Knigge-Tipp-Armbanduhr-Accessoires
Im Geschäftsleben ist zu viel Schmuck verpönt - zu laut, zu aufdringlich, latent unseriös wirkt das. Lediglich ein paar Accessoires werden toleriert - wie zum Beispiel die Armbanduhr. In Zeiten von Smartphones ist sie längst kein notwendiges Schmuckstück mehr, für Herren aber häufig das einzig sichtbare Accessoire und ein Statussymbol bleibt sie allemal...

Accessoires-Knigge: Die richtige Armbanduhr

Sie denken jetzt vielleicht: Was kann man bei einer Armbanduhr schon groß falsch machen? Eine ganze Menge!

  • Während Männer durch die Wahl der falschen Uhr schnell als prollig angesehen werden können,
  • sind es bei den Frauen zu viele Steinchen und Blingbling, die einen unseriösen Eindruck hinterlassen können.

Egal Manschettenknöpfe, Gürtel, Krawatte oder eben die Uhr: Oft sind es Feinheiten und Details, die darüber entscheiden, für wie kompetent und seriös eine(r) eingeschätzt wird.

Knigge-Regeln für Herrenuhren

Die Herrenuhr ist eines der wenigen Accessoires, die ein Mann im Business-Alltag tragen kann, und ob das jetzt fair klingt oder nicht: Sie ist noch immer eine Art Statussymbol. Daher sollte man(n) den Wert der Uhr möglichst an den beruflichen Status anpassen.

Zwei Beispiele:

  • Ein Praktikant, der eine Uhr von Rolex trägt, wirkt schnell überheblich.
  • Bei einem Manager würde es dabei vermutlich als unstimmig und negativ auffallen, wenn er eine Billiguhr am Handgelenk trägt.

Nicht die Marke ist entscheidend (in einigen Fällen ist die ja auch nicht sofort sichtbar), auf die Farben und die Abstimmung zum Rest des Outfits kommt es an. Ob Mann sich für eine goldene oder silberne Uhr entscheidet, ist Geschmackssache. Hat die Uhr ein Lederarmband, sollte dieses aber zur Farbe der Schuhe und des Gürtels passen. Dabei ist es zwar meist unmöglich, genau denselben Ton zu treffen, aber die Tendenz sollte stimmen:

  • Braune Schuhe - braunes Armband;
  • Schwarze Schuhe - schwarzes Armband.

In eher kreativen Berufen wird auch dieser Dresscode etwas lockerer gesehen. Hier dürfen Männer ruhig auch zu ausgefalleneren Modellen greifen. Eine Uhr, die statt der analogen Zeit einen Binärcode anzeigt, ist ein hübscher Hingucker und in manchen Fällen gar ein guter Aufhänger für einen Smalltalk.

Ein Detail, auf das Sie allerdings auf jeden Fall achten sollten: An machen Uhren kann man Piep-Töne einstellen. Auch wenn so ein Ton nur jede Stunde einmal kurz zu hören ist, schalten Sie diesen bitte aus. Zu aufdringlich. Es könnte Kollegen oder Kunden stören. Und meist nervt es nur.

Knigge-Regeln für Damenuhren

Frauen haben es bei den Uhren leichter: Wer sich an eine einfache Regel hält, kann nicht viel falsch machen. Sie lautet: Je dezenter, desto besser.

Uhren für Frauen haben häufig ein sehr ausgefallenes Design. Kleine Steinchen, ein auffälliges Zifferblatt oder ein extravagantes Armband. Solche Modelle sollten Sie sich für die Freizeit oder maximal den Casual Friday verwahren.

Da Frauen häufig dezenten Schmuck im Job tragen, sollten sie auch hierbei darauf achten, dass die Armbanduhr mit den restlichen Accessoires harmoniert.

Silber und Gold in einem Outfit zu kombinieren ist ein No-Go. Wer seinem Business-Outfit dennoch eine eigene Note geben möchte, kann dies mit kleinen Details tun: ein farbiges Zifferblatt, das auf die Farbe der Bluse abgestimmt ist, ist etwa eine solch dezente Option.

[Bildnachweis: Tintea Petrica by Shutterstock]