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Dinner-Party Knigge: Achtung Fettnäpfchen!

Dinner-Party – das klingt nach leckerem Essen, einem guten Glas Wein, freundlicher Gesellschaft mit lustigen und spannenden Gesprächsthemen. Allerdings lauern bei solchen Anlässen auch Fettnäpfchen, um die man lieber einen Bogen machen sollte. Schließlich möchte man die Dinner-Party genießen und sich nicht den ganzen Abend fragen, ob man auch wirklich einen guten Eindruck hinterlässt. Die gute Nachricht: Die Fettnäpfchen lassen sich mit ein wenig Vorbereitung und einigen Tipps leicht umgehen, so dass einem tollen Abend und dem leckeren Essen nichts mehr im Weg steht…

Dinner-Party Knigge: Achtung Fettnäpfchen!

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Dinner-Party Knigge: Fettnäpfchen vermeiden

Was ist eine Dinner-Party?

Eine Dinner-Party ist ein sozialer Anlass, bei dem die Gäste ein gemeinsames Abendessen miteinander teilen. In offizielleren Zusammenhängen spricht man von einer „Tischgesellschaft“ – etwa bei Jubiläen und formellen Anlässen. Deutlich ungezwungener kann es im privaten Freundes- und Bekanntenkreis zugehen.

Die wichtigsten Benimm-Regeln

Die meisten Fauxpas‘ geschehen aus Unwissenheit. Das macht die Situation zwar nicht weniger peinlich. Es bedeutet aber auch: Mit entsprechender Kenntnis kommen Sie fehlerfrei durch jede Dinner-Party. Unser kompakter Dinner-Party-Knigge enthält 8 der wichtigsten Benimmregeln für Gäste:

  1. Geben Sie dem Gastgeber eine Rückmeldung

    Der erste Fauxpas wartet bereits lange bevor die eigentliche Dinner-Party überhaupt stattfindet. Wenn Sie eine Einladung erhalten haben, sollten Sie dem Gastgeber auch eine Rückmeldung geben, ob Sie kommen werden. Das muss nicht sofort am gleichen Tag sein, doch egal wie Ihre Antwort ausfällt, sollten Sie Bescheid geben, damit der Gastgeber sich darauf einstellen kann und weiß, mit wie vielen Gästen er rechnen kann.

  2. Informieren Sie sich über den Dresscode

    Immer wieder die gleiche Frage: Was ziehe ich nur an? Um weder over- noch underdressed beim Dinner zu erscheinen und dadurch ungewollt die Blicke der anderen Anwesenden auf sich zu ziehen, sollten Sie sich – sofern auf der Einladung nichts angegeben ist – im Vorfeld erkundigen. So vermeiden Sie, im Anzug zu erscheinen, wenn alle anderen Jeans tragen – oder umgekehrt im Casual-Outfit zu kommen, während die anderen Gäste Anzug oder Abendkleid tragen.

  3. Denken Sie an ein kleines Gastgeschenk

    Es gehört einfach dazu, dass man ein kleines Gastgeschenk mitbringt, wenn man zum Dinner eingeladen wird. Die Idee an sich ist schon einmal gut, doch kommt es auch darauf an, was geschenkt wird. Hier gilt: Es sollte weder geizig noch übertrieben wirken. Bewährt haben sich beispielsweise Blumen für die Gastgeberin oder eine Flasche Wein oder auch eine Spirituose, wenn man den Geschmack des Gastgebers kennt.

  4. Erscheinen Sie unbedingt pünktlich

    Pünktlichkeit ist wohl das Fettnäpfchen, in das am häufigsten mit Anlauf gesprungen wird. Manche Menschen sind einfach chronisch zu spät, andere wollen nur ungern als erste bei einer Veranstaltung erscheinen. Bei Dinner-Partys ist Pünktlichkeit jedoch unbedingt zu beachten. Wir eine Einladung für 20 Uhr ausgesprochen, sollten Sie also spätestens um kurz vor acht da sein. Aber Vorsicht: Wer viel zu früh kommt, bringt den Gastgeber möglicherweise auch in Schwierigkeiten.

  5. Nutzen Sie das richtige Besteck

    Je umfangreicher das Essen, desto schwieriger die Antwort auf die Frage: Welches Besteck nutze ich eigentlich für was? Drei verschiedene Gabeln auf der einen, drei Messer auf der anderen Seite des Tellers – wie soll man da den Überblick behalten? Ganz einfach: Es gilt immer die Regel: Von außen nach innen. Nehmen Sie immer die äußersten Besteckteile und arbeiten Sie sich Gang für Gang in Richtung Ihres Tellers vor.

  6. Lassen Sie das Smartphone in der Tasche

    Wer eine Einladung zu einer Dinner-Party erhält, widmet seine volle Aufmerksamkeit dem Gastgeber. Das Handy bleibt in dem Fall lautlos gestellt und befindet sich in der Tasche. Es auf dem Tisch zu legen, wäre grob unhöflich. Das signalisiert, dass Ihnen Nachrichten via Handy wichtiger sind als die Leute um Sie herum.

  7. Würdigen Sie das Essen

    Selbst wenn Sie es lieber herzhaft mögen: Das Essen zu salzen, bevor Sie auch nur probiert haben, ist unhöflich. Sofern es nicht völlig ungenießbar ist, sollten Sie aufs Nachwürzen verzichten. Wenn es Ihnen schmeckt, loben Sie das vorzügliche Essen. Aber häufen Sie sich nicht den Teller zu voll – auch nicht die Gabel. Das bringt Sie in die Bredouille, wenn jemand Sie etwas fragt und Sie ewig lange kauen müssen. Übrigens: Falls es Ihnen nicht schmeckt, dürfen Sie das Essen auch unkommentiert auf dem Teller lassen und auf den nächsten Gang warten.

  8. Vergessen Sie nicht sich zu bedanken

    Die Einladung zu einer Dinner-Party ist niemals selbstverständlich, also gehört es unbedingt dazu, sich am Ende des Abends für das tolle Essen und die Einladung zu bedanken. Sollte man den Gastgeber kurze Zeit später erneut treffen, beispielsweise weil es sich um den Chef handelt, kommt es immer gut an, den Abend noch einmal anzusprechen und den Dank zu wiederholen.

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No-Gos für Dinner-Party-Gastgeber

Wer sich dazu entschließt, im privaten Rahmen eine Dinner-Party für Kollegen und/oder Freunde zu geben, sollte allerdings auch die Knigge-Regeln beachten:

  • Schuhe ausziehen

    Als Gastgeber können Sie theoretisch Ihre Gäste bitten, die Schuhe auszuziehen. Bei eleganter Abendmode sähe das allerdings merkwürdig aus. Wer Angst um sein Echtholzparkett hat, sollte dann entweder zuvor einen Teppich auslegen (und Schuhe erlauben) oder von vornherein auswärts einladen.

  • Party abbrechen

    Aufhören, wenn’s am schönsten ist… manch einer übersieht das Gähnen der Gastgeber geflissentlich. Wenn die Gäste so gar nicht gehen wollen, können Sie bei guten Freunden sich vielleicht auch so zurückziehen. Sind der Chef oder gar wichtige Geschäftspartner eingeladen, heißt es: durchhalten!

  • Wohnung aufräumen

    Selbstverständlich machen Gäste auch Unordnung – leere Gläser, Flaschen, Teller und Tischdekoration überall. Trotzdem sollten Sie mögliche Hilfsangebote freundlich zurückweisen. Das bringt nur Unruhe und zerstört die Gemütlichkeit – und der letzte Eindruck sollte doch genau das widerspiegeln: Dass alle in geselliger Runde einen schönen Abend verbracht haben.

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Party-Codes: Was bedeuten die Begriffe und Abkürzungen?

Je gehobener der Anlass, desto schwieriger ist es manchmal zu verstehen, worauf man alles achten muss. Das kann schon beim Lesen der Einladung beginnen, bei der manche Gastgeber sich besonders viel Mühe geben, um vornehm und elegant zu klingen. Das Problem: Nicht jeder weiß, was sich hinter den verschiedenen Begriffen oder Abkürzungen verbirgt. Wir klären auf und zeigen, was sie bedeuten:

  • RSVP
    Erhält man eine feine Einladungskarte, findet man darauf manchmal diese vier Buchstaben. Aber was bedeuten sie? Es ist eine aus dem französischen stammende Abkürzung für Répondez s’il vous plaît. In der deutschen Variante würde man das bekanntere Um Antwort wird gebeten verwenden. Hier ist also Zu- oder Absage in jedem Fall Pflicht, beispielsweise weil der Gastgeber eine genaue Anzahl an Gästen im Restaurant angeben muss.
  • Black Tie
    Geht es besonders feierlich und edel zu, kann der Dresscode als Black Tie angegeben werden. Um hier nicht in ein Fettnäpfchen zu treten, sollte man wissen, was damit gemeint ist. Für Männer bedeutet das: Schwarzer Smoking mit schwarzer Fliege (auch wenn die wörtliche Übersetzung eher auf eine Krawatte hindeuten würde). Für Frauen bedeutet Black Tie klassischerweise ein bodenlanges Abendkleid.
  • White Tie
    Es ist eine Ausnahme und wird nur für wirklich außergewöhnliche Anlässe wie Staatsbanketts, große Preisverleihungen oder einem Ball gefordert, doch auch der Dresscode White Tie ist eine Möglichkeit. Gemeint ist für Herren ein Frack mit weißer Fliege – in keinem Fall eine Krawatte oder schwarze Fliege! Für Frauen ist auch hier ein langes Abendkleid angebracht, die Schultern werden mit einer eleganten Stola bedeckt.

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[Bildnachweis: Robert Adrian Hillman by Shutterstock.com]

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