbungsgespräch vorzubereiten: Kennzahlen über das Unternehmen recherchieren, mögliche Fragen vorbereiten, die spezifischen Stärken herausarbeiten. Schließlich wollen Sie zeigen, dass Sie die Idealbesetzung für diese Stelle sind – ohne jedoch zu kokett oder gar arrogant zu wirken. (mehr …)

Job & Psychologie

Decoy-Effekt: Falsche Köder als Entscheidungshilfe

Decoy-Preis


Kennen Sie den Decoy-Effekt? Dann wird es Zeit, mit einer alten Volksweise aufzuräumen: Noch immer glaubt die Mehrheit, wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Davon abgesehen, dass es diesen nassauernden Dritten gar nicht immer gibt und der meist besser beraten wäre, sich aus dem Streit rauszuhalten, ist die ganze These ziemlicher Kokolores. Tatsächlich ist es so: Wenn sich zwei streiten oder man sich zwischen zwei Alternativen entscheiden muss, dann BRAUCHT es einen Dritten. Warum das so ist? Das genau erklärt der Decoy-Effekt… (mehr …)

Job & Psychologie

Depletion-Effekt: Paradoxon der Prokrastination

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Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. Doch das kann – wie der Depletion-Effekt zeigt – auch gewaltig nach hinten losgehen… (mehr …)

Social Media & Webtools

Kommentar-Knigge: 11 Merksätze

Smartphone-Bewerbungsanschreiben


Es ist zwar schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Ein Mangel, der nicht wenigen zum Ansporn wird. Oder eine Option zur Selbsttherapie bietet. Zumal es im Internet so leicht ist, zu allem etwas zu sagen. Und sei es nur, um überschüssigen Frust abzubauen. Nur, das muss man auch mal sagen, hilft das keinem. Selbst Frust geht nicht weg, wenn man ihn teilt. Er bleibt im eigenen Kopf. Deshalb, daher und darum gibt es heute einen Kommentar-Knigge – destilliert aus 11 Erkenntnissen, die jeder, der im Netz publiziert, früher oder später bekommt. Aber besser früher als später… (mehr …)

Job & Psychologie

Superstar-Effekt: Darum lassen wir uns einschüchtern

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Es gibt Menschen, für die scheinen Selbstzweifel überhaupt nicht zu existieren. Solche Typen meinen, dass sie allein mit ihrer Erkältung die Schmelze der Polarkappen aufhalten können oder in ihrem Cabrio die Musik nur laut genug aufdrehen müssen, damit sich die Straßenpläne im Handschuhfach von alleine ordnen. Kurzum: Diese Typen strotzen nur so voll Chuzpe, Energie und Tatendrang. Eine solche Attitüde ist durchaus bewundernswert. Doch lassen sich davon auch viele allzu leicht einschüchtern. Selbst jene, die es besser wissen sollten – etwa, weil sie den Superstar-Effekt schon kennen… (mehr …)

Job & Psychologie

Overconfidence-Effekt: Darum überschätzen wir uns

Uber Images


Bitte mal kurz konzentrieren, eine Quizfrage: Welcher Schauspieler nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?

    a) Hans Moser
    b) Gustav Zeter
    c) Norbert Nörgel
    d) Paul Motzki

Florian Stork, 24, Jurastudent aus Köln, war sich ganz sicher, dies zu wissen – und wählte Antwort d. Richtig gewesen wäre Antwort a. Halb so wild? Jein. Stork passierte dieser Fauxpas ausgerechnet als Kandidat bei Wer wird Millionär. Storks Strafe: Er ging mit null Euro nach Hause. Dabei war er sich doch so sicher gewesen… (mehr …)

Job & Psychologie

Darf man den Chef übergehen?

Dmytro Zinkevych


Heute schrieb uns ein Leser: Meine Situation hat sich in den letzten Monaten zugespitzt. In den Jahresgesprächen sprach ich bisher immer meine Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen an und hatte immer das Gefühl, von meinem Chef vertröstet zu werden. Vor einem Monat kam es zum Eklat: Ich habe ihm mein Leid geklagt – doch er sagte mir im Kern, ich solle mich nicht so wichtig nehmen, es gäbe auch noch andere Kollegen. Seitdem werde ich – zumindest habe ich das Gefühl – subtil ignoriert… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Arbeitgeber-Bewertungsportale im Vergleich

GaudiLab


Dass sich Arbeitgeber gegenüber Bewerbern gerne mal ein bisschen besser darstellen als sie sind, ist den meisten wohl bewusst. Wenn sich die vollmundigen Versprechen allerdings als handfeste Mogelpackung herausstellen und es in dem Laden schlimmer zugeht als im Affengehege, dann ist das mehr als ärgerlich. Nicht nur bei der Jobsuche, schließlich wollte man hier später Karriere machen. Diese Wissenslücke wollen seit einigen Jahren sogenannte Arbeitgeber-Bewertungsportale schließen. Anhand vorgegebener Kriterien kann dort jeder ehemalige oder aktuelle Mitarbeiter oder Auszubildende Arbeitgeber bewerten, Noten vergeben und seine Erfahrungen kommentieren. Alles streng anonym… (mehr …)

Job & Psychologie

Kopfform: Sind breite Gesichter erfolgreicher?

AlCapone


Das ist jetzt so eine US-Studie vom Typ amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass… Die kann man glauben oder nicht. Oder darüber lachen. Ich will Ihrer Reaktion jetzt aber nicht vorgreifen. Entscheiden Sie bitte selbst: Elaine Wong von der Universität von Wisconsin-Milwaukee und ihre Kollegen (Michael Haselhuhn von derselben Uni sowie Margaret Ormiston von der London Business School) wollen herausgefunden haben, dass Manager mit breiten Gesichtern erfolgreicher und besser für das Unternehmen sind. Bei länglichen Schmalköppen dagegen sollten Sie lieber einen Jobwechsel in Erwägung ziehen und die Aktien verkaufen… (mehr …)

Reputation & Branding

FAQ einstellen: Kundenfragen besser nutzen

FAQ-Nutzen-Tipps


Jeder kennt sie und jeder ignoriert sie geflissentlich – die Rede ist von den FAQ (Freqently Asked Questions), auch Hilfetexte genannt. Viele Unternehmen messen diesem Teil Ihres Produktes oder Ihres Services wenig bis keine Bedeutung bei. Die typischen Fragen werden beantwortet, irgendwo auf die Seite gepackt, verlinkt – und vergessen. Riesenfehler! Denn FAQ beziehungsweise deren Antworten sind eben nicht nur eine reine Dokumentation. Durch FAQ können Sie Ihre Kunden stärker an Ihr Unternehmen binden und einen direkteren Kontakt herstellen. Denn es sind – vergessen Sie das nicht – deren brennenste Fragen. Und wie Sie FAQ etwa besser nutzen, zeigen wir Ihnen im jetzt… (mehr …)

Job & Psychologie

Cyberfaulenzer: Surfen macht produktiv

GaudiLab


Die gute Nachricht für alle, die schon morgens nicht vom Internet lassen können: Surfen macht produktiver. Egal, ob Sie das gezielt tun, damit nur Zeit verdaddeln oder die Karrierebibel lesen (was wir immer empfehlen): Es steigert ihre Leistungskraft und Effizienz (Also bitte weiterlesen!)… (mehr …)

Job & Psychologie

Dramadreieck: Verfolger, Opfer oder Retter?

