Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt umso mehr bei Präsentationen, sei es mit Powerpoint oder Keynote. Überall ersetzen Grafiken und Diagramme wortreiche Beschreibungen – und zwar zurecht: Die Bilder können viel mehr Informationen auf einen Blick und zudem suggestiver und emotionaler vermitteln als das mit Worten auf knappem Platz möglich wäre.

Eine besondere Form der Visualisierung sind sogenannte Informationsgrafiken, kurz Infografiken. Sie werden vor allem von klassischen Medien gezielt eingesetzt, um komplizierte Zusammenhänge und Themen einfach und übersichtlich darzustellen. Aber auch Blogger und Webseitenbetreiber können diese Infografiken inzwischen sehr leicht und vor allem kostenlos erstellen. Wie? Zum Beispiel mit den folgenden zehn Gratis-Programmen, die wir für Sie zusammengestellt haben. Allerdings nicht als Infografik, sondern klassisch als Liste…

Inkscape

Als kostenlose Open-Source-Software bietet Inkscape einen großen Funktionsumfang. Die Bedienung ist leicht erlernbar und die Software für alle Vektor basierten Arbeiten geeignet. Inkscape ist in einer Windows- und einer Macintosh-Version verfügbar. Auf einem eigenen Blog findet sich eine umfangreiche Sammlung von Tutorials. Hier ist wirklich für jede Anwendung etwas dabei.

Gapminder

Auch Gapminder ist kostenlos. Als Adobe-Air-Applikation ist das Programm leicht installierbar. Gapminder bietet darüber hinaus umfangreiche Informationen speziell für Lehrkräfte, die das Programm zum Beispiel im Unterricht einsetzen wollen. Ein Anwendungsbeispiel zeigt das folgende Video:

Tableau

Daten eingeben, Brillanz heraus bekommen – so lässt sich sinngemäß das Motto übersetzen, mit dem Tableau für sich wirbt. Mit der kostenlosen, allerdings nur für Windows erhältlichen, Software lassen sich umfangreiche Grafiken erstellen, wie der Screenshot beweist. Das Erklärvideo dazu, das sich hier leider nicht einbetten lässt, finden Sie hinter diesem Link.

Many Eyes

Als reine Online-Anwendung müssen alle Daten, die visualisiert werden sollen, bei Many Eyes zuerst einmal auf die Dienst eigene Webseite hochgeladen werden. Die damit erzeugten Grafiken wirken durchaus professionell. Und wie der Screenshot rechts zeigt, lassen sich dabei die verschiedensten Arten von Grafiken und Diagrammen erstellen.

Wordle

Auch Wordle ist ein rein Internet basierter Dienst. Wordle ist eher Text lastig, bringt jedoch trotzdem oder gerade deshalb eine ganz eigene Kreativität mit. Das Programm ist sicher nicht für jeden Anwendungs- und Präsentationsfall geeignet. Wer allerdings auf Tag-Clouds steht, für den liefert Wordle echte Hingucker.

Creately

Kollaboration wird bei Creately groß geschrieben. Die Online-Zusammenarbeit ist ein essentieller Bestandteil der Software. Neben der kostenlosen Online-Version gibt es die Desktop-Software sowohl für Windows als auch Macintosh und Linux. Wie das Programm funktioniert, wird Ihnen im folgenden Video in drei Minuten erklärt:

Hohli

Wollen Sie drei dimensionale Diagramme erstellen und dafür nicht unbedingt Power Point oder Excel bemühen? Dann bietet Hohli Ihnen eine kostenlose Online-Alternative. Und so sehen die Ergebnisse damit aus:

Statplanet

Sie wollen Informationen oder Zahlen mit einem geografischen Bezug visualisieren? Kein Problem, genau dafür bietet Ihnen Statplanet eine günstige Lösung. Als reines Onlinetool wirbt Statplanet damit, dass die Karten leicht zu erstellen sind. Natürlich dürfen bei einem solchen Dienst Beispiele für die Nutzung im Bildungsbereich nicht fehlen.

Stepmap

Mit wenigen Mausklicks zur Wunschkarte. Region wählen, Design personalisieren und mit Texten, Videos und Bildern hinterlegen… So verspricht es der Werbetext von Sitemap. Auch hierbei handelt es sich um ein Programm, das Ihnen bei der Gestaltung individueller Karten behilflich ist. Auch wenn der Name es nicht vermuten lässt: Sitemap ist ein deutsches Unternehmen.

Google Public Data

Der Platzhirsch unter den Visualisierungstools ist jedoch Google Public Data. Neben Text und Tabellen bietet Ihnen Google die Option, unterschiedlichste Grafiken zu erstellen. Die Bedienung ist intuitiv und leicht zu erlernen. Und natürlich wäre Google nicht Google, würde es das Tool nicht gleich noch in einem eigenen Video erklären: