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Gürtel-Knigge: Dresscodes für das Business-Accessoire

Stil ist das richtige Weglassen des Unwesentlichen. Das Business-Outfit der Herren lässt hierzu allerdings nicht allzu viel Spielraum, noch weniger für den individuellen Stil. Schmuck, ein besonderes Make-up oder Frisuren-Variationen bleiben in der Regel der Frauenwelt vorbehalten. Bei Männern bleiben da oft nur die Armbanduhr, Manschettenknöpfe, ein Einstecktuch – und der Gürtel. Der gehört ohnehin zum Standard-Outfit, ist aber zugleich modisches Accessoire, das einigen Dresscode-Regeln unterliegt. Unser Gürtel Knigge zeigt, worauf Sie bei der Gürtel-Auswahl achten sollten…

Gürtel-Knigge: Dresscodes für das Business-Accessoire

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Dresscodes und Knigge-Regeln für den Gürtel

Zugegeben, beim Gürtel lässt sich nicht allzu viel falsch machen. So kompliziert ist so ein Gürtel-Knigge nicht. Aber natürlich erkennt man daran schon, ob das Outfit insgesamt stimmig und rund ist, oder mal eben morgens zufällig zusammengesucht. Darauf sollten Sie also achten:

  • Das Material

    Genau wie bei den Schuhen ist auch beim Gürtel Leder das Material der Wahl. Nehmen Sie bitte Abstand von Gürteln aus Stoff oder Plastik. Die gehören höchstens zum Freizeit-Outfit. Wenn Sie lange Freude an Ihrem Gürtel haben wollen, entscheiden Sie sich lieber für Vollleder. Modelle aus gepressten Lederresten sind nicht besonders stabil und werden mit der Zeit brüchig. Zuweilen wird der Gürtel stark beansprucht und das Material kann schon nach einigen Wochen abgenutzt aussehen. Als Pflege empfiehlt sich hier spezielles Lederfett oder Lederöl.

  • Die Schnalle

    Die Schnalle, auch Koppel genannt, ist das wichtigste Detail am Gürtel. Es gibt verschiedene Modelle, für den Business-Bereich eignet sich allerdings nur die klassische Bügelschnalle mit beweglichem Dorn. Je dezenter, desto besser. Vermeiden Sie bitte auch auffällig eingravierte Markennamen. Am häufigsten sind Schnallen in Silberoptik. Hier müssen Sie sich keine Sorgen wegen der Farbkombination machen: Eine silberne Gürtelschnalle lässt sich durchaus auch zu einer goldenen Uhr tragen. Aber perfekter wäre natürlich, auch dieses Detail abzustimmen.

  • Die Gürtel-Schuh-Kombination

    Eine feste Grundregel lautet: Der Gürtel muss farblich immer zu den Schuhen passen. Früher war das noch einfacher, da wurden Gürtel und Schuhe aus dem gleichen Material hergestellt. So etwas findet man heute nur noch bei ganz wenigen Herrenausstattern. Bei der Farbe Schwarz ist das weniger ein Problem, bei Braun wird es schon schwieriger: Braun ist nicht gleich Braun. Wenn Sie sich also einen neuen Gürtel kaufen wollen, nehmen Sie besser Ihre Schuhe gleich mit. So können Sie die Farbnuancen perfekt abgleichen.

  • Die Länge

    Für die korrekte Gürtellänge ist es am einfachsten, das jeweilige Exemplar anzuprobieren. Wichtig: Kaufen Sie nicht zu großzügig oder knapp – der Dorn sollte weder direkt vorne im ersten Loch noch im letzten Loch sitzen. Genau richtig sitzt er, wenn Sie den Gürtel im mittleren Loch schließen können, ohne dass die Hose rutscht. Hat ein Gürtel fünf statt drei Löcher, sollte er ins dritte Loch passen. Dann bleibt Ihnen bei gelegentlichen Gewichtsschwankungen genügend Spielraum, den Gürtel ein Loch weiter oder enger zu schnallen.

  • Die Breite

    Faustregel: Je formeller der Anlass, desto schmaler der Gürtel. Und desto dunkler die Farbe. Fürs klassische Business Outfit eignet sich ein dunkler beziehungsweise schwarzer Ledergürtel, der etwa drei Zentimeter breit ist. Für den Freizeit- oder Casual Look können Sie auch zu breiteren Gürteln greifen. Diese dürfen dann auch aus Rauhleder oder Stoff sein.

Wann den Gürtel lieber weglassen?

Eigentlich ist der Gürtel das ideale Accessoire für jeden Anzug. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Keinen Gürtel tragen Sie, wenn der Dresscode einen Smoking oder Frack vorsieht. Sie könnten ihn ohnehin nicht befestigen, da eine Smokinghose keinerlei Schlaufen besitzt.

Sollte dennoch die Hose rutschen, greifen Sie zu Hosenträgern. Diese können Sie auch alternativ zum Gürtel bei anderen Outfits tragen. Aber: Niemals Gürtel UND Hosenträger zusammen!


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Gürtel Knigge Damen

Die obigen Regeln gelten im Wesentlichen genauso für das Damen Business Outfit. Zwar sind modische Akzente erlaubt, aber wie immer gilt: Bei formal strengen Dresscodes sollten auch Damen auf gedeckte Farben und dezente Ausführung achten. Frauen haben allerdings etwas mehr Spielraum mit Blick auf die Position des Gürtels:

  • Hüftgürtel
    Der klassische Gürtel ist ein Hüftgürtel, der durch entsprechende Schlaufen an der Hose oder dem Rock geführt wird. Er verhindert, dass die Bluse herausrutscht oder Hose beziehungsweise Rock schlabberig sitzen. Mit schmalem Hüftgürtel können schlanke Frauen ihre Taille akzentuieren.
  • Taillengürtel
    Diese Gürtelart sitzt auf der Taille. Mit der richtigen Gürtelbreite können Sie Ihren Figurtyp positiv unterstreichen. Bei schlanken Frauen mit geradem Körperbau lässt sich mit schmalem Taillengürtel die Taille betonen und so eine weiblichere Silhouette zaubern. Andersherum eignet sich ein breiter Taillengürtel für eher runde Frauen. So lässt sich entweder die Figur betonen oder aber Sie können in Kombination mit locker fallenden Kleidungsstücken (Tunika, Kleid) ein paar Pfunde kaschieren.

Gürtel Knigge: Wie herum den Gürtel tragen?

Je nach Geschlecht wird der Gürtel andersherum getragen: Männer tragen den Gürtel gegen den Uhrzeigersinn. Die Gürtelschnalle befindet sich also auf der linken Seite. Das hängt damit zusammen, dass sich der Hosenknopf üblicherweise (aus der eigenen Perspektive) von links öffnen lässt. Daher wird der Gürtel ebenfalls von links durch die Schlaufen gezogen.

Bei Frauen ist es meistens genau andersherum, da die Knopfleiste sich auf der anderen Seite befindet. Aber: Es gibt Ausnahmen. Manchmal sind die Knöpfe ebenfalls wie bei Männern genäht. In dem Fall ziehen Sie den Gürtel also von links durch die Schlaufen.

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[Bildnachweis: 5-b class by Shutterstock.com]

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