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Sexappeal: Der Fluch der Schönheit


Das Thema Sexappeal ist schwierig. Als Mann gilt man schnell voreingenommen und reduziert urteilsfähig. Eine Frau hätte es an dieser Stelle leichter, sie wäre irgendwie neutraler, glaubwürdiger. Weil die als Autorin aber gerade nicht zur Verfügung steht, muss mal wieder die Wissenschaft aushelfen, denn es geht – sagen wir es, wie es ist: um Konkurrenzdenken, Attraktivität und eben um Sexappeal. Dazu beginnen wir mit einem kleinen Test. Insbesondere falls Sie eine Frau sind (Männer dürfen natürlich auch mitmachen), dürfen Sie zunächst eine simple Frage beantworten: Wie haben Sie gerade auf das Bild zu diesem Artikel reagiert? Ganz ehrlich: Warum genau so? (mehr …)

Knigge & Dresscode

Krawatten-Knigge: Fauxpas beim Bindegewebe


Die Krawatte – in der Freizeit eher selten, gehört der Schlips oder Langbinder im klassischen Business-Umfeld zum absoluten Mode-Muss. Bei Männern jedenfalls. Weil die Krawatte aber auch noch eines der auffälligsten Styling-Accessoires ist, lässt sich dabei auch genauso auffällig viel falsch machen. Und was wird dabei nicht alles falsch gemacht… (mehr …)

Job & Psychologie

Hamsterkäufe: Gehen Sie nie hungrig einkaufen!


Gehen Sie bloß nicht einkaufen, wenn Sie hungrig sind. Die Folgen wären fatal: Sie geben mehr aus, als sie wollen und am Ende kaufen sich viele auch noch ungesundes Fastfood unterwegs, um den knurrenden Magen zu beruhigen. Baba Shiv, Professor an der Stanford-Universität, ließ 165 Studenten in zwei Gruppen ein paar Zahlen memorieren. Die erste Gruppe sollte sich eine siebenstellige Zahl merken, die zweite eine zweistellige. Danach sollten sie einen kurzen Weg in einen anderen Raum wandern, um dort die Zahl zu rezitieren. Unterwegs aber schnappte die Falle zu… (mehr …)

Job & Psychologie

Semmelweis-Effekt: Die Tragödie der Intoleranz


Der Mann, den sie später den „Retter der Mütter“ nannten, wurde sein Leben lang von seinen Kollegen gehasst, gemieden und ausgegrenzt. Am Ende erlitt er darüber einen Nervenzusammenbruch und starb in einer Nervenheilanstalt – einsam und in geistiger Umnachtung. Dabei verdanken bis heute Millionen Menschen Ignaz Philipp Semmelweis ihr Leben – ohne es zu ahnen… (mehr …)

Job & Psychologie

Huna Lehre: 7 Regeln für den Erfolg


Als der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (1890-1971) in den Zwanzigerjahren auf Hawaii arbeitete, erforschte er die Naturreligion der Ureinwohner. Dabei faszinierten ihn die Kahunas, die polynesischen Schamanen. Diese wollten ihr Wissen jedoch nicht preisgeben und so ergründete Long so lange ihre Sprache, bis er glaubte, die wesentlichen Inhalte ihrer Philosophie entschlüsselt zu haben – die Huna-Lehre(mehr …)

Social Media & Webtools

Keksblog: Blog verändert Betriebsklima


Anita Freitag-Meyer, Jahrgang 1969, wurde schon mit 23 Jahren Geschäftsführerin und Teilhaberin des elterlichen Betriebs, der Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag. 2010 übernahm sie das Unternehmen ganz von ihrem Vater und begann im März 2011 zu bloggen. Doch die Reaktionen waren anders als erwartet: Vor allem die Mitarbeiter nutzten das Keksblog und dessen Gästebuch, um ihrem Arbeitsfrust und Ärger Luft zu machen. Anita Freitag-Meyer reagierte drauf besonnen – und veränderte am Ende die Unternehmenskultur. Wie ihr das gelangt, erzählt sie im Interview… (mehr …)

Job & Psychologie

Fiverr: Dienste, Designs, Dada für 5 Dollar


Kennen Sie schon Fiverr? Sollten Sie aber – vor allem, wenn Sie ein kleines Unternehmen und schmale Budgets haben. Was immer Sie gerade auf die Schnelle dafür brauchen könnten, finden Sie hier. Und es kostet nie mehr als fünf Dollar. Fiverr ist so eine Art 5-Dollar-Marktplatz für digitale Dienstleistungen: Die Anbieter dort zeichnen Comics, entwickeln Visitenkarten-Designs, schreiben Artikel, besorgen Twitter-Follower (was nicht ganz so seriös ist) oder schimpfen auf irgendetwas und tragen dazu ein Bananenkostüm (echt wahr!) – alles für jeweils 5 Dollar. Sofort und einfach bezahlbar über Paypal… (mehr …)

Job & Psychologie

Rückreise-Effekt: Sind wir bald da?


Dauert’s noch lange? Sind wir bald da? Ich muss Pipi…! Wenn Sie jemals mit Kindern auf dem Rücksitz eine längere Reise unternommen haben, kennen Sie die Fragen und Aussagen. In jedem Fall hören Sie das nicht nur einmal. Denn das Erquickende an solchen Ausflügen ist: Man hört derlei Sätze ungefähr alle zehn Minuten. Es können aber auch alle fünf Minuten sein… Davon abgesehen, dass wohl jeder Autofahrer dabei schon insgeheim mit dem Gedanken gespielt hat, die Karre gleich mit 180 vor den nächsten Brückenpfeiler zu setzen, damit endlich Ruhe ist, taucht bei solchen Touren noch ein zweites Phänomen auf: Die Anreise dauert lange – zurück aber geht es irgendwie im Sauseschritt. Schuld ist der sogenannte Rückreise-Effekt… (mehr …)

Job & Psychologie

Zeigarnik-Effekt: Unfertiges haftet im Kopf


Es war Anfang 1927 als die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik für einen Forschungsaufenthalt nach Berlin reiste. Sie war einem neuen Phänomen auf der Spur, das sie – so jedenfalls behauptet es die Legende – ausgerechnet in einem Café beobachtet hatte: Ihr Kellner hatte mehrfach hintereinander eine große Zahl von Bestellungen aufgenommen, an die er sich problemlos erinnern konnte – bis er sie alle abgearbeitet hatte. Danach allerdings wusste er nicht mal mehr, ob er jemandem einen Kaffee oder ein Stück Kuchen serviert hatte. Woran aber lag es, dass ihm unerledigte Aufgaben zunächst gestochen scharf im Gedächtnis blieben, um sich nach ihrem Finale schneller aufzulösen als eine Aspirin im Wasserglas? (mehr …)

Job & Psychologie

Halloween: Die Horrortypen im Büro


Es gibt Leute, die feiern am Vorabend von Allerheiligen Halloween, ziehen sich dazu gruselige Masken an und vagabundieren durch die Nachbarschaft mit der Frage Trick or Treat, was so viel bedeutet wie Streich oder Gabe (oder eben: Süßes! Sonst gibt’s Saures…). Als gäb es nicht schon genug Horror im Büro! Aus aktuellem Anlass daher eine Typologie aus dem Gruselkabinett der schlimmsten Großraumvampire, Bürozombies und Schreibtischplagegeister, denen Sie morgen vielleicht schon begegnen… (mehr …)

Job & Psychologie

Selbstgesetzte Grenzen: Eine Parabel


„Es ist absolut unmöglich und einfach nicht zu schaffen! Keine Chance.“ Mit diesen Worten wurde ein Coach von einem Manager begrüßt. „Dann erklären Sie mir doch, was so unmöglich ist“, schlug der Coach vor. Und der Manager erzählte über die unzähligen Aufgaben in seinem Leben, dass er eigentlich eine Veränderung bräuchte, die aber unmöglich sei, schließlich habe er Familie und andere Verpflichtungen. Der Coach hörte sich die Ausführungen des Managers an, schwieg eine Weile und sagte dann „Gut, ich denke ich verstehe, was Ihr Problem ist. Ich erzähle Ihnen eine Parabel, wenn Sie danach immer noch der Meinung sind, dass Ihre Probleme unlösbar sind, werde ich Ihnen keine Rechnung stellen.“ Verwundert willigte der Manager ein und der Coach begann zu erzählen… (mehr …)

Job & Psychologie

Smalltalk-Tipps: Besser Plaudern lernen


Mit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr. Im Zeitalter der Globalisierung, der Ad-hoc-Mitteilungen, der Stehpartys und professionellen Prahlhanserei, ist der Smalltalk alles andere als ein Privileg der oberen Zehntausend. Eine gekonnte Konversation ist ein wichtiger Erfolgsschlüssel. Mit dem richtigen Schnack kann man das sprichwörtliche Eis unter Fremden brechen und beim Plaudern einen positiven (ersten) Eindruck hinterlassen. Wählt man indes die falschen Worte, ist die Chance genauso leicht verspielt. (mehr …)

Job & Psychologie

Wegbeschreibung: Geht alles ganz anders!


Wer den Weg nicht kennt, fragt danach. Außer derjenige ist ein Mann. Männer fragen nicht – Sie denken sich ihren Weg… Aber das ist eine andere Geschichte. Diese Geschichte geht eher der Frage nach, wie sich derjenige verhält, der die Wegbeschreibung gibt: Würde der sich an seine eigene Route halten? Christoph Hölscher, Kognitionswissenschaftler an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der britische Psychologe Jan Wiener von Bournemouth Universität beschäftigen sich seit Jahren mit solchen Fragen und haben dabei jetzt Erstaunliches herausgefunden… (mehr …)

Job & Psychologie

Karriereturbo Kosmetik: Schmink dich hoch


Die Studie ist einfach zu kurios, als das man sie unerwähnt lassen könnte. Selbst die immer noch recht angesehene New York Times war sich dafür nicht zu schade. Also: Es ist bekannt, dass symmetrische, ebene Gesichter attraktiver, ja sogar sympathischer machen. Nun aber will Nancy Etcoff, Psychologie-Professorin an der Harvard Universität, herausgefunden haben: Schminke lässt insbesondere Frauen kompetenter und glaubwürdiger wirken. Oder verkürzt: Frauen können sich hoch schminken… (mehr …)

Job & Psychologie

Der Junge, der den Millionen-Dollar-Dreh fand


William Rosenberg war noch ein kleiner Junge, gerade einmal neun Jahre alt. Doch in diesem Sommer hatte er einen Plan: Er wollte etwas Geld dazu verdienen. Sein Vater besaß einen Gemüseladen in Boston, und der kleine Bill war verantwortlich für die Wassermelonen. Falls er sie jedoch nicht rechtzeitig verkaufen würde, würden die Melonen verderben – und Bill auch nichts verdienen. Also stellte Bill einen Melonenstand direkt vor dem Laden auf – und wartete. Und wartete. Keiner kaufte. Und das, obwohl es ein sehr heißer Sommer war und sein Vater viel auf seinen Sohn hielt. William wollte ihn nicht enttäuschen. Also musste er kreativ werden: Er dachte eine Weile über seine Lage nach, sah sich um – und bekam eine Idee. In der unmittelbaren Nähe war eine Tankstelle. Dort stellte er jetzt seinen Stand auf und rief mit kräftiger Stimme: „Nehmen Sie eine Wassermelone mit nach Hause – und überraschen Sie Ihre Familie damit!“ Die Entscheidung war goldrichtig: Die Fahrer der Autos wurden auf den Stand aufmerksam, mehr Menschen sahen den Stand und waren beeindruckt von der Chuzpe und dem Enthusiasmus des kleinen Jungen. Und sie kauften… Noch am Nachmittag waren alle Wassermelonen verkauft… (mehr …)

Social Media & Webtools

Beruf Youtuber: Sami Slimani, alias HerrTutorial, im Interview


Für die einen ist es die Kunst des Banalen, nichts weiter als eine mediale Selbstinszenierung, grenzelose Zeigefreude und Lust am Voyeurismus. Für andere ist es die Zukunft des Fernsehens. Unbestritten ist: Youtube ist inzwischen die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Jeden Tag werden dort mehr als zwei Millarden Videos gesehen, jede Minute mehr als 24 Stunden Film hochgeladen. Und für immer mehr Filmemacher lohnt sich das Engagement inzwischen auch finanziell. Sami Slimani, alias HerrTutorial ist einer der erfolgreichsten deutschen Youtuber. Mit der Karrierebibel sprach er über seine Motivation und Zukunftspläne… (mehr …)

Job & Psychologie

Ab ins Beet: Den Boss zum Gärtner machen

Exklusiver Buchauszug von Matthias Nöllke


Also, wenn Sie mich fragen: Das letzte, was wir auf Führungspositionen gebrauchen können, sind diese strahlenden Gewinnertypen. Leute, die sich selbst als Superstars betrachten und ihre Mitarbeiter als verhinderte Leistungssportler, aus denen sie die letzten Reserven herausholen müssen. (mehr …)

Job & Psychologie

Benjamin-Franklin-Effekt: Gefallen machen sympathischer


Verzeihung, darf ich Sie kurz um einen Gefallen bitten? Könnten Sie diesen Artikel bitte weiterleiten – per Mail, Twitter, Facebook, Google+? Danke… Nicht, dass ich Sie hier und jetzt groß um ein virtuelles Almosen anbetteln wollte. Nein, ich teste den sogenannten Benjamin-Franklin-Effekt. Kennen Sie noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Denn danach müssten Sie mich jetzt schon ein bisschen mehr mögen. Oder anders formuliert: Wenn wir jemanden überreden, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer… (mehr …)

Social Media & Webtools

Shitstorm: So bändigen Sie ihn


Gestern war die Welt noch in Ordnung: Die Kommentare waren freundlich, die Tonalität wohlwollend und konstruktiv, die eigene Reputation einwandfrei. Heute ist alles anders: Der Mob wütet auf Facebook, Twitter und im Blog. Enttäuschte Fans und Follower bombardieren Sie mit negativen Kommentaren und Vorwürfen. Kurz gesagt: Ein Shitstorm – und Sie sind mitten drin. Was jetzt? Lässt sich das kommunikative Mistwetter einfach aussitzen? Ist Schweigen Gold, zumindest bis der Zorn verrauscht ist? In den meisten Fällen lässt sich ein Shitstorm so nicht bändigen. Das Wichtigste ist jetzt, ruhig zu bleiben und das Unwetter systematisch zu beruhigen… (mehr …)

Testbericht-Rezension

Test: Bluetooth-Lautsprecher für Smartphones


Das gleich vorneweg: Ich bekam den Lautsprecher von einem guten Freund kürzlich zum Geburtstag geschenkt. Er ist Unternehmer und vertreibt die Bluetooth-Lautsprecher seit kurzem. Natürlich weiß er, dass ich auf solche Gadgets abfahre, vor allem wenn sie so schick aussehen. Dass ich darüber schreiben würde, stand nie aber zur Debatte. Er hat auch nicht darum gebeten oder danach gefragt. Trotzdem gefällt mir der Mini-Speaker dermaßen gut, dass ich ihn an der Stelle gerne weiterempfehlen möchte. (mehr …)

Job & Psychologie

Decoy-Effekt: Falsche Köder als Entscheidungshilfe


Kennen Sie den Decoy-Effekt? Dann wird es Zeit, mit einer alten Volksweise aufzuräumen: Noch immer glaubt die Mehrheit, wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Davon abgesehen, dass es diesen nassauernden Dritten gar nicht immer gibt und der meist besser beraten wäre, sich aus dem Streit rauszuhalten, ist die ganze These ziemlicher Kokolores. Tatsächlich ist es so: Wenn sich zwei streiten oder man sich zwischen zwei Alternativen entscheiden muss, dann BRAUCHT es einen Dritten. Warum das so ist? Das genau erklärt der Decoy-Effekt… (mehr …)

Job & Psychologie

Depletion-Effekt: Paradoxon der Prokrastination


Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. Doch das kann – wie der Depletion-Effekt zeigt – auch gewaltig nach hinten losgehen… (mehr …)

Social Media & Webtools

Kommentar-Knigge: 11 Merksätze


Es ist zwar schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Ein Mangel, der nicht wenigen zum Ansporn wird. Oder eine Option zur Selbsttherapie bietet. Zumal es im Internet so leicht ist, zu allem etwas zu sagen. Und sei es nur, um überschüssigen Frust abzubauen. Nur, das muss man auch mal sagen, hilft das keinem. Selbst Frust geht nicht weg, wenn man ihn teilt. Er bleibt im eigenen Kopf. Deshalb, daher und darum gibt es heute einen Kommentar-Knigge – destilliert aus 11 Erkenntnissen, die jeder, der im Netz publiziert, früher oder später bekommt. Aber besser früher als später… (mehr …)

Job & Psychologie

Superstar-Effekt: Darum lassen wir uns einschüchtern


Es gibt Menschen, für die scheinen Selbstzweifel überhaupt nicht zu existieren. Solche Typen meinen, dass sie allein mit ihrer Erkältung die Schmelze der Polarkappen aufhalten können oder in ihrem Cabrio die Musik nur laut genug aufdrehen müssen, damit sich die Straßenpläne im Handschuhfach von alleine ordnen. Kurzum: Diese Typen strotzen nur so voll Chuzpe, Energie und Tatendrang. Eine solche Attitüde ist durchaus bewundernswert. Doch lassen sich davon auch viele allzu leicht einschüchtern. Selbst jene, die es besser wissen sollten – etwa, weil sie den Superstar-Effekt schon kennen… (mehr …)

Job & Psychologie

Overconfidence-Effekt: Darum überschätzen wir uns


Bitte mal kurz konzentrieren, eine Quizfrage: Welcher Schauspieler nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?

    a) Hans Moser
    b) Gustav Zeter
    c) Norbert Nörgel
    d) Paul Motzki

Florian Stork, 24, Jurastudent aus Köln, war sich ganz sicher, dies zu wissen – und wählte Antwort d. Richtig gewesen wäre Antwort a. Halb so wild? Jein. Stork passierte dieser Fauxpas ausgerechnet als Kandidat bei Wer wird Millionär. Storks Strafe: Er ging mit null Euro nach Hause. Dabei war er sich doch so sicher gewesen… (mehr …)

Job & Psychologie

Darf man den Chef übergehen?


Heute schrieb uns ein Leser: Meine Situation hat sich in den letzten Monaten zugespitzt. In den Jahresgesprächen sprach ich bisher immer meine Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen an und hatte immer das Gefühl, von meinem Chef vertröstet zu werden. Vor einem Monat kam es zum Eklat: Ich habe ihm mein Leid geklagt – doch er sagte mir im Kern, ich solle mich nicht so wichtig nehmen, es gäbe auch noch andere Kollegen. Seitdem werde ich – zumindest habe ich das Gefühl – subtil ignoriert… (mehr …)

Bewerbung & Interview

Arbeitgeber-Bewertungsportale im Vergleich


Dass sich Arbeitgeber gegenüber Bewerbern gerne mal ein bisschen besser darstellen als sie sind, ist den meisten wohl bewusst. Wenn sich die vollmundigen Versprechen allerdings als handfeste Mogelpackung herausstellen und es in dem Laden schlimmer zugeht als im Affengehege, dann ist das mehr als ärgerlich. Nicht nur bei der Jobsuche, schließlich wollte man hier später Karriere machen. Diese Wissenslücke wollen seit einigen Jahren sogenannte Arbeitgeber-Bewertungsportale schließen. Anhand vorgegebener Kriterien kann dort jeder ehemalige oder aktuelle Mitarbeiter oder Auszubildende Arbeitgeber bewerten, Noten vergeben und seine Erfahrungen kommentieren. Alles streng anonym… (mehr …)

Reputation & Branding

FAQ einstellen: Kundenfragen besser nutzen


Jeder kennt sie und jeder ignoriert sie geflissentlich – die Rede ist von den FAQ (Freqently Asked Questions), auch Hilfetexte genannt. Viele Unternehmen messen diesem Teil Ihres Produktes oder Ihres Services wenig bis keine Bedeutung bei. Die typischen Fragen werden beantwortet, irgendwo auf die Seite gepackt, verlinkt – und vergessen. Riesenfehler! Denn FAQ beziehungsweise deren Antworten sind eben nicht nur eine reine Dokumentation. Durch FAQ können Sie Ihre Kunden stärker an Ihr Unternehmen binden und einen direkteren Kontakt herstellen. Denn es sind – vergessen Sie das nicht – deren brennenste Fragen. Und wie Sie FAQ etwa besser nutzen, zeigen wir Ihnen im jetzt… (mehr …)

Job & Psychologie

Cyberfaulenzer: Surfen macht produktiv

GaudiLab


Die gute Nachricht für alle, die schon morgens nicht vom Internet lassen können: Surfen macht produktiver. Egal, ob Sie das gezielt tun, damit nur Zeit verdaddeln oder die Karrierebibel lesen (was wir immer empfehlen): Es steigert ihre Leistungskraft und Effizienz (Also bitte weiterlesen!)… (mehr …)

Job & Psychologie

Dramadreieck: Verfolger, Opfer oder Retter?


Krimis gehen fast immer so: Zuerst der Auftritt des Bösewichts. Ein übler Bursche, der seinen Opfern das Leben zur Hölle macht. Damit ihn das Publikum hasst, lässt der Autor die Opfer möglichst lange leiden. Dann Auftritt Held. Er rettet die Opfer, tötet den Schurken und manchmal stirbt er dabei selbst. Dann nennt man das Drama. Was das mit dem Job zu tun hat? Eine ganze Menge: 1968 entwickelte der kalifornische Psychologe Stephen Karpman das sogenannte Dramadreieck, um die Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen zu beschreiben. Für ihn übernehmen Menschen dabei drei ständig wechselnde Rollen – Verfolger, Opfer, Retter… (mehr …)

Social Media & Webtools

Callcenter: Tipps für bessere Kundenbeziehungen


Erinnern Sie sich noch an die Facebook-Kampagne von Pril? Das Unternehmen hatte seine Kunden über Facebook dazu aufgerufen, sich ein neues Flaschendesign auszudenken. Auf den ersten Blick eine gute Idee, doch in der Praxis ging die Kampagne nach hinten los: Einige Vorschläge gefielen den Markenstrategen so gar nicht. Pril reagierte darauf jedoch ungeschickt bis beleidigt. Innerhalb kürzester Zeit häuften sich die hämischen Kommentare. Der Ruf der Marke litt vorübergehend darunter. (mehr …)

Job & Psychologie

Verhandlungssicher: Die besten Verhandlungstricks


Die Wahrheit ist: Wir verhandeln ständig. Daheim. Mit Freunden. Mit Kollegen im Büro. Mal geht es um den nächsten Urlaub, mal darum, wer den Müll rausbringt. Es geht um prestigeträchtige Projekte, um Informationen, um mehr Freiraum und Verantwortung im Job, um mehr Gehalt. Und überall wird dabei getrickst, gefeilscht, manipuliert. Ob wir wollen oder nicht. Also umso besser, wenn Sie die Verhandlungstricks der Profis kennen… (mehr …)

Job & Psychologie

E-Test: Ist Ihr Gegenüber empathisch?


Adam Galinsky, lange Jahre Professor an der renommierten Kellogg of Management, beschäftigt sich schon seit einigen Dekaden mit der Psyche von Managern, insbesondere mit der sprichwörtlichen Erblindung an der Spitze – wenn Chefs, trunken von Macht und Erfolg nichts mehr hören und sehen (wollen), was wirklich um sie herum geschieht; was die Leute über sie sagen, was sie denken, wie sie sich fühlen. Man könnte auch sagen, Galinsky beschäftigt sich mit Isolation auf der Chefetage oder fehlender Empathie. Der sogenannte E-Test soll dabei helfen… (mehr …)

Job & Psychologie

Wetter-Effekt: Regen macht keine schlechte Laune


Draußen Regen, drinnen trübe Gesichter… Mit dem Regen fällt die Stimmung, schlechtes Wetter macht angeblich schlechte Laune. Denken viele. Stimmt aber nicht. Zwar sind viele Menschen davon überzeugt, dass das Wetter unmittelbaren Einfluss auf ihre Laune und Motivation habe. Doch das ist falsch: Im Vergleich zu anderen Faktoren – Chef, Kollegen, Stress – nimmt das Wetter allenfalls bescheidenen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das belegt auch eine Studie zum sogenannten Wetter-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

Fuß-in-der-Tür-Technik: Nein, ich meine: Ja!


Wie bringt man jemanden dazu, JA zu sagen. Spannende Frage! Denn wenn es einen Weg oder eine Technik gäbe, die denn auch wirklich funktioniert, wäre das in zahlreichen Lebenslangen zu gebrauchen: bei der nächsten Gehaltsverhandlung; wenn man einen Kollegen sucht, der einem Arbeit abnimmt oder bei einer Frau, die man endlich heiraten will. Und das, ohne auf die Knie zu gehen… Die beiden Stanford-Professoren Jonathan Freedman und Scott Fraser haben das schon vor einigen Jahren untersucht (genauer gesagt: 1966). Und dabei die Fuß-in-der-Tür-Technik entdeckt… (mehr …)

Job & Psychologie

Verhandlungstaktik: Die letzten 3 Minuten entscheiden


Man kann noch so geschickt verhadeln und am Ende doch scheitern. Matthias Schranner startete seine Karriere als Verhandlungsführer beim SEK. Heute unterstützt er als Berater Unternehmen und Parteien in schwierigen Verhandlungen. Er ist Autor mehrerer Bücher und Leiter des Negotiation Institutes in Zürich. Schranner weiß aus Erfahrung, dass Verhandlungen oft in den letzten Minuten entschieden werden. Im Interview sagt er uns wie… (mehr …)

Job & Psychologie

Ferien-Effekt: Darum machen lange Auszeiten doof


Mancher freut sich auf nichts mehr als die Ferien: endlich raus aus dem muffigen Büro, raus aus dem Alltagstrott, rein in den Flieger und ab auf die Insel, abschalten, ausruhen, die Seele baumeln lassen. Vielleicht lesen Sie diesen Artikel sogar gerade auf einem Smartphone oder Tablet im Schatten einer Kokospalme, die sich trotzig gegen den Horizont lehnt, akustisch umrahmt von sanften Wogen, die an den flachen Sandstrand branden und einer leichten Brise, die über die schon erbleichten Härchen auf der Haut flimmert. Bravo! Sie machen alles richtig: Nicht nur, weil Sie an einem Ort verweilen, an dem vermutlich viele gerade gerne wären – mit der wertvollen Lektüre tun Sie zudem etwas gegen die drohende Urlaubsverblödung – Insidern auch bekannt als Ferien-Effekt(mehr …)

Testbericht-Rezension

Tailor4Less Test: Maßhemden online bestellen


Ich muss gestehen, ich passe in keine Schublade. In Standardformate sowieso nicht. Konfektionsware – wenn es nicht gerade um Jeans oder T-Shirts handelt – passt mir nicht: die Ärmel zu kurz, die Schultern zu eng, der Kragen zu weit, die Kleidung wirft Falten wo sie nicht soll… Kurzum: Ich trage lieber Maßkonfektion, lasse mir Hemden und Anzüge auf den nicht genormten Leib schneidern. Dann sitzen sie. Aber nicht, dass Sie denken, das sei ein früher Anflug von Dekadenz. Maßhemden und Maßanzüge sind heute nicht viel teurer als Stangenware in Sondergrößen. Ein Baumwoll-Maßhemd bekommen Sie heute schon für um die 40 Euro… (mehr …)

Job & Psychologie

Ringelmann-Effekt: Teams fördern Drückeberger


Wie viele faule Mitarbeiter braucht man, um die Leistung eines ganzen Teams nach unten zu ziehen? Genau: einen! Das zumindest ist das Ergebnis einer Untersuchung der Australian School of Business. Der Doktorand Benjamin Walker wollte herausfinden welchen Einfluss eine, sagen wir, schwierige Persönlichkeit auf eine Gruppe beziehungsweise deren Effektivität hat. 158 Studenten nahmen an den Versuchen teil. Eingeteilt wurden sie in 33 Teams. Und natürlich ist das Resultat seiner Studie auf den ersten Blick nicht allzu überraschend. Wie er selbst sagt, existierten bereits einige Studien, die darauf hindeuten, dass ein Faulpelz, sowohl das Gruppenergebnis als auch die Stimmung verschlechtert… (mehr …)

Job & Psychologie

Flussdiagramm: Love it, leave it or change it


Sie kennen vielleicht das Bonmot Love it, leave it or change it. Auf den ersten Blick klingt das nach typischem Zen-Geschwurbel, nach einem Simplify-your-brain-Tipp aus dem Abreißkalender vom Donnerstag. Aber 1988. Doch es stimmt. Egal, was einem stinkt – im Beruf, im Privatleben: Es bleiben nur diese drei Alternativen. Ändern Sie Ursachen (oder Sie sich selbst); lernen Sie die Sache zu lieben – oder ziehen Sie weiter. So oder so: Treffen Sie eine Entscheidung! Denn das ist das eigentliche Geheimnis des Glücklichseins… (mehr …)

Job & Psychologie

Teamplay: Physisch zusammen ist besser


Natürlich ist es eine schöne Vorstellung, dass wir uns morgens nicht mehr langsam durch den Pendlerstau zur Arbeit quälen müssen, sondern uns allesamt von jedem x-beliebigen Ort auf der Welt online einloggen und anschließend zusammen arbeiten, diskutieren, brainstormen können – im Idealfall sogar aus der Hängematte am Strand von Bondi Beach heraus. Tele-Teamplay eben. Keine Frage, es ist einfacher geworden, derart virtuell zu kollaborieren. Aber arbeiten wir so auch wirklich besser zusammen? Eine Harvard-Studie sagt Nein… (mehr …)

Job & Psychologie

Chinesische Sprichwörter: Konfuzius sagt…


China ist bekannt für seine Sprichwortkultur. Weise Worte, Redensarten, Spruchweisheiten und Parabeln, die viel über das Leben verraten. Und darüber, dass wir heute zwar zum Mond fliegen können, das Internet haben und jeder jeden theoretisch um maximal drei Ecken kennt. Dass wir Menschen aber auch heute noch so ticken wie vor rund 3000 Jahren. Und dass sich manche Regeln des Erfolgs nie ändern. Deswegen ist es zwar gut, stets für Neues aufgeschlossen zu bleiben, aber ebenso wichtig ab und an auf die Altvorderen zu hören. Hier und jetzt die Gelegenheit dazu: (mehr …)

Reputation & Branding

12 Tipps für mehr Blog-Leser


Englischsprachige Blogs können teilweise mehrere Hunderttausend Leser am Tag vorweisen. Immerhin: Die Karrierebibel erreicht aktuell mehr als zwei Millionen Leser pro Monat. Für viele deutschsprachige Blogger klingt das allerdings immer noch utopisch und unerreichbar (Es steckt ja auch viel Arbeit dahinter). Aber wie klingen dann 1000 Leser? Immer noch zu weit weg? Ist es aber nicht: Mehr Blog-Leser zu gewinnen, ist gar nicht so schwer, wie es auf Anhieb klingt. Wir zeigen Ihnen heute wie das geht… (mehr …)

Job & Psychologie

Scherzfrage: Können Sie einen Witz erzählen?


Können Sie einen guten Witz erzählen? Gemeint sind nicht diese zweifelhaften Schnellschusspointen vom Typ Kommt ne Frau beim Arzt…, sondern ein wirklicher Witz, der zugleich eine kleine Geschichte erzählt. Warum überhaupt diese Frage? Witze erzählen zu können, hat viel damit zu tun, ob man auch eine spannende und pointierte Geschichte erzählen kann. Und das wiederum ist eine ganz wesentliche Erfolgseigenschaft… (mehr …)

Job & Psychologie

Schock: Was macht der Chef eigentlich am Tag?


Was haben Sie gestern so den lieben langen Tag im Büro gemacht? Und was werden Sie heute tun? Dasselbe wie immer: etwas analysieren und archivieren, debattieren, fabrizieren, optimieren und organisieren, produzieren, programmieren, präsentieren, provozieren, reflektieren, resignieren, sanieren, sabotieren, simulieren, spekulieren, taktieren, telefonieren und theoretisieren? So acht bis neun Stunden lang? Nicht schlecht. Aber wissen Sie auch, was Ihr Chef in derselben Zeit macht? (mehr …)

Job & Psychologie

Probleme lösen: Tipps für lösungsorientiertes Handeln


Täglich, ob im Alltag oder im Job, begegnen wir ihnen: Probleme. Die Bandbreite reicht von kleinen Hürden à la „Die Bahn ist ausgefallen. Wie komme ich zur jetzt zur Arbeit? bis hin zu fachlichen Streitfragen. Probleme sind unumgänglicher Bestandteil jedes Jobs. Wie Sie mit Herausforderungen und Problemen umgehen, bestimmt häufig, wie gut Sie Ihren Job machen. Verfallen Sie in Aktionismus oder schaffen Sie es einen kühlen Kopf zu bewahren? Dabei haben es die Menschen leichter, die lösungsorientiert denken und handeln. Anregungen, wie Ihnen das gelingt… (mehr …)

Job & Psychologie

Arschloch-Effekt: Negative Erwartungen machen egoistisch


Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal gedacht „Alles Arschlöcher hier!“ (sorry für die Konotation, aber beim eigenen Denken findet selten eine Zensur statt)? Oder: „Ich bin umzingelt von lauter unfähigen Hundertsassas!“ Oder: „Alle sind doof außer ich!“ Die Haltung ist nicht ungefährlich. Nicht nur, weil man darüber leicht bitter werden kann und in eine Negativspirale aus Frust und Ablehnung gerät. Es droht auch noch der Arschloch-Effekt(mehr …)

Job & Psychologie

iRig Mic: Externes Mikrofon für iPhone im Test


Wer mit dem iPhone oder dem iPad auf Tour ist, um entweder Interviews oder O-Töne einzufangen, etwa für einen Podcast, kennt das leidige Problem, dass die eingebauten Mikros an den Geräten leider nicht allzu leistungsstark sind. Und bei lärmender Umgebung – wie zum Beispiel auf einer Messe oder in einer Bar, ist praktisch nichts mehr zu verstehen. Seit kurzem besitze ich ein sogenanntes iRig Mic (kostet bei Amazon unter 50 Euro), das ich wirklich weiterempfehlen kann… (mehr …)

Job & Psychologie

Ja-aber: Wahrnehmung und Wirklichkeit


Den Satzanfang kennt jeder: Ja, aber… Wer eine gute Idee, einen neuen Plan hat, blockiert sich oft selbst mit seiner inneren Ja-aber-Haltung. Bedenken wälzen, Entscheidungen herauszögern, über die Zustände jammern – so erstickt das neue Projekt, der kreative Impuls, der Lebenstraum im Sumpf der Gegenargumente und des Zauderns. Veränderung unmöglich. Ja-aber ist eine weit verbreitete geschlossene Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung und Stillstand. Berthold Gunster hat darüber ein empfehlenswertes Buch geschrieben: „Ja-aber… was, wenn alles klappt?“. Die Karrierebibel veröffentlicht daraus exklusiv Auszüge… (mehr …)

Job & Psychologie

Raikov Methode: Das geborgte Genie


Gute Ideen entstehen meist dann, wenn wir ein Problem aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Wenn wir nicht das Problem sehen, sondern einen Weg suchen, um ans Ziel zu gelangen – vielleicht sogar einen Umweg. Auf demselben Prinzip basiert die Methode, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Wie wirkungsvoll dies ist, konnte vor Jahren schon der russische Psychotherapeut Vladimir Raikov zeigen. Er entdeckte die Methode des geborgten Genies: Dazu versetzte er seine Klienten in Tiefenhypnose und suggerierte ihnen, ein herausragender Kopf der Geschichte zu sein. Und tatsächlich: In diesem Zustand entwickelten seine Patienten annäherungsweise geniale Fertigkeiten – wie ihre Vorbilder… (mehr …)

Social Media & Webtools

Ripple-Effekt: Mundpropaganda richtig nutzen


Wenn eine (Werbe-)Botschaft virale Kreise zieht und sich dabei exponenziell verbreitet, dann spricht man auch vom Ripple-Effekt. Er entsteht allerdings nicht durch die geschickte Kombination aus Social Media Tools und Marketing. Vielmehr entfaltet er seine Wirkung dann, wenn man jene Nutzer identifiziert und einbezieht, die bereit sind, sich für eine Marke deutlich mehr zu engagieren und Mundpropaganda zu machen – also Social Media im Wortsinn… (mehr …)

Knigge & Dresscode

Trinkgeld Knigge: Wo gibt man wie viel Tip?


Als Zeichen der Zufriedenheit, insbesondere mit dem Service, gibt man Trinkgeld. Vor allem im Ausland. Das ist nicht nur höflich – in vielen Serviceberufen wird das Extrageld im Gehalt mit einkalkuliert. Das heißt: Das Grundgehalt der Mitarbeiter ist so niedrig, dass sich ein geringer oder gar kein Tip am Monatsende in der Kasse bemerkbar macht. Ob man nun Trinkgeld, Tip, Service Charge, Schmattes, Pourboire, Bakschisch oder Mancia dazu sagt – die jeweiligen Sitten und Margen variieren von Land zu Land… (mehr …)

Job & Psychologie

Äh nein: Darum füllen wir Stille mit Stammelsilben


Ich erinnere mich noch gut an diesen Vortrag. Das heißt, an den Inhalt des Vortrags erinnere ich mich eigentlich überhaupt nicht, wohl aber an dessen Darbietung. Falls man in dem Zusammenhang überhaupt von einem Vortrag reden kann, eher war es eine Art Rappen. Der Redner, der deutschen Sprache durchaus mächtig, schaffte es, jeden, und ich meine wirklich jeden Satz alle drei Wörter durch ein „Äh“ zu unterbrechen. Nicht nur ein einfaches Äh, sondern ein Doppel-Äh! Das Ergebnis klang Äh Äh dann in etwa Äh Äh so… (mehr …)

Job & Psychologie

Pygmalion-Effekt: Glauben Sie an sich?


1968 führten die amerikanischen Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson einige Experimente an US-Schulen durch. Dabei teilten Sie einigen Lehrern mit, dass sie aufgrund bisheriger, guter Leistungen im kommenden Schuljahr eine Klasse übernehmen dürften, die sich aus den intelligentesten und besten Schülern zusammensetzt. Nach Ablauf des Schuljahres waren diese Klassen tatsächlich besser als alle anderen, ihre Noten, selbst der IQ der Schüler lag über 20 Punkte höher. Das Bemerkenswerte an diesem Experiment ist jedoch: Die Psychologen hatten gelogen. Die Klassen setzten sich überhaupt nicht aus den Besten zusammen, sondern bestanden aus einer reinen Zufallsauswahl. Weil aber die Schüler selbst glaubten, zu den Besten zu gehören und auch die Lehrer ihnen mehr zutrauten, stieg die Leistungs- und Lernkurve steil an. In die Fachliteratur ging dieser Versuch später als Pygmalion- oder auch Rosenthal-Effekt ein…

Der Pygmalion-Effekt: Definition und Herkunft

Wieso aber heißt das psychologische Phänomen ausgerechnet Pygmalion Effekt? Es gibt tatsächlich Überschneidungen zu dem griechischen Mythos, wie ihn Ovid beschreibt. Das antike Epos eines begnadeten Bildhauers, der bekommt, was er begehrt, ist der ideale Namensgeber für diesen Effekt, der heute zwar vielen aus dem Alltag bekannt ist, aber nur wenige in ihrem Beruf anwenden. Und man muss dazu sagen: leider…

Doch der Reihe nach:

Pygmalion von Zypern ist ein einsamer, verbitterter Bildhauer. Die Kunst ist seine einzige Geliebte. Inzwischen. Frauen und Prostituierte bescherten ihm jedenfalls bisher nur schlechte Erfahrungen. Also zieht er sich immer mehr in sein Atelier zurück und schnitzt eines Tages eine Statue aus Elfenbein, eine Frau – Galatea. Viele Stunden arbeitet er an ihr, verfeinert ihr Antlitz, ihre Kurven und Proportionen. Sie gelingt ihm wirklich außerordentlich gut, so gut, dass aus ihr ein wunderschönes, nahezu menschliches Wesen, voller Anmut und köstlicher Form wird – eine Traumfrau, in deren Anblick sich Pygmalion mit jedem weiteren Schnitzer verliebt.

Als sie schließlich fertig wird, ist es um den liebeskranken Künstler endgültig geschehen: Sein Herz gehört allein Galatea. Und so fleht er eines Tages die Göttin der Liebe, Aphrodite, an, sie möge Galatea zum Leben erwecken.

Und das Beste: Aphrodite erhört ihn.

Als Pygmalion am nächsten Tag nach Hause kommt und wie üblich die Statue liebkost, wird sie zum Mensch. Was für ein Hallo! Ein bisschen Smalltalk hier, ein paar Komplimente dort, erste Annäherungen und schon bald erwidert auch Galatea die Liebe Pygmalions, und die beiden heiraten.

Die Wucht der selbsterfüllenden Prophezeiung

Auf den Beruf angewendet, bedeutet Pygmalion-Effekt oder Rosenthal-Effekt zweierlei:

  1. Für Sie selbst:

    Entscheidend für den persönlichen Erfolg ist, was Sie über sich denken, was Sie sich zutrauen, wer oder was Sie sein wollen. Wenn Sie ein Projekt beginnen, von dem Sie denken: Hoffentlich klappt das diesmal!, stehen Ihre Chancen nicht besonders gut. Wenn Sie aber antreten und sich zu den Besten, den Siegern zählen, könnte das bald schon Wirklichkeit werden. Und das hat nichts mit dem esoterischen Quatsch Du-schaffst-alles-was-du-willst-wenn-du-nur-fest-daran-glaubst-tschakka! zu tun, den manch zwielichtige Motivationstrainer ihrem Klientel einbimsen. Die Ziele müssen schon konkret und realistisch sein. Aber die Art wie Sie über sich denken und wie exakt Sie den Weg zum Ziel imaginieren, beeinflusst Ihr Handeln, Ihre Ausstrahlung und so auch Ihren Erfolg (siehe auch Hawthorne-Effekt). Der mehrfache französische Olympiasieger im Alpinen Skilauf, Jean-Claude Killy, zum Beispiel war vor einem Rennen lange Zeit verletzt und konnte deshalb nicht trainieren. Am Abend vor dem Wettkampf, so berichten die Psychologen Paul Tholey und Kaleb Utecht („Schöpferisches Träumen“, 1997), fuhr er jedoch den Slalomparcours immer wieder geistig durch, bis er ihn im Halbschlaf sturzfrei und in optimaler Linie beherrschte. Am nächsten Tag gewann er das reale Rennen.

  2. Für Führungskräfte:

    Die meisten Interpretationen des Pygmalion-Effekts konzentrieren sich auf die Schüler – und vergessen die Lehrer. Dabei hatte auch ihr Vertrauen in die Schüler entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis. Wohlgemerkt: das Vertrauen und nicht übertriebene Erwartungen oder daraus resultierendes Herumscheuchen. Der Erfolg einer Klasse, eines Teams, eines Unternehmens hängt nicht zuletzt davon ab, in welchem Licht Vorgesetzte ihre Mitarbeiter betrachten, was sie ihnen zutrauen und mit ihnen zusammen anpacken. Halten Sie Ihre Leute für unfähig, faul, phantasielos, mittelmäßig? Tja, große Schritte wagt man wohl nicht, wenn man glaubt, mit Zwergen zu wandern.

[Bildnachweis: Marie Maerz by Shutterstock.com, Wikimedia]
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Hillary-Clinton-Effekt: Vorbilder reichen nicht


Mit den Vorbildern ist das so eine Sache. In der Regel sucht man sich dazu Menschen aus, zu denen man aufblickt, die einen anspornen, inspirieren und auch ein Stück weit zum Nachahmen animieren. Denn das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut – im Positiven wie im Negativen. So ähnlich ist das auch bei klassischen Stereotypen oder Rollenmustern: So hat etwa der US-Psychologe Joshua Aaronson zeigen können, dass Studentinnen räumlich besser denken, wenn man ihnen vor einem Test sagt, dass sie zu den Toptalenten in dieser Disziplin gehören. Auch der umgekehrte Fall funktioniert: Probanden schnitten schlechter ab, wenn sie glaubten, zu einer Gruppe zu gehören, die die getestete Fähigkeit nicht besitzt. Man kennt das Phänomen annäherungsweise auch als selbsterfüllende Prophezeihung(mehr …)

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Workshop Methoden: Tipps für das perfekte Seminar


Jeder Trainer und Coach steht irgendwann vor dem Moment der Wahrheit: dem ersten eigenen Workshop. Nervosität und Anspannung gesellen sich zu der alles entscheidenden Frage: Wie baue ich den Workshop auf? Auch wenn es unzählige Methoden, Ratgeber und Konzepte gibt, einige grundlegende Prinzipien reichen bei der Planung und Gestaltung völlig aus. Wir zeigen Ihnen exemplarisch, wie der perfekte Tages-Workshop aussehen kann… (mehr …)

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Nackt präsentieren: Besser reden ohne Folien


Vergessen Sie alles, was Sie über Präsentationen gelernt haben – präsentieren Sie nackt! Nicht wörtlich, aber frei von allem Ballast. Nur so vermitteln Sie die Quintessenz Ihrer Botschaft überzeugend und erreichen Ihr Publikum. Ausgeklügelte Folien stehlen dem Inhalt oft nur die Schau. So lässt sie wiederum die Quintessenz von Garr Reynolds‘ Buch zusammenfassen – dem Naked Presenter“… (mehr …)

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Partnerhilfe: Wer auf sie vertraut, erreicht weniger


Gemeinsam sind wir stark. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Diese Volksweisen kennen Sie. Aber womöglich stimmen sie gar nicht: Wer beim Erreichen eines Ziels auf die mentale Unterstützung seines Partners setzt, erzielt es langsamer. Self-regulatory outsourcing nennen Psychologen das Phänomen, das die beiden US-Wissenschaftler Gráinne Fitzsimons von der Duke Universität in Durham und Eli Finkel von der Northwestern Universität in Evanstonnun bestätigten konnten. Die Wirkung ist schnell erklärt: Sobald wir auf die Hilfe unseres Partners bauen, übertragen wir ihm insgeheim auch ein Teil der Verantwortung und strengen uns automatisch weniger an… (mehr …)

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Schnitzelkoma: Müde nach dem Mittagessen


Zwischen 13 und 15 Uhr kommt das Leistungsloch. Erst gähnen wir um die Wette, dann tritt dieser bleierne Zustand ein, in dem der Bewegungsapparat erlahmt, als würden wir durch Zement stapfen, und sich die Oberstube anfühlt wie in Watte gewickelt. Weil das Phänomen so weit verbreitet ist, hat es gleich mehrere Namen: Schnitzelkoma zum Beispiel oder Fressnarkose oder international: Post-Lunch-Dip. Dagegen kann man gar nichts machen. Blutdruck und Körpertemperatur sacken dann einfach weg. Sogar unser Gehirn braucht eine Pause… (mehr …)

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Gefährliche Handzeichen: Was Gesten bedeuten


Die Mission war heikel. 1995 reiste der US-Kongressabgeordnete Bill Richardson in den Irak, um mit dem damaligen Präsidenten Saddam Hussein über die Freilassung von zwei Amerikanern zu verhandeln. Als sich Richardson hinsetzte, kreuzte er dummerweise seine Beine so, dass Hussein seine Schuhsohlen sehen konnte. Ein schwerer Affront! Wütend verließ der irakische Präsident sofort den Raum und brach die Verhandlung ab. Richardson hätte es besser wissen sollen: Die Schuhsohle gilt in vielen arabischen und asiatischen Kulturen als schmutziger Teil am Menschen. Sie jemandem zu zeigen, ist eine schwere Beleidigung. (mehr …)

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Bewerbungsanschreiben: Muster, Beispiele, Tipps


Papier ist geduldig, Personaler sind es nicht. Immer wieder ranken sich um das optimale Bewerbungsanschreiben zahlreiche Mythen. Angefangen bei ausgefeilten Deckblättern über dritte Seiten bis hin zu gestalterischen Do’s und Don’ts des Bewerbungsschreibens. Deshalb graut – laut Studien – inzwischen knapp jedem zweiten Bewerber (42 Prozent) vor dem Anschreiben, fast jeder vierte Bewerber hat angeblich schon eine Stelle ausgeschlagen, weil ihm der Bewerbungsprozess zu kompliziert war. Alles Schnickschnack. Ihr Bewerbungsschreiben steht und fällt mit dem Text darin. Im Gegensatz zum Lebenslauf, der das Profil des Bewerbers schärft, spiegelt das Bewerbungsanschreiben seine Motivation. (mehr …)

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Eigentlich würde man annehmen, dass Mitarbeiter gerne wissen wollen, wo sie stehen: ob der Chef mit ihren Leistungen zufrieden ist und ob sie eher zu den besten zehn Prozent, also zu den Leistungsträgern, oder zu den letzten zehn Prozent im Team gehören. Doch solche Mitarbeiter-Ranglisten sind tückisch, mehr noch: Ganz oft richten sie mehr Schaden an, als dass sie den beabsichtigten Nutzen stiften… (mehr …)

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Ein Bewerbungsgespräch mit dem Weihnachtsmann


Santa Claus, alias der Weihnachtsmann, hat in den kommenden Festtagen zwar viel zu tun. Doch danach ist er vermutlich schon wieder arbeitslos. Was also, wenn sich Kris Kringle im neuen Jahr bewerben müsste? Wir haben mit dem liebenswürdigen alten Herrn deshalb schon mal ein Bewerbungsgespräch geführt. Natürlich rein zu Trainingszwecken… (mehr …)

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Kennen Sie die Geschichte vom Frosch im Topf, in der Fachliteratur auch bekannt ist als das Boiling Frog Syndrome. Die Parabel geht so: Versucht man einen Frosch in heißes Wasser zu setzen, wird er sofort wieder herausspringen. Obwohl Frösche Kaltblüter sind und ihre Körpertemperatur der Umgebung anpassen, spürt er unmittelbar die Gefahr für Leib und Leben. Ganz anders, wenn man einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser setzt und diesen ganz langsam erhitzt. Obwohl es für den Frosch darin immer unbequemer wird, bleibt er sitzen, passt sich an und harrt aus – so lange, bis es für einen Absprung zu spät ist und er verbrüht. Nicht wenige von uns verhalten sich exakt wie ein Frosch. Haben sie sich erst einmal akklimatisiert und mit ihrem Umfeld arrangiert, harren sie aus – obwohl sie durchaus bemerken, dass die Bedingungen um sie herum immer schlechter werden… (mehr …)

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Der Namenrisikofehlprognose-Effekt


Wenn der Name einer Sache schwer auszusprechen ist, dann schätzen wir sie automatisch riskanter ein. Das haben die beiden Psychologen Hyunjin Song and Norbert Schwarz herausgefunden. Dazu kreierten die beiden einmal Phantasienamen von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln und baten ihre Versuchsteilnehmer einzuschätzen, für wie gefährlich sie diese halten. Natürlich gab es die Stoffe nicht. Ihre Namen unterschieden sich lediglich darin, dass einige sehr kompliziert klangen („Hnegripitrom“) und andere relativ leicht auszusprechen waren („Magnalroxate“). Ein vergleichbares Experiment wiederholte das Forscherduo in Vergnügungsparks: Diesmal waren es die Attraktionen, die mal simpel („Ohanzee“), mal ungewohnt und fremd („Tsiischili“) klangen. In beiden Fällen wirkten die leicht auszusprechenden Angebote ungefährlicher und vertrauenserweckender auf die Versuchsteilnehmer. Ein Wunder also, dass Sie diesen Artikel bei dessen Überschrift überhaupt gelesen haben! (mehr …)

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Was wir von Wikipedia über Motivation lernen können


Wikipedia erscheint vielen heute als alter Hut. Dabei gehört die Plattform zu den Mitbegründern des sogenannten Web 2.0, des Mitmachwebs und Corwdsourcings. Vielleicht erinnern Sie sich noch: Im Jahr 2002 war es einzigartig, dass die Besucher einer Seite diese ändern und Texte hinzufügen konnten. Heute ist die Plattform so erfolgreich wie nie: 15 Millionen Artikel in 260 Sprachen sprechen Bände (wenn es sie denn gedruckt gäbe). Der Clou: Wikipedia beschäftigt dafür keine Heerscharen an Mitarbeitern, die Nutzer sind so begeistert von der Idee, dass sie freiwillig recherchieren und bis in die Nacht hinein noch Einträge erstellen. Wäre es nicht schön, wenn auch Sie so viel Engagement bei Ihren Mitarbeitern entfachen könnten? Das haben wir uns auch gefragt und ein paar Punkte gefunden, die Sie von Wikipedia lernen können. Diese:… (mehr …)

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Facebook: 4 provokante Thesen zum Erfolg


In den vergangenen Wochen wurde hier viel über Facebook geschrieben: Wie immer mehr Menschen Facebook nutzen, wie sich Facebook zur Jobsuche einsetzen lässt, wie Sie Ihre Fanseite in eine Startseite verwandeln, was es überhaupt über Facebook-Fans zu wissen gibt … Doch eine Frage wurde allenfalls zwischen den Zeilen beantwortet: Warum sind überhaupt inzwischen weltweit mehr als 500 Millionen Menschen Mitglied bei Facebook? (mehr …)

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Stellen Sie nie Ihren Chef in den Schatten


Zu Beginn des 16. Jahrhunderts galt Astorre Manfredi, Prinz der italienischen Stadt Faenza, als einer der charmantesten und wachsten Geister seiner Zeit. Als Cesare Borgia im Jahre 1500 Faenza belagerte, ergab er sich sofort. Borgia verschonte alle, auch Manfredi mitsamt seines Hofs. Allerdings währte der Friede nur kurz. Es vergingen nur wenige Wochen, da verschleppten Soldaten Manfredi urplötzlich in ein römisches Gefängnis. Man hörte nie wieder von ihm. Ein Jahr später wurde seine Leiche im Tiber gefunden – mit einem Stein um den Hals.

Was war passiert? Was war Manfredis Verbrechen?

Nichts! Seine bloße Präsenz, sein Charme und Witz ließen den Glanz des Eroberers Borgia verblassen. Also entledigte er sich eines missliebigen Schattenwerfers. (mehr …)

Testbericht-Rezension

Fotorezension: Die Sprache der Macht


Wissen ist Macht, heißt es so schön. Sprache kann sie einem aber ebenso gut verleihen. Oft ist Sprache und ihr gezielter Einsatz (auch Rhetorik genannt) ein veritables Mittel der Einflussnahme oder eben bereits Ausdruck der Mächtigen. Sie kann dazu genutzt werden, Macht zu demonstrieren und zu festigen oder seinen Willen durchzusetzen. (mehr …)

Job & Psychologie

Harvard-Konzept: Alle verhandeln mit Gewinn


Wohl kaum ein Konzept hat Verhandlungsstrategien in den vergangenen 20 Jahren mehr beeinflusst als Win-Win – also ein dauerhaftes, oft auf Kompromissen basierendes Ergebnis, das beide Parteien glücklich macht. Am Ende sind alle Gewinner. Der Gedanke basiert auf dem heute legendären Harvard-Konzept, das tatsächlich an dieser Hochschule entwickelt wurde. Und wer will nicht als Gewinner aus einer Verhandlung gehen? Mit diesem Trick lassen sich sogar Produkte verkaufen, Dienstleistungen vermarkten, selbst Mitarbeiter entlassen: Du findest einen neuen Job, in dem du wirklich gut bist – wir sparen derweil Kosten. Win-Win… (mehr …)

Reputation & Branding

Matthäus-Effekt: Erfolg gesellt sich zu Erfolg


Glaubt man dem Drehbuchautor Woody Allen, ist Dabeisein bereits 80 Prozent des Erfolgs. Gewiss, Allen neigt ein wenig zum Exaltierten, darunter leidet seine Glaubwürdigkeit etwas. Doch im Kern hat er recht: Erfolg ist ein Rindvieh – er gesellt sich gern zu seinesgleichen. Das ist für Sie jetzt zwar unbefriedigend, weil sich an diesem Umstand wenig rütteln lässt. Trotzdem ist das Phänomen Soziologen schon länger bekannt – als sogenannter Matthäus-Effekt. Der hat durchaus biblischen Ursprung… (mehr …)

Job & Psychologie

Morgenmuffel: 11 Wege, sich den Tag zu versauen


Schon wieder eine neue Woche! Wieder rein ins Hamsterrad. Und das bedeutet für nicht wenige Arbeitnehmer vor allem eines: eine neue Woche voller Stress und Anspannung. Aber muss das so sein? Ja – finden zumindest Morgenmuffel. Falls Sie sich auch mal so fühlen wollen: Wir haben hier 11 Strategien, mit denen Sie sich garantiert den Tag versauen. Morgenmuffel kennen die alle – könnten aber auch mal das genaue Gegenteil machen. Deshalb stehen gleich darunter ein paar gegenteilige Anregungen… (mehr …)

Job & Psychologie

Minirock-Index: Rocklänge als Wirtschafts-Indikator


Schon immer haben Ökonomen versucht, die wirtschaftliche Entwicklung vorherzusagen. Einer der skurrilsten Indikatoren ist der sogenannte Minirock-Index. Der besagt: Zieht die Konjunktur an, werden die Röcke kürzer – und umgekehrt. Den Zusammenhang erkannte der Ökonom George Taylor schon in den 1920er-Jahren. Für Ökonomen und Konsumforscher war und ist der Rocksaum seitdem ein guter Indikator, wie viel Vertrauen die Bevölkerung in die Wirtschaft hat. Aber ist das nicht totaler Unfug? Und was ist am Minirock-Index wirklich dran? Wissenschaftler haben das inzwischen empirisch nachgeprüft – mit erstaunlichem Ergebnis… (mehr …)

Job & Psychologie

5 Fehlfunktionen eines Teams (nach Lencioni)


Seien wir ehrlich: Teamarbeit funktioniert nur selten so richtig gut. Stattdessen wird verschwiegen, taktiert und paktiert, womöglich sogar sabotiert und inrigiert. Ein einziges Hauen und Stechen. Doch woran liegt das? Der amerikanische Management-Autors Patrick Lencioni beschrieb schon in seinem Bestseller „The five Dysfunctions of a Team“ fünf dramatische Fehlfunktionen im gemeinsamen Handeln von Gruppen – und damit nicht zuletzt auch die Hauptgründe, warum Engagement und Motivation von Teams nachlassen… (mehr …)

Testbericht-Rezension

YouTailor Test: Maßhemd online bestellen


Ein Freund von mir, Inhaber einer PR-Agentur, erzählte mir neulich von einem neuen Kunden, den er hätte: ein Internet-Startup für Maßkonfektion – YouTailor. Er sei begeistert, würde sich aber dafür interessieren, wie ich die Bude finde und ob ich nicht Lust auf einen Test hätte. Also eine Art Mystery-Shopping. Ich hatte Lust – und schicke dies vorweg, um meine Empfehlung für Sie transparent zu machen. Denn in der Tat: Ich kann den neuen Service derzeit empfehlen… (mehr …)

Reputation & Branding

Kommentarkultur: Kläffer müssen draußen bleiben


Es war ein kurzer Kommentar: respektlos, distanzlos, substanzlos. Er bestand aus purer Polemik. Wie reagiert man darauf: löschen oder antworten? Es ist die Frage, die heute zahllose Unternehmen beschäftigt, die sich in sozialen Netzwerken öffnen und Social Media Richtlinien für ihre Mitarbeiter erlassen. Ich selbst entschied mich seinerzeit für das Zweite – ein Fehler. Wer austeilt, muss auch einstecken können, dachte ich. Ich lag falsch. Anonyme Kommentatoren können erstaunlich unempfindlich sein, wenn es darum geht, anderen die eigene schlechte Laune mitzuteilen. Sie sind aber hypersensibel, wenn man ihren Ton imitiert und ihnen zu verstehen gibt, wie nutzlos und wenig willkommen das ist. Kurz: Es fehlt eine Kommemntarkultur(mehr …)

Job & Psychologie

Bürolympics: Bürospiele für mehr Spaß


Das Büro. Für rund 17 Millionen Menschen in Deutschland ist es nicht nur eine Art neue Heimat – es ist auch der Ort an dem sie durchschnittlich 212 Werktage im Jahr verbringen. Das kann wahnsinnig spannend sein. Oder wahnsinnig machen. Der Kühlschrank in der Gemeinschaftsküche entwickelt ein Eigenleben, im Lift herrscht unangenehmes Schweigen, und in Konferenzen melden sich immer die gleichen Wichtigtuer zu Wort… Da wünscht man sich entweder, einen direkten Draht zu Scotty, der einen hochbeamt, oder wenigstens kurzfristig etwas mehr Spaß und Spannung. (mehr …)

Job & Psychologie

Alkoholiker helfen: Was tun, wenn der Kollege trinkt?


Die Warnsignale sind klassisch: eine deutliche Fahne, ein schwankender Gang, eine lallende Sprechweise – so outet sich in der Regel jemand der betrunken ist. Im Job ist Alkohol zwar tabu. Dennoch gibt es einige Alkoholiker am Arbeitsplatz. Früher oder später bekommen die Mitarbeiter die Probleme des Kollegen mit. Aus Angst oder mangelndem Verantwortungsbewusstsein greifen aber wenige in die schwierige Situation ein – und schaden damit sowohl dem Alkoholkranken als auch dem Betrieb. Warum die Kollegen beim Entdecken einer Alkoholabhängigkeit die größte Verantwortung tragen sowie Tipps, wie ein betroffener Kollege am besten anzusprechen ist… (mehr …)