Konzentrationstest: 6 kostenlose Aufgaben online

Wie gut können Sie sich konzentrieren? Finden Sie es heraus: Unser kostenloser Konzentrationstest enthält 6 Aufgaben mit Zahlen, Buchstaben und Farben. Testen Sie Ihre Aufmerksamkeit direkt online – ohne Anmeldung! Außerdem erfahren Sie, woran Sie eine Konzentrationsschwäche erkennen, welche Ursachen dahinterstecken und was dagegen hilft…

Konzentration Test Kostenlos Aufgaben Tipps

Kostenloser Konzentrationstest online: 6 Aufgaben

Ein Konzentrationstest prüft, wie aufmerksam und fehlerfrei Sie eine Aufgabe unter Zeitdruck bearbeiten. Solche Tests kommen unter anderem bei Einstellungstests und im Assessment-Center zum Einsatz. Unser kostenloser Selbsttest enthält sechs unterschiedliche Aufgaben zum Kopfrechnen, Suchen und Erkennen. Sie können alle Tests direkt hier ausprobieren.

Hinweis: Die Aufgaben dienen der Selbsteinschätzung und Übung. Sie sind kein wissenschaftlich normierter Konzentrationstest und liefern keine medizinische Diagnose!

1. Kopfrechnen: 30 Sekunden

Für die folgende Aufgabe benötigen Sie kein ausgeprägtes Zahlen- oder Matheverständnis. Konzentriert rechnen müssen Sie trotzdem. Lösen Sie die zehn Aufgaben in maximal 30 Sekunden – ausschließlich im Kopf! Klicken Sie in den Kasten und ersetzen Sie die Fragezeichen durch Ihre Lösungen:

1 + 1 + 3 + 4 + 2 + 1 = ?

2 + 1 + 2 + 1 + 2 + 1 = ?

1 + 1 + 1 + 1 + 1 + 1 = ?

2 + 2 + 2 + 2 + 2 + 2 = ?

3 + 3 + 3 + 4 + 3 + 3 = ?

1 + 3 + 1 + 2 + 1 + 3 = ?

0 + 1 + 2 + 3 + 4 + 5 = ?

3 + 2 + 1 + 2 + 3 + 1 = ?

2 + 1 + 3 + 0 + 2 + 3 = ?

1 + 1 + 2 + 2 + 3 + 3 = ?

2. D finden: 15 Sekunden

Diese Aufgabe orientiert sich am bekannten d2-Aufmerksamkeitstest von Rolf Brickenkamp. Beim Original müssen Testpersonen unter Zeitdruck bestimmte Buchstaben mit Strichen erkennen und markieren. Unsere vereinfachte Variante ist kürzer und dient ausschließlich zum Üben. Schauen Sie sich die folgende Grafik an. Zählen Sie innerhalb von 15 Sekunden alle Buchstaben „d“ mit genau zwei Strichen. Lassen Sie sich von ähnlichen Zeichen nicht ablenken!

Konzentrationstest mit Buchstaben nach dem Prinzip des d2-Tests

3. Buchstaben zählen: 10 Sekunden

Wie schnell erkennen Sie bestimmte Buchstaben in einer unübersichtlichen Zeichenfolge? Betrachten Sie das folgende Buchstabenraster und zählen Sie innerhalb von 10 Sekunden, wie häufig etwa der Buchstabe K vorkommt. Wiederholen Sie die Aufgabe anschließend mit D, O, Z oder V. Versuchen Sie, die Zeichen ausschließlich mit den Augen zu zählen, ohne mit dem Finger mitzuverfolgen.

Konzentrationstest: Buchstaben im Zeichenraster zählen

4. Wörter finden: 60 Sekunden

Bei diesem Konzentrationstest müssen Sie ein bestimmtes Kunstwort zwischen zahlreichen ähnlichen Wörtern erkennen. Ihre Aufgabe lautet: Suchen und zählen Sie innerhalb von 60 Sekunden ausschließlich das Wort „paba“. Achten Sie genau auf die Buchstabenfolge. Wörter wie „bapa“, „papa“ oder „pada“ zählen nicht! Klicken Sie in den Kasten, um gefundene Wörter bei Bedarf zu markieren.

