Na, was machen Sie gerade? Haben Sie Urlaub – und surfen statt auf Wellen doch wieder nur im Internet? Nicht, dass wir was dagegen hätten, wenn Sie auch im Urlaub die Karrierebibel lesen… Aber bemerkenswert ist das schon: Fast jeder zweite Arbeitnehmer (46 Prozent) nutzt sein privates Smartphone auch für berufliche Zwecke – auch in den Ferien. Die Hälfte der Arbeitnehmer ist sogar nach Feierabend noch für Kunden und Kollegen erreichbar. Das ist das Ergebnis der Studie „Bewerbungspraxis 2012“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main.
Erholung? Wie man’s nimmt: Jeder zweite Arbeitnehmer kann sich jedenfalls im Urlaub nicht von seinem Smartphone oder Laptop und somit vom Zugang zur beruflichen Kommunikation lösen. Ein möglicher Grund dafür: Die Sorge vor den unzähligen E-Mails, die nach den Ferien im Posteingang lauern und in mühevollen Stunden auf- und abgearbeitet werden müssen. Denn auch wenn man selbst erst mal weg ist: Die Arbeitswelt steht nicht still…
Immerhin: Nach der Rückkehr ins Büro brauchen zwei Drittel der Mitarbeiter im Schnitt ein bis zwei Tage bis sie wieder eingearbeitet sind. So das Ergebnis einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half International.
Danach haben 61 Prozent der Befragten ein bis zwei Tage nach ihrer Urlaubs-Rückkehr ihren normalen Arbeitsrhythmus wiedergefunden. Knapp ein Viertel (23 Prozent) braucht dazu weniger als einen Tag. Grund: In rund einem Drittel der Fälle (35 Prozent) übernimmt der Chef persönlich die anfallende Arbeit. Vorbildlich!
Teamarbeit: 11 kaum bekannte Fakten
Powerpoint & Co.: Tipps für bessere Präsentationen
Denksport: 50 Brainteaser für Jobinterviews
Smalltalk-Tipps:



Bewerbungs-Dossiers zu Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Zeugnissen.
Die besten Tipps und Dossiers für das Vorstellungsgespräch: So überzeugen Sie jeden Personaler.

Pat
Die Frage ist nur: Ob das immer so erwünscht ist, dass der Chef die eigene Arbeit erledigt? Vermutlich auch deshalb leisten viele Mitarbeiter freiwillig Überstunden, indem sie auch im Urlaub erreichbar bleiben, um diesem Szenario zuvor zu beugen.
Zudem kann der Chef, sofern alles mit rechten Dingen zugeht auch nur schwerlich die E-Mails des Mitarbeiters beantworten, ohne sich in dessen persönlichen Mailaccount zu hacken.
Das übersieht die oben zitierte Studie leider völlig.