Anzeige

Jobs in der Modebranche: So gelingt der Einstieg in die Modewelt

Die Modebranche gehört immer noch zu den beliebtesten Anlaufstellen für Berufsanfänger. Doch auch für erfahrene Arbeitnehmer ist der Schritt in die Mode-und Fashionszene ein populäres Ziel. Denn: Kreativität, internationales Arbeiten und zahlreiche Karrieremöglichkeiten scheinen hier genauso dazu zu gehören wie die Zusammenarbeit mit berühmten Designern und angesagten Models. Dennoch gibt es in der Branche einige Besonderheiten, die es bei der Bewerbung, dem Vorstellungsgespräch und insbesondere der Wahl des gewünschten Jobs zu beachten gilt.

Jobs in der Modebranche: So gelingt der Einstieg in die Modewelt

Anzeige

Gut vorbereitet in die Modewelt starten

Um in der Modebranche auf sich aufmerksam zu machen und beispielsweise im Vorstellungsgespräch positiv aufzufallen, sollte man auch hier direkt modisches Gespür beweisen und dementsprechend gekleidet sein. Dennoch gilt: Weniger ist mehr. Ein Vorstellungsgespräch bleibt weiterhin ein seriöser Anlass und sollte nicht zum Laufsteg umfunktioniert werden. Daher sollte man die folgenden Aspekte bei einem Vorstellungsgespräch in der Modebranche beachten und sich gut vorbereiten:

  • Werte und Ziele: Welche Philosophie verfolgt das Unternehmen? Wie steht es mit Nachhaltigkeit, wirtschaftlichen Kennzahlen und Strategien?
  • Produkte: Für welche Teile ist das Modelabel bekannt? Mit welchen Accessoires lassen sich die Kleidungsstücke kombinieren? Welche Farben, Muster und Schnitte stehen für die Marke?
  • Marketing: Welche Marketingmaßnahmen nutzt das Unternehmen? Welche Markenbotschafter und Models setzt das Unternehmen ein? Wie ist das Unternehmen auf Social Media vertreten?
  • Markt und Wettbewerb: Wie steht es um die Konkurrenz? Welche Unternehmen und Modelabels sind direkte Wettbewerber? Wie steht es um den aktuellen Markt und die Modeszene?

Tipps für die Bewerbung: Bereits bei der Bewerbung kann man in der Modewelt etwas kreativer werden und muss sich nicht an die ganz klassischen Bewerbungen mit Standard-Aufbau halten. Gehen Sie bereits im Motivationsschreiben auf Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf die Modebranche ein und glänzen Sie mit Kreativität.

Anzeige

Im Vorstellungsgespräch modisches Gespür beweisen

Kleiden Sie sich stylisch und dennoch seriös. Tragen Sie passende Kleidung, die nicht zu klein oder zu groß ist. Eine gute Passform zeigt ein gutes Selbsteinschätzungsvermögen und zeugt von modischem Gespür. Männer dürfen weiterhin zum klassischen Anzug greifen und sollten diesen möglichst passend zum Stil des Modelabels kombinieren. Steht das Unternehmen für den Business-Look sollte das Outfit ebenfalls entsprechend gewählt sein. Ist das Modelabel eher bekannt für urbane Streetwear ist möglicherweise die Kombination mit Sneakern zum Anzug oder Kleid eine lässige Möglichkeit, modisches Feingefühl zu beweisen. Wenn Ihnen die Farbkombination und Materialien zudem schmeicheln und nicht unvorteilhaft auftragen, sorgt dies für weitere Pluspunkte. Einige Ideen für das ideale Outfit:

  • Business: Klassischer Anzug mit Krawatte oder Fliege, zudem Lederschnürer. Für die Frauen bietet sich ein Kostüm oder ein Etuikleid mit passendem Blazer an.
  • Business Casual: Ein schlichter lockerer Herrenanzug mit einfarbigem T-Shirt und coolen Sneakern oder einem klassischen Etuikleid kombiniert mit lockeren Loafers und schickem Blazer.
  • Leger oder Casual: Mit Chino und Poloshirt oder einfacher Jeans mit T-Shirt, dazu eine Jeans oder Lederjacke und lockere Leinenschuhe.
Anzeige

Diese Jobs gibt es in der Modebranche

Die Modebranche ist ebenso vielseitig wie abwechslungsreich. Um sich ein Bild zu verschaffen, welcher Beruf im Modebusiness infrage kommen könnte, sollte man sich diese vorab anschauen und mögliche Karrierechancen abwägen. Neben klassischen Bürojobs in der Verwaltung von Modelabels gibt es vor allem viele Kreativ-Berufe, die für die Branche typisch sind, dazu gehören:

Anzeige

Modedesigner/-in

Der wohl bekannteste Beruf in der gesamten Modewelt ist der des Designers. Gerade junge Kreative und experimentierfreudige Fashionistas sind dem Beruf des Modedesigners zugetan und träumen von der eigenen Modekollektion. Je ausgefallener diese ist, desto höher sind am Ende die Chancen auf eine erfolgreiche und langjährige Karriere in der harten und schnelllebigen Modebranche.

Die meisten Designer beginnen nach dem Studium als Angestellter bei einem Modehaus oder einem Modelabel. Nur wenige können es sich erlauben bzw. bringen das nötige Budget mit, um direkt ein eigenes Label zu gründen und sich damit selbstständig zu machen. Neben Kreativität, Fleiß, Durchhaltevermögen und immer neuen Ideen spielt vor allem auch die Reputation und gute Kontakte in der Fashionwelt eine entscheidende Rolle für den Erfolg eines Designers.

Ausbildung: Für den Job des Designers sind folgende Wege möglich:

  • Modedesign- oder Kostümdesign-Studium
  • Dreijährige schulische Ausbildung zum Modedesigner oder Designer mit Schwerpunkt Mode
  • Voraussetzung: mindestens mittlerer Bildungsabschluss
  • Gehalt: je nach Erfahrung und Position, Einstieg bei ca. 2.500 bis 2.800 Euro brutto

Stylist/-in

Insbesondere bei Fotoshootings für Kampagnen, Werbespots, Kataloge oder andere werbliche Zwecke werden Stylisten benötigt, um die Models sowie die Produkte perfekt in Szene zu setzen. Sie arbeiten eng mit Designer und Fotograf zusammen und erarbeiten ein Gesamtkonzept, das sogenannte Mood, um welches das gesamte Setting, die Farbgebung und alles weitere aufbaut.

Stylisten bringen zudem das gesamte Equipment mit an das Set, um für die perfekte Kombination der einzelnen Teile zu sorgen und diese ggf. mit Accessoires wie Gürteln, Handtaschen, Schmuck und Schuhen aufzuwerten. Handelt es sich bei dem Modelabel um eines für Accessoires oder Schuhe, dann kümmert sich der Stylist genauso um die Zusammenstellung eines perfekten Outfits rundum das Produkt des Labels.

Ausbildung – Für den Job des Stylisten bzw. der Stylistin sind folgende Wege möglich:

  • Modedesign-, Kostümdesign-Studium
  • Dreijährige schulische Ausbildung zum Modedesigner oder Designer mit Schwerpunkt Mode
  • Ausbildung zur Stil- und Farbberaterin
  • Voraussetzung: mindestens mittlerer Bildungsabschluss
  • Gehalt: je nach Erfahrung und Position, Einstieg bei ca. 2.000 bis 2.500 Euro brutto

Schnittdirektor bzw. Schnittdirektrice

Nachdem der Designer die Skizzen angefertigt hat und die Kollektion fertig designt hat, kommt der Schnittdirektor bzw. die Schnittdirektrice zum Einsatz. Diese sind dafür zuständig, die Skizzen in Schnitte zu übertragen und auf verschiedene Konfektionsgrößen zu übertragen, um die Kollektion weiter in die Produktion zu geben und für den Laufsteg sowie den Handel fertigzustellen.

Der Job zeichnet sich zudem dadurch aus, dass der Designer von Anfang an begleitet wird. Der Schnittdirektor bzw. die Schnittdirektrice unterstützen mit Materialien, Mustern sowie später auch mit der Kalkulation des Stoffverbrauchs, der Anpassung der Passform und der Kostenübersicht.

Ausbildung: Für den Job Schnittdirektrice bzw. des Schnittdirektors sind folgende Wege möglich:

  • Weiterbildung an einer Hochschule oder in einem Betrieb
  • Voraussetzung: abgeschlossene Ausbildung im Bereich Bekleidung und Mode
  • Gehalt: je nach Erfahrung und Position, Einstieg bei ca. 2.000 bis 2.500 Euro brutto

Schneider/-in

Ein klassischer Beruf in der Modewelt ist bis heute der Beruf des Schneiders bzw. der Schneiderin. Auch Änderungsschneider spielen eine wichtige Rolle im Modebusiness. Sie kümmern sich nicht nur um das Zuschneiden und Nähen der Kleidungsstücke, sondern ebenso um Änderungen, die beispielsweise für Modenschauen oder Shootings notwendig sind. Zudem können Fehler, Löcher oder Risse durch Schneider behoben werden.

Für die Ausübung benötigt es vor allen Dingen viel Fleiß, Stressresistenz und handwerkliches Geschick. Auch das Gespür für Passformen, Schnitte und Muster sind als Schneider bzw. Schneiderin entscheidend. Denn neben den Änderungen und Schneidertätigkeiten sind auch Ideen für Änderungen gefragt.

Ausbildung: Für den Job des Schneiders bzw. der Schneiderin sind folgende Wege möglich:

  • Ausbildung zum Schneider/-in bzw. zur Änderungsschneider/-in
  • Voraussetzung: mindestens Hauptschulabschluss
  • Gehalt: je nach Erfahrung und Position, Einstieg bei ca. 1.800 bis 2.100 Euro brutto

Einkäufer/-in

Im Gegensatz zum Einkauf in Industrieunternehmen kümmert sich der Einkäufer in der Modebranche vor allem um die Ausstattung von Modehäusern, Kaufhausketten, Boutiquen und Stores. Dabei stellt dieser ein Sortiment zusammen und berät die Stores bezüglich der passenden Teile aus der aktuellen Kollektion für dessen Kundschaft.

Ein Einkäufer bzw. eine Einkäuferin sollte daher insbesondere ein gutes Modegespür und Marktverständnis mitbringen, um sich auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen und Empfehlungen für diese auszusprechen.

Ausbildung: Für den Job des Einkäufers/-in sind folgende Wege möglich:

  • Studium in BWL, Marketing, Textilwirtschaft oder Design und Mode
  • Duale Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf
  • Voraussetzung: mindestens mittlerer Bildungsabschluss
  • Gehalt: je nach Erfahrung und Position, Einstieg bei ca. 2.000 bis 2.500 Euro brutto

Modejournalist/-in

Auch als Journalist hat man gute Chancen auf eine Anstellung in der Modebranche. Gerade Modelabels sind in den sozialen Medien präsent und benötigen daher Fachkräfte, die journalistische Texte verfassen oder auch die Social-Media-Kanäle betreuen. Zudem sind Modejournalisten dafür zuständig, die neusten Trends zu recherchieren und eng mit Kommunikations- und Marketingabteilung zusammenzuarbeiten.

Ausbildung: Für den Job des Modejournalist/-in sind folgende Wege möglich:

  • Studium in Kommunikation, Marketing, Textilwirtschaft oder Design und Mode
  • Schulische Ausbildung an der Journalistenschule
  • Voraussetzung: mindestens mittlerer Bildungsabschluss
  • Gehalt: je nach Erfahrung und Position, Einstieg bei ca. 1.800 bis 2.200 Euro brutto

Quereinstieg in der Modebranche

Neben den klassischen Wegen über Ausbildung und Studium in der Modebranche Fuß zu fassen, ist es nicht unüblich, als Quereinsteiger in der Modewelt durchzustarten. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass es sich dabei um eine sehr umkämpfte Branche handelt, die unter anderem von jungen Designern und Mode-Studenten sowie einem schnelllebigen und knallharten Markt dominiert wird. Insbesondere Fast Fashion und der immer stärker werdende Online-Handel beeinflussen diesen.

[Bildnachweis: GaudiLab by Shutterstock.com]
★★★★★ Bewertung: 2,67/5 - 127 Bewertungen.
3. Februar 2021 Anzeige Autor: Anzeige

Dies ist ein werblicher und bezahlter Artikel. Für die Richtigkeit der darin gemachten Angaben sowie der enthaltenen Links haftet allein das werbetreibende Unternehmen.

Weiter zur Startseite