Test: Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?

Fragen Sie sich, ob die Kritik Ihres Vorgesetzten berechtigt ist? Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Kollegen weitaus mehr in beachtlich kurzer Zeit leisten? Dann könnte es Zeit für unseren Test: „Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?“ sein. Um Sie vorab schon zu beruhigen: Mitarbeiter, die sich die Frage stellen, ob Sie gute Mitarbeiter sind, besitzen einiges an Reflexionsvermögen und Kritikfähigkeit – und das sind durchaus wünschenswerte Eigenschaften. Also, Punkt für Sie! Überzeugt Sie nicht vollends? Dann machen Sie den Test…

Test: Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?

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Daran erkennt man schwierige Mitarbeiter

Gemeinhin kann man schwierige Mitarbeiter daran erkennen, dass sie an allem etwas auszusetzen haben. Ständig nörgeln sie herum und ziehen die Stimmung im Büro in den Keller. Denn eins ist sicher: Schlechte Laune ist ansteckend und wirkt sich daher auch auf die Kollegen aus.

Da wünscht man sich Mitarbeiter, die so viel Selbstreflexion besitzen, dass Sie unseren Test: „Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?“ ganz ohne Aufforderung selbst erledigen. Einfach nur deshalb, weil sie selbst merken, dass es im Job nicht mehr rund läuft.

Schwierige Mitarbeiter (und Kollegen) erkennt man an ganz bestimmten Merkmalen. Das hilft auch den Vorgesetzten und Kollegen. Hat man den Grund dafür gefunden, dass der Mitarbeiter so schwierig ist, lässt es sich einfacher mit dem Verhalten umgehen. Coach und Unternehmensberater Georg Kraus teilt die Gründe dafür, dass der Mitarbeiter eher zur schwierigen Sorte zählt, in drei Kategorien ein:

  1. Fehlendes Können

    Der Mitarbeiter ist frustriert und gestresst, weil er die Aufgaben einfach nicht erledigen kann. Unter Umständen liegt das an einer schlechten Einarbeitung oder auch daran, dass ihm wichtige Schlüsselkompetenzen fehlen. Vielleicht hilft eine Nachschulung. Sollte auch die nicht den gewünschten Erfolg bringen, sollten die Verantwortlichen darüber nachdenken, dem Mitarbeiter einen anderen Arbeitsplatz mit einem besser passenden Aufgabengebiet zuzuteilen.

  2. Fehlende Entscheidungskompetenz

    Schlechte Leistung im Job und das Gefühl, dass man einen schwierigen Mitarbeiter vor sich hat, kann aber auch damit zusammenhängen, dass dieser zu wenig über die Abläufe bescheid weiß. Könnte doch sein, dass der Mitarbeiter bestimmte Dinge nicht erledigt, weil er nicht weiß, dass er sie erledigen darf. Ein einfaches Mittel: Klären Sie mit dem Mitarbeiter, welche Aufgaben in seinen Bereich fallen und welche Entscheidungskompetenz er hat. Mitarbeiter, die sich die Frage stellen, ob Sie ein schwieriger Mitarbeiter sind, können aktiv nachfragen. Bitten Sie Ihren Vorgesetzten darum, konkret aufzuführen, welche Dinge zu Ihrem Job dazu gehören und was Sie ohne Rücksprache entscheiden dürfen.

  3. Fehlender Willen

    Natürlich gibt es auch diejenigen Zeitgenossen, die unter chronischer null Bock Stimmung leiden und Frust im Job schieben. Diese Sorte Mitarbeiter und Kollegen wird sich kaum die Frage stellen, ob sie ein schwieriger Mitarbeiter sind. Im Gegenteil. Hier herrscht Resignation und Gleichgültigkeit vor. Das alleinige Ziel heißt Wochenende.

Oder liegt es vielleicht daran, dass der Mitarbeiter einfach nicht besser arbeiten kann, er ein sogenannter Low Performer ist? Wenn man sich ständig abstrampeln muss und trotzdem nicht einmal ansatzweise die Leistung bringt, die andere Kollegen abliefern, führt das langfristig zu Frust. Und Frust und Enttäuschung tragen dazu bei, dass sie sich über kurz oder lang zu einem schwierigen Mitarbeiter entwickeln.

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Schwieriger Mitarbeiter oder schwieriger Chef?

Übrigens liegt es meist nicht nur an einem Part, dass die Leistung im Job zu wünschen übrig lässt. Auch der Vorgesetzte trägt seinen Teil dazu bei, dass Menschen zu schwierigen Mitarbeitern werden.

Falls Sie unseren Test: „Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?“ machen möchten, sollten Sie sich daher auch fragen, wie viel Verantwortung Ihrem Vorgesetzten oder Chef dabei zukommt. Wenn Ihr Vorgesetzter nämlich in die Kategorie „Nieten in Nadelstreifen“ gehört, hilft alle Selbstkritik nichts. Klingt ganz nach Ihrem Chef? Und was ist mit diesen Eigenschaften?

  • Mangelnde Kommunikation

    Fehlender oder nachlassender Einsatz der Mitarbeiter kann auch daher kommen, dass ihnen ständig Dinge untersagt werden. Der Vorgesetzte diktiert lieber alle Abläufe bis ins kleinste Detail, statt Mitarbeiter Eigenverantwortung übernehmen zu lassen. Der Grund dafür ist ganz naheliegend: Niemand im Unternehmen kann die Dinge besser, als der Chef – denkt er zumindest.