Dramadreieck-Verfolger-Opfer-Retter


Krimis gehen fast immer so: Zuerst der Auftritt des Bösewichts. Ein übler Bursche, der seinen Opfern das Leben zur Hölle macht. Damit ihn das Publikum hasst, lässt der Autor die Opfer möglichst lange leiden. Dann Auftritt Held. Er rettet die Opfer, tötet den Schurken und manchmal stirbt er dabei selbst. Dann nennt man das Drama. Was das mit dem Job zu tun hat? Eine ganze Menge: 1968 entwickelte der kalifornische Psychologe Stephen Karpman das sogenannte Dramadreieck, um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen zu beschreiben. Für ihn übernehmen Menschen dabei drei ständig wechselnde Rollen – Verfolger, Opfer, Retter… (mehr …)

Social Media & Webtools

Callcenter: Tipps für bessere Kundenbeziehungen

Kundencenter-Callcenter-Telefon


Erinnern Sie sich noch an die Facebook-Kampagne von Pril? Das Unternehmen hatte seine Kunden über Facebook dazu aufgerufen, sich ein neues Flaschendesign auszudenken. Auf den ersten Blick eine gute Idee, doch in der Praxis ging die Kampagne nach hinten los: Einige Vorschläge gefielen den Markenstrategen so gar nicht. Pril reagierte darauf jedoch ungeschickt bis beleidigt. Innerhalb kürzester Zeit häuften sich die hämischen Kommentare. Der Ruf der Marke litt vorübergehend darunter. (mehr …)

Job & Psychologie

Verhandlungssicher: Die besten Verhandlungstricks

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Die Wahrheit ist: Wir verhandeln ständig. Daheim. Mit Freunden. Mit Kollegen im Büro. Mal geht es um den nächsten Urlaub, mal darum, wer den Müll rausbringt. Es geht um prestigeträchtige Projekte, um Informationen, um mehr Freiraum und Verantwortung im Job, um mehr Gehalt. Und überall wird dabei getrickst, gefeilscht, manipuliert. Ob wir wollen oder nicht. Also umso besser, wenn Sie die Verhandlungstricks der Profis kennen… (mehr …)

Job & Psychologie

E-Test: Ist Ihr Gegenüber empathisch?

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Adam Galinsky, lange Jahre Professor an der renommierten Kellogg of Management, beschäftigt sich schon seit einigen Dekaden mit der Psyche von Managern, insbesondere mit der sprichwörtlichen Erblindung an der Spitze – wenn Chefs, trunken von Macht und Erfolg nichts mehr hören und sehen (wollen), was wirklich um sie herum geschieht; was die Leute über sie sagen, was sie denken, wie sie sich fühlen. Man könnte auch sagen, Galinsky beschäftigt sich mit Autismus auf der Chefetage oder fehlender Empathie. Der sogenannte E-Test soll dabei helfen… (mehr …)

Job & Psychologie

Wetter-Effekt: Regen macht keine schlechte Laune

Regenwetter-Effekt


Draußen Regen, drinnen trübe Gesichter… Mit dem Regen fällt die Stimmung, schlechtes Wetter macht angeblich schlechte Laune. Denken viele. Stimmt aber nicht. Zwar sind viele Menschen davon überzeugt, dass das Wetter unmittelbaren Einfluss auf ihre Laune und Motivation habe. Doch das ist falsch: Im Vergleich zu anderen Faktoren – Chef, Kollegen, Stress – nimmt das Wetter allenfalls bescheidenen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das belegt auch eine Studie zum sogenannten Wetter-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Fuß-in-der-Tür-Technik: Nein, ich meine: Ja!

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Wie bringt man jemanden dazu, JA zu sagen. Spannende Frage! Denn wenn es einen Weg oder eine Technik gäbe, die denn auch wirklich funktioniert, wäre das in zahlreichen Lebenslangen zu gebrauchen: bei der nächsten Gehaltsverhandlung; wenn man einen Kollegen sucht, der einem Arbeit abnimmt oder bei einer Frau, die man endlich heiraten will. Und das, ohne auf die Knie zu gehen… Die beiden Stanford-Professoren Jonathan Freedman und Scott Fraser haben das schon vor einigen Jahren untersucht (genauer gesagt: 1966). Und dabei die Fuß-in-der-Tür-Technik entdeckt… (mehr …)

Job & Psychologie

Verhandlungstaktik: Die letzten 3 Minuten entscheiden

Verhandlung-Zeit-Termin


Man kann noch so geschickt verhadeln und am Ende doch scheitern. Matthias Schranner startete seine Karriere als Verhandlungsführer beim SEK. Heute unterstützt er als Berater Unternehmen und Parteien in schwierigen Verhandlungen. Er ist Autor mehrerer Bücher und Leiter des Negotiation Institutes in Zürich. Schranner weiß aus Erfahrung, dass Verhandlungen oft in den letzten Minuten entschieden werden. Im Interview sagt er uns wie… (mehr …)

Job & Psychologie

Ferien-Effekt: Darum machen lange Auszeiten doof

Urlaub-Ferien-Effekt


Mancher freut sich auf nichts mehr als die Ferien: endlich raus aus dem muffigen Büro, raus aus dem Alltagstrott, rein in den Flieger und ab auf die Insel, abschalten, ausruhen, die Seele baumeln lassen. Vielleicht lesen Sie diesen Artikel sogar gerade auf einem Smartphone oder Tablet im Schatten einer Kokospalme, die sich trotzig gegen den Horizont lehnt, akustisch umrahmt von sanften Wogen, die an den flachen Sandstrand branden und einer leichten Brise, die über die schon erbleichten Härchen auf der Haut flimmert. Bravo! Sie machen alles richtig: Nicht nur, weil Sie an einem Ort verweilen, an dem vermutlich viele gerade gerne wären – mit der wertvollen Lektüre tun Sie zudem etwas gegen die drohende Urlaubsverblödung – Insidern auch bekannt als Ferien-Effekt(mehr …)

Testbericht-Rezension

Tailor4Less Test: Maßhemden online bestellen

Hemden-Knigge


Ich muss gestehen, ich passe in keine Schublade. In Standardformate sowieso nicht. Konfektionsware – wenn es nicht gerade um Jeans oder T-Shirts handelt – passt mir nicht: die Ärmel zu kurz, die Schultern zu eng, der Kragen zu weit, die Kleidung wirft Falten wo sie nicht soll… Kurzum: Ich trage lieber Maßkonfektion, lasse mir Hemden und Anzüge auf den nicht genormten Leib schneidern. Dann sitzen sie. Aber nicht, dass Sie denken, das sei ein früher Anflug von Dekadenz. Maßhemden und Maßanzüge sind heute nicht viel teurer als Stangenware in Sondergrößen. Ein Baumwoll-Maßhemd bekommen Sie heute schon für um die 40 Euro… (mehr …)

