Es gibt Leute, die feiern am Vorabend von Allerheiligen, also morgen, Halloween, ziehen sich dazu gruselige Masken an und vagabundieren durch die Nachbarschaft mit der Frage Trick or Treat, was so viel bedeutet wie Rat oder Gabe. Als gäb es nicht schon genug Horror im Büro! Aus aktuellem Anlass daher eine Typologie aus dem Gruselkabinett der schlimmsten Großraumvampire, Bürozombies und Schreibtischplagegeister, denen Sie morgen vielleicht schon begegnen:
Das Ding – Im Grunde gutmütig und kraftvoll, nur leider auch recht tumb.
Dracula – Saugt anderen permanent den letzten Lebensnerv aus.
Die Mumie – Schlurft durch die Flure, ist immer mies drauf und mieft wie ein Chemieunfall.
Wolfman – Im einen Moment völlig normal, im nächsten eine wilde Bestie.
Frankenstein – Ein reines Kunstprodukt: Unmenschlich und die meiste Zeit grün vor Neid.
Space Filly – Ungemein schnittig und temperamentvoll. Aber wehe sie hat einen auf dem Kieker: tödlich!
Der Unsichtbare – Niemals anwesend, schon gar nicht, wenn man ihn braucht.
Gremlin – Ein gemeiner Zwerg, der den anderen das Leben zur Hölle macht.
Creature from Black Lagoon – Vis-à-vis schleimig bis aalglatt, ansonsten: frustriert und einsam.
Dr. Jekyll & Mr. Hyde – Eine gespaltene Persönlichkeit: Mal der achtsame Denker, dann der böse Zerstörer.
Terminator – Geschaffen für nur einen Auftrag: Vernichten – Motivation, Ideen, Stimmung.
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Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Anmerkung:
“Trick or Treat” heißt nicht “Rat oder Gabe”, sondern “Streich oder Süßigkeiten”!
P.S.: Im Übrigen bin ich der “TERMINATOR”!
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P.P.S.: Oder abgekürzt gesagt: “Süßes oder Saures”!
ysdfta
Zu sein scheint sehr nice! http://nie.im/fl
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