21 Konzentrationsübungen für Erwachsene und Kinder
Konzentration bezeichnet die Fähigkeit, Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf eine Aufgabe zu richten und störende Reize auszublenden. Mit den bewährten Konzentrationsübungen trainieren Sie genau diese Fähigkeit: Sie beobachten genauer, halten Ihre Aufmerksamkeit länger bei einer Sache und lernen, nach einer Unterbrechung wieder zur Aufgabe zurückzufinden.
Für den Einstieg reichen oft 2-5 Minuten. Wählen Sie eine Übung, die zu Ihrer Situation passt, und probieren Sie diese direkt aus. Die folgenden 21 Konzentrationsübungen eignen sich für Erwachsene, Jugendliche und – je nach Schwierigkeitsgrad – auch für Kinder.
7 schnelle Konzentrationsübungen für Erwachsene
Diese Übungen benötigen kaum Vorbereitung. Sie eignen sich besonders für kurze Pausen im Büro, Homeoffice oder beim Lernen.
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Einen Punkt fixieren
Suchen Sie sich einen kleinen Punkt an der Wand oder einen Gegenstand auf Ihrem Schreibtisch. Fixieren Sie diesen 60 Sekunden lang mit den Augen. Versuchen Sie, Ihre Aufmerksamkeit ausschließlich darauf zu richten. Wenn Ihre Gedanken abschweifen, kehren Sie bewusst zum Punkt zurück. Steigern Sie die Dauer schrittweise auf 2 Minuten.
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Atemzüge zählen
Setzen Sie sich aufrecht hin und atmen Sie ruhig ein und aus. Zählen Sie jeden vollständigen Atemzug von 1 bis 10. Danach beginnen Sie wieder bei 1. Verlieren Sie den Faden, starten Sie ebenfalls neu. Diese einfache Achtsamkeitsübung trainiert, die Aufmerksamkeit immer wieder auf eine einzige Tätigkeit zurückzulenken.
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Sekundenzeiger verfolgen
Beobachten Sie eine analoge Uhr und folgen Sie dem Sekundenzeiger für eine volle Minute. Versuchen Sie, gedanklich bei jeder Bewegung zu bleiben. Wird die Aufgabe zu leicht, verlängern Sie die Zeit auf 2-3 Minuten. Alternativ können Sie einen langsam bewegten Gegenstand mit den Augen verfolgen.
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Rückwärts zählen
Beginnen Sie bei 100 und zählen Sie in Dreierschritten rückwärts: 100, 97, 94, 91 … Fortgeschrittene starten bei 200 und ziehen jeweils 7 ab. Die Übung beansprucht Ihr Arbeitsgedächtnis und verlangt, dass Sie mehrere Rechenschritte aufmerksam verfolgen.
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Wörter rückwärts buchstabieren
Wählen Sie ein längeres Wort wie „Konzentration“ und buchstabieren Sie es rückwärts – möglichst ohne aufzuschreiben. Danach versuchen Sie es mit zusammengesetzten Wörtern. Als schwierigere Variante schreiben Sie einen kurzen Satz von rechts nach links mit gespiegelten Buchstaben.
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Geräusche einzeln wahrnehmen
Schließen Sie für eine Minute die Augen und achten Sie auf die Geräusche Ihrer Umgebung. Konzentrieren Sie sich zunächst auf ein einzelnes Geräusch, etwa das Ticken einer Uhr. Wechseln Sie anschließend bewusst zu einem anderen. Die Übung schult die gezielte Auswahl von Sinneseindrücken.
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Bewusst lesen
Lesen Sie 5 Minuten lang einen anspruchsvollen Text ohne Unterbrechung. Legen Sie danach das Buch oder den Artikel weg und fassen Sie den Inhalt in drei Sätzen zusammen. Steigern Sie die Lesezeit nach und nach. So verbinden Sie konzentriertes Lesen mit aktivem Verstehen.
Welche Konzentrationsübung hilft sofort?
Wenn Sie sich gerade nicht konzentrieren können, beginnen Sie mit einer Minute Atemzüge zählen oder Punktfixieren. Beide Übungen sind einfach und ohne Hilfsmittel möglich. Sie helfen Ihnen, Ihre Aufmerksamkeit sofort wieder bewusst auszurichten. Bei starker Müdigkeit oder Erschöpfung ist dagegen eine echte Pause sinnvoller als weiteres Training.
7 Konzentrationsübungen für Kinder und Schüler
Bei Kindern funktionieren Konzentrationsübungen besonders gut als Spiel. Sie sollten zum Alter passen, überschaubar bleiben und Spaß machen. Für Grundschulkinder eignen sich kurze Aufgaben mit Buchstaben, Bildern, Bewegung und kleinen Gedächtnisspielen.
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Buchstaben suchen und zählen
Nehmen Sie einen kurzen Text und lassen Sie Ihr Kind alle Buchstaben „K“ markieren. Anschließend zählt es die Treffer. Für ältere Schüler erhöhen Sie die Schwierigkeit: Jetzt müssen zwei Buchstaben gleichzeitig gesucht werden, beispielsweise „K“ und „M“ – jeweils mit einer anderen Farbe.
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Ich packe meinen Koffer
Ein Kind beginnt mit dem Satz „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ und nennt einen Gegenstand. Das nächste wiederholt diesen und ergänzt einen weiteren. Mit jeder Runde wächst die Liste. Wer etwas vergisst, versucht es beim nächsten Durchgang erneut. Das Spiel verbindet Aufmerksamkeit mit Gedächtnistraining.
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Fehlerbilder vergleichen
Zeigen Sie zwei fast identische Bilder, die sich in mehreren Details unterscheiden. Die Kinder suchen innerhalb von 3 Minuten möglichst viele Unterschiede. Alternativ verändern Sie fünf Gegenstände auf einem Tisch, während das Kind kurz wegschaut. Danach soll es die Veränderungen entdecken.
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Wörter aus Buchstaben bilden
Schreiben Sie ein längeres Wort wie „Schulranzen“ auf ein Blatt Papier. Die Aufgabe lautet: Bilden Sie aus dessen Buchstaben möglichst viele neue Wörter. Für jüngere Kinder reichen kurze Wörter; ältere Schüler suchen längere Begriffe oder arbeiten mit einem Zeitlimit.
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Die liegende Acht zeichnen
Lassen Sie Ihr Kind mit dem Zeigefinger eine große liegende Acht in die Luft zeichnen. Die Augen folgen der Fingerspitze, während der Kopf möglichst ruhig bleibt. Nach 30 Sekunden wird die Hand gewechselt. Anschließend kann die Acht mit beiden Händen gleichzeitig gezeichnet werden.
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Auf einem Bein balancieren
Das Kind stellt sich auf ein Bein und fixiert einen Punkt vor sich. Ziel ist es, 20-30 Sekunden möglichst ruhig zu stehen. Danach wird das Bein gewechselt. Schwieriger wird die Aufgabe, wenn die Arme ihre Position verändern oder das Kind dabei rückwärts zählt. Achten Sie auf einen sicheren Standplatz.
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Eine Bildergeschichte merken
Zeigen Sie einem Kind für 60 Sekunden ein Bild mit vielen Einzelheiten. Danach wird das Bild verdeckt. Nun soll es möglichst viele Gegenstände, Farben und Positionen aus dem Gedächtnis beschreiben. Beim zweiten Versuch achten Sie gemeinsam darauf, welche Details zunächst übersehen wurden.
7 Konzentrationsübungen für zwischendurch
Die folgenden Aufgaben eignen sich für Erwachsene und Jugendliche ebenso wie für ältere Kinder. Sie bringen Abwechslung ins Training und lassen sich einzeln oder in kleinen Gruppen durchführen.
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Quersummen berechnen
Schreiben Sie zehn vierstellige Zahlen auf. Bilden Sie zu jeder Zahl die Quersumme. Beispiel: 4729 ergibt 4 + 7 + 2 + 9 = 22. Versuchen Sie anschließend, die Aufgaben im Kopf zu lösen. Für Fortgeschrittene eignen sich längere Zahlenfolgen.
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Wörter im Buchstabensalat finden
Schreiben Sie die Buchstaben eines Wortes in zufälliger Reihenfolge auf, beispielsweise „RTAEITB“ für „Arbeit“. Versuchen Sie, das ursprüngliche Wort zu erkennen. Mit mehreren Begriffen und einem Zeitlimit wird daraus ein kleines Konzentrationsspiel.
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Mit der anderen Hand schreiben
Nehmen Sie einen Stift in die ungewohnte Hand und schreiben Sie Ihren Namen oder einen kurzen Satz. Arbeiten Sie langsam und achten Sie bewusst auf jeden Buchstaben. Die Aufgabe fordert Ihre Aufmerksamkeit, weil die Bewegung nicht automatisch abläuft.
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Rückwärts lesen
Drehen Sie ein Buch oder ein ausgedrucktes Arbeitsblatt um 180 Grad und versuchen Sie, einige Sätze zu lesen. Beginnen Sie mit großen Buchstaben und kurzen Texten. Die ungewohnte Leserichtung zwingt Sie, genauer hinzusehen und gewohnte Abläufe zu unterbrechen.
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Eine Minute Stille
Stellen Sie einen Timer auf 60 Sekunden und sitzen Sie ruhig da. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Körperhaltung oder Ihren Atem. Wenn Gedanken auftauchen, nehmen Sie diese wahr und kehren zur Übung zurück. Verlängern Sie die Dauer mit zunehmender Übung. Eine längere Variante ist die Meditation.
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Schritte bewusst zählen
Gehen Sie langsam durch den Raum oder bei einem Spaziergang und zählen Sie 100 Schritte. Achten Sie dabei auf die Bewegung Ihrer Füße. Verlieren Sie den Überblick, beginnen Sie wieder bei 1. Die Übung verbindet Bewegung mit bewusster Aufmerksamkeit.
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Sudoku oder Logikrätsel lösen
Nehmen Sie sich 5-10 Minuten Zeit für ein Sudoku, Kreuzworträtsel oder eine andere Denkaufgabe. Arbeiten Sie ohne Smartphone und Unterbrechungen. Wählen Sie den Schwierigkeitsgrad so, dass Sie gefordert, aber nicht überfordert sind.
Wie kann ich meine Konzentration steigern?
Konzentrationsübungen sind eine Option, Ihre Aufmerksamkeit zu trainieren. Ebenso wichtig sind Ihre Arbeitsbedingungen und Gewohnheiten. Wenn Sie ständig unterbrochen werden, zu wenig schlafen oder erschöpft sind, helfen selbst die besten Übungen nur begrenzt. Die folgenden Tipps stammen aus unserer langjährigen Beschäftigung mit produktivem Arbeiten und lassen sich unmittelbar im Alltag umsetzen:
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Ablenkungen reduzieren
Schalten Sie unnötige Smartphone-Benachrichtigungen aus, schließen Sie nicht benötigte Browser-Tabs und reservieren Sie Zeiten für ungestörtes Arbeiten. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel über Ablenkungen.
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Nur eine Aufgabe bearbeiten
Vermeiden Sie Multitasking. Wechseln Sie nicht ständig zwischen E-Mails, Gesprächen und anspruchsvollen Aufgaben. Mit Singletasking richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit.
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In konzentrierten Intervallen arbeiten
Planen Sie beispielsweise 25 Minuten konzentrierte Arbeit und anschließend 5 Minuten Pause. Diese Einteilung ist als Pomodoro-Technik bekannt. Passen Sie die Intervalle an Ihre Aufgabe und persönliche Belastbarkeit an.
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Anspruchsvolle Aufgaben richtig planen
Legen Sie schwierige Tätigkeiten möglichst in Ihre leistungsstarken Tagesphasen. Ein strukturierter Tagesplan verhindert, dass Sie ständig neu entscheiden müssen, was als Nächstes ansteht.
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Für ausreichend Schlaf sorgen
Schlafmangel beeinträchtigt Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. Die meisten Erwachsenen benötigen ungefähr 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht. Achten Sie auf regelmäßige Schlafenszeiten und ausreichende Erholung.
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Regelmäßig bewegen
Stehen Sie zwischendurch auf, strecken Sie sich oder gehen Sie eine Runde spazieren. Bewegungspausen unterbrechen langes Sitzen und schaffen einen Ausgleich zu geistig anstrengenden Aufgaben.
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Genug trinken und ausgewogen essen
Trinken Sie über den Tag verteilt ausreichend und vermeiden Sie längere Phasen ohne Flüssigkeit. Auch eine ausgewogene Ernährung unterstützt Ihr allgemeines Wohlbefinden. Unsere Brainfood-Tipps (PDF) liefern dazu praktische Anregungen.
Wie trainiere ich meine Konzentration langfristig?
Für ein regelmäßiges Konzentrationstraining brauchen Sie keine teuren Kurse oder Apps. Wählen Sie 2-3 Übungen aus diesem Artikel und integrieren Sie diese in Ihren Alltag. Beginnen Sie mit kurzen Einheiten und steigern Sie die Schwierigkeit, sobald Ihnen die Aufgaben leichtfallen. Ein einfacher Trainingsplan für den Einstieg:
Tag |
Konzentrationstraining |
| Montag | 2 Minuten Punkt fixieren, 3 Minuten rückwärts zählen |
| Dienstag | 5 Minuten bewusst lesen und zusammenfassen |
| Mittwoch | 3 Minuten Buchstaben suchen, 2 Minuten Atemzüge zählen |
| Donnerstag | 5 Minuten Quersummen oder Buchstabensalat |
| Freitag | 5 Minuten Sudoku oder Logikrätsel |
Wiederholen Sie den Plan über mehrere Wochen und variieren Sie die Aufgaben. Beobachten Sie dabei, ob Ihnen die Übungen leichter fallen und ob Sie im Alltag bewusster mit Ablenkungen umgehen. Fortschritte bei einer einzelnen Denkaufgabe bedeuten allerdings nicht automatisch, dass sich Ihre Konzentration in allen Lebensbereichen verbessert.
Was tun, wenn ich mich nicht konzentrieren kann?
Wenn Sie sich trotz Konzentrationsübungen schlecht konzentrieren können, prüfen Sie zunächst mögliche Ursachen. Häufig liegen die Schwierigkeiten nicht an mangelndem Training, sondern an den Umständen: zu wenig Schlaf, Stress, ständige Unterbrechungen, Sorgen oder Überforderung.
Auch fehlende Motivation spielt eine Rolle: Wer eine Aufgabe als sinnlos oder langweilig empfindet, schweift schneller ab. Setzen Sie sich deshalb ein konkretes Ziel, teilen Sie umfangreiche Aufgaben in überschaubare Schritte und schaffen Sie sich möglichst störungsfreie Arbeitsphasen.
Wann ist ein Konzentrationstest sinnvoll?
Wenn Sie häufiger den Faden verlieren, Aufgaben nicht zu Ende bringen oder sich ungewöhnlich leicht ablenken lassen, hilft Ihnen unser kostenloser Konzentrationstest, Ihre Aufmerksamkeit anhand konkreter Aufgaben auszuprobieren. Er ersetzt keine medizinische Diagnose. Bei anhaltenden, plötzlich auftretenden oder stark belastenden Konzentrationsproblemen sollten Sie mögliche Ursachen ärztlich abklären lassen.
FAQ – Häufige Fragen zu Konzentrationsübungen bei Kindern
Wie lange können sich Kinder konzentrieren?
Die Konzentrationsspanne wächst mit dem Alter. Als grobe Orientierung gelten bei Kindern folgende Zeiträume für eine durchgehende, konzentrierte Beschäftigung:
Alter |
Konzentrationsdauer |
| 5-7 Jahre | ca. 15 Minuten |
| 7-10 Jahre | ca. 20 Minuten |
| 10-12 Jahre | ca. 25 Minuten |
| 12-16 Jahre | ca. 30 Minuten |
Je nach Interesse, Aufgabe und Tagesform konzentrieren sich Kinder deutlich kürzer oder länger. Bei anstrengenden Lernaufgaben sind regelmäßige Pausen sinnvoll.
Was beeinflusst die Konzentration von Kindern?
Neben dem Alter beeinflussen vor allem diese Faktoren die Konzentrationsfähigkeit:
- Schlafmangel und Müdigkeit
- Bewegungsmangel
- Hunger, Durst oder unausgewogene Ernährung
- Schlechte Lichtverhältnisse und stickige Raumluft
- Überforderung, Unterforderung oder fehlende Motivation
- Zu wenige Erholungspausen
- Stress, Sorgen und Leistungsdruck
- Lärm, Smartphone und andere Ablenkungen
Wie kann man die Konzentration von Kindern fördern?
Kinder konzentrieren sich besser, wenn Lernen und Erholung im Gleichgewicht stehen. Eltern und Lehrkräfte unterstützen sie mit einfachen Maßnahmen:
- Pausen
Kurze Lernphasen mit regelmäßigen Erholungspausen abwechseln. - Bewegung
Draußen spielen, spazieren gehen oder kleine Bewegungsspiele einbauen. - Entspannung
Für Ruhephasen und ausreichend Schlaf sorgen. - Kreative Aufgaben
Malen, Basteln, Rätsel und Suchbilder nutzen. - Abwechslung: Zwischen Lesen, Schreiben, Spielen und Bewegung wechseln.
- Überschaubare Aufgaben
Große Lernaufgaben in kleine, erreichbare Schritte aufteilen.
Wichtig ist, dass Konzentrationsübungen Spaß machen und keinen zusätzlichen Leistungsdruck erzeugen. Schon wenige Minuten regelmäßiges Üben reichen für einen guten Einstieg.
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