  • Mangelnde Selbstkritik

    Umgekehrt können natürlich nur die Mitarbeiter dafür verantwortlich sein, wenn etwas nicht klappt. So ein toller Hecht macht schließlich keine Fehler! Also muss schnell ein Sündenbock gefunden werden, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Glücklicherweise gibt es dafür ja Mitarbeiter!

  • Mangelndes Problembewusstsein

    Wer alles kann, der weiß natürlich auch alles. Daher können diese Sorte Chefs auch nichts mit Verbesserungsvorschlägen ihrer Mitarbeiter anfangen. Im Gegenteil. Sie sind sogar unerwünscht. In ganz schlimmen Fällen ziehen Mitarbeiter sogar den Zorn des Vorgesetzten auf sich. Was fällt ihnen auch ein, die Meinung und Ideen des Chefs zu hinterfragen!

Das alles ist Ihnen nicht fremd? Gut möglich, dass gar nicht Sie, sondern eher Ihr Vorgesetzter das Problem sind. Wenn Sie trotzdem auf Nummer Sicher gehen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Test: „Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?“

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Test: Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?

Wenn Sie das Gefühl haben, ein schwieriger Mitarbeiter zu sein, möchten wir Sie zunächst einmal beglückwünschen. Natürlich nicht dafür, dass Sie an sich zweifeln, sondern für so viel Reflexionsvermögen und Selbstkritik. Die meisten Menschen würden nämlich nicht so reagieren und eher die Schuld bei anderen suchen. Mithilfe der folgenden Fragen können Sie herausfinden, ob Sie wirklich keine gute Arbeit machen oder ob die Bedenken vollkommen grundlos sind.

Sie können keine Termine einhalten

Deadlines und andere Terminabsprachen betrachten Sie als unverbindlich. Daher kommt es auch häufiger vor, dass die Kollegen bereits im Meeting sitzen, während Sie noch ganz lässig einen Kaffee holen.

Ihren Einsatz beschränken Sie auf ein Minimum

Während die Kollegen Überstunden machen und sich für das Projekt aufopfern, versuchen Sie alles, um beschäftigter zu wirken als Sie tatsächlich sind. Wenn Ihr Vorgesetzter Sie mit neuen Aufgaben betrauen will, verweisen Sie auf Ihren überfüllten Schreibtisch und Ihre zahllosen Aufgaben. Ihre Devise lautet: So wenig wie möglich, so viel wie nötig (um nicht gekündigt zu werden).

Sie halten sich für den besten Mitarbeiter

Ihr minimaler Einsatz hat einen einfachen Grund: Wer ein derart intelligenter und großartiger Mitarbeiter ist wie Sie, der muss nicht so viel arbeiten wie das gemeine Fußvolk. Die neidischen Kollegen legen Ihnen diese Einstellung als Arroganz aus. Sie wissen aber, dass das nur von unten so aussieht.

Die Ziele des Unternehmens sind Quatsch

…jedenfalls sehen Sie das so. Daher gibt es auch keinen Grund, mit vollem Einsatz daran zu arbeiten. Sollten Ihnen Ihre Kollegen noch zuhören, haben Sie kein Problem damit, in ellenlangen Monologen zu erläutern, warum die Vorstellungen der Geschäftsleitung Humbug sind.

Mit den Kollegen haben Sie Probleme

Sie wundert, dass Sie im Kollegenkreis nicht wirklich beliebt sind. Dabei sollten die anderen Mitarbeiter Luftsprünge machen, dass Sie sich überhaupt mit ihnen abgeben. Scheinbar haben Ihre Kollegen ein Problem damit, neben Ihnen bestehen zu können und meiden Sie deshalb – das ist jedenfalls Ihre Erklärung für das Verhalten.

Sie denken schon morgens an den Feierabend

Genau genommen ist es schon sehr schade, dass Sie Ihr Genie damit verschwenden müssen, täglich am Arbeitsplatz zu erscheinen. Ihre Zeit ist viel zu kostbar und mit Geld ohnehin nicht zu bezahlen. Daher warten Sie schon kurz nach Dienstbeginn darauf, dass Sie endlich Feierabend machen können. Schließlich wissen Sie selbst am besten, wie Sie Ihre Talente gewinnbringend einsetzen können.

Auflösung des Tests

Haben Sie alle Antworten zusammengezählt? Dann vergleichen Sie nun Ihre Ergebnisse:

  1. Sie haben 0-2 Fragen mit „Ja“ beantwortet

    Keine Angst, ein schwieriger Mitarbeiter sind Sie nicht. Es ist völlig normal, dass Ihnen nicht alles gefällt, was sich im Unternehmen abspielt. Vielleicht ist das sogar Ihre Chance, Verbesserungen anzuregen.

  2. Sie haben 3-4 Fragen mit „Ja“ beantwortet

    Jetzt wird es schon etwas brenzliger. Wenn Sie derart oft zustimmen konnten, sollten Sich sich ernsthaft fragen, ob Sie zur Sorte „schwieriger Mitarbeiter“ gehören. Kann nämlich durchaus sein…

  3. Sie haben 5-6 Fragen mit „Ja“ beantwortet

    Und trotzdem bis hierhin gelesen? Kaum vorstellbar. Jemand wie Sie müsste das alles doch schon wissen. Den Test: „Sind Sie ein schwieriger Mitarbeiter?“ haben Sie wohl auch nur deshalb gemacht, um zu überprüfen, ob Sie tadellos beschrieben wurden.

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[Bildnachweis: Ta Animator by Shutterstock.com]

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