Was sind die häufigsten Gründe für Frust im Job?
Jeder kennt Phasen, in denen der Job mehr Energie kostet, als er zurückgibt. Doch wenn aus gelegentlichem Jobfrust dauerhafte Unzufriedenheit wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die Ursachen. Häufig steckt hinter dem Frust im Job nicht nur ein einzelnes Ereignis, sondern eine Kombination aus mehreren Auslösern. Die folgenden Gründe zählen zu den häufigsten Ursachen für Jobfrust:
- Fehlende Wertschätzung
- Unfaire Bezahlung
- Schlechtes Betriebsklima
- Schwieriger Chef (Mikromanagement)
- Toxische Kollegen (Mobbing)
- Überforderung oder Unterforderung
- Mangelnde Selbstbestimmung
- Keine Entwicklungsperspektiven
- Fehlender Sinn (zu viel Bürokratie)
- Schlechte Work-Life-Balance
All diese Faktoren treten selten isoliert auf. Oft verstärken sie sich sogar gegenseitig und führen dazu, dass Motivation, Leistungsbereitschaft und Jobzufriedenheit kontinuierlich sinken. Umso wichtiger ist es, diese Ursachen frühzeitig zu erkennen und aktiv nach Lösungen zu suchen – sei es durch ein klärendes Gespräch, Veränderungen im Joballtag oder einen beruflichen Neuanfang.
Warum ändern so wenige daran etwas?
Laut Work Wellbeing Report sind rund 76 % der Arbeitnehmer in Deutschland frustriert im Job. Fast die Hälfte (49 %) nennt die eigene Arbeit als den größten Stressfaktor im Leben. Trotzdem ändern nur wenige etwas daran. Laut einer Robert-Half-Studie aus diesen Gründen:
| Grund | Nennung |
| Das Gehalt wiegt den Jobfrust auf | 52 % |
| Ein Jobwechsel wird meine Lage nicht verbessern | 31 % |
| Es gibt keine Alternativen in der Nähe | 21 % |
| Der Aufwand einer Bewerbung ist mir zu hoch | 20 % |
| Ich möchte die Kollegen nicht missen | 20 % |
| Ich habe keine Zeit für die Jobsuche | 17 % |
| Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist zu groß | 14 % |
| Meine Qualifikationen reichen nicht für einen Jobwechsel | 10 % |
Sie ahnen natürlich längst: Eine Lösung ist das nicht. Abwarten oder Aussitzen sind keine wirksamen Strategien – im Gegenteil: Sie führen häufig dazu, dass sich der Frust im Job auf das Privatleben oder die Gesundheit überträgt. Frust im Job ist ein psychischer Weckruf, der Sie zum Handeln anregen sollte.
So wirkt der Jobfrust auf die Psyche
Macht Sie der Job dauerhaft unglücklich, bleibt das selten ohne Folgen für die psychische Gesundheit. Viele erleben ihre Arbeit dann zunehmend als Belastung. Erste Warnsignale sind Erschöpfung, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme. Hält diese Situation länger an, steigt das Risiko für ernsthafte psychische Erkrankungen wie stiller Burnout, Burn-on oder auch Boreout.

Was kann ich gegen Frust im Job tun? – 11 Tipps
Statt den Frust im Job weiterhin zu akzeptieren oder zu ignorieren, sollten Sie aktiv gegensteuern. Oft reichen schon kleine Veränderungen, um die Motivation zurückzugewinnen – manchmal ist aber auch ein größerer Schritt nötig. Diese bewährten Tipps helfen Ihnen dabei, den Jobfrust hinter sich zu lassen:
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Ursachen analysieren
Fragen Sie sich im ersten Schritt, was genau Ihre Frustration auslöst: Sind es die Aufgaben, der Chef, toxische Kollegen oder die Arbeitsbedingungen? Je genauer Sie die Ursachen kennen, desto gezielter können Sie gegensteuern.
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Das Gespräch suchen
Sprechen Sie Probleme frühzeitig bei Ihrer Führungskraft an, statt den Ärger in sich hineinzufressen. Ein offenes Gespräch – auch mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen – kann Missverständnisse ausräumen und gemeinsame Lösungen ergeben.
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Eigene Prioritäten setzen
Nicht jede Aufgabe ist gleich wichtig. Lernen Sie, Prioritäten zu setzen, realistische Ziele zu formulieren und zusätzliche Aufgaben auch einmal abzulehnen. So vermeiden Sie unnötigen Stress und schützen sich vor Überlastung.
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Klare Grenzen ziehen
Beruf und Privatleben sollten klar voneinander getrennt bleiben (siehe: Work-Life-Blending). Verzichten Sie darauf, ständig erreichbar zu sein oder nach Feierabend E-Mails zu beantworten. Regelmäßige Erholungsphasen helfen Ihnen, neue Energie zu tanken.
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Neue Herausforderungen suchen
Monotone Routinen fördern Unzufriedenheit. Übernehmen Sie daher neue Projekte, bilden Sie sich weiter oder sprechen Sie mit Ihrem Chef über zusätzliche Verantwortungsbereiche. Neue Aufgaben bringen häufig frische Motivation.
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Erfolge bewusster wahrnehmen
Im stressigen Arbeitsalltag geraten Erfolge schnell in Vergessenheit. Machen Sie sich regelmäßig bewusst, was Sie bereits erreicht haben. Das stärkt Ihr Selbstvertrauen und hilft, den Fokus nicht nur auf Probleme zu richten.
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Arbeitsumfeld verbessern
Schon kleine Veränderungen können den Arbeitsalltag angenehmer machen. Optimieren Sie Ihre Arbeitsabläufe, schaffen Sie Ordnung am Arbeitsplatz oder bringen Sie Verbesserungsvorschläge ein, um Prozesse effizienter zu gestalten (siehe: Job Crafting).
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Beziehungen im Team pflegen
Ein gutes Arbeitsklima trägt entscheidend zur Zufriedenheit bei. Investieren Sie bewusst Zeit in den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, unterstützen Sie einander und sprechen Sie Konflikte stets sofort an.
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Dankbarkeit kultivieren
Richten Sie Ihren Blick bewusst nicht nur auf das, was im Job schlecht läuft, sondern auch auf die positiven Aspekte Ihres Jobs. Kleine positive Gesten oder freundliche Gespräche gehen im Stress oft unter, obwohl sie entscheidend zum Wohlbefinden beitragen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmäßig festzuhalten, wofür Sie dankbar sind, und sprechen Sie Ihre Anerkennung auch gegenüber Kolleginnen und Kollegen aus. So fördern Sie nicht nur Ihre eigene Zufriedenheit!
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Gesundheit fördern
Ausreichender Schlaf (Erwachsene: 7-9 Stunden), regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und bewusste Pausen stärken Ihre Belastbarkeit. Wer körperlich und mental fit bleibt, erhöht seine Frustrationstoleranz.
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Einen Neuanfang ins Visier nehmen
Wenn sich trotz aller Bemühungen nichts verbessert und Sie dauerhaft unzufrieden und frustriert bleiben, sollten Sie einen Jobwechsel ernsthaft prüfen. Manchmal liegt das Problem nicht bei Ihnen, sondern in den Rahmenbedingungen – und ein beruflicher Neustart eröffnet neue Perspektiven.
Der Jurist Volker Kitz hat zusammen mit dem Psychologen Manuel Tusch das „Frustjobkillerbuch“ geschrieben. Wir haben mit beiden darüber gesprochen. Das vollständige Interview können Sie in diesem PDF nachlesen.
Wann ist professionelle Hilfe sinnvoll?
Nicht jeder Durchhänger im Job erfordert professionelle Unterstützung. Spätestens wenn die Belastung aber Ihre Gesundheit, die Leistungsfähigkeit oder Ihr Privatleben beeinträchtigt, empfehlen wir, sich professionelle Hilfe zu suchen. Eine erste Anlaufstelle kann Ihr Hausarzt oder ein Psychotherapeut sein, um körperliche Ursachen auszuschließen. In leichteren Fällen ist auch schon ein Jobcoach oder Mentor hilfreich, um gemeinsam nach Auswegen zu suchen.
Frust im Job: Kündigen oder bleiben?
Bei Dauerfrust im Job ist die Eigenkündigung samt Jobwechsel die Ultima Ratio – der letzte Schritt. Der sollte aber gut überlegt und gründlich vorbereitet sein. Bevor Sie also Ihren Job aus Frust kündigen, machen Sie noch unseren kompakten Test. Er liefert Ihnen zusätzliche Anhaltspunkte bei der Frage: Gehen oder bleiben? – Aussagen, die auf Sie zutreffen, können Sie gleich online abhaken:
- Das sind alles Idioten. Wir arbeiten zwar zusammen, doch ansonsten sehen wir uns nicht häufig. Das ist auch gut so. (3 P.)
- Im Grunde mag ich meine Kollegen. Wir gehen auch mal zusammen in die Mittagspause. Nur dieser eine Kollege aus der Buchhaltung geht mir manchmal tierisch auf den Wecker. (2 P.)
- Wir verstehen uns eigentlich alle sehr gut. Nach Feierabend gehen wir gelegentlich etwas trinken und die Kollegen schicken Postkarten aus dem Urlaub ins Büro. (1 P.)
- Wenn etwas schief läuft, bekomme ich einen auf den Deckel. In Meetings traue ich mich gar nicht mehr etwas zu sagen, weil meine Ideen grundsätzlich nicht gut ankommen. (3 P.)
- Die anderen Kollegen bitten mich regelmäßig um Rat und vertrauen meinem Urteil. (1 P.)
- Ich versuche mich zwar einzubringen, habe aber das Gefühl, dass meine Vorschläge belächelt werden. (2 P.)
- Er überträgt mir anspruchsvolle Aufgaben und bezieht mich bei Entscheidungen mit ein. Nur im Moment ist er mit meiner Arbeit nicht ganz zufrieden. (1 P.)
- Ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit nur kritisiert wird und ich es ihm, egal was ich tue, nicht rechtmachen kann. (3 P.)
- Ich habe das Gefühl, dass mein Chef mich nicht richtig wahrnimmt. Mit anspruchsvollen Aufgaben werden meine Kollegen betraut. (2 P.)
- Wir sind zwar nicht immer einer Meinung, aber ich schätze seinen Einsatz für die Firma. (2 P.)
- Der Kerl ist mir zutiefst unsympathisch. Er verhält sich, als wäre er der König und wir seine Untertanen. Von Kompetenz keine Spur. (3 P.)
- Mein Chef ist mein Mentor und eine echte Führungspersönlichkeit. Ich habe sehr viel von ihm gelernt. Doch manchmal fühle ich mich von ihm ausgebremst. (1 P.)
- Um Gottes Willen. Nur im äußersten Notfall, wenn es gar nicht anders geht. Mein Chef tendiert dazu, bei dem kleinsten Fehler auszurasten. (3 P.)
- Es wäre mir zwar unangenehm, doch in der Regel kann ich ihm die Situation erklären und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung. (2 P.)
- Mein Chef meint, dass Fehler jedem passieren. Hauptsache, ich stehe dazu und bemühe mich, es das nächste Mal besser zu machen. (1 P.)
- Ich weiß nicht. Meistens bekomme ich gar kein Feedback. (2 P.)
- Ich denke schon. Von meinen Kollegen hat sich noch keiner beschwert und mein Chef hat mich auch schon für meine Leistungen gelobt. Nur in letzter Zeit hat das Lob abgenommen. (1 P.)
- Ich gebe mir alle Mühe, doch das scheint keinem aufzufallen. (3 P.)
- Mein Job ermöglicht mir, meine Arbeitszeit so zu gestalten, dass ich Zeit habe, nach der Arbeit Sport zu treiben oder Freunde und Bekannte zu treffen. Allerdings muss ich in letzter Zeit einige Überstunden machen. (1 P.)
- Man könnte sagen, ich lebe im Büro. Überstunden sind an der Tagesordnung. Ich bin aus dem Handballverein ausgetreten, weil das wöchentliche Training einfach nicht mehr machbar war. (3 P.)
- Ich arbeite zwar sehr viel, doch keiner würde etwas sagen, wenn ich mir für besondere Anlässe den Nachmittag freinehme. (2 P.)
- Mal schneller und mal langsamer. Das kommt ganz auf die Aufgaben an, aber ich langweile mich eigentlich nie. (2 P.)
- Im Handumdrehen. Ehe ich mich versehe, ist der Arbeitstag vorüber. (1 P.)
- Die Arbeitstage ziehen sich unglaublich in die Länge. Ich schaue ständig auf die Uhr und warte, dass meine Arbeitszeit vorüber ist. (3 P.)
- Geschafft, aber stolz auf das, was ich alles geleistet habe. Doch in letzter Zeit ist es sehr stressig geworden. (1 P.)
- Erschöpft und müde. Ich habe das Gefühl, in Arbeit zu versinken. (3 P.)
- Häufig genervt, weil noch Arbeit liegen geblieben ist und die Kunden mal wieder Sonderwünsche hatten. (2 P.)
- Die Aufgaben sind nicht im mindesten anspruchsvoll. Ich frage mich regelmäßig, warum ich studiert habe. (3 P.)
- Es hält sich die Waage. Mir werden sowohl Aufgaben übertragen, die anspruchsvoll sind, als auch simple Tätigkeiten. Doch die erledigt jeder im Team. (2 P.)
- Ich habe das Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten und meine Stärken einbringen zu können. (1 P.)
- Ich hatte mit meinem Chef bereits über eine Beförderung gesprochen, doch er denkt, ich bin noch nicht so weit. (2 P.)
- Ich wünschte zwar, das Angebot wäre größer, doch jeder Mitarbeiter darf einmal im Jahr eine Fortbildung seiner Wahl besuchen. (1 P.)
- Ich habe mich um eine Beförderung bemüht, doch mein Chef wollte mich für diese Position nicht weiterempfehlen. (3 P.)
- Wenn ich von der Arbeit erzähle, raten meine Freunde mir, das dringend zu tun. Doch ich konnte mich nicht aufraffen. (3 P.)
- Ich träume manchmal von einem anderen Job, doch umgeschaut habe ich mich noch nicht. (1 P.)
- Manchmal bin ich kurz davor, alles hinzuschmeißen, doch wenn ich mir die Geschichten von anderen anhöre, geht es mir doch recht gut. (2 P.)
1. Wie gut verstehen Sie sich mit Ihren Kollegen?
2. Wie werden Sie von Ihren Kollegen behandelt?
3. Wie ist Ihr Verhältnis zum Chef?
4. Was denken Sie über Ihren Chef?
5. Würden Sie mit Ihrem Chef sprechen, falls es Probleme gibt?
6. Haben Sie das Gefühl, dass man Ihre Arbeit wertschätzt?
7. Wie viel Freizeit haben Sie?
8. Wie schnell vergehen Ihre Arbeitstage?
9. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie nach Hause kommen?
10. Wie sehr machen Ihnen die übertragenen Aufgaben Spaß?
11. Sehen Sie Chancen, sich weiterzuentwickeln?
12. Haben Sie sich bereits nach anderen Stellen umgesehen?
Auswertung zum Selbsttest
Zählen Sie nun alle Punkte (in Klammern) zusammen. Die Auflösung zum Test finden Sie hier:
Das ist nur ein Zwischentief!
Grundsätzlich sind Sie mit Ihrem Job zufrieden. Das meiste passt: Sie haben sowohl ein gutes Verhältnis zu Ihrem Chef als auch zu Ihren Kollegen. Auch die Arbeit macht Ihnen größtenteils Spaß. Vielleicht befinden Sie sich aktuell nur in einer anstrengenden und stressigen Phase. Ein großer Auftrag ist unerwartet reingekommen und Sie haben weniger Freizeit als gewohnt oder im Büro sind alle etwas angespannter. Oder Sie betreuen einen neuen Kunden, und Sie müssen sich erst aneinander gewöhnen…
Was Sie jetzt tun können?
Sie befinden sich aktuell in einem temporären Tief. Das nächste Hoch kommt aber bestimmt. Versuchen Sie Ihren Flow wiederzufinden: Rufen Sie sich ins Gedächtnis, warum Sie den Job eigentlich gerne machen und einst gewählt haben. Was mögen Sie an Ihrem Beruf? Was mögen Sie an Ihrem Arbeitgeber? Die Antworten werden Ihnen helfen, sich selbst zu motivieren und durchzuhalten.
Sorgen Sie überdies für mehr Spaß bei der Arbeit. Manchmal erhält man einen neuen Motivationsschub dadurch, dass man mit den Kollegen etwas Schönes erlebt, beispielsweise einen Erfolg gemeinsam feiert. Oder Sie planen gemeinsam neue Projekte… So oder so: Blicken Sie auf das Ende des Tunnels und nach vorn!
Werden Sie unbedingt aktiv!
Bei Ihrem Job liegt einiges im Argen. Sie sind mit der aktuellen Situation ziemlich unzufrieden. Als Sie die Stelle antraten, haben Sie sich etwas anderes vorgestellt. Nun sind Sie frustriert, wie sich der Job entwickelt hat. Verständlich. Vielleicht hat die Arbeit zugenommen oder sich das Verhältnis zum Chef verschlechtert.
Bevor Sie endgültig das Handtuch werfen:
Suchen Sie das direkte 4-Augen-Gespräch mit dem Chef und klären Sie, was Sie stört. Überlegen Sie sich gleich ein paar Lösungsvorschläge dafür: Können Sie eigene Herzensprojekte initiieren? Oder sich die Arbeit mit einem Kollegen teilen oder einfach mal tauschen? Fühlen Sie sich hingegen unterfordert, bieten Sie an, anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen.
Ebenso können Sie einen Wechsel innerhalb des Unternehmens anstreben. Manchmal sitzt man einfach in der falschen Abteilung oder zulange am selben Standort. Schauen Sie am Schwarzen Brett oder in der Personalabteilung nach, ob passende Stellen intern ausgeschrieben sind. Auch können Sie über eine berufliche Weiterbildung nachdenken. Wenn Ihr aktueller Arbeitgeber Ihnen nicht genug Entwicklungsschancen bieten kann, müssen Sie aktiv werden! Suchen Sie nach einer guten Fortbildung, die Ihren Marktwert auf dem Arbeitsmarkt steigert und Ihnen neue Jobchancen eröffnet.
Ändert sich die Situation in absehbarer Zeit nicht, bleibt immer noch der Jobwechsel. Es schadet sicher nicht, wenn Sie sich schon jetzt nach passenden Jobangeboten umsehen – zum Beispiel in unserer eigenen Jobbörse. Solange Sie den Job noch haben, können Sie sich ohne Druck nach Alternativen umsehen.
Wagen Sie einen Neustart!
Der Jobfrust sitzt bei Ihnen extrem tief und gärt schon lange. Vielleicht haben Sie auch längst innerlich gekündigt. Besonders schlechte Zeichen sind: Sie sehnen das Wochenende herbei, schleppen sich morgens zur Arbeit, kommen abends erschöpft nach Hause und betäuben den Frust mit Alkohol… Das alles sind ernstzunehmende Warnzeichen!
Wer sich so fühlt und in seinem aktuellen Job oder Beruf keine Zukunft sieht, sollte aktiv eine berufliche Neuorientierung anstreben und realisieren. Auch wenn sich die Erkenntnis im ersten Moment wie eine Niederlage anfühlt und unbequeme Konsequenzen hat: Denken Sie langfristig! Sie ruinieren Ihre Gesundheit, vielleicht sogar Beziehungen und Partnerschaft wenn Sie wegen des Frustjobs immer bitterer und übellauniger werden.
Weitermachen und durchwursteln ist der falsche Weg!
Hören Sie auf, sich zu quälen und nehmen Sie wieder das Lenkrad in die Hand: Ein Jobwechsel ist vermutlich der beste Weg. Erst recht, wenn Sie noch einige Berufsjahre vor sich haben. Die wollen Sie doch sicher glücklich und erfolgreich verbringen? Eben…
Ich will einen Job, der zu mir passt!
Unglücklich im Job und ohne klares Ziel? Dann nutzen Sie unser bewährtes Coaching zum erfolgreichen Jobwechsel: Wir begleiten Sie auf dem Weg zum Wunschjob, der perfekt zu Ihnen passt:
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