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11 von Jochen Mai am 22. April 2008 → Zitat in Psychologie
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Das Morgenritual – Ergebnisse zur Blogparade

EspressoJeder pflegt sein ganz persönliches Morgenritual. Die einen brennen sich morgens mit einer Zigarette als erstes ihren Zahnbelag in den Schmelz, gurgeln mit Espresso hinterher und klicken sich durch ihre RSS-Feeds. Andere inhalieren zuerst Frischluft, erschlagen ihren Wecker oder lassen sich von einer kalten Dusche berieseln.

Wie bunt die Palette der morgentlichen Riten tatsächlich ist, zeigt die Blogparade, zu der ich vor einiger Zeit aufgerufen habe. Zahlreiche Leser, Blogger, Kommentatoren haben mitgemacht. Deshalb, daher und zum besseren Überblick an dieser Stelle eine statistische Auswertung der jeweiligen Rituale. Da sich manche Gewohnheiten überschneiden, ergeben sich automatisch Mehrfachnennungen:

Morgenrituale im Überblick

Ritualtyp Nennungen Prozent
Die Kaffeefraktion 21 25
Die Feedreader 15 18
Die Frühaufsteher 13 15
Die Wachduscher 9 11
Die Radiowecker 8 10
Die Snoozer 8 10
Die Außergewöhnlichen 5 6
Die Katzenliebhaber* 4 5

[* Auch dieses Blog kommt nicht ohne Katzencontent aus]

Dass die Kaffeetrinker überwiegen, überrascht kaum. Schließlich ist Kaffee in Deutschland das beliebteste Heißgetränk, erst recht am Morgen. Interessant aber finde ich, wie viele bereits morgens ihre RSS-Feeds lesen oder sich via Internet informieren. Gut, das hier ist ein Blog. Wer es liest, ist vermutlich internetaffin und beherrscht die RSS-Technologie. Aber im Verhältnis zu klassischen Morgenmedien – also Radio, TV, Zeitung – liegt der Anteil hier nahezu doppelt so hoch. Ich selbst zähle übrigens noch zu den Menschen, die sich von den Radionachrichten wecken lassen, danach duschen und zur ersten Tasse Espresso das ARD-Morgenmagazin schauen.

Doch bevor ich jetzt lange weiter analysiere, lesen Sie am besten selbst die Statements zur Blogparade. Die Beiträge sind teilweise gekürzt, die vollständigen Aussagen können Sie aber über die verlinkten Quellen nachlesen:


    Die Frühaufsteher

  1. Ivan: 5 Uhr: Aufstehen, 5-5.30 Uhr: Kaffee und RSS-Feeds, 5.30-6.30 Uhr: Schreiben/Arbeiten an den privaten Projekten, 6.30-7.30 Uhr: Frühstück mit Freundin, bereit machen (duschen, rasieren, etc.), 7.30-8.00 Uhr: Spaziergang zur Arbeit mit einem Hörbuch im Ohr.
  2. Ewald Dietrich: Am Abend vorher stelle ich keinen Wecker, ich habe mich entschieden, für mein Verschlafen die Konsequenzen zu tragen, und war nur milde überrascht, dass ich nicht öfter verschlafe als zu Weckers Zeiten, nämlich selten. Ich habe das Glück, früh aufzuwachen und gleich topfit zu sein. Ich habe morgens keinen Hunger, mache mir nur eine Kanne grünen Tee, meiner Partnerin eine Kanne schwarzen, gebe dem Kater Futter und kehre ins Bett zurück. Dort trinken wir Tee und tauschen uns aus, ich lese mein Handelsblatt und sie die Lokalzeitung. Wenn ich fertig bin oder Termine einhalten will (das tue ich), stehe ich auf, meist nach ihr.
  3. Caro Rüth: Es gab mal eine Zeit, da bin ich extra um 5.30 Uhr aufgestanden, nicht weil wir einen Hund haben, sondern um joggen zu gehen. Im Sommer empfehlenswert, im Winter ein Quell ständiger Erkältung. Jetzt habe ich mittlerweile alles auf 6.00 Uhr verlegt, um ein paar Yoga-Übungen zu machen und den Tag beschaulich zu starten. Danach Frisur und Make-up und eine Tasse heißes Wasser mit Knäckebrot und Marmelade. Am Sonnabendmorgen beim heißen Kakao die Zeitung zur Radiomusik lesen – das ist der gemütlichste Beginn ins Wochenende.
  4. Thorsten Luttmann: Ich wache in der Regel um 5:50 Uhr auf. Meine Freundin übrigens auch. Bis 6 Uhr wünschen wir uns dann einen guten Morgen und stehen dann auf. Dann: Aufstehen, duschen und nen Kaffee machen… Nur bei mir ist es kein Kaffee, sondern Kakao. Dann lese ich meine beiden Tageszeitungen und schleiche mich nach oben ins Büro, wo ich dann so langsam mit der Arbeit anfange.
  5. Nila: Gleich vorweg – Ich bekenne mich zum aboluten Morgenmuffel. Um 5.30 Uhr bimmelt der Wecker, den ich mit einer Todesverachtung abschalte. Dann im Blindflug die Kaffeemaschine gesucht. Knöpfen gedrückt und mal hochfahren lassen. In der Zwischenzeit Radio eingeschaltet und Zeitung geholt. Danach einen riesen Pott Kaffee geschlürft und daneben Zeitung gelesen. Im Hintergrund vom Radio berieseln lassen. Das Ganze dauert sicher eine halbe Stunde. Danach in ca. 15 Minuten geduscht, geschminkt, angezogen und ab zur Arbeit.
  6. Thorsten Rolffs: Wenn ich Frühschicht habe, quäle ich mich morgens um 3:45 Uhr aus dem Bett und nach einer mehr oder weniger Katzenwäsche schleiche ich in die Küche, um dort die von meiner Süßen gerichteten Kaffeepadmaschine anzuwerfen. Während der Kaffee läuft, packe ich mein Vesper und werfe die Flimmerkiste an. Dann trinke ich gemütlich den Kaffee und lasse mich von dem frühmorgentlichen Programm berieseln. Um 4:20 Uhr geht es dann ab auf Arbeit.
  7. Die Kaffeefraktion

