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Visitenkarten haben im Geschäftsleben eine zentrale Bedeutung: Sie zeigen, wer einem gegenübersteht und was diese Person beruflich macht, sprich: Welche Position sie im Unternehmen innehat. Nicht wenige halten die Karten heute allerdings für überflüssig: Wir vernetzen uns auf Xing oder Linkedin, sind befreundet auf Facebook oder Twitter, pflegen Profilseiten und eigene Blogs samt Impressum... Wer braucht da noch eine Karte aus Papier? Doch weit gefehlt: Die Visitenkarte hat noch lange nicht ausgedient, sie wirkt allerdings auf anderen Ebenen...

Warum Visitenkarten im Geschäftsleben wichtig bleiben

Dirima/shutterstock.comErzählungen zufolge, nahm die Verwendung von Visitenkarten in Frankreich ihren Anfang. Der Begriff leitet sich vom französischen Wort visite für Besuch ab. Zu Lebzeiten von Ludwig dem XIV hinterließ ein adeliger Besucher dem Hausherrn eine Spielkarte mit seinem Namen, als er diesen nicht in seinem Domizil antraf. Damit wurde ein Trend losgetreten. Schnell gehörten Visitenkarten zum guten Ton. Wollte man einer adeligen Person einen Besuch abstatten, hinterließ man ein Kärtchen mit seinem Namen beim Diener und meldete sich so beim Hausbesitzer an.

Wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt, lässt sich schwer nachprüfen. Sicher aber ist: Visitenkarten sind auch heute nicht aus dem Geschäftsleben wegzudenken. Mehr noch: Der Gedanke des Entweder-Oder (entweder Karte oder Online-Profil) führt sogar auf eine völlig falsche Fährte. Vielmehr ist es ein Sowohl-Als-Auch.

Auch wenn wir unsere Kontaktdaten heute ganz leicht per Mail oder Smartphone austauschen können, bleibt das Gefühl und die Begegnung dabei immer latent virtuell. Ganz anders bei einer Visitenkarte:

  • Persönlich.

    Es fängt schon beim Austausch an: Eine Visitenkarte schickt man nicht - man überreicht sie, noch dazu immer persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Die Beziehung und deren Start bekommt so eine ganz andere Nähe.

  • Haptisch.

    Daten kann man nicht anfassen, Karten schon. Vor allem wenn sie aus hochwertigem Papier oder Karton gefertigt wurden, hinterlassen sie ein haptisches Erlebnis. Das hat gleich zwei Effekte: Mit sogenannten Handschmeichlern verbinden wir sofort positive Gefühle. Weil dadurch zudem mehrere Sinne angeregt werden (Tastsinn, Optik, Papiergeruch, die Stimme des Überreichers), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir zur Visitenkarte immer das Gesicht erinnern. Insbesondere wenn die Person so einen positiven ersten Eindruck hinterlassen hat.

  • Kreativ.

    Kontaktdaten - gerade wenn wir sie mit standardisierten Programmen auf Smartphones übertragen - sind immer gleich aufgebaut, schließlich müssen sie zur Datenbank passen. Das aber lässt Ihnen Null Spielraum für Kreativität und Individualität. Ganz anders eine Visitenkarte: Sie ist so etwas wie eine Bühne für Ihr Business, vielleicht sogar eine Art erste Arbeitsprobe. Ihr Design repräsentiert und visualisiert Sie und Ihre Firma, Ihren Anspruch, Ihre Werte. Weil das so ist, sollte man an der Stelle allerdings auch nicht zu geizig sein. Billigkarten sehen eben auch immer so aus wie: "weil ich es mir nicht wert bin."

Und natürlich hinterlässt es in manchen Kreisen einfach einen unprofessionellen Eindruck, wenn man nach seiner Karte gefragt wird und stattdessen auf sein Online-Profil oder seine Website verweist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Gegenüber weder den Link noch Sie erinnert, ist groß.

Das kleine Kärtchen ist buchstäblich Ihr Aushängeschild. Entsprechend haben Visitenkarten mindestens sechs Funktionen:

  • Sich bekannt und erreichbar machen.
  • Sich als Experte oder Dienstleister empfehlen.
  • Seine Kompetenzen auf den Punkt bringen.
  • Neugier erzeugen.
  • Professionalität ausstrahlen.
  • Erinnerungshilfe für eine Person sein, der man begegnet ist.

Die Herausforderung besteht allerdings darin, sich dabei so knapp und prägnant wie möglich auf dem standardisierten Scheckkartenformat von 85 mal 54 Millimetern zu präsentieren...

Knigge: Wie man eine Visitenkarte korrekt überreicht

Letztlich handelt es sich hierbei um ein Austausch-Ritual, das länderspezifischen Gepflogenheiten unterliegt. Holen Sie Ihre Karte also bitte nie aus der Gesäßtasche Ihres Anzugs hervor. Niemand möchte etwas in Händen halten, auf dem Sie zuvor noch gesessen haben. Und verteilen Sie Ihre Karten nicht wie ein gewöhnliches Kartenspiel - das entwertet Sie und die Karten.

Wichtig beim Überreichen: Geben Sie die Karte immer zuerst dem ranghöchsten Anwesenden eines Geschäftstermins. Überreichen Sie diese wie etwas Wertvolles - ein Stück Ihrer Firma (oder Persönlichkeit).

Umgekehrt: Wenn Sie ebenfalls eine Karte bekommen - bitte nie sofort wegstecken, sondern würdigen. Die Karte sofort wegzustecken, stellt etwa im asiatischen Raum eine grobe Unhöflichkeit dar. Damit würden sie mangelnde Wertschätzung ausdrücken. In Asien wird die Visitenkarte zudem mit beiden Händen in Empfang genommen und anerkennend begutachtet.

Bei Besprechungen oder Geschäftsterminen dürfen die Karten auch so lange auf dem Tisch liegen bleiben, bis das Meeting zuende ist.

Tipps für das Visitenkarten Design

  • Format

    Sie können Ihre Karten im Hoch- oder Querformat gestalten, quadratisch oder faltbar – aber überschreiten Sie dabei möglichst nie die Standardmaße (85 x 54 mm). Wer von dieser Größe abweicht, fällt aus dem Rahmen: Ob Portemonnaie, Rolodex oder Jackentaschen - sie alle sind für das Scheckkartenformat ausgelegt. Größere Karten fallen zwar auf, sind aber unpraktisch und wirken lantent großspurig bis arrogant.


  • Inhalt

    Nicht nur das Format einer Visitenkarte ist standardisiert, auch die einige Angaben auf der Karte sind ein Muss:

    • Vor- und Nachname
    • Berufsbezeichnung, Position
    • Firmenname & Logo (meist oben rechts)
    • (Mobil-)Telefonnummer
    • Telefaxnummer (falls vorhanden)
    • Anschrift
    • E-Mail-Adresse
    • Website, Blog oder Online-Profile

    Diese gefetteten Informationen sollte der Betrachter zwischen der Gestaltung nie suchen müssen, sondern auf einen Blick erkennen. Im Zweifel reichen auch diese allein. Die Adresse der Website lässt sich meist aus der Endung der Mail-Adresse ableiten, dort findet sich dann im Footer oder Impressum auch die Anschrift und Faxnummer. Bei Umfragen kam einmal heraus, dass inzwischen nur noch 52 Prozent der Selbstständigen auf ihrer Visitenkarte die Postadresse angeben. Auch wenn Ihre Kunden Sie nicht persönlich aufsuchen, weil Sie zum Beispiel Online-Dienstleistungen anbieten, möchten dennoch viele wissen, wo die Firma ihren Sitz hat. Zudem bildet die Postadresse Vertrauen und schafft den Verdacht aus der Welt, dass es sich um eine windige Briefkastenfirma handelt.


  • Berufsbezeichnung

    Visitenkarte-ZuckerbergVorsicht mit kryptischen, fancy Jobtiteln. Womöglich weiß kein Mensch, was der Manager of First Impression (Empfang) wirklich macht. Wenn Sie also einen Beruf ausüben, unter dem sich andere nichts vorstellen können, dann integrieren Sie zumindest (etwa auf der Kartenrückseite) eine Erklärzeile, einen Slogan oder irgendetwas, das Ihre Tätigkeit (und damit den Nutzen für den Empfänger) erklärt.

    Aus dem Firmennamen geht nun mal nicht immer hervor, was die Geschäftstätigkeit beinhaltet. Bei einer Firma wie "Mediterranean Living" kommt der Visitenkarten-Leser auch nicht unbedingt von selbst auf den Gedanken, dass es sich um "Möbel und Inneneinrichtung" handelt. Die Firma "Meier Consulting" täte beispielsweise gut daran, eine Erläuterung hinzuzusetzen: "Meier Consulting - Executive Search". Oder: "GROWWW GmbH - Kommunikations- & Strategieberatung". Ein Texter wiederum könnte auf die Rückseite schreiben: "Weil Ihre Produkte gute Texte verdienen." Ein Slogan kann also helfen, damit man sich besser an Sie erinnert. Aber bitte überfrachten Sie die Karte nicht.


  • Zweisprachigkeit

    Wer international arbeitet, sollte eine zweisprachige Visitenkarte haben. Es hat sich zwar global durchgesetzt, dass die zweite Sprache Englisch ist. Allerdings wirkt es wesentlich wertschätzender, wenn Sie für das jeweilige Land eine Karte in der entsprechenden Landessprache überreichen.


  • Papier

    Das am meisten verwendete Material bei Visitenkarten ist Papier. Ob matt oder glänzend ist Geschmacksache. Matt wirkt edler, wird allerdings schnell schmutzig. Deshalb verwenden viele die Variante "gestrichen matt". Das Papier ist feinporiger als normales Papier, hat eine glattere Oberfläche und weist die lästigen (fettigen) Fingerabdrücke besser ab. Die Papierstärke sollte mindestens bei 300 Gramm liegen. Zum Vergleich: Normales Druckpapier (auch aus dem Visitenkarten-Automaten) hat meist nur 80 Gramm.


  • Formen

    Letztlich sollte sich die Visitenkarte Ihrer Kernbotschaft oder Ihrem Corporate Design unterordnen. Allzu viel Kreativität kann schnell nach verspieltem Schnickschnack aussehen und die Ernsthaftigkeit des eigenen Anspruchs infrage stellen. Unruhige, gemusterte Hintergründe, Ornamente oder gar Passbilder gelten inzwischen als verstaubt. Es gibt allerdings auch Ausnahmen (siehe unten): Ein Koch, der eine Karte überreicht, aus der ein Stück "abgebissen" wurde, macht sofort klar, um was es bei ihm geht. Genauso der Frisör, dessen Karte an einen Kamm erinnert. Natürlich gelingt das nicht bei jedem Beruf. Aber zumindest das Nachdenken darüber lohnt sich. Wer auffallen möchte, sollte vor allem über das Trägermaterial nachdenken: Es gibt inzwischen Visitenkarten aus Schokolade, Holz, Leder, Stoff, Plexiglas, Metall, Gummi; Karten, die aussehen wie Spielkarten, Theaterkarten, Coupons, Aufkleber oder Sammelkarten, die Lust machen, alle Versionen zu bekommen. Letztlich muss die Form aber zum jeweiligen Geschäft passen.


  • Schrift

    Die Schriftart kann als Spiegel der Persönlichkeit dienen. Für Schriftarten auf der Karte hingegen gilt die Form-follows-function-Maxime: Nie mehr als maximal zwei Typen verwenden. Die Letter wirken sonst zu unruhig und werden kaum noch lesbar. Zu klein dürfen die Schriften auch nicht sein. Machen Sie sich bewusst: Personen über 40 Jahren können bei zu kleinen Schriftarten leicht Leseprobleme bekommen. Für Experimente ist hier kein Platz, perfekte Lesbarkeit ist die Leitlinie für Layout und Schrift.


  • Aktualität

    Halten Sie die Karteninformationen stets aktuell. Der Hinweis mag selbstverständlich klingen, ist er aber für einige nicht: Eine Karte, auf der handschriftlich die Handynummer oder E-Mail-Adresse korrigiert wurde, ist ein No-Go. Damit diskreditiert sich der Überreicher als Inaktuell oder gar Schlamperich.

Extra-Tipp: Visitenkarte für Bewerber

Eine Visitenkarte kann auch im Bewerbungsprozess Vorteile haben. Sicher sollten Sie es mit dem Eigenmarkting dabei nicht übertreiben, insbesondere bei Berufseinsteigern wirkt das schnell aufgesetzt. Dank des standardisierten Einsatzes im Geschäftsalltag, können Bewerber - zum Beispiel auf Job- und Karrieremessen - solche Karten gezielt einsetzen:

Nutzen Sie beispielsweise die Visitenkarten-Vorderseite für...

  • Name & Kontaktdaten
  • Studiengang oder Abschluss
  • Foto

Die Visitenkarten-Rückseite wiederum bedrucken Sie mit...

  • Highlights aus dem Lebenslauf (Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse, Praktika)
  • Links zu Ihrem fachlich relevanten Blog oder Twitter-Profil
  • QR-Codes - die zu Ihrem Online-Profile oder einem Bewerbervideo führen

Der wichtigste Tipp: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Die Visitenkarte ist Ihr Aushängeschild, eine Art Lackmustest für Ihren Selbstwert. Sparen Sie also weder an der Papierqualität noch am Design. Wer eine billige Karte aus dem Automaten überreicht, liefert womöglich auch sonst keinen Mehrwert.

Visitenkarten-Trend: NFC-Visitenkarten

NFC-VisitenkartenEin aktueller Trend bei der Erstellung von Visitenkarten, sind sogenannte NFC-Karten (NFC steht für Near Field Communication). Die Technik darin ermöglicht, die Datenübertragung per Funktechnik über Entfernungen von wenigen Zentimetern. Mittels eines integrierten Mikrochips können so Daten auf Empfangsgeräte wie beispielsweise Smartphones übertragen werden. Über verschiedene NFC-Apps werden zunächst Inhalte und Funktionen auf dem Chip hinterlegt.

Sobald man die Visitenkarte an das Smartphone hält, erfolgt die Visualisierung der zuvor festgelegten Daten. Da der Speicherplatz von NFC-Chips allerdings begrenzt ist, bieten sich hierzu direkte Verlinkungen an.

Entsprechen sind folgende Einsatzmöglichkeiten für NFC-Visitenkarten denkbar:

  • Digitale Visitenkarte

    Über den Link zu einer digitalen Visitenkarte können beliebig viele Nummern und Adressen angezeigt werden, die sich durch einen einfachen Klick direkt im Adressbuch des Smartphones einspeichern lassen. Hierdurch wird die Gefahr eines Verlustes minimiert und gleichzeitig das Erinnern erleichtert. Auch ist eine direkte Verbindung zu Social Media Profilen möglich. Zusätzliches Plus: Durch die Funktionen entfällt das umständliche Abtippen der Informationen.

  • Digitale Infobroschüre

    Auch eine digitale Infobroschüre lässt sich so eingliedern, etwa um detaillierte Informationen über das Unternehmen oder die Produktpalette zu vermitteln. Auf diese Weise können Sie Ihre Leistungen vorstellen, aktuelle Angebote hervorheben oder Ihre Kreativität demonstrieren. Es gibt nahezu keine Begrenzungen. Durch Bilder, Grafiken und Firmenlogos können individuelle Gestaltungsformen präsentiert und damit Alleinstellungsmerkmale aufgebaut werden. Links zu Webseiten oder auch Werbevideos öffnen zudem das Tor zu weiteren Informationsmedien.

  • Digitaler Wegweiser

    Das Einbinden eines Wegweisers zum nächstgelegenen Firmenstandort kann Ihren Kunden zudem die Anfahrt erleichtern. Wer zudem Öffnungszeiten und Service Specials ergänzt, wie zum Beispiel Tagesmenüs in Gaststätten oder Produktangebote in Fachgeschäften, stellt seinem Gegenüber gleich noch ein umfassendes Informationspaket bereit und schafft weitere Kontaktpunkte.

  • Flexibles Aktualisieren:

    Sind bestimmte Angaben nicht mehr aktuell oder besteht ein sonstiger Umgestaltungsbedarf, können über die NFC-App ohne großen Aufwand Änderungen vorgenommen werden. Damit haben Sie die Chance, Ihre Geschäftspartner über Neuerungen auf dem Laufenden zu halten und über aktuelle Angebote zu informieren. Auf diese Weise lassen sich NFC-Visitenkarten stetig und dynamisch weiterentwickeln.

Die Bandbreite der Einsatzoptionen reicht bei NFC-Visitenkarten also über bloße Kontaktdaten hinaus. Erste Anbieter, wie zum Beispiel Moo.com haben die Karten bereits im Programm.

Zehn Visitenkarten, die Sie nicht mehr vergessen werden

Die folgenden 10 Visitenkarten-Beispiele halten sich nicht unbedingt an die obigen Empfehlungen. Entsprechend haben sie auch einige Nachteile. Und doch: Die witzigen und cleveren Beispiele taugen so oder so zur Inspiration:

  1. Die Bauch-weg-Visitenkarte

    visitenkarte_fitness_bauch wegWie könnte eine Fitnesstrainerin Ihren Kunden besser erklären, was sie macht, als mit dieser Visitenkarte? Die Fitnesstrainiering Zohra Mouhetta wirbt mit dieser Visitenkarte auf eine witzige und charmante Art und Weise für Ihre Dienstleistung. Instinktiv denkt man an seinen eigenen Bauch und verspürt das Bedürfnis fitter zu werden.

  2. Die Hairstyling-Visitenkarte

    visitenkarte_friseurEin Friseur aus Zagreb verteilt bunte Visitenkarten, aus denen sich kleine Figuren formen lassen. Diesen kann man dann nach Lust und Laune die Haare schneiden. Für einen Moment wird der Kunde selbst zum Friseur. Diese Karte befriedigt den Spieltrieb des Menschen.

  3. Die Reparatur-Visitenkarte

    visitenkarten_fahrradmechanikerEin kanadischer Fahrradmechaniker macht auf sich aufmerksam, indem er seinen Kunden ein Werkzeug mitgibt. Seine Visitenkarte ist ein kleines Handliches Werkzeug, mit dem man beispielsweise Muttern am Rad nachziehen kann. Für Fahrradfreunde ein echter Gewinn, denn sie ist nützlich und handlich.

  4. Die Survival-Visitenkarte

    visitenkarten_survivaltrainingMit dieser Visitenkarte bereiten die Anbieter des Survivaltrainings ihre Kunden bereits auf die Wildnis vor. Das Kärtchen besteht aus Dörrfleisch, in das die Informationen des Anbieters per Laser eingraviert wurden. Seinen Notfallproviant hat man so immer dabei.

  5. Die Pümpel-Visitenkarte

    visitenkarten_sanitärunternehmenYaletown Plumbing, ein kanadisches Sanitärunternehmen, wirbt mit einem Pümpel für seine Dienste. Dieser ist in der Firmenfarbe gestaltet und fasst als Informationen nur das Wichtigste: die Telefonnummer und die Website. Sie visualisieren Ihre Arbeit mit dem Symbol, das jedem beim Gedanken an einen Klempner, einfällt. Simpel, aber effektiv.

  6. Die Käsereiben-Visitenkarte

    visitenkarten_käsereibeDie brasilianische Käserei "Bon Vivant" verschenkt an ihre Kunden eine Visitenkarte in Form einer Käsereibe. Damit erhält der Kunde ein Give Away, das er sogleich nach dem Erwerb des Käses gebrauchen kann.

  7. Die Rock'n Roll-Visitenkarte

    visitenkarten_musikalischer KammMODhair ist ein römischer Friseursalon, der die Haare seiner Kunde so stylt, wie in den 1950er und 60er Jahren. Ihre Visitenkarte sollte zu Ihrem Konzept passen. Es ist ein Kamm, bei dem eine rockige Melodie ertönt, wenn man mit dem Fingernagel darüber streicht.

  8. Die Tennis-Visitenkarte

    visitenkarte_tennisschuleDie brasilianische Tennisschule "Denia Salu Tennis Academy" wollte eine Visitenkarte, die für sich spricht. Sie ließen sich eine Visitenkarte entwerfen, die zu einem Tennisfeld wird, wenn man sie aufklappt. Auf der Innenseite finden Interessierte die Kontaktinfomrationen.

  9. Die Finanz-Visitenkarte

    visitenkarte_investmentberaterEin kanadisches Investmentunternehmen will mit seiner Visitenkarte die eigene Vertrauenswürdigkeit beweisen. Es ist eine doppelseitige. Sie sorgen, dafür dass Aktien verkauft werden bevor der Kurs fällt und gekauft werden bevor der Kurs steigt. Deswegen ist die eine Seite als roter fallender Kurs gestaltet und die andere als schwarzer steigender Kurs.

  10. Die Fun-Visitenkarte

    visitenkarten_designerDer italienische Designer Dario Monetini entwarf für sich eine Visitenkarte, die dazu anregen sollte lustige Fotos mit ihr zu schießen. Seine Visitenkarte besteht aus transparentem Plastik, auf die bunte Brillen und Schnurrbärte gemalt sind.

[Bildnachweis: Andrey_Popov, Dirima by Shutterstock.com, boredpanda.com]