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72-Stunden-Regel: Jetzt oder nie!

Die 72-Stunden-Regel besagt: Alles, was Sie sich vornehmen, müssen Sie innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dass Sie das Projekt jemals umsetzen, auf ein Prozent. Der Grund für diese Regel ist nicht nur der sprichwörtliche innere Schweinehund, sondern mangelnde Entschlossenheit. Erst wer sich einer Sache ganz verschreibt, mit Herzblut und Leidenschaft, wird damit auch loslegen wollen. Andernfalls bleibt es ein frommer Vorsatz. Der erste Schritt ist dabei der Wichtigste – und zwar innerhalb von 72 Stunden…



72-Stunden-Regel: Jetzt oder nie!

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Die 72-Stunden-Regel: Jetzt oder nie!

Die 72-Stunden-Regel ist natürlich kein Gesetz und stellt auch keine psychologische Kausalität dar. Sie sollten diese psychologische Regel vielmehr als Faustformel verstehen, nicht als wissenschaftlich fundierte Gesetzmäßigkeit. Dennoch steckt darin ein empirisch häufig zu beobachtender Kern: „Wer will, findet Wege; wer nicht will, findet Gründe.“

72 Stunden sind eine lange Zeit – 3 Tage. Lange genug für jemanden, der etwas WIRKLICH will. Auch das kennen viele von den typischen Neujahrsvorsätzen: Für das neue Jahr nehmen wir uns zwar viel Gutes vor. Aber wenn wir allein in der ersten Woche des neuen Jahres damit nicht beginnen, wird daraus meist nichts mehr.

72 Stunden Regel Definition Bedeutung Psychologie

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Die 72-Stunden-Regel ist eine Frage der Volition

Letztlich steckt hinter der 72-Stunden-Regel eine der wichtigsten Erfolgseigenschaften überhaupt: Volition. Man könnte den sperrigen Begriff synonym auch mit „Willenskraft“ oder „Entschlossenheit“ übersetzen – also dem unbedingtem Willen zum Erfolg.

Wesentlich daran ist, dass sich jemand, der diese Eigenschaft besitzt, sich seinem Ziel mit Haut und Haaren verschreibt. So jemand verbeißt sich regelrecht in sein Projekt, seine Aufgabe, sein Ziel und lässt erst wieder locker, wenn das Ziel erreicht ist und sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Volition Tipps Nicht Absaufen Grafik

Intelligenz wird überschätzt

„Ich wette, dass es keinen einzigen Erfolgsmenschen gibt, der diese Eigenschaft nicht besitzt“, sagt etwa die Psychologin Angela Duckworth von der Universität von Pennsylvania, die eine der Koryphäen auf diesem Gebiet ist. „Niemand ist so talentiert, dass er nicht für seinen Erfolg kämpfen muss – und Volition hilft enorm dabei.“

Lewis Terman, der Erfinder des Stanford-Intelligenztests kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Über Dekaden verfolgte er die Entwicklung besonders talentierter und erfolgreicher Studenten – und sagt heute, dass Intelligenz häufig überschätzt werde. Beharrlichkeit habe die deutlich größeren Auswirkungen auf den Erfolg. Schon Erich Kästner schrieb: „Es gibt nicht Gutes: außer man tut es.“ Und das am besten sofort – und binnen 72 Stunden!

Denn auch das eint Erfolgreiche: Sie halten den Graben zwischen Entschluss und Erledigung sehr schmal!


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