  8. Silke: Zeit ist kostbar! Besonders am Morgen. Da kommt’s bei mir praktisch auf die Minute an. So gibt’s bei mir auch kein Ritual – ich bin einfach nur froh, wenn ich mit den zwei Rackern rechtzeitig aus dem Haus bin. Die Tasse Tee oder Kaffee bleibt dann öfters halbvoll auf dem Tisch zurück.
  9. FengShui-Blog: Wenn ich nicht gerade einen Termin am frühen Morgen habe, wache ich so gegen 8 Uhr auf. Nach dem Aufwachen tapse ich dann mehr oder weniger sicher in Richtung Küche und Kaffeemaschine, welche zum Glück vollautomatisch funktioniert. Also einschalten, kurz warten, Tasse drunter und rein mit dem Kaffee. Das wiederhole ich kurz danach noch ein bis zwei Mal und setze das mein Ritual am Rechner fort.
  10. Nadia Kittel: Mein Morgenritual fängt selbstverständlich mit einem Kuss an, wie sonst. Und ansonsten ist mir das Frühstück heilig. In Ruhe einen schönen Tisch decken, ein bisschen schwatzen, Kaffee trinken und wieder abräumen. Erst dann kann der Tag beginnen.
  11. Sylvia Hluchovsky: Ich stehe zeitig auf, dann wackel ich zur Kaffeemaschine, denk kurz an George Clooney, während ich die – meiner Stimmung entsprechende – Nespresso Kapsel suche. Dann weiter zum Whirlpool, in das ich einen Badekometen werfe. Dann geht’s mit Kaffee und Leselektüre ab in die Wanne, für 45 Minuten ungefähr. Das ist jeden Morgen wie ein kleiner Urlaub.
  12. Nadine: Ich liebe meine Tasse Kaffee am Morgen. Die gibt einfach Energie für den Tag, wärmt einen wieder, wenn man doch aus dem warmen Bett aufstehen musste. Und was das beste an meinem Morgenritual ist… meine bunte Tassen-Kollektion. Jede Tasse hat eine andere Geschichte, andere Erinnerungen und bei jeder fällt mir sofort irgendwas dazu ein. Ich denke an die Menschen, die mir die Tasse geschenkt haben, an die Situation usw. Ich glaube mir wäre das auch viel zu langweilig gleichfarbige Tassen zu benutzen- das macht doch so viel mehr Spaß und der Kaffee schmeckt gleich viel besser!
  13. Feel Better Blog: Für das Frühstück im Hause Obels bin ich zuständig. Nach dem Aufstehen geht es also ab in die Küche und es wird Kaffeewasser aufgesetzt. Ich brühe unseren Kaffee auf die voll altmodische Art und Weise, nix Maschine, sondern von Hand. Während das Kaffeewasser sich langsam in Richtung Siedepunkt bewegt, bleibt genügend Zeit, eine Energie-Klopfmethode nach Roy Martina durchzuführen. Das ist mein eigentliches Ritual, bei dem ich auch gleich den Tag plane, wie er ablaufen soll, was ich heute erreichen will und welche Erfolgserlebnisse ich heute genießen möchte.
  14. Pinkpüppi: Zum Glück habe ich einen Job bei dem ich erst um 11:30 anfangen muss. Somit beginnt mein Tag um 10 Uhr. Der Wecker klingelt mehrmals und ich genieße es, mich erneut umzudrehen. Mir die Geräusche unserer Wohnung anzuhören und wie mein geliebtes Anhängsel noch vor sich hinschnarcht. Um 10:15 gebe ich dem Anhängsel einen Kuss und wander in Richtung Bad. Gegen 10:30 Uhr wecke ich dann mein Anhängsel und mach uns beiden einen Kaffee, Tee oder Cappucino. Ich genieße es zu Frühstücken während ich in der Firma meine Mails lese und das erst Mal am Tag über Spiegel Online fliege. Um 11 Uhr geht es dann aus dem Haus und ich wühle mich durch den Berliner Verkehr, setze meinen Mann vor seiner Firma ab und düse weiter Richtung Arbeitgeber.
  15. Norbert Glaab: Mein neuer Tag beginnt mitten in der Nacht. Meist bekomme ich das bewusst nicht mit. Deshalb beginnt mein neuer Tag vor dem Einschlafen mit einer kurzen Rückblende des vergangenen Tages und einer virtuellen Vorschau für den nächsten Tag. Der Vorteil, meine innere Uhr ist gestellt, die besten Ideen werden schon kurz vor dem Aufwachen geliefert und stehen, nach dem dem ersten Augenaufschlag zur Verfügung. Nach ein paar Atem – und Dehnübungen ist dann ein gesundes gemütliches Frühstück mit meiner Frau an der Reihe. Der Espresso aus der original Pavoni rundet den Genuss ab.
  16. Kermit: Im Morgenmodus laufen bei mir nur die Grundfunktionen: Frühstücken, Kaffeetrinken geht, komplizierte Denkaufgaben, wie “Was willst du heute Abend machen?” oder “Hast du daran gedacht, dass…?”, überfordern mich und können zu unerwarteten Reaktionen führen.
  17. Die Feedreader

  18. Silke Bastie: Mein Tag beginnt pünktlich um 5:25 Uhr. Nachdem der erste Schlaf aus den Augen gewischt und sich die Augen allmählich an die Helligkeit gewöhnt haben gehts daran, Kaffee zu kochen. Glücklicherweise mit einer Pad-Maschine die stets gute Dienste leistet. Anschließend mach ich mich noch hübsch. Mittlerweile dampft auch schon der Kaffee vor sich hin, der Laptop läuft und der Feedreader wartet mit jeder Menge Futter. Dieses wird zusammen mit einer Zigarette und den besagten Kaffee angegangen. Das geht dann bis circa halb 7.
  19. Dirk: Mein Morgenritual treibt mich zuerst aufs Klo, um dabei in aller Ruhe am liebsten die “Apotheken Umschau” durchzublättern oder meine RSS-Feeds und E-Mails mit dem iPod Touch zu checken. Dann trinke ich einen Kaffee, um danach unter der warmen Dusche zu verschwinden. Frisch und fertig gehts dann ab ins Büro.
  20. Volldoll: Ich bin ein absoluter Morgenmensch und stehe jeden morgen gegen 5 Uhr auf, immer bevor der Wecker klingelt. Wozu braucht man einen Wecker, wenn man eine Katze hat, die ebenfalls Frühaufsteherin ist. Auf gehts zum ersten Rundgang: Wohnzimmer – PC hochfahren, Küche – Saecco anwerfen zum aufheizen, Badezimmer – mal müssen und auf dem Rückweg die Futterschüssel von Lissy mit in die Küche nehmen zum spülen. Während ich die wie immer halb verhungerte Katze füttere, arbeitet die Saecco und sorgt für meinen ersten Koffeinschub. Schnell im Bad stoppen, kalt durchs Gesicht waschen, dann Kaffee geholt und an den PC gesetzt. Schlürfend die Mails abrufen und die wichtigen Webseiten öffnen, die ich so brauche am morgen. Da muss ein Loch in der Tasse sein, noch mal nachfüllen und mein Forum sowie meine Blogs checken und füttern. Feedreader lesen nicht zu vergessen man muss ja informiert bleiben. Es ist etwa 8 Uhr früh und nun kann der Tag beginnen.
  21. Tari: Ich stehe morgens auf, derzeit zwischen 2 Uhr und 4 Uhr nachts – kommt drauf an, wann mein Mann arbeiten muss. Ich stehe vor ihm auf, ich brauche immer ein bisschen länger. Außerdem ist er eh nicht gleich aus dem Bett zu kriegen – es sei denn, er hat verpennt. Ich schmeiß dann als erstes den Rechner an, ziehe meine Brille an, die ich am PC hingelegt habe und taumel dann als nächstes im Dunkeln durch das Treppenhaus ins Bad. Ist dort das nötigste erledigt wanke ich eine Etage tiefer in Richtung Küche. Unterwegs kommen mir die Katzen entgegen. Ich ignoriere sie aber erst mal, bis ich meinen Wasserkocher angeschmissen habe. In der Zwischenzeit ist das Wasser heiß und ich kann mir meinen geliebten Cappuccino aufgießen. Der Rechner ist inzwischen hochgefahren. Ich lese mich durch die verschiedenen Feeds und News, um auf dem laufenden zu bleiben. Beantworte die ein oder andere Mail oder blogge. Dabei ist die obligatorische Zigarette fester Bestandteil. Etwa eine halbe Stunde später, fange ich an meinen Mann zu wecken.
  22. Bloxx: 6:30 Uhr. Mein Wecker gibt mir klar zu erkennen, dass die Nacht eindeutig zu kurz war. Ich taste auf meinen Nachttisch nach den Zigaretten, obwohl ich seit geraumer Zeit nicht mehr rauche. Dann: mich sammeln, nachdenken, versuchen, dieser Uhrzeit irgend etwas Positives abzugewinnen. Zunächst ist mein jüngster Sohn zu wecken: “Aufstehen, es wird Zeit!” Keine Begeisterung. Dennoch gilt es jetzt, ihn mit gesundem, energiereichem Frühstück zu versorgen und dann auf den Weg zur Schule zu schicken. Wir frühstücken. Das fröhliches Wesen dieses Menschen holt mich aus meiner morgentlichen Lethargie. Dann fahre ich das Notebook hoch, um süchtig zu schauen, ob ich wieder E-Mails erhalten habe oder Spam zu löschen ist. Anschließed einen Rundflug durch die Weiten des www. Überprüfung der Presse-Schlagzeilen. Letztlich die Aktienkurse. Anschließend Zeit fürs Bad. Und dann ins Büro. Hier erwartet mich der erste heiße Kaffee des Tages.
  23. Armin: Mit den BBC Radio 4 Nachrichten aufwachen. Banane und Müsliriegel essen und mit etwas Orangensaft runterspülen. Joggen gehen, für ca 30 Minuten. Im Moment noch entlang einer stillgelegten Bahnstrecke, demnächst entlang einem Kanal. Dabei höre ich neuerdings verschiedene Podcasts, normalerweise Business Daily vom BBC WorldService, verschiedene von BBC Radio Scotland und die Audio Edition vom Economist. Wieder zuhause noch mal so 10-15 Minuten Gymnastik, manchmal mit, manchmal ohne Radio 4 im Hintergrund. Im Hintergrund wird der Laptop hochgefahren und der Feedreader angeschmissen. Frühstück am Laptop, dabei die Feeds durchsehen und mal kurz die persönlichen E-Mails ansehen. Wenn’s eilt auch kurz antworten. Duschen, rasieren (nass natürlich), Zähneputzen. Auf zur Arbeit. Im Moment leider noch 45 min auf der M4, bald nur noch 15 min.
  24. Peer Wandiger: 6:30 Uhr, meine Frau schmeißt mich aus dem Bett, damit ich meine große Tochter wecke. Dieser helfe ich dann beim Anziehen und schleppe mich dann hinunter in die Küche, um meinen Frauen das Frühstück zu machen. 7:00 Uhr, meine Family verlässt das Haus und ich verziehe mich unter die Dusche. Vorher setze ich natürlich noch meinen Kaffee an. 7:30 Uhr, munter und voller Elan genieße ich erstmal den Geruch meines Kaffees. Dann setze ich mich an meinen PC und checke meine eMails. Danach lese ich meine abonnierten Blogs und damit ist mein Morgenritual eigentlich schon beendet.
  25. Anett: Da ich es hasse, wenn der Tag mit Hektik beginnt, stehe ich sehr früh (5.30 Uhr) auf. Der erste Weg führt mich in die Küche, um Kaffee zu machen. Danach reisse ich im Wohnzimmer das Fenster auf und hocke mich vor den PC. Während ich die eine oder andere Zigarette zum Kaffee geniesse, lese ich meine Emails, Blogkommentare und Bloglines. Manchmal schreibe ich einen neuen Blogbeitrag. Nach einer Stunde ist Schluss. Um 6.30 Uhr gehts ab unter die Dusche. Und danach ist es vorbei mit der Ruhe und Gemütlichkeit: ich wecke die Kinder.
  26. Constantin Rehberg: Wenn ich aufgestanden bin, schalte ich eigentlich so schnell wie möglich meinen Rechner an, um drei Dinge zu tun: Mails lesen und beantworten, Statistiken überprüfen und dann lese ich die Feeds der anderen Blogger da draußen. Dazu gibt es im Idealfall dann natürlich eine frische Tasse Kaffee. Achne, Becher. Becher ist besser.
  27. CDV: Aufstehen um 6.30 Uhr, Früchstück machen, Schulbrot mit Obst oder Gemüse für den Junior, gemeinsames Frühstück, Junior in die Schule schubsen. PC hochfahren für Feedreader oder Mails, bei wichtigen Aufgaben kommen erst die dran.
  28. Timo Zimmermann: 6 Uhr aufwachen, 5 Minuten liegen bleiben und über die Dinge nachdenken, für die ich dankbar bin. 1 Stunde Training, danach die übliche Prozedur im Bad. Frühstück. 8 Uhr mein BlackBerry schaltet sich ein. EMails und RSS-Feeds durcharbeiten, evtl. ein Blog Post veröffentlichen. In der Regel läuft während dieser Zeit ein aktueller Podcast.
  29. Die Snoozer

  30. Nora: Nach dem Aufwachen bleib ich erstmal liegen und schau nochmal in den Traum, den ich hatte zurück, greif dann zum Diktiergerät auf dem Nachttisch und sprech den Traum auf. Dann wundere ich meist darüber, was ich geträumt hab, steh dann auf, mach einen Rolladen hoch und schau, wie der Tag draussen aussieht. Danach Dusche, Frühstück, manchmal walken.
  31. Frank S: Am Wochenende: (relatives) Ausschlafen, 5 bis 10 Minuten länger duschen, nicht rasieren, frühstücken und danach gerne noch mal für eine Stunde hinlegen. Unter der Woche klopfe ich hingegen lediglich wieder und wieder und wieder den Wecker aus, dann Zeit für Körperpflege und das Stullen schmieren.
  32. Gipfelgeflüster: Am Wochenende hüpfe ich meisten sehr früh aus dem Bett, versuche keine Sekunde verstreichen zu lassen um in die frische Luft zukommen. Vorher wird noch ordentlich gefrühstückt und dann geht es los. Die Arbeitswochen Version: Eigentlich weckt mich mein Hund bereits um 6 Uhr, dann begleite ich ihn vor die Tür, damit er Gassi gehen kann. Dann gehe ich wieder zurück ins Bett und schlafe weiter bis mich eine halbe Stunde später der Wecker aus dem Bett läutet. Ich schalte sofort auf die Snoozefunktion, damit ich noch 10 Minuten im Bett weilen kann. Dabei schalte ich das Radio ein, horche Nachrichten und nach 10 Minuten trotte ich ins Bad und mit einer ordentlichen Dosis kaltes Wasser bin ich wach. Und dann läuft alles wie am Schnürchen, anziehen, frühstücken, ins Auto und ab die Post.
  33. Prinzess Allerlei: Wecker klingelt, noch etwa 4x auf Schlummer stellen und weiterpfutten. Aufstehen und SCHNELL ins Bad auf`s Tö. Danach variabel. Entweder die Kinder versorgen oder, wenn das mein Gatte schon gemacht hat oder macht, gleich in die Küche und einen Vitamin-Magnesiumtrunk mit Eiswürfeln süffeln. Nach etwa 10 Minuten muss der Nikotinspiegel erhöht werden, dann wird das Frühstück vorbereitet. Die Kinder bekommen zuerst ein Stückle Zwieback zum Nagen in die Hand und wenn das Frühstück inklusive mir +/- Gatte am Tisch versammelt ist, wird gespeist.
  34. Julia: Es muss Musik laufen, bevor ich aufstehe und dabei ist egal, wo die herkommt. Am liebsten ganz automatisch, d.h. es läuft schon Musik, wenn der Wecker klingelt. Bis vor einigen Jahren hatte ich eine Musikanlage mit Zeitschaltuhr und da spielte dann wahlweise das Radio oder eine CD. Zwischendurch habe ich es auch mal mit meinem Laptop versucht. Leider ist momentan ausstattungsbedingt das Radio die einzige bequeme Lösung. Was ich nicht mache, sind stundenlange Snoozefests, denn mein Wecker macht das nur 20 Minuten lang und dann muss ich aufstehen. Aber diese 20 Minuten höre ich dann Radio und wache so langsam auf.
  35. Marc: 6:50 Uhr, Wecker geht an – Snooze Taste = 5 min Pause – 6:55 Wecker die 2. Snooze Taste die 2. – 7:00 Wecker die 3. – ich höre die Nachrichten – Snooze Taste die 3. – 7:08 Wecker die 4. – ich lausche so 5-10 min. Dann langsam aus dem Bett und die Morgenchemis rein – ins Bad – weiter Richtung WC – dabei rasieren – Zähne auf Vordermann bringen – wir haben so 7:35 – Anziehen – 7:45 raus aus dem Haus über die Strasse zum Bäcker – entweder Mürbchen (süsse Brötchen OHNE Rosinen) oder frische belegte Brötchen mit Käse und Schinken und Tomate und Gurke und Salat und Remoulade – wieder zurück über die Straße zum Haus und Auto aus der Garage holen. Ab zu Arbeit – 8:00 ankommen. Auf dem Weg dorthin wach werden und dort angekommen: Käffchen, E-Mails lesen, RSS checken…
  36. Teddybär: 6:15 Uhr erster Wecker geht an und trällert SWR3. 6:17 Uhr sind die Augen immer noch geschlossen schlägt der 2. Wecker mit einem schrillen piepsigen Alarm und wird immer lauter. 10 bis 15 Minuten am PC sitzen, E-Mails checken, RSS-Feeds durchstöbern. Kleidung zusammenraufen und ins Bad schlurfen. Duschen bis ca. 6:45 Uhr. Haare föhnen, rasieren, Zähneputzen, anziehn bis ca. 7:00 Uhr. Rolläden hochmachen. Mittagessen einpacken. 7:05 Uhr Gang in die Tiefgarage zum good old Vierrad…
  37. Ute: Mein Tag beginnt, wenn irgend möglich, nicht vor acht Uhr. Mein Mobiltelefon klingelt, ich gehe es suchen, um es auf Pause zu stellen. Nach rund zehn Minuten klingelt es erneut, ich suche es erneut, dieses Mal im Bett, um es wieder auf Pause zu stellen. Wenn ich mehr als fünf Stunden Schlaf hatte, bin ich jetzt wach. Ansonsten klingelt kurz danach, der absichtlich weiter weg stehende Wecker. Nach Nächten mit sehr wenig Schlaf, kann es passieren, dass auch dieser nochmal auf Klingelpause gestellt wird. Meist jedoch stehe ich vorher auf.
  38. Die Wachduscher

  39. Thomas Weichselbaumer: Lang und ausgiebig duschen, abwechselnd heiß und kalt und mit kalt aufhören. Und in der Dusche finden sich manchmal auch tolle Ideen.
  40. Rolf F. Katzenberger: Nach Dusche und Frühstück ziehe ich mich an, als wäre ich Angestellter auf dem Weg ins Büro. Das stoppt den Schlendrian und stimmt perfekt auf meine Arbeit am häuslichen Schreibtisch ein.
  41. Niels: Ich liebe es, VOR der Familie im Bad zu sein, weil ich als ausgewiesener Morgenmuffel dann die 15 Minuten auf dem Donnerbalken habe. Dann eine ausgiebige Dusche mit dem gedanklichen Einstimmen auf die anstehenden Termine und Aufgaben. Während nun die Familie das Bad in Anspruch nimmt, mache ich Frühstück. Danach kann ich prima den Tag angehen.
  42. Der Misanthrop: Duschen. Heiss und ausgiebig. Ich kann am Morgen alles weglassen, doch das Duschen muss sein. Ohne fühl’ ich mich erstens gar nicht wohl und seh’ auch ziemlich verknautscht aus, und zweitens macht mich die Dusche erst wach. Davor bin ich bloss ein Bündel Knochen, Sehnen und Fleisch. Danach bin ich mehr oder weniger lern- und arbeitsfähig. Und Morgenessen natürlich. Spätestens wenn ich aus dem Zug steige.
  43. Wirbelwebber: Morgens nach dem frühen Aufstehen benötige ich erst einmal einen Kaffee. Dank Senseo ist dieser auch schnell fertig. Dann setze ich mich mit meinem schwarzen Wachmacher ans laptop und sehe nach, was mein Feedreader nachts noch so produziert hat. Anschliessend werden die E-Mails gecheckt und mein Terminkalender kontrolliert. Dann gehts unter die Dusche. Ich bezeichne mich ja als Duschfetischisten. Denn zum Duschen nehme ich mir mindestens 20-30 Minuten Zeit.
  44. Frau Doktor: Ich brauche die ersten Minuten des Tages auch für mich um richtig wach zu werden. Als erstes begegnet mir mein Kater Max. Sein morgendliches Schmusen und Schnurren ist sehr angenehm und gestaltet das Aufstehen irgenwie gemütlich. Dann ganz wichtig, die Dusche schön heiss, damit alle Knochen gerichtet werden und dann der Rest des Badrituals, wo ich ausser meinem Kater auch keinen dulde. Dann ein gemütliches Müsli und ein guter Tee für alle.
  45. Die Außergewöhnlichen

