Regeln des Erfolgs: Diese helfen im Leben

Regeln des Erfolgs – das klingt zunächst einmal, als ob Sie nur diese drei, vier Zutaten bräuchten et voilà – fertig ist der Erfolg! Ganz so einfach ist es sicherlich nicht. Zumal gar nicht klar ist, was denn unter Erfolg zu verstehen sei: viel Geld? Großer Einfluss? Hohes Ansehen? Oder doch Familie und ein Haus im Grünen? Das interpretiert idealerweise jeder Mensch für sich, ansonsten sind Enttäuschung und Missmut vorprogrammiert. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen vielen Menschen, die gemeinhin als erfolgreich betrachtet werden. Diese Gemeinsamkeiten sind gewissermaßen als Substrat in viele Regeln des Erfolgs geflossen und können Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele im Leben zu erreichen…

Regeln des Erfolgs: Diese helfen im Leben

Regeln des Erfolgs Definition: Was ist darunter zu verstehen?

Regeln des Erfolgs erfolgreiche MenschenWerden bestimmte Gesetzmäßigkeiten in vergleichbaren Situationen beobachtet, so werden aus diesen Erfahrungen Richtlinien als allgemein verbindlich abgeleitet.

Diese werden als Regeln bezeichnet und gelten für einen bestimmten Bereich. Spielregeln beispielsweise sorgen dafür, dass eine gesellschaftliche Interaktion unter bestimmten Voraussetzungen zustande kommt. Faustregeln sind weniger strikt und lassen erkennen, dass etwas Pi mal Daumen verläuft.

Sie werden als Empfehlung erteilt. Regeln des Erfolgs sind aus bestimmten Regelmäßigkeiten abgeleitete Richtlinien, die aus Erfahrungen und Erkenntnissen anderer erfolgreicher Menschen gewonnene wurden.

Wie bei allen Regeln handelt es sich nicht um unumstößliche Gesetze, denn natürlich gilt nach wie vor die wichtigste Regel: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Regeln des Erfolgs: Was macht erfolgreiche Menschen aus?

Von außen betrachtet fällt manchen Menschen alles zu. Häufig wird Vitamin B oder das ominöse „Glück“ als Grund dafür interpretiert, dass sie ihre Ziele scheinbar mühelos erreicht haben.

Dass der Erfolg aber oftmals hart erarbeitet ist und sie dabei bestimmte Regeln des Erfolgs beachtet haben, ist schwer vorstellbar: Suggerieren doch unzählige Bestseller und Internetseiten, dass jeder es schaffen kann – und zwar ohne große Mühe.

Dabei haben sich erfolgreiche Menschen durch etliche Widrigkeiten gekämpft. Sie standen ebenfalls irgendwann an einem Scheideweg und kennen natürlich Phasen des Scheiterns.

Zu den Regeln des Erfolgs gehört es von Menschen zu lernen, die das, was Sie sich vornehmen, bereits erreicht haben. Das bedeutet nicht, dass Sie nicht noch selbst kämpfen müssen. Aber Sie können vermeidbare Fehler unterlassen und zum nächsten Schritt übergehen.

Regeln des Erfolgs: Das Leben einfacher gestalten

Wir liefern Ihnen hier eine Auswahl der bekanntesten Regeln, die Sie garantiert im Alltag bereits beobachtet haben, ohne sie zu kennen. Sie bewusst anzuwenden kann dabei helfen, das Leben einfacher und erfolgreicher zu gestalten.

  • 1-Prozent-Regel

    Die 1-Prozent-Regel, auch bekannt als Winner-takes-it-all-Effekt, beschreibt das Phänomen, dass ein großer Teil des Erfolgs sich nur auf wenige Menschen verteilt. Der Grund dafür liegt im kumulativen Vorteil. Es reicht, dass in einem Wettbewerb jemand einen kleinen Vorsprung hat. Dieser Vorsprung zieht aber andere positive Effekte nach sich und so kann dieser ehemals winzige Vorsprung von vielleicht nur einem Prozent zu einem großen Vorsprung ausgebaut werden.

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  • 4-Prozent-Regel

    Finanzielle Unabhängigkeit ist für viele Menschen ein Traum und Symbol eines selbstbestimmten Lebens. Nie wieder arbeiten müssen und trotzdem genügend Geld für das haben, was Sie tun wollen. Kein Wunder, dass es daher als Zeichen für Erfolg gilt. Wer nicht reich geerbt oder im Lotto gewonnen hat, kann nur durch harte Arbeit finanziell unabhängig geworden sein. Dabei ist die 4-Prozent-Regel eine Möglichkeit, den eigenen Bedarf zu ermitteln. Sie können damit bestimmen, wie groß Ihr Sparguthaben sein muss, um nicht arbeiten zu müssen und dennoch keinen Schiffbruch zu erleiden.

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  • 20-20-60-Regel

    Diese Regel des Erfolgs stammt aus dem Zeitmanagement und wird folgendermaßen angewandt: Maximal 60 Prozent Ihrer Zeit sollten Sie tatsächlich verplanen. Weitere 20 Prozent werden als Puffer und die restlichen 20 Prozent für Freizeit, Familie und Freunde eingerechnet. Die 20-20-60-Regel lässt sich ganz normal auf die Arbeit oder für die Jobsuche anwenden.

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  • 30-30-Regel

    Nicht selten passiert es, dass ein Termin in den Hintergrund gerät und diejenige Person dann eiskalt erwischt wird. Das passiert vor allem dann, wenn der Terminkalender bis an den Rand gefüllt ist und eine Sache dringender als die nächste ist. Hier können Sie vorbeugen, indem Sie die 30-30-Regel anwenden: Investieren Sie jeden Tag 30 Minuten Zeit in eine Sache, die erst in frühestens 30 Tagen eilig ist.

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  • 70-20-10-Regel

    Zu den Regeln des Erfolg zählt gutes Netzwerken. Wie das funktioniert, können Sie mit der 70-20-10-Regel beachten. Sie besagt, dass 70 Prozent der Zeit dafür verwendet werden sollten, anderen Menschen behilflich zu sein. 20 Prozent sollten Sie zur Selbstpräsentation nutