100 Vorstellungsgespräch Fragen und Antworten – Beispiele

Fragen sind das zentrale Instrument im Vorstellungsgespräch. Die 100 häufigsten Vorstellungsgespräch Fragen drehen sich um Ihre Motivation, Qualifikation, Arbeitsweise und Persönlichkeit. Gut daran: Gute Antworten lassen sich zu 92 % vorbereiten. Wir zeigen Ihnen die besten Beispiele sowie typische Vorstellungsgespräch Fragen und Antworten…

Vorstellungsgespraech Bewerbung Fragen 3 Entscheidend

Welche Fragen stellen Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch?

Eine gründliche Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch macht bereits 60 Prozent des Erfolgs aus. Fragen sind hierbei ein zentrales Instrument der Personalverantwortlichen, um mehr über Bewerberinnen und Bewerber zu erfahren. Die Fragen dienen dem ersten persönlichen Kennenlernen oder als Test, um herauszufinden, wie gut Kandidaten ins Team und Unternehmen passen.

Unabhängig davon, ob Sie sich auf alle 100 Vorstellungsgespräch Fragen vorbereiten: Auf diese Fragen sollten Sie in jedem Fall eine knackige Antwort parat haben. Sie kommen in praktisch jedem Bewerbungsgespräch:

  1. „Was können Sie über sich erzählen?“

    Die Frage – ebenso der Appell „Erzählen Sie etwas über sich!“ – fällt oft im ersten Drittel des Vorstellungsgesprächs und ist der Auftakt zur Selbstpräsentation in 2-5 Minuten.

    Mögliche Antwort: „Vielen Dank für die Einladung und die Chance, mich vorzustellen. Mein Name ist Mia Muster, ich bin 27 und würde gerne drei Erfahrungen ins Zentrum meiner Selbstpräsentation stellen. Diese zeigen aus meiner Sicht am besten, warum ich zur Stelle passe: 1. …“

  2. „Was ist Ihre größte Schwäche?“

    Nicht immer wird direkt nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch gefragt. Teils fragen Personaler: „Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie belastbar sind Sie?“ Oder: „Welche Eigenschaft würden Sie an sich ändern?“ Stehen Sie ehrlich zu einer für den Job irrelevanten Schwäche und erklären Sie, was Sie konstruktiv dagegen unternehmen.

    Mögliche Antwort: „Eine meiner Schwächen ist, dass ich manchmal zu direkt bin. Kollegen schätzen zwar meine Ehrlichkeit, mir fehlt aber zuweilen die richtige Diplomatie. Deshalb arbeite ich daran, meine Wortwahl sensibler zu formulieren, ohne an Klarheit zu verlieren.“

  3. „Was sind Ihre Stärken?“

    Für die Stärken im Vorstellungsgespräch wiederum gilt: Nicht zu dick auftragen und möglichst nur 2-3 Talente oder soziale Kompetenzen nennen, die für die Stelle wichtig sind und diese mit Beispielen belegen.

    Mögliche Antwort: „Mir fällt es besonders leicht, mich in neue Themen einzuarbeiten oder mir autodidaktisch neue Fähigkeiten anzueignen. Schon aus dem Grund arbeite ich gerne im Projektmanagement, weil ich mich hier immer wieder auf neue Situationen einstellen muss.“

  4. „Warum sollten wir Sie einstellen?“

    Die Frage „Warum sollten wir Sie einstellen?“ klingt vorwurfsvoll, soll aber Bewerber differenzieren. Es geht um Ihre Positionierung und warum Sie besser sind als andere. Punkten können Sie mit einem Mix aus relevanten Stärken, Erfahrungen und bisherigen Erfolgen.

    Mögliche Antwort: „Aus meiner Sicht sprechen gleich drei Argumente für mich: Erstens verfüge ich über Eigenschaften wie [Beispiel] und [Beispiel], die für die Position unerlässlich sind. Zweitens bringe ich einschlägige Erfahrungen im Bereich [Beispiel] mit, die aktuell nur wenige Fachkräfte besitzen. Das wiederum versetzt mich drittens in die Lage, Ihr aktuelles Problem [Beispiel] zu lösen.“

  5. „Warum haben Sie sich bei uns beworben?“

    Alternativen zu dieser Frage sind „Was ist Ihre Motivation?“ Oder: „Warum möchten Sie für uns arbeiten?“ Solche Fragen prüfen, wie gut sie sich vorbereitet haben und wie intensiv Sie sich mit dem Stellenprofil, den Werten des Unternehmens auseinandergesetzt haben.

    Mögliche Antwort: „Ich suche eine Position, in der ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln kann. Die beschriebenen Aufgaben bieten mir genau diese Lernmöglichkeiten, sodass ich hier gute Perspektiven für die kommenden 5-10 Jahre in Ihrem Unternehmen sehe.“

  6. „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“

    Kein Personaler erwartet hierbei wirklich, wo Sie sich in 5 Jahren sehen. Vielmehr interessiert, ob Ihre Karrierepläne zur Stelle passen. Andernfalls könnten Sie schon bald wieder frustriert kündigen. Gute Antworten sind jene, bei denen sich Ihre Ziele mit denen des Arbeitgebers decken.

    Mögliche Antwort: „In 5 Jahren kann viel passieren. Ich den nächsten Jahren möchte ich viel lernen und mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln sowie Ergebnisse erzielen, die für beide Seiten einen Mehrwert schaffen.“

  7. „Haben Sie sich auch woanders beworben?“

    Klar haben Sie – das tut jeder und steigert die Jobchancen. Mit der Frage „Haben Sie sich woanders beworben?“ wollen Personaler jedoch testen, ob sie Ihre erste Wahl sind. Gleichzeitig dürfen Sie nicht wie Firmen-Groupie klingen.

    Mögliche Antwort: „Ja, habe ich. Aber dieser Job wäre perfekt. Sie sind daher meine erste Wahl.“

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Fragenkatalog: Die 100 häufigsten Vorstellungsgespräch Fragen

Die folgende Liste enthält 100 häufigsten Vorstellungsgespräch Fragen – sortiert nach den 10 größte Fragearten und -kategorien, die Ihnen im Jobinterview begegnen. Nutzen Sie diese Liste und den Fragenkatalog zur Vorbereitung und zum Üben und überlegen Sie sich mithilfe der integrierten Tipps gleich passende Antworten:

1. Gesprächsöffner

Nach dem ersten Smalltalk startet die Kennenlernphase. Gibt man Ihnen den Vortritt, folgen häufig diese Gesprächsöffner:

  • „Was können Sie über sich erzählen?“
  • „Warum sollten wir Sie einstellen?“
  • „Was unterscheidet Sie von anderen?“
  • „Was können Sie für uns tun, was andere nicht können?“
  • „Was wissen Sie über unser Unternehmen?“
  • „Wie sieht Ihr Traumberuf aus?“
2. Fragen zur Motivation

Personaler suchen vor allem Bewerber, die für den Job brennen und sich langfristig an das Unternehmen binden wollen. Ihre Motivation steht dabei im Fokus. Typische Fragen bei einem Vorstellungsgespräch:

  • „Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem Job?“
  • „Wohin möchten Sie sich beruflich entwickeln?“
  • „Warum wollen Sie Ihren bisherigen Job aufgeben?“
  • „Was wissen Sie über unser Unternehmen?“
  • „Was werden Sie an Ihrem jetzigen Job vermissen?“
  • „Was haben Sie am vergangenen Job nicht gemocht?“
  • „Welches Gehalt stellen Sie sich vor?“
  • „Wären Sie bereit, umzuziehen?“
  • „Was müsste passieren, damit Sie den Schritt zu uns bereuen?“
3. Fragen zu Persönlichkeit

Die Frage nach den Stärken und Schwächen ist zwar nicht beliebt, aber aufschlussreich. Bleiben Sie dabei unbedingt authentisch und rechnen Sie mit diesen Vorstellungsgespräch Fragen:

  • „Welche 3 positiven Dinge würde Ihr Chef über Sie sagen?“
  • „Was könnte er Negatives über Sie sagen?“
  • „Was ist Ihr größter Fehler – was haben Sie daraus gelernt?“
  • „Welche 3 positiven Charaktereigenschaften fehlen Ihnen?“
  • „Was bedauern Sie am meisten? Warum?“
  • „Was irritiert Sie an Menschen – wie gehen Sie damit um?“
  • „Was sollte ich unbedingt über Sie wissen?“
4. Fragen zur Arbeitsweise

Zwar arbeitet jede(r) anders, trotzdem muss das ins Team und zur Organisation passen. Pluspunkte sammeln Sie, wenn Sie Ihre Arbeitsweise passend zur Position beschreiben – zum Beispiel kooperativ und teamorientiert oder strategisch und durchsetzungsstark.

  • „Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?“
  • „Wie gehen Sie mit Veränderungen um?“
  • „Wie organisieren Sie sich selbst?“
  • „Was ist Ihre Vorstellung von harter Arbeit?“
  • „Was tun Sie, wenn Sie die Tagesaufgaben nicht schaffen?“
  • „Wie reagieren Sie, wenn sich jemand auf der Arbeit anderer ausruht?“
  • „Was werden Sie in den ersten 100 Tagen im Job unternehmen?“
5. Fragen zum Fitting

Mit sog. Kulturfragen wollen Personaler etwas über gemeinsame Werte erfahren. Die sollten Sie vorab recherchieren und in den Antworten unbedingt betonen – zum Beispiel die Zukunftsorientierung oder den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.

  • „Wie sieht das ideale Unternehmen für Sie aus?“
  • „Was hat Sie an diesem Unternehmen gereizt?“
  • „Wann waren Sie in Ihrem Job am meisten zufrieden?“
  • „Sind Sie eher detailorientiert oder visionär?“
  • „Sollte ein Chef geliebt oder gefürchtet werden?“
  • „Was sind die Eigenschaften einer guten Führungskraft?“
  • „Was ist der Unterschied zwischen gut und außergewöhnlich?“
6. Fragen zum Charakter

Eine andere Form des Wertetests: Bei diesen Fragen im Vorstellungsgespräch sollen Sie sich ehrlich beschreiben. Keine Panik: Zeigen Sie ruhig klare Kante und dass Sie ein Charakterkopf sind! Beispiele:

  • „Nennen Sie 5 Begriffe, die Ihren Charakter beschreiben!“
  • „Worauf sind Sie besonders stolz?“
  • „Was war Ihre bisher wichtigste Lebenslektion?“
  • „Gab es Menschen, die Sie massiv geprägt haben?“
  • „Mit welchen Persönlichkeiten kommen Sie am besten zurecht?“
  • „Was war Ihre bisher schwerste Entscheidung?“
  • „Was tun Sie, wenn Sie für jemanden arbeiten, der weniger weiß als Sie?“
7. Spontanitätsfragen

Für die meisten Vorstellungsgespräch Fragen gibt es keine „richtige“ Antwort. Bei den sogenannten Fermi-Fragen erst recht nicht. Hier ist der Weg das Ziel. Punkten können Sie mit analytischem Denken und Kreativität. Bitten Sie um kurze Bedenkzeit und erklären Sie laut den Lösungsweg:

  • „Wozu ist der Filz auf einem Tennisball?“
  • „Wie schwer ist New York?“
  • „Warum sind Kanaldeckel rund und nicht eckig?“
  • „Wie viele Kalorien gibt es in einem Supermarkt?“
  • „Wie viele Gärten gibt es in Deutschland?“
  • „Welche Superkraft würden Sie gerne haben?“
  • „Was würden Sie tun, wenn Sie im Lotto gewinnen?“
  • „Verkaufen Sie mir diesen Bleistift!“

Lesetipp: Typische Brainteaser-Fragen im Vorstellungsgespräch

8. Stressfragen

Wenn Sie auf einmal in einem Stressinterview sitzen, nehmen Sie das bitte NIE persönlich! Die beste Antwort darauf: offen und freundlich bleiben – und die Fragen cool beantworten. Profis weichen Stressfragen aus, indem Sie eine ganz andere Geschichte erzählen, Motto: „Ich freue mich, dass Sie das fragen. Dazu fällt mir ein…“

  • „Warum haben Sie noch keine neue Stelle gefunden?“
  • „Wieso waren Ihre bisherigen Bewerbungen erfolglos?“
  • „Woher wissen Sie, dass Sie einen guten Job machen werden?“
  • „Wie finden Sie es, geführt zu werden?“
  • „Wann haben Sie das letzte Mal die Regeln gebrochen und warum?“
  • „Erzählen Sie mir etwas, das nicht im Lebenslauf steht.“
  • „Welche Frage möchten Sie nicht gestellt bekommen?“
9. Fangfragen

Fangfragen sind fies. Lassen Sie sich bei der Antwort daher Zeit. Das ist kein Quiz, und der Schnellste gewinnt auch nichts. Rechnen Sie eher damit, dass man vorher über Sie im Internet recherchiert hat. Deshalb gewinnt hier konstruktive Ehrlichkeit:

  • „Warum haben Sie da eine Lücke im Lebenslauf?“
  • „Sind Sie eher Feststeller oder Absteller?“
  • „Wann wollen Sie in den Ruhestand gehen?“
  • „Was ist Ihre größte Sorge – diesen Job betreffend?“
  • „Haben Sie mit dem Gedanken gespielt, sich selbstständig zu machen?“
  • „Sie haben da einen beleidigenden Kommentar gepostet – warum?“
10. Fragen für Führungskräfte

Wer sich für eine Führungsposition bewirbt, muss damit rechnen, dass dazu Fragen im Vorstellungsgespräch gestellt werden. Neben dem Umgang mit Mitarbeitern interessiert Personaler, ob und wie Sie Ihre Ziele erfüllen. Mit diesen Fragen im Bewerbungsgespräch sollten Sie rechnen:

  • „Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?“
  • „Wie sorgen Sie dafür, dass Mitarbeiter ihre Ziele erreichen?“
  • „Was tun Sie, wenn Ziele nicht erreicht werden?“
  • „Wie gehen Sie mit schwierigen Mitarbeitern um?“
  • „Was führte bisher zu Problemen im Team?“
  • „Welchen Stellenwert hat für Sie Mitarbeiterzufriedenheit?“
  • „Wie behalten Sie den Überblick über die Kosten?“
  • „Mit welchen Kollegen arbeiten Sie am liebsten?“

Lesen Sie dazu auch: Schwierige Fragen namhafter CEOs (PDF)

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Wie kann ich auf Vorstellungsgespräch Fragen antworten?

Grundsätzlich gilt: Antworten Sie auf solche Fragen möglichst authentisch und ehrlich – besonders bei den Stärken und Schwächen. Erfinden Sie keine Qualifikationen, die Sie nicht haben. Das wird immer zum Bumerang!

Auf die meisten Vorstellungsgespräch Fragen gibt es ohnehin keine „richtigen“ Antworten – nur ganz persönliche. Es ist deshalb völlig okay, wenn Sie auch mal keine gute Antwort wissen oder um kurze Bedenkzeit bitten. Erst durch den Dialog lernen Sie sich gegenseitig kennen. Und darum geht es im Kern des Interviews.

Antworten mit der STAR-Technik

Von zahlreichen Experten wird für die Antworten im Vorstellungsgespräch die sogenannte STAR-Methode empfohlen. „STAR“ ist ein Akronym und steht für die vier Schritte der Antwort-Technik:

  1. Situation (Situation)

    Zuerst ein Beispiel aus der bisherigen Berufspraxis nennen.

  2. Task (Aufgabe)

    Erklären Sie nun, worin das Problem, die Herausforderung bestand.

  3. Action (Handlung)

    Stellen Sie anschließend dar, wie Sie das Problem gelöst haben.

  4. Result (Ergebnis)

    Verdeutlichen Sie, welches übertragbare Ergebnis Sie erzielt haben.

Beispiel: „Bei Firma XY sollte ich die Interaktion auf Linkedin erhöhen (Aufgabe), die Posts hatten kaum Likes und Kommentare (Situation). Ich habe dann den Content emotionaler gemacht – mit geeigneten Bildern (Handlung), sodass wir inzwischen mehr als 100 Likes und 50 Kommentare pro Post erreichen (Ergebnis).“

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Was sind unzulässige Fragen im Vorstellungsgespräch?

Manche Personaler schießen mit Ihren Fragen über das Ziel hinaus und stellen sogenannte illegale bzw. unzulässige Fragen im Vorstellungsgespräch. Laut Arbeitsrecht müssen Bewerber auf verbotene Fragen nicht antworten, mehr noch: Sie dürfen mit einer Notlüge reagieren, ohne negative Konsequenzen zu fürchten.

Liste verbotener Interviewfragen

    Fragen zur Familienplanung

  • zum Familienstand
  • zu Heiratsabsichten
  • zum Kinderwunsch
  • zur Schwangerschaft
  • zum Partner (z.B. Job)
  • zu Verwandten
  • Fragen zur Gesundheit

  • zu Krankheiten
  • zu einer Behinderung
  • zu Erkrankungen in der Familie
  • Fragen zur Weltanschauung

  • zu Religion, Konfession
  • zur Parteizugehörigkeit
  • zur Gewerkschaftsmitgliedschaft
  • Fragen zur Person

  • zum Alter
  • zur Herkunft
  • zur sexuellen Orientierung
  • zu Vorstrafen oder Haftstrafen
  • zum Vermögen oder Schulden
  • Fragen zum Privatleben (allgemein)

Ausnahmen: Haben die Fragen berufliche Relevanz, dürfen Sie wieder gestellt und müssen auch wahrheitsgemäß beantwortet werden. Einen Pastor darf man nach seinem Glauben fragen; einen Polizisten nach Vorstrafen. Auch die Frage nach einer Schwangerschaft muss ehrlich beantwortet werden, wenn der Job körperlich anstrengend ist oder das Kindeswohl gefährden könnte.

Wie sollte ich auf unzulässige Fragen antworten?

Werden Ihnen im Jobinterview verbotene Fragen gestellt, können Sie zum Beispiel so darauf antworten:

  • Mit einer Notlüge antworten:
    „Meine Karriere hat für mich erstmal Priorität. Ich möchte in den nächsten 4-5 Jahren keine Kinder.“
  • Die Frage ablehnen:
    „Diese Frage ist mir zu privat. Gerne beantworte ich Ihnen Fragen, die für die Stelle relevant sind.“
  • Mit einer Gegenfrage reagieren:
    „Inwiefern ist diese Frage relevant für die ausgeschriebene Position?“
  • Mit Ironie kontern:
    „Mir war gar nicht klar, dass mein Kontostand für Ihr Unternehmen so relevant ist. Stand das in der Stellenanzeige?“
  • Auf Verbot hinweisen:
    „Ihnen ist sicher bewusst, dass dies keine berufsbezogene Frage und daher unzulässig ist?!“
  • Ehrliche Antwort:
    „Ja, ich bin Christ und glaube an Gott und Jesus Christus, meinen Herrn und Erlöser.“
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Was sind gute Vorstellungsgespräch Fragen an Arbeitgeber?

Ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch ist immer ein Dialog auf Augenhöhe. Deshalb sollten auch Bewerber eigene Fragen stellen. Sogenannte Rückfragen sind Ihre Chance, mehr über die künftige Stelle, das Unternehmen, den Chef und Arbeitsplatz zu erfahren.

Gleichzeitig beweisen kluge Rückfragen viel über Ihre Vorstellungsgespräch Vorbereitung und ernsthaftes Interesse am Job. Machen Sie sich während des Interviews daher unbedingt Notizen und stellen Sie immer wieder clevere Gegenfragen…

Beispiele: Welche Rückfragen kann ich stellen?

  • „Wie definieren Sie Erfolg für diese Position?“
  • „Wie wird bei Ihnen Leistung gemessen und bewertet?“
  • „Was erwarten Sie von einem idealen Bewerber?“
  • „Was zeichnet Ihre besten Mitarbeiter aus?“
  • „Was könnte mich an diesem Job frustrieren?“
  • „Wie würden Sie den Führungsstil meines Chefs beschreiben?“
  • „Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur beschreiben?“
  • „Wie werden bei Ihnen Talente und Stärken gefördert?“
  • „Was sieht die Einarbeitung in Ihrem Unternehmen aus?“
  • „Ist noch Zeit, sich den Arbeitsplatz anzusehen?“
  • „Wann kann ich mit Ihrer Entscheidung rechnen?“

Dumme Vorstellungsgespräch Fragen an Arbeitgeber

Es heißt zwar, es gäbe keine dummen Fragen. Stimmt aber nicht: Manche Fragen im Vorstellungsgespräch sollten Sie auf keinen Fall stellen! Diese lassen Bewerber schrecklich naiv und unvorbereitet aussehen. dazu gehören etwa:

  • „Was macht Ihr Unternehmen genau?“
  • „Wie viele Mitarbeiter haben Sie?“
  • „Kann ich auch mal früher Feierabend machen?“
  • „Haben Sie Filialen im Ausland?“
  • „Ist das Betriebsklima gut?“
  • „Zahlen Sie ein faires Gehalt?“
  • „Wie schnell kann ich befördert werden?“
  • „Habe ich gute Aufstiegschancen?“
  • „Bekomme ich den Job?“

Generell sollten Sie im ersten Vorstellungsgespräch keine Fragen zu Überstunden, Urlaub oder einer baldigen Gehaltserhöhung stellen: Sie wirken unmotiviert. Klären können Sie das auch später noch.

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