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Erdnüsse: Knackige Powerpakete fürs Büro

Erdnüsse sind mehr als ein Snack für zwischendurch. Ob als Erdnussbutter, gesalzen oder pur – die kleinen Kraftpakete, die botanisch betrachtet eigentlich zu den Hülsenfrüchten gehören, sind ein regelrechtes Powerfood. Sie sind eine Eiweiß-Quelle und enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralien sowie ungesättigte Fettsäuren. Was Sie über den knackigen Powersnack noch wissen sollten und warum dieser gerade ins Büro passt…

Erdnüsse: Knackige Powerpakete fürs Büro

Alles andere als Peanuts: Wissenswertes über die Erdnuss

Wo kommt die Erdnuss eigentlich her? Gute Frage! Auf jeden Fall nicht aus Afrika, wie viele vermuten.

Ursprünglich stammt die Erdnusspflanze (botanisch: Arachis hypogaea) aus Südamerika, insbesondere aus Peru. Dort wurde sie bereits vor 7800 Jahren angebaut. Für die Azteken war die Erdnuss eine unterirdische Kakaobohne („tlacacahuatl“ genannt). Denn: Erdnüsse wachsen unterirdisch. Erst im 17. Jahrhundert gelangte die Hülsenfrucht nach Afrika, wo sie binnen weniger Jahre zum wichtigsten Exportgut des Senegals avancierte.

Heute gibt es für die Erdnuss zahlreiche Synonyme, die auf ihre Geschichte zurückgehen, aber kaum noch gebräuchlich sind. Dazu zählen Bezeichnungen wie: Erbsennuss (wörtlich übersetzt „Peanut“), Erdeichel, Erdpistazie, Burennuss, Erdbohne, Javanuss, Kurunuss, Erdmandel oder Spanische Nuss.

Haupterzeuger und Lieferanten von Erdnüssen sind heute die USA, Argentinien, Brasilien, der Sudan und Senegal. Allein diese fünf Länder decken zusammen rund 75 Prozent des Welthandels ab. Stark angebaut werden sie aber auch in Indien oder China, dienen dort aber vor allem dem heimischen Verzehr und zur Herstellung von Erdnussöl.

Kleine Powerpakete: Darum sind Erdnüsse wertvoll

Wegen ihrer positiven Eigenschaften gilt die Erdnuss inzwischen als regelrechtes Superfood und bietet gleich mehrere positive Inhaltstoffe:

  • Erdnüsse enthalten Magnesium. Schon in 100 Gramm Erdnüssen steckt mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis an Magnesium. Magnesium hilft, das Gedächtnis in Schwung zu halten. Deshalb nicht vergessen: Täglich eine Handvoll Erdnüsse.
  • Erdnüsse stecken voller Eiweiß. Erdnüsse bergen zudem viel Eiweiß – 100 Gramm enthalten knapp 25 Gramm des Proteins. Deshalb sind sie ein perfekter Snack für aktive Menschen. Besonders nach dem Training.
  • Erdnüsse sind reich an Zink. Zink ist unentbehrlich für die Herstellung des Botenstoffes Serotonin. Dieser ist maßgeblich für Gefühle wie Gelassenheit, innere Ruhe oder Zufriedenheit verantwortlich – und damit ein echter Stresssenker. 100 Gramm Erdnüsse decken den Tagesbedarf an Zink bereits zu einem Drittel.
  • Erdnüsse als Snack für die Nerven. Auch enthalten Erdnüsse eine relevante Menge an Trypthophan. Die Aminosäure hat nicht nur eine stimmungsaufhellende Wirkung, sondern ebenso eine beruhigende und sorgt für einen ruhigen und erholsamen Schlaf.
  • Erdnüsse fallen in der Forschung auf. Zwar enthalten die kleinen Powerpakete relativ viel Fett. Neueste Studien aber, zum Beispiel von der amerikanischen Purdue Universität, konnten zeigen, dass Erdnüsse den Gesamtcholesterinspiegel der Probanden schon nach vier Wochen senken konnten. Die Teilnehmer der Studie hatten dazu täglich rund 50 Gramm Erdnüsse gegessen. Das könnte auch an den sogenannten Triglyceridwerten (Blutfettwerten) liegen, die die Erdnüsse ebenfalls verbessern (siehe diese Studie).
  • Erdnüsse sind Lieferant für Vitamine. Unter anderem das Vitamin Niacin – auch als Nicotinsäure, Vitamin B3 oder Vitamin PP (Pellagra Preventing) bekannt. Niacin hilft, die Elastizität der Haut zu erhalten. Oder salopp gesagt: Das Vitamin macht die Haut zarter, weicher, geschmeidiger. 100 Gramm Erdnüsse decken rund 109 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin B3 ab.
  • Erdnüsse sind natriumarm. Das macht die Hülsenfrüchte interessant für Menschen mit hohem Blutdruck oder hohem Cholesterinspiegel. Allerdings sollten die Betroffenen dann natürlich keine gesalzenen Erdnüsse verzehren.
  • Erdnussöl wird gerne bei Massagen eingesetzt. Erdnussöl ist nicht nur ein beliebtes Speiseöl (etwa in der asiatischen Küche). Es eignet sich auch hervorragend für Massagen. Früher wurden dazu Paraffinöle genutzt. Die aber verschließen die Poren. Pflanzenöle dagegen dringen langsam und tief in die Haut ein.

Die erste Erdnuss auf dem Mond

Die Erdnuss auf dem MondDer Kommandant der Apollo-14-Mission, Alan Shepard, nahm sogar eine Erdnuss mit auf den Mond. Es handelte sich dabei um einen Freundschaftsdienst. Der Freund, der ihn damals darum gebeten hatte, stellte die Erdnuss später in seinem Café aus – als erste und einzige Nuss auf dem Mond.

Übrigens: Der 13. September ist in den USA der nationale Erdnuss-Tag. Mehr über die Nuss finden Sie in diesem PDF.

Eine Handvoll Erdnüsse: Der Supersnack im Büro

Die Erdnuss eignet sich hervorragend als Supersnack für die Arbeit oder als Power-Food für das Büro (oder Schule oder Uni. Nicht zufällig sind so viele Erdnüsse im sogenannten Studentenfutter).

Zum Beispiel wenn das Meeting mal wieder länger dauert oder die Mittagspause wegen eines wichtigen Projekts leider ausfallen muss, empfiehlt es sich, ein paar Erdnüsse im Schreibtisch zu bunkern. Insbesondere als Gegenmittel gegen kleine Heißhunger-Attacken, aber auch als kurzfristiger Energie-Kick sind Erdnüsse ideal. Denn sie machen schnell und lange satt und enthalten komplexe Kohlenhydrate, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und pflanzliche Eiweiße.

So ein kleiner Energie-Snack belastet den Organismus zudem weniger als schwere Kost, Fast Food oder das typische Schnitzel-Pommes-Gericht aus der Kantine. Kluge Köpfe, die bei der Arbeit hellwach und leistungsfähig bleiben wollen, haben deshalb immer einen kleinen Powerproviant in der Schreibtischschublade. Der hält den Blutzuckerspiegel länger konstant als Süßigkeiten und beugt Heißhungerattacken vor.

Obendrein fördern Erdnüsse die Bildung des Botenstoffes Serotonin – und der hebt die Stimmung und macht somit gleich noch gute Laune im Job.

[Bildnachweis: Hong Vo by Shutterstock.com]
11. September 2018 Autor: Anzeige

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