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13 von Jochen Mai am 18. August 2009 → Liste in Büro
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Nicht die Bohne – 10 Dinge, die Sie über Kaffee wissen sollten

KaffeetasseIch brauch jetzt ‘nen Kaffee…, denken Sie vielleicht gerade. Moment! Koffein bringt Sie zwar in Schwung, aber zuviel davon – und Ihre Finger tanzen Riverdance auf der Tastatur. Bevor Sie also zum Kaffeeautomaten pilgern: Hier noch etwas Hintergrundwissen über das beliebteste Bürogetränk der Deutschen:

Übrigens: Der Komponist Ludwig van Beethoven etwa machte es sich zur Gewohnheit, regelmäßig 60 Kaffeebohnen abzuzählen, um daraus eine Tasse Mokka zu brauen. Der französische Romancier Honoré de Balzac wiederum trank täglich mehrere Tassen starken Kaffee, um wach zu bleiben. Er arbeitete meist zwölf Stunden am Tag.

Der Vorteil des Kaffees ist zugleich aber auch sein Nachteil: Die stimulierende Droge Koffein besitzt einige Nebenwirkungen. Nimmt ein Mensch über längere Zeit hohe Dosen davon zu sich, verändern sich die Nervenzellen. Der Kaffee hemmt die körpereigenen Adenosin-Moleküle. Die verhindern normalerweise die Ausschüttung von belebenden Botenstoffen wie Dopamin oder Noradrenalin. Deswegen regt Kaffee an. Bei regelmäßigem Konsum aber bilden die Nervenzellen immer mehr Rezeptoren für Adenosin – solange, bis ein neuer, höherer Ausgleichspegel gefunden ist. Im Fachjargon heißt dieses Phänomen Toleranz. Es entsteht bereits nach sechs bis 15 Tagen starken Koffeinkonsums. Setzt man den Kaffee dann abrupt ab, kann es zu regelrechten Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit kommen.

clickmeBevor Sie sich also noch ein Tasse aufbrühen oder einschenken, machen Sie lieber noch schnell diesen top-seriösen und wissenschaftlich völlig unbedenklichen 30-sekündigen Koffein-Test (Bild anklicken).



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1. Kommentar

Malte Landwehr
18.08.09 um 14:51 Uhr

Damit man hier in Deutschland eine Tasse Kaffee trinken kann werden insgesamt 140 Liter Wasser verbraucht. (Bewässerung, Ernte, Transport, Lagerung, Zubereitung, Verpackung, usw.)

2. Kommentar

Jochen Mai
18.08.09 um 14:53 Uhr

Spaßverderber. Wenn du so rechnest, darfst du auch kein Bier oder Wein mehr trinken. Wasser eigentlich auch nicht: Denn allein das Reinigen der Mehrwegflaschen verbraucht Wasser.

3. Kommentar

patte
18.08.09 um 15:14 Uhr

Es geht ja nicht darum ob dann noch irgendetwas trinken sollte oder nicht. Sondern darum was man tun könnte um die 140 Liter zu verringern.

hier mal ein vergangener blog eintrag zu diesem thema von mir.
http://energyeco.wordpress.com/2009/03/15/wie-okologisch-ist-denn-eine-latte-macchiato/

4. Kommentar

Jochen Mai
18.08.09 um 16:33 Uhr

Also, ich hab mir jetzt dieses Video angeschaut…

…und finde, dass das so nicht stimmt. Klar stimmen die Zahlen. Aber so wie es dargestellt wird, ist es Propaganda. Es rechnet ja auch kein Mensch nach, wie viel Wasser im Brot steckt (der Weizen muss bewässert werden, beim Backen und Verpacken wird Wasser verbraucht, usw.) oder im Wein oder in Baumwoll-T-Shirts. Das ist mir zu dramatisiert. Natürlich ist es gut, darüber nachzudenken, den unnötigen Wasserverbrauch zu senken, keine Frage. Aber so ist mir das lediglich wunderbar zugespitzt.

5. Kommentar

Malte Landwehr
19.08.09 um 00:07 Uhr

Ich wollte damit auch niemanden von Konsum von Kaffee abhalten. Das von dir angesprochene Bier verbraucht übrigens nur 75 Liter Wasser pro Flasche ;)
Aber da ich pro Computer etwa 20.000 Liter Wasser verbrauche, werde ich sicher keinen Kaffeetrinker wegen seines Wasserverbrauchs anpöbeln.

6. Kommentar

Roland
19.08.09 um 10:38 Uhr

Ich denke auch, dass man sich fragen muss, wer die Zahlen berechnet und ob da nicht synergieeffekte und andere Faktoren (wie z.B. die Rückführung geklärtem Wassers) außer acht gelassen werden. Wieviel Wasser wir tatsächlich zur Verfügung haben kann man hier sehen: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Wasser-in-Gefahr/2460298,CmC=2482202.html – Baumwolle verbraucht übrigens bis zu 29000 l/kg und 25% der Insektiite der Welt ;-)

Zurück zum Thema: Balzac soll der einzige Mensch gewesen sein, bei dem der Kaffeekonsum die Haupttodesursache gewesen sein soll. Er arbeitete nicht nur 12 Stunden sondern meist auch noch nachts.

7. Kommentar

Thomas
20.08.09 um 11:35 Uhr

Wir sollten wirklich wieder auf das eigentliche Thema kommen. Vor allem der Punkt “Kaffee kann Frauen sexuell erregen” ist doch höchst interessant! Daher kommt wohl auch der Spruch “Kommst du noch auf einen Kaffee mit rauf?” ;-)

Nicht bestätigen kann ich die These, dass Kaffee Kopfschmerzen verursacht. Bei mir ist es eher umgekehrt. Wenn ich KEINEN Kaffee trinke, kriege ich Kopfschmerzen ;-(
(Manche behaupten, ich wäre süchtig nach Kaffee …)

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