Schon erstaunlich bei was nicht alles gelogen und betrogen wird. Im Lebenslauf zum Beispiel. Wie eine Careerbuilder-Umfrage einmal ermittelte, schummeln 33 Prozent der Bewerber bei den Angaben zu ihren Verantwortlichkeiten, 24 Prozent beschönigen ihre Fähigkeiten, 22 Prozent korrigieren ihre Beschäftigungszeiten, 9 Prozent hübschen die Liste ihrer bisherigen Arbeitgeber auf und 8 Prozent lügen sogar bei ihrem Ausbildungsgrad. Kein Kavaliersdelikt! Solche Täuschungsversuche rechtfertigen eine fristlose Kündigung.

Doch wenn es der Karriere hilft, drücken 25 Prozent der Männer und 12 Prozent der Frauen ganz gerne mal ein Auge zu. Dann, so eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid, sei lügen ganz okay.

Überhaupt zeigt sich bei dieser Umfrage: Gezielte Falschaussagen rechtfertigen Männer viel öfter als Frauen – allerdings vorrangig um im menschlichen Miteinander zu punkten. Immerhin.

In welchen Situationen wir Lügen gerechtfertigt finden

Grund Frauen Männer
Um einem Freund zu helfen 51 59
Um ein Kompliment zu machen 28 44
Um eine Beziehung zu retten 28 41
Um weniger Steuern zu zahlen 12 26
Um die Karriere zu fördern 12 25
Um sich vor Strafe zu schützen 7 22
Gar nicht, lügen ist nie okay 22 14
[Quelle: TNS Emnid]