  46. Der Herold: Kleiner Dauerlauf am Morgen – einmal rund um die Innenstadt (im Alter muß man was tun) und Kaffeekochen.
  47. Andrea: Mein Morgenritual besteht aus der Summe Sonnengebet plus Earl Grey mit einem Spritzer Zitrone. Wirkt nachhaltig!
  48. Gabaretha: Nach dem Aufwachen begebe ich mich direkt auf die Alpha-Ebene, um meinen Tag zu planen und zu gestalten. Für mich ist es sehr hilfreich bereits morgens für all die schönen und guten Momente des Tages zu danken. Anschließend gehe ich unter die Dusche und creme mich liebevoll von den Zehenspitzen bis zum Kopf ein. Dabei bedanke ich mich bei allen Körperteilen (Organen, Drüsen und Zellen) dafür, dass sie so perfekt und gut für mich arbeiten. Wenn mein Tag perfekt anfängt, habe ich danach noch Zeit für einen guten Espresso und Frühstück.
  49. Anni Bürkl: Teetrinken und Journal schreiben. Jeder Tag ohne dies ist ein verhunzter Tag.
  50. Christa Schwemlein: Mein Morgenritual besteht aus einer stillen Zeit, die ganz alleine mir gehört. Dazu gehören ein Pott Kaffee und ein paar Kapitel aus einem auserwählten Buch.

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1. Kommentar

Cem Basman
22.04.08 um 07:40 Uhr

Du hast die Frühmorgens-Twitterer vergessen. Grosses Ritual… :-)

2. Kommentar

Jochen Mai
22.04.08 um 08:32 Uhr

@Cem: Ich hab die nicht vergessen. Die haben getwittert, statt bei der Parade mitzumachen…

3. Kommentar

Monika
23.04.08 um 07:43 Uhr

Protest! Wo sind die Hundeliebhaber?? Die hangeln sich morgens nämlich aus dem Bett und führen Fifi, Rex oder Trine bei Eis und Schnee, Wind und Regen über schlammige Felder und nasse Wiesen. Das macht hart, stärkt die Widerstandskraft und spart Kaffee. Wer dann nicht wach ist…

4. Kommentar

Netztaucherin
23.04.08 um 20:37 Uhr

Und wo sind die Eltern in dieser Umfrage? Eltern jüngerer Kinder haben keine Rituale – sie managen das Chaos wischen Pausenbrot und ad hoc Bestellungen: “Mamma wir sollen heute einen Hammer, einen Joghurt-Becher, einen Feuerfesten Teller, ein Drachenkostüm (Begriff beliebig austauschbar) …… mit bringen. Erst wenn die ganze Familie beim Frühstück ein Stück Zeitung (ja, die aus Papier) in der Hand hat ist für 3 Minuten Ruhe. Bis die Katzen vor die Tür wollen und wir zur Trambahn rennen.

5. Kommentar

Frank
24.04.08 um 13:14 Uhr

Oh, zu spät mitbekommen. Denn ich könnte noch was zu den Katzen beitragen:
Um 5:30 Uhr fängt der iPod-Wecker an zu snoozen. Kurz davor hat mich aber bereits meine Katze pflichtbewusst geweckt (meine zwei Kater sind eher Morgenmuffel). Danach geht es mit Müsli vor den Rechner und es wird der Feed-Reader angeworfen. Parallel zum Lesen schreibe ich dann noch vor 6 Uhr die ersten Blogbeiträge. Danach noch etwas waschen, die Katzen knuddeln und ab zu Arbeit…

6. Kommentar

Gartenmoebel
15.05.09 um 19:04 Uhr

Super Post, macht immer Spass hier mitzulesen :)

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