Job & Psychologie

Bedürfnispyramide: Maslow hatte Recht

MaslowsBedürfnispyramide-Grafik


Es war um das Jahr 1943, als der Verhaltensforscher und Vater der humanistischen Schule, Abraham Maslow, erkannte, dass es unterschiedliche Stufen der Motivation beziehungsweise der Motive und Bedürfnisse dahinter gibt. Im selben Jahr veröffentlichte er seine sogenannte Bedürfnispyramide (PDF). Die drei untersten Stufen decken dabei die sogenannten Defizitbedürfnisse ab, also die physische Grundversorgung, persönliche Sicherheit sowie soziale Beziehungen. Diese Bedürfnisse müssen laut Maslow befriedigt sein, damit man überhaupt so etwas wie Zufriedenheit empfindet. Erst danach folgen die sogenannten Wachstumsbedürfnisse(mehr …)

Job & Psychologie

Ringelmann-Effekt: Teams fördern Drückeberger

team-ringelmann-effekt


Wie viele faule Mitarbeiter braucht man, um die Leistung eines ganzen Teams nach unten zu ziehen? Genau: einen! Das zumindest ist das Ergebnis einer Untersuchung der Australian School of Business. Der Doktorand Benjamin Walker wollte herausfinden welchen Einfluss eine, sagen wir, schwierige Persönlichkeit auf eine Gruppe beziehungsweise deren Effektivität hat. 158 Studenten nahmen an den Versuchen teil. Eingeteilt wurden sie in 33 Teams. Und natürlich ist das Resultat seiner Studie auf den ersten Blick nicht allzu überraschend. Wie er selbst sagt, existierten bereits einige Studien, die darauf hindeuten, dass ein Faulpelz, sowohl das Gruppenergebnis als auch die Stimmung verschlechtert… (mehr …)

Job & Psychologie

Flussdiagramm: Love it, leave it or change it

Minerva Studio


Sie kennen vielleicht das Bonmot Love it, leave it or change it. Auf den ersten Blick klingt das nach typischem Zen-Geschwurbel, nach einem Simplify-your-brain-Tipp aus dem Abreißkalender vom Donnerstag. Aber 1988. Doch es stimmt. Egal, was einem stinkt – im Beruf, im Privatleben: Es bleiben nur diese drei Alternativen. Ändern Sie Ursachen (oder Sie sich selbst); lernen Sie die Sache zu lieben – oder ziehen Sie weiter. So oder so: Treffen Sie eine Entscheidung! Denn das ist das eigentliche Geheimnis des Glücklichseins… (mehr …)

Job & Psychologie

Teamplay: Physisch zusammen ist besser

Teamplay-Nähe-Zusammenarbeit


Natürlich ist es eine schöne Vorstellung, dass wir uns morgens nicht mehr langsam durch den Pendlerstau zur Arbeit quälen müssen, sondern uns allesamt von jedem x-beliebigen Ort auf der Welt online einloggen und anschließend zusammen arbeiten, diskutieren, brainstormen können – im Idealfall sogar aus der Hängematte am Strand von Bondi Beach heraus. Tele-Teamplay eben. Keine Frage, es ist einfacher geworden, derart virtuell zu kollaborieren. Aber arbeiten wir so auch wirklich besser zusammen? Eine Harvard-Studie sagt Nein… (mehr …)

Job & Psychologie

Chinesische Sprichwörter: Konfuzius sagt…

Konfuzius-Chinese-Weisheit


China ist bekannt für seine Sprichwortkultur. Weise Worte, Redensarten, Spruchweisheiten und Parabeln, die viel über das Leben verraten. Und darüber, dass wir heute zwar zum Mond fliegen können, das Internet haben und jeder jeden theoretisch um maximal drei Ecken kennt. Dass wir Menschen aber auch heute noch so ticken wie vor rund 3000 Jahren. Und dass sich manche Regeln des Erfolgs nie ändern. Deswegen ist es zwar gut, stets für Neues aufgeschlossen zu bleiben, aber ebenso wichtig ab und an auf die Altvorderen zu hören. Hier und jetzt die Gelegenheit dazu: (mehr …)

Reputation & Branding

Du weißt, dass du es mit Twitter übertreibst, wenn…

Twittermanie


Die Dosis macht das Gift. Das erkannte schon Paracelsus – und der hatte keine Ahnung von Social Media, geschweigedenn Twitter. Dennoch trifft seine Erkenntnis auch auf das Zwitschernetzwerk zu: Man kann es mit allem übertreiben. Dummerweise merkt man das jedoch erst, wenn es zu spät ist. Oder, um im Bild zu bleiben: Wenn erste Vergiftungssymptome auftreten. Damit es möglichst nicht so weit kommt, hier ein paar erste Alarmzeichen für eine aufkommende Twittermanie(mehr …)

Job & Psychologie

Erfolgsrezept: Haben Sie genug Mojo?

Erfolg-Mojo-Test


Man kann Dutzende Biografien über erfolgreiche Menschen lesen. Doch auch wenn jede Geschichte ein bisschen anders klingt, andere Akteure aufweist und einen anderen Helden hat – ein paar Dinge wiederholen sich doch. Das ist der Stoff, aus dem Erfolgsrezepte extrahiert werden. Zum Beispiel von Marshall Goldsmith, den der „Economist“ mal „einen der glaubwürdigsten Vordenker“ taufte. Und eben jener Marshall Goldsmith nennt die wichtigsten Attribute, die erfolgreiche Menschen einen: Mojo. Zugegeben, das klingt nicht mehr ganz so klug, sondern nach populistischem Schnellkochtopf. Ist es aber nicht: Dahinter stecken durchaus tiefsinnigere Gedanken. Allerdings – das weiß auch Goldsmith – prägt sich Mojo besser ein… (mehr …)

Reputation & Branding

12 Tipps für mehr Blog-Leser

Bloglesergewinnen


Englischsprachige Blogs können teilweise mehrere Hunderttausend Leser am Tag vorweisen. Immerhin: Die Karrierebibel erreicht aktuell mehr als zwei Millionen Leser pro Monat. Für viele deutschsprachige Blogger klingt das allerdings immer noch utopisch und unerreichbar (Es steckt ja auch viel Arbeit dahinter). Aber wie klingen dann 1000 Leser? Immer noch zu weit weg? Ist es aber nicht: Mehr Blog-Leser zu gewinnen, ist gar nicht so schwer, wie es auf Anhieb klingt. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht… (mehr …)

Job & Psychologie

Scherzfrage: Können Sie einen Witz erzählen?

Witzeerzählen-Kollegen-Smalltalk


Können Sie einen guten Witz erzählen? Gemeint sind nicht diese zweifelhaften Schnellschusspointen vom Typ Kommt ne Frau beim Arzt…, sondern ein wirklicher Witz, der zugleich eine kleine Geschichte erzählt. Warum überhaupt diese Frage? Witze erzählen zu können, hat viel damit zu tun, ob man auch eine spannende und pointierte Geschichte erzählen kann. Und das wiederum ist eine ganz wesentliche Erfolgseigenschaft… (mehr …)

Job & Psychologie

Schock: Was macht der Chef eigentlich am Tag?

Manager-Chef-Tag-Fragen


Was haben Sie gestern so den lieben langen Tag im Büro gemacht? Und was werden Sie heute tun? Dasselbe wie immer: etwas analysieren und archivieren, debattieren, fabrizieren, optimieren und organisieren, produzieren, programmieren, präsentieren, provozieren, reflektieren, resignieren, sanieren, sabotieren, simulieren, spekulieren, taktieren, telefonieren und theoretisieren? So acht bis neun Stunden lang? Nicht schlecht. Aber wissen Sie auch, was Ihr Chef in derselben Zeit macht? (mehr …)

Job & Psychologie

Probleme lösen: Tipps für lösungsorientiertes Handeln

Lösungsorientiert-Problem-lösen


Täglich, ob im Alltag oder im Job, begegnen wir ihnen: Probleme. Die Bandbreite reicht von kleinen Hürden à la „Die Bahn ist ausgefallen. Wie komme ich zur jetzt zur Arbeit? bis hin zu fachlichen Streitfragen. Probleme sind unumgänglicher Bestandteil jedes Jobs. Wie Sie mit Herausforderungen und Problemen umgehen, bestimmt häufig, wie gut Sie Ihren Job machen. Verfallen Sie in Aktionismus oder schaffen Sie es einen kühlen Kopf zu bewahren? Dabei haben es die Menschen leichter, die lösungsorientiert denken und handeln. Anregungen, wie Ihnen das gelingt… (mehr …)

Job & Psychologie

Arschloch-Effekt: Negative Erwartungen machen egoistisch

Minerva Studio


Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal gedacht „Alles Arschlöcher hier!“ (sorry für die Konotation, aber beim eigenen Denken findet selten eine Zensur statt)? Oder: „Ich bin umzingelt von lauter unfähigen Hundertsassas!“ Oder: „Alle sind doof außer ich!“ Die Haltung ist nicht ungefährlich. Nicht nur, weil man darüber leicht bitter werden kann und in eine Negativspirale aus Frust und Ablehnung gerät. Es droht auch noch der Arschloch-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Managernamen: Chefs heißen Wolfgang

Wolfgang-Manager-Namen


Das Business-Netzwerk Linkedin hat die Vornamen seiner Mitglieder analysiert – speziell die der Geschäftsführer und Manager. Dabei ist herausgekommen: Der häufigste Chef-Vorname in Deutschland ist Wolfgang, gefolgt von Christoph und Michael. Zum Vergleich: In den USA stehen Peter, Bob und Jack auf dem Siegertreppchen. Deborah, Sally und Debra heißen indes oft die Managerinnen… (mehr …)

Job & Psychologie

iRig Mic: Externes Mikrofon für iPhone im Test

Test-iRig-Mikrofon-Karrierebibel


Wer mit dem iPhone oder dem iPad auf Tour ist, um entweder Interviews oder O-Töne einzufangen, etwa für einen Podcast, kennt das leidige Problem, dass die eingebauten Mikros an den Geräten leider nicht allzu leistungsstark sind. Und bei lärmender Umgebung – wie zum Beispiel auf einer Messe oder in einer Bar, ist praktisch nichts mehr zu verstehen. Seit kurzem besitze ich ein sogenanntes iRig Mic (kostet bei Amazon unter 50 Euro), das ich wirklich weiterempfehlen kann… (mehr …)

Job & Psychologie

Ja-aber: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Wahrnehmung-Wirklichkeit-Frau


Den Satzanfang kennt jeder: Ja, aber… Wer eine gute Idee, einen neuen Plan hat, blockiert sich oft selbst mit seiner inneren Ja-aber-Haltung. Bedenken wälzen, Entscheidungen herauszögern, über die Zustände jammern – so erstickt das neue Projekt, der kreative Impuls, der Lebenstraum im Sumpf der Gegenargumente und des Zauderns. Veränderung unmöglich. Ja-aber ist eine weit verbreitete geschlossene Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung und Stillstand. Berthold Gunster hat darüber ein empfehlenswertes Buch geschrieben: „Ja-aber… was, wenn alles klappt?“. Die Karrierebibel veröffentlicht daraus exklusiv Auszüge… (mehr …)

Job & Psychologie

Raikov Methode: Das geborgte Genie

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Gute Ideen entstehen meist dann, wenn wir ein Problem aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wenn wir nicht das Problem sehen, sondern einen Weg suchen, um ans Ziel zu gelangen – vielleicht sogar einen Umweg. Auf demselben Prinzip basiert die Methode, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Wie wirkungsvoll dies ist, konnte vor Jahren schon der russische Psychotherapeut Vladimir Raikov zeigen. Er entdeckte die Methode des geborgten Genies: Dazu versetzte er seine Klienten in Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, ein herausragender Kopf der Geschichte zu sein. Und tatsächlich: In diesem Zustand entwickelten seine Patienten annäherungsweise geniale Fertigkeiten – wie ihre Vorbilder… (mehr …)

Social Media & Webtools

Ripple-Effekt: Mundpropaganda richtig nutzen

Ripples-Rippleeffekt-Mundpropaganda


Wenn eine (Werbe-)Botschaft virale Kreise zieht und sich dabei exponenziell verbreitet, dann spricht man auch vom Ripple-Effekt. Er entsteht allerdings nicht durch die geschickte Kombination aus Social Media Tools und Marketing. Vielmehr entfaltet er seine Wirkung dann, wenn man jene Nutzer identifiziert und einbezieht, die bereit sind, sich für eine Marke deutlich mehr zu engagieren und Mundpropaganda zu machen – also Social Media im Wortsinn… (mehr …)

Knigge & Dresscode

Trinkgeld Knigge: Wo gibt man wie viel Tip?

Trinkgeld-Kellnerin-Tipps


Als Zeichen der Zufriedenheit, insbesondere mit dem Service, gibt man Trinkgeld. Vor allem im Ausland. Das ist nicht nur höflich – in vielen Serviceberufen wird das Extrageld im Gehalt mit einkalkuliert. Das heißt: Das Grundgehalt der Mitarbeiter ist so niedrig, dass sich ein geringer oder gar kein Tip am Monatsende in der Kasse bemerkbar macht. Ob man nun Trinkgeld, Tip, Service Charge, Schmattes, Pourboire, Bakschisch oder Mancia dazu sagt – die jeweiligen Sitten und Margen variieren von Land zu Land… (mehr …)

Job & Psychologie

Äh nein: Darum füllen wir Stille mit Stammelsilben

Äh-Stammeln-Nichtssagen


Ich erinnere mich noch gut an diesen Vortrag. Das heißt, an den Inhalt des Vortrags erinnere ich mich eigentlich überhaupt nicht, wohl aber an dessen Darbietung. Falls man in dem Zusammenhang überhaupt von einem Vortrag reden kann, eher war es eine Art Rappen. Der Redner, der deutschen Sprache durchaus mächtig, schaffte es, jeden, und ich meine wirklich jeden Satz alle drei Wörter durch ein „Äh“ zu unterbrechen. Nicht nur ein einfaches Äh, sondern ein Doppel-Äh! Das Ergebnis klang Äh Äh dann in etwa Äh Äh so… (mehr …)

Job & Psychologie

Pygmalion-Effekt: Glauben Sie an sich?

Rosenthal-Pygmalion-Effekt-Beispiel


1968 führten die amerikanischen Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson einige Experimente an US-Schulen durch. Dabei teilten Sie einigen Lehrern mit, dass sie aufgrund bisheriger, guter Leistungen im kommenden Schuljahr eine Klasse übernehmen dürften, die sich aus den intelligentesten und besten Schülern zusammensetzt. Nach Ablauf des Schuljahres waren diese Klassen tatsächlich besser als alle anderen, ihre Noten, selbst der IQ der Schüler lag über 20 Punkte höher. Das Bemerkenswerte an diesem Experiment ist jedoch: Die Psychologen hatten gelogen. Die Klassen setzten sich überhaupt nicht aus den Besten zusammen, sondern bestanden aus einer reinen Zufallsauswahl. Weil aber die Schüler selbst glaubten, zu den Besten zu gehören und auch die Lehrer ihnen mehr zutrauten, stieg die Leistungs- und Lernkurve steil an. In die Fachliteratur ging dieser Versuch später als Pygmalion- oder auch Rosenthal-Effekt ein…

Der Pygmalion-Effekt: Definition und Herkunft

Wieso aber heißt das psychologische Phänomen ausgerechnet Pygmalion Effekt? Es gibt tatsächlich Überschneidungen zu dem griechischen Mythos, wie ihn Ovid beschreibt. Das antike Epos eines begnadeten Bildhauers, der bekommt, was er begehrt, ist der ideale Namensgeber für diesen Effekt, der heute zwar vielen aus dem Alltag bekannt ist, aber nur wenige in ihrem Beruf anwenden. Und man muss dazu sagen: leider…

Doch der Reihe nach:

Pygmalion von Zypern ist ein einsamer, verbitterter Bildhauer. Die Kunst ist seine einzige Geliebte. Inzwischen. Frauen und Prostituierte bescherten ihm jedenfalls bisher nur schlechte Erfahrungen. Also zieht er sich immer mehr in sein Atelier zurück und schnitzt eines Tages eine Statue aus Elfenbein, eine Frau – Galatea. Viele Stunden arbeitet er an ihr, verfeinert ihr Antlitz, ihre Kurven und Proportionen. Sie gelingt ihm wirklich außerordentlich gut, so gut, dass aus ihr ein wunderschönes, nahezu menschliches Wesen, voller Anmut und köstlicher Form wird – eine Traumfrau, in deren Anblick sich Pygmalion mit jedem weiteren Schnitzer verliebt.

Als sie schließlich fertig wird, ist es um den liebeskranken Künstler endgültig geschehen: Sein Herz gehört allein Galatea. Und so fleht er eines Tages die Göttin der Liebe, Aphrodite, an, sie möge Galatea zum Leben erwecken.

Und das Beste: Aphrodite erhört ihn.

Als Pygmalion am nächsten Tag nach Hause kommt und wie üblich die Statue liebkost, wird sie zum Mensch. Was für ein Hallo! Ein bisschen Smalltalk hier, ein paar Komplimente dort, erste Annäherungen und schon bald erwidert auch Galatea die Liebe Pygmalions, und die beiden heiraten.

Die Wucht der selbsterfüllenden Prophezeiung

Auf den Beruf angewendet, bedeutet Pygmalion-Effekt oder Rosenthal-Effekt zweierlei:

  1. Für Sie selbst:

    Entscheidend für den persönlichen Erfolg ist, was Sie über sich denken, was Sie sich zutrauen, wer oder was Sie sein wollen. Wenn Sie ein Projekt beginnen, von dem Sie denken: Hoffentlich klappt das diesmal!, stehen Ihre Chancen nicht besonders gut. Wenn Sie aber antreten und sich zu den Besten, den Siegern zählen, könnte das bald schon Wirklichkeit werden. Und das hat nichts mit dem esoterischen Quatsch Du-schaffst-alles-was-du-willst-wenn-du-nur-fest-daran-glaubst-tschakka! zu tun, den manch zwielichtige Motivationstrainer ihrem Klientel einbimsen. Die Ziele müssen schon konkret und realistisch sein. Aber die Art wie Sie über sich denken und wie exakt Sie den Weg zum Ziel imaginieren, beeinflusst Ihr Handeln, Ihre Ausstrahlung und so auch Ihren Erfolg (siehe auch Hawthorne-Effekt). Der mehrfache französische Olympiasieger im Alpinen Skilauf, Jean-Claude Killy, zum Beispiel war vor einem Rennen lange Zeit verletzt und konnte deshalb nicht trainieren. Am Abend vor dem Wettkampf, so berichten die Psychologen Paul Tholey und Kaleb Utecht („Schöpferisches Träumen“, 1997), fuhr er jedoch den Slalomparcours immer wieder geistig durch, bis er ihn im Halbschlaf sturzfrei und in optimaler Linie beherrschte. Am nächsten Tag gewann er das reale Rennen.

  2. Für Führungskräfte:

    Die meisten Interpretationen des Pygmalion-Effekts konzentrieren sich auf die Schüler – und vergessen die Lehrer. Dabei hatte auch ihr Vertrauen in die Schüler entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis. Wohlgemerkt: das Vertrauen und nicht übertriebene Erwartungen oder daraus resultierendes Herumscheuchen. Der Erfolg einer Klasse, eines Teams, eines Unternehmens hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Licht Vorgesetzte ihre Mitarbeiter betrachten, was sie ihnen zutrauen und mit ihnen zusammen anpacken. Halten Sie Ihre Leute für unfähig, faul, phantasielos, mittelmäßig? Tja, große Schritte wagt man wohl nicht, wenn man glaubt, mit Zwergen zu wandern.

[Bildnachweis: Marie Maerz by Shutterstock.com, Wikimedia]
Job & Psychologie

Hillary-Clinton-Effekt: Vorbilder reichen nicht

Hillary-Clinton-Porträt-Rede


Mit den Vorbildern ist das so eine Sache. In der Regel sucht man sich dazu Menschen aus, zu denen man aufblickt, die einen anspornen, inspirieren und auch ein Stück weit zum Nachahmen animieren. Denn das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut – im Positiven wie im Negativen. So ähnlich ist das auch bei klassischen Stereotypen oder Rollenmustern: So hat etwa der US-Psychologe Joshua Aaronson zeigen können, dass Studentinnen räumlich besser denken, wenn man ihnen vor einem Test sagt, dass sie zu den Toptalenten in dieser Disziplin gehören. Auch der umgekehrte Fall funktioniert: Probanden schnitten schlechter ab, wenn sie glaubten, zu einer Gruppe zu gehören, die die getestete Fähigkeit nicht besitzt. Man kennt das Phänomen annäherungsweise auch als selbsterfüllende Prophezeihung(mehr …)

Job & Psychologie

Workshop Methoden: Tipps für das perfekte Seminar

Workshop-Seminar-Methoden-Definition


Jeder Trainer und Coach steht irgendwann vor dem Moment der Wahrheit: dem ersten eigenen Workshop. Nervosität und Anspannung gesellen sich zu der alles entscheidenden Frage: Wie baue ich den Workshop auf? Auch wenn es unzählige Methoden, Ratgeber und Konzepte gibt, einige grundlegende Prinzipien reichen bei der Planung und Gestaltung völlig aus. Wir zeigen Ihnen exemplarisch, wie der perfekte Tages-Workshop aussehen kann… (mehr …)

Job & Psychologie

Morgenseiten: Kreativer Braindump

Checkliste-Karriere-Plan-Mann


Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks, soll der deutsche Dichters Gotthold Ephraim Lessing einmal gesagt haben und fasste damit gut das schüchterne Wesen des schöpferischen Geistes zusammen: Immer dann, wenn wir auf Kommando kreativ sein wollen, fällt uns partout nichts ein. Zugegeben, Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Doch wir können die Voraussetzungen schaffen, um sie aus der Reserve zu locken. Eine Methode dazu sind die sogenannten Morgenseiten(mehr …)

Job & Psychologie

Nackt präsentieren: Besser reden ohne Folien

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Vergessen Sie alles, was Sie über Präsentationen gelernt haben – präsentieren Sie nackt! Nicht wörtlich, aber frei von allem Ballast. Nur so vermitteln Sie die Quintessenz Ihrer Botschaft überzeugend und erreichen Ihr Publikum. Ausgeklügelte Folien stehlen dem Inhalt oft nur die Schau. So lässt sie wiederum die Quintessenz von Garr Reynolds‘ Buch zusammenfassen – dem Naked Presenter“… (mehr …)

Job & Psychologie

Hara Hachi Bu: Mäßigung macht erfolgreich

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Es klingt ein wenig nach einem Mantra: Hara Hachi Bu. Das kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel, wie: „Fülle deinen Magen nur zu 80 Prozent.“ (wörtlich: acht Teile von zehn voll). Es ist ein Plädoyer für Verzicht und Selbstkontrolle in der Ernährung. Wer nicht gerade dabei ist, sich für einen Schwergewichts-Wettkampf zu mästen, handelt schlicht unklug, sich beim Essen jedes Mal voll zu stopfen. Nicht nur wegen des danach einsetzenden Schnitzelkomas: Hara Hachi Bu (auch bekannt als Okinawa Diät) ist ein asiatisches Konzept der Mäßigung für mehr Lebensqualität. Es lässt sich aber ebenso gut auf andere Lebensbereiche übertragen… (mehr …)

Job & Psychologie

Partnerhilfe: Wer auf sie vertraut, erreicht weniger

Hilfe-vom-Partner


Gemeinsam sind wir stark. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Diese Volksweisen kennen Sie. Aber womöglich stimmen sie gar nicht: Wer beim Erreichen eines Ziels auf die mentale Unterstützung seines Partners setzt, erzielt es langsamer. Self-regulatory outsourcing nennen Psychologen das Phänomen, das die beiden US-Wissenschaftler Gráinne Fitzsimons von der Duke Universität in Durham und Eli Finkel von der Northwestern Universität in Evanstonnun bestätigten konnten. Die Wirkung ist schnell erklärt: Sobald wir auf die Hilfe unseres Partners bauen, übertragen wir ihm insgeheim auch ein Teil der Verantwortung und strengen uns automatisch weniger an… (mehr …)

Job & Psychologie

Schnitzelkoma: Müde nach dem Mittagessen

Gähnen-ansteckend-Tipps-Gähnforschung


Zwischen 13 und 15 Uhr kommt das Leistungsloch. Erst gähnen wir um die Wette, dann tritt dieser bleierne Zustand ein, in dem der Bewegungsapparat erlahmt, als würden wir durch Zement stapfen, und sich die Oberstube anfühlt wie in Watte gewickelt. Weil das Phänomen so weit verbreitet ist, hat es gleich mehrere Namen: Schnitzelkoma zum Beispiel oder Fressnarkose oder international: Post-Lunch-Dip. Dagegen kann man gar nichts machen. Blutdruck und Körpertemperatur sacken dann einfach weg. Sogar unser Gehirn braucht eine Pause… (mehr …)

Knigge & Dresscode

Gefährliche Handzeichen: Was Gesten bedeuten

Victory-Handzeichen-Reise-Ausland


Die Mission war heikel. 1995 reiste der US-Kongressabgeordnete Bill Richardson in den Irak, um mit dem damaligen Präsidenten Saddam Hussein über die Freilassung von zwei Amerikanern zu verhandeln. Als sich Richardson hinsetzte, kreuzte er dummerweise seine Beine so, dass Hussein seine Schuhsohlen sehen konnte. Ein schwerer Affront! Wütend verließ der irakische Präsident sofort den Raum und brach die Verhandlung ab. Richardson hätte es besser wissen sollen: Die Schuhsohle gilt in vielen arabischen und asiatischen Kulturen als schmutziger Teil am Menschen. Sie jemandem zu zeigen, ist eine schwere Beleidigung. (mehr …)

Job & Psychologie

Mitarbeiter des Monats: Auszeichnungen demotivieren

Netter-Chef-Kumpanei-Vetternwirtschaft


Eigentlich würde man annehmen, dass Mitarbeiter gerne wissen wollen, wo sie stehen: ob der Chef mit ihren Leistungen zufrieden ist und ob sie eher zu den besten zehn Prozent, also zu den Leistungsträgern, oder zu den letzten zehn Prozent im Team gehören. Doch solche Mitarbeiter-Ranglisten sind tückisch, mehr noch: Ganz oft richten sie mehr Schaden an, als dass sie den beabsichtigten Nutzen stiften… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Ein Bewerbungsgespräch mit dem Weihnachtsmann

Weihnachtsmann-Santa-Claus-Jobinterview


Santa Claus, alias der Weihnachtsmann, hat in den kommenden Festtagen zwar viel zu tun. Doch danach ist er vermutlich schon wieder arbeitslos. Was also, wenn sich Kris Kringle im neuen Jahr bewerben müsste? Wir haben mit dem liebenswürdigen alten Herrn deshalb schon mal ein Bewerbungsgespräch geführt. Natürlich rein zu Trainingszwecken… (mehr …)

Job & Psychologie

Boiling Frog Syndrom: Reagieren, bevor es zu spät ist

Frosch-Boiling-Frog


Kennen Sie die Geschichte vom Frosch im Topf, in der Fachliteratur auch bekannt ist als das Boiling Frog Syndrome. Die Parabel geht so: Versucht man einen Frosch in heißes Wasser zu setzen, wird er sofort wieder herausspringen. Obwohl Frösche Kaltblüter sind und ihre Körpertemperatur der Umgebung anpassen, spürt er unmittelbar die Gefahr für Leib und Leben. Ganz anders, wenn man einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser setzt und diesen ganz langsam erhitzt. Obwohl es für den Frosch darin immer unbequemer wird, bleibt er sitzen, passt sich an und harrt aus – so lange, bis es für einen Absprung zu spät ist und er verbrüht. Nicht wenige von uns verhalten sich exakt wie ein Frosch. Haben sie sich erst einmal akklimatisiert und mit ihrem Umfeld arrangiert, harren sie aus – obwohl sie durchaus bemerken, dass die Bedingungen um sie herum immer schlechter werden… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Namenrisikofehlprognose-Effekt

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Wenn der Name einer Sache schwer auszusprechen ist, dann schätzen wir sie automatisch riskanter ein. Das haben die beiden Psychologen Hyunjin Song and Norbert Schwarz herausgefunden. Dazu kreierten die beiden einmal Phantasienamen von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln und baten ihre Versuchsteilnehmer einzuschätzen, für wie gefährlich sie diese halten. Natürlich gab es die Stoffe nicht. Ihre Namen unterschieden sich lediglich darin, dass einige sehr kompliziert klangen („Hnegripitrom“) und andere relativ leicht auszusprechen waren („Magnalroxate“). Ein vergleichbares Experiment wiederholte das Forscherduo in Vergnügungsparks: Diesmal waren es die Attraktionen, die mal simpel („Ohanzee“), mal ungewohnt und fremd („Tsiischili“) klangen. In beiden Fällen wirkten die leicht auszusprechenden Angebote ungefährlicher und vertrauenserweckender auf die Versuchsteilnehmer. Ein Wunder also, dass Sie diesen Artikel bei dessen Überschrift überhaupt gelesen haben! (mehr …)

Job & Psychologie

Der Jahreskalender 2011 als Download

Jahreskalender2011


Auch wenn es dafür inzwischen zahlreiche Online-Tools und Smartphones mit integriertem Kalender gibt: Ich kenne noch immer einige Leute, die sich einen Jahreskalender, auch Jahresplaner genannt, ausdrucken und ins Büro hängen – etwa, um Urlaubs- und Brückentage rechtzeitig vorzumerken oder sich daran zu erinnern, wann wichtige Termine oder Feiertage im Jahr sind. Ich gehöre übrigens selbst dazu. Und genau für uns – Sie und mich – gibt es (aus alter Karrierebibel-Tradition heraus) heute den Jahreskalender 2011 (PDF) als Gratis-Download zum Ausdrucken. Mir jedenfalls helfen solche Jahreskalender, diverse Jahrestermine, wie Vorträge, Podienteilnahmen, Messen oder die Urlaubstage von Kollegen besser zu koordinieren.

Job & Psychologie

Pareto Prinzip: Die Gefahr der 80-20-Regel

Pareto-Prinzip-80-20-Regel-Produktivität


Wenn es um Zeitmanagement oder Produktivität geht, fällt früher oder später der Name Pareto Prinzip, auch bekannt als 80-20-Regel. Sie besagt, dass Sie oft schon mit nur 20 Prozent Einsatz, 80 Prozent des angepeilten Ergebnisses erreichen. Klingt verlockend, dient aber nicht wenigen auch als Ausrede für mehr Schlendrian, was die Paretoregel nicht ungefährlich macht. Aber der Reihe nach… (mehr …)

Social Media & Webtools

Was wir von Wikipedia über Motivation lernen können

Wikipedia-Taste


Wikipedia erscheint vielen heute als alter Hut. Dabei gehört die Plattform zu den Mitbegründern des sogenannten Web 2.0, des Mitmachwebs und Corwdsourcings. Vielleicht erinnern Sie sich noch: Im Jahr 2002 war es einzigartig, dass die Besucher einer Seite diese ändern und Texte hinzufügen konnten. Heute ist die Plattform so erfolgreich wie nie: 15 Millionen Artikel in 260 Sprachen sprechen Bände (wenn es sie denn gedruckt gäbe). Der Clou: Wikipedia beschäftigt dafür keine Heerscharen an Mitarbeitern, die Nutzer sind so begeistert von der Idee, dass sie freiwillig recherchieren und bis in die Nacht hinein noch Einträge erstellen. Wäre es nicht schön, wenn auch Sie so viel Engagement bei Ihren Mitarbeitern entfachen könnten? Das haben wir uns auch gefragt und ein paar Punkte gefunden, die Sie von Wikipedia lernen können. Diese:… (mehr …)

Job & Psychologie

Facebook: 4 provokante Thesen zum Erfolg

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In den vergangenen Wochen wurde hier viel über Facebook geschrieben: Wie immer mehr Menschen Facebook nutzen, wie sich Facebook zur Jobsuche einsetzen lässt, wie Sie Ihre Fanseite in eine Startseite verwandeln, was es überhaupt über Facebook-Fans zu wissen gibt … Doch eine Frage wurde allenfalls zwischen den Zeilen beantwortet: Warum sind überhaupt inzwischen weltweit mehr als 500 Millionen Menschen Mitglied bei Facebook? (mehr …)

Social Media & Webtools

10 ultimative Online-Gebote

albund


In der Praxis haben sich gut formulierte Social Media Richtlinien – als Teil einer Gesamtstrategie – längst bewährt. Sie können Mitarbeitern Orientierung und Sicherheit geben. Überdies helfen solche Richtlinien auch dabei, Berührungsängste mit den Social Media im Unternehmen abzubauen. Falls Sie also auch gerade an solchen Leitlinien formulieren: So könnten die wichtigsten 10 Online-Gebote lauten… (mehr …)

Job & Psychologie

Stellen Sie nie Ihren Chef in den Schatten

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Zu Beginn des 16. Jahrhunderts galt Astorre Manfredi, Prinz der italienischen Stadt Faenza, als einer der charmantesten und wachsten Geister seiner Zeit. Als Cesare Borgia im Jahre 1500 Faenza belagerte, ergab er sich sofort. Borgia verschonte alle, auch Manfredi mitsamt seines Hofs. Allerdings währte der Friede nur kurz. Es vergingen nur wenige Wochen, da verschleppten Soldaten Manfredi urplötzlich in ein römisches Gefängnis. Man hörte nie wieder von ihm. Ein Jahr später wurde seine Leiche im Tiber gefunden – mit einem Stein um den Hals.

Was war passiert? Was war Manfredis Verbrechen?

Nichts! Seine bloße Präsenz, sein Charme und Witz ließen den Glanz des Eroberers Borgia verblassen. Also entledigte er sich eines missliebigen Schattenwerfers. (mehr …)

Testbericht-Rezension

Fotorezension: Die Sprache der Macht

Machtsprache01


Wissen ist Macht, heißt es so schön. Sprache kann sie einem aber ebenso gut verleihen. Oft ist Sprache und ihr gezielter Einsatz (auch Rhetorik genannt) ein veritables Mittel der Einflussnahme oder eben bereits Ausdruck der Mächtigen. Sie kann dazu genutzt werden, Macht zu demonstrieren und zu festigen oder seinen Willen durchzusetzen. (mehr …)

Job & Psychologie

Harvard-Konzept: Alle verhandeln mit Gewinn

Verhandlung-Harvard-Methode-Konzept


Wohl kaum ein Konzept hat Verhandlungsstrategien in den vergangenen 20 Jahren mehr beeinflusst als Win-Win – also ein dauerhaftes, oft auf Kompromissen basierendes Ergebnis, das beide Parteien glücklich macht. Am Ende sind alle Gewinner. Der Gedanke basiert auf dem heute legendären Harvard-Konzept, das tatsächlich an dieser Hochschule entwickelt wurde. Und wer will nicht als Gewinner aus einer Verhandlung gehen? Mit diesem Trick lassen sich sogar Produkte verkaufen, Dienstleistungen vermarkten, selbst Mitarbeiter entlassen: Du findest einen neuen Job, in dem du wirklich gut bist – wir sparen derweil Kosten. Win-Win… (mehr …)

Reputation & Branding

Matthäus-Effekt: Erfolg gesellt sich zu Erfolg

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Glaubt man dem Drehbuchautor Woody Allen, ist Dabeisein bereits 80 Prozent des Erfolgs. Gewiss, Allen neigt ein wenig zum Exaltierten, darunter leidet seine Glaubwürdigkeit etwas. Doch im Kern hat er recht: Erfolg ist ein Rindvieh – er gesellt sich gern zu seinesgleichen. Das ist für Sie jetzt zwar unbefriedigend, weil sich an diesem Umstand wenig rütteln lässt. Trotzdem ist das Phänomen Soziologen schon länger bekannt – als sogenannter Matthäus-Effekt. Der hat durchaus biblischen Ursprung… (mehr …)

Job & Psychologie

Grippe Hausmittel: 11 Tipps gegen Erkältung

MilanMarkovic78


Spüren Sie folgende Symptome: Ihr Hals kratzt schlimmer als Schmirgelpapier; die Nase läuft nicht – sie rennt; und mit Ihrer Körpertemperatur könnten Sie ebenso gut die Polkappen zum schmelzen bringen? Dann ab ins Bett! Und am besten vorher noch zum Arzt. Gesund ist das nicht – eher klingt es nach einer veritablen Erkältung. In dem Fall hätten wir auch noch ein paar Grippe Hausmittel, die Sie jetzt noch anwenden können… (mehr …)

Job & Psychologie

Morgenmuffel: 11 Wege, sich den Tag zu versauen

Schlechter-Morgen-Morgenmuffel


Schon wieder eine neue Woche! Wieder rein ins Hamsterrad. Und das bedeutet für nicht wenige Arbeitnehmer vor allem eines: eine neue Woche voller Stress und Anspannung. Aber muss das so sein? Ja – finden zumindest Morgenmuffel. Falls Sie sich auch mal so fühlen wollen: Wir haben hier 11 Strategien, mit denen Sie sich garantiert den Tag versauen. Morgenmuffel kennen die alle – könnten aber auch mal das genaue Gegenteil machen. Deshalb stehen gleich darunter ein paar gegenteilige Anregungen… (mehr …)

Job & Psychologie

Minirock-Index: Rocklänge als Wirtschafts-Indikator

Minirock-Indikator-Index


Sie kennen vermutlich die urbane Legende vom Minirock-Index: Zieht die Konjunktur an, werden die Röcke kürzer und umgekehrt. Für Ökonomen und Konsumforscher war und ist der Rocksaum schon immer ein guter Indikator gewesen, wie viel Vertrauen die Bevölkerung in die Wirtschaft hat. Aber was ist an dem Minirock-Index wirklich dran? (mehr …)

Job & Psychologie

Halbwissen: Weniger ist manchmal mehr

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Nach Vollkommenheit zu streben, ist schon mal vollkommen aussichtslos. Allenfalls derjenige, der sich mit seiner Einsicht für beschränkt erklärt, kommt „der Vollkommenheit am nächsten“, befand einst schon Johann Wolfgang von Goethe – und der wusste eine Menge. Die vollkommene Wahrheit zu kennen, ist für uns Menschen genauso utopisch wie erschöpfendes Wissen zu konservieren. Oder einfach gesagt: Keiner von uns ist vollkommen. Halbwissen ist das eher die Regel, aber weniger ist ohnehin manchmal mehr… (mehr …)

Job & Psychologie

5 Fehlfunktionen eines Teams (nach Lencioni)

Streit-Teamarbeit-Fehlfunktionen


Seien wir ehrlich: Teamarbeit funktioniert nur selten so richtig gut. Stattdessen wird verschwiegen, taktiert und paktiert, womöglich sogar sabotiert und inrigiert. Ein einziges Hauen und Stechen. Doch woran liegt das? Der amerikanische Management-Autors Patrick Lencioni beschrieb schon in seinem Bestseller „The five Dysfunctions of a Team“ fünf dramatische Fehlfunktionen im gemeinsamen Handeln von Gruppen – und damit nicht zuletzt auch die Hauptgründe, warum Engagement und Motivation von Teams nachlassen… (mehr …)

Testbericht-Rezension

YouTailor Test: Maßhemd online bestellen

Hemden-Knigge


Ein Freund von mir, Inhaber einer PR-Agentur, erzählte mir neulich von einem neuen Kunden, den er hätte: ein Internet-Startup für Maßkonfektion – YouTailor. Er sei begeistert, würde sich aber dafür interessieren, wie ich die Bude finde und ob ich nicht Lust auf einen Test hätte. Also eine Art Mystery-Shopping. Ich hatte Lust – und schicke dies vorweg, um meine Empfehlung für Sie transparent zu machen. Denn in der Tat: Ich kann den neuen Service derzeit empfehlen… (mehr …)

Reputation & Branding

Kommentarkultur: Kläffer müssen draußen bleiben

Türsteher-Security-Nein


Es war ein kurzer Kommentar: respektlos, distanzlos, substanzlos. Er bestand aus purer Polemik. Wie reagiert man darauf: löschen oder antworten? Es ist die Frage, die heute zahllose Unternehmen beschäftigt, die sich in sozialen Netzwerken öffnen und Social Media Richtlinien für ihre Mitarbeiter erlassen. Ich selbst entschied mich seinerzeit für das Zweite – ein Fehler. Wer austeilt, muss auch einstecken können, dachte ich. Ich lag falsch. Anonyme Kommentatoren können erstaunlich unempfindlich sein, wenn es darum geht, anderen die eigene schlechte Laune mitzuteilen. Sie sind aber hypersensibel, wenn man ihren Ton imitiert und ihnen zu verstehen gibt, wie nutzlos und wenig willkommen das ist. Kurz: Es fehlt eine Kommemntarkultur(mehr …)

Job & Psychologie

Bürolympics: Bürospiele für mehr Spaß

Bürolympics-Bürospiele-Beispiele


Das Büro. Für rund 17 Millionen Menschen in Deutschland ist es nicht nur eine Art neue Heimat – es ist auch der Ort an dem sie durchschnittlich 212 Werktage im Jahr verbringen. Das kann wahnsinnig spannend sein. Oder wahnsinnig machen. Der Kühlschrank in der Gemeinschaftsküche entwickelt ein Eigenleben, im Lift herrscht unangenehmes Schweigen, und in Konferenzen melden sich immer die gleichen Wichtigtuer zu Wort… Da wünscht man sich entweder, einen direkten Draht zu Scotty, der einen hochbeamt, oder wenigstens kurzfristig etwas mehr Spaß und Spannung. (mehr …)