dada paba bada dapa dada papa bada baba bapa paba pada bada

bada papa dapa dada paba bapa pada dada paba bapa bada dapa

paba dada baba paba papa dapa papa bapa pada daba dapa bapa

baba dapa bapa dada daba paba dada dada pada dapa paba daba

pada daba paba bada baba pada paba bapa dapa bada baba pada

bada dapa dada dapa daba paba paba baba pada dada dapa pada

papa daba baba bada daba dada papa daba dapa bada baba bapa

bada dada pada bapa dapa bapa pada bada bapa dada paba paba

dapa bapa dada pada paba bapa dada dapa daba baba papa daba

bapa pada bada paba daba baba paba daba dapa papa bada pada

dada daba paba baba bada bapa papa baba dapa bapa paba pada

baba papa paba dapa paba pada dada baba bada bada bapa baba

bada pada daba paba bapa baba pada dada paba pada dada bada

dapa bapa baba papa pada paba bapa bada daba dapa paba dada

5. Zahlen zählen: 30 Sekunden

Jetzt ist Ihre visuelle Aufmerksamkeit gefragt. Zählen Sie in jeder Zeile, wie häufig die Ziffer „1“ vorkommt. Sie haben insgesamt 30 Sekunden Zeit. Lassen Sie sich von den vielen Zweien nicht verwirren. Klicken Sie in den Kasten und ersetzen Sie die Fragezeichen durch Ihre Ergebnisse:

1 2 1 2 1 1 2 2 1 1 2 1 = ?

1 1 1 1 2 2 1 2 1 1 2 1 = ?

1 2 1 2 1 1 1 2 2 1 1 1 = ?

1 1 1 2 2 1 1 2 1 2 1 2 = ?

1 2 1 1 1 2 2 1 2 1 1 1 = ?

1 1 1 1 2 1 1 1 2 2 1 2 = ?

2 2 1 1 2 1 1 2 1 1 1 2 = ?

1 1 2 2 2 1 1 1 1 1 1 2 = ?

1 1 1 2 1 1 1 1 1 1 2 1 = ?

1 1 1 2 2 1 1 2 1 1 2 1 = ?

6. Stroop-Test: 20 Sekunden

Der Stroop-Test ist ein Klassiker der psychologischen Aufmerksamkeitsforschung. Dabei verarbeitet Ihr Gehirn zwei widersprüchliche Informationen gleichzeitig: die Bedeutung eines Wortes und die Farbe, in der es geschrieben ist. Ihre Aufgabe: Nennen Sie laut die Schriftfarbe der angezeigten Wörter – nicht das Wort selbst! Wenn beispielsweise das Wort „ROT“ in blauer Schrift erscheint, müssen Sie „Blau“ sagen. Versuchen Sie, die Aufgabe möglichst schnell und fehlerfrei zu lösen:

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Wie kann ich meinen Konzentrationstest auswerten?

Bei einem Konzentrationstest zählen vor allem zwei Faktoren: Geschwindigkeit und Genauigkeit. Wer eine Aufgabe schnell, aber mit vielen Fehlern löst, arbeitet nicht unbedingt konzentrierter als jemand, der etwas mehr Zeit benötigt. Unser Selbsttest enthält bewusst keine pauschale Punktebewertung. Die Aufgaben unterscheiden sich im Schwierigkeitsgrad und sind nicht anhand einer repräsentativen Vergleichsgruppe normiert. Deshalb wäre eine Aussage wie „80 Prozent richtig = gute Konzentration“ unseriös. Sie können Ihre Ergebnisse aber für einen persönlichen Vergleich nutzen:

Kriterium

Auswertung

Richtigkeit Wie viele Aufgaben haben Sie korrekt gelöst?
Tempo Wie lange haben Sie tatsächlich benötigt?
Fehler Haben Sie Zeichen übersehen oder verwechselt?
Entwicklung Verbessern sich Ihre Ergebnisse bei vergleichbaren Aufgaben?

Wiederholen Sie die Übungen an verschiedenen Tagen unter ähnlichen Bedingungen. Beachten Sie dabei, dass bessere Ergebnisse auch durch Gewöhnung an die Aufgaben entstehen.

Was ist eine Konzentrationsschwäche?

Eine Konzentrationsschwäche bezeichnet die Schwierigkeit, die Aufmerksamkeit über längere Zeit auf eine Aufgabe zu richten. Betroffene lassen sich leicht ablenken, verlieren häufiger den Faden oder benötigen mehr Zeit für Tätigkeiten, die ihnen normalerweise leichtfallen. Eine vorübergehende Konzentrationsschwäche ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Müdigkeit, Stress oder eine unruhige Umgebung beeinträchtigen die Aufmerksamkeit.

Typische Anzeichen einer Konzentrationsschwäche

  • Sie lassen sich durch Geräusche und Bewegungen leicht ablenken.
  • Sie verlieren beim Lesen oder Zuhören häufig den Faden.
  • Sie machen mehr Flüchtigkeitsfehler als gewöhnlich.
  • Sie brauchen ungewöhnlich lange für einfache Aufgaben.
  • Ihre Gedanken schweifen ständig ab.
  • Sie fühlen sich bei geistigen Aufgaben schnell erschöpft.
  • Sie beginnen Aufgaben, bringen diese aber nur schwer zu Ende.
  • Sie vergessen häufiger, was Sie gerade tun wollten.

Einzelne Anzeichen sind noch kein Warnzeichen. Wichtig sind die Häufigkeit, Dauer und die Auswirkungen auf Ihren Alltag. Halten die Probleme jedoch länger an oder nehmen deutlich zu, sollten Sie die Ursachen genauer betrachten und gegebenenfalls ärztlich abklären lassen.

Was sind häufige Ursachen für Konzentrationsschwäche?

Konzentrationsprobleme entstehen durch unterschiedliche äußere und innere Einflüsse. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen:

Ursache

Mögliche Auswirkung

Schlafmangel Müdigkeit, langsamere Reaktionen, mehr Fehler
Sorgen Gedanken kreisen, Aufmerksamkeit lässt nach
Ablenkung Häufige Unterbrechungen, Verlust des Arbeitsflusses
Überforderung Mentale Erschöpfung, zunehmende Flüchtigkeitsfehler
Unterforderung Langeweile, Abschweifen, geringe Motivation
Bewegungsmangel Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit
Erkrankungen Mögliche Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit

Auch Erkrankungen wie ADHS oder Depressionen können mit Konzentrationsproblemen einhergehen. Ebenso kommen Nebenwirkungen bestimmter Medikamente infrage. Eine Konzentrationsschwäche allein reicht jedoch nicht aus, um eine dieser Ursachen festzustellen.

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Was hilft gegen Konzentrationsschwäche?

Bei vorübergehenden Konzentrationsproblemen helfen häufig schon Veränderungen im Alltag. Prüfen Sie zunächst, welche Faktoren Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen, und setzen Sie gezielt dort an.

  • Regelmäßige Pausen einlegen

    Unterbrechen Sie längere Arbeits- und Lernphasen bewusst. Stehen Sie auf, bewegen Sie sich oder gehen Sie kurz an die frische Luft. Mit der Pomodoro-Technik strukturieren Sie Ihre Arbeit in überschaubare Intervalle.

  • Ausreichend schlafen

    Die meisten Erwachsenen benötigen etwa 7-9 Stunden Schlaf. Regelmäßige Schlafenszeiten und eine ruhige Schlafumgebung unterstützen Ihre Erholung.

  • Ablenkungen reduzieren

    Schalten Sie unnötige Benachrichtigungen aus und bearbeiten Sie möglichst nur eine Aufgabe gleichzeitig. Reduzieren Sie Lärm und andere Störquellen.

  • Bewegung und Entspannung nutzen

    Regelmäßige Bewegung schafft einen Ausgleich zu langem Sitzen. Gegen innere Unruhe und Stress helfen zudem Entspannungsübungen oder Meditation.

  • Aufgaben sinnvoll planen

    Legen Sie anspruchsvolle Tätigkeiten möglichst in Ihre persönlichen Leistungshochphasen. Ein klarer Tagesplan und eindeutige Prioritäten helfen, gedankliche Überlastung zu reduzieren.

  • Konzentration gezielt üben

    Trainieren Sie Ihre Aufmerksamkeit mit kleinen Such-, Zahlen- und Denkaufgaben. Unsere 21 kostenlosen Konzentrationsübungen eignen sich für Erwachsene und Kinder.

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Warum werden Konzentrationstests bei Bewerbungen eingesetzt?

Konzentrationstests sind häufig Bestandteil von Einstellungstests und Auswahlprozessen. Arbeitgeber prüfen damit, wie sorgfältig Bewerber unter Zeitdruck arbeiten, relevante Informationen erkennen und störende Reize ausblenden. Das spielt besonders in Berufen eine Rolle, in denen Aufmerksamkeit und Genauigkeit sicherheitsrelevant sind – beispielsweise bei Fluglotsen, Piloten, Polizisten oder in technischen Tätigkeiten. Auch im Assessment-Center können entsprechende Aufgaben vorkommen. Typisch sind dann:

  • Buchstaben- und Zeichenreihen vergleichen
  • Bestimmte Symbole unter Zeitdruck markieren
  • Zahlenfolgen erkennen und ergänzen
  • Rechenaufgaben schnell und fehlerfrei lösen
  • Auf visuelle oder akustische Signale reagieren

Bereiten Sie sich primär auf das Aufgabenprinzip vor. Lesen Sie die Anweisungen genau und arbeiten Sie möglichst gleichmäßig. Bei vielen Konzentrationstests ist eine niedrige Fehlerquote ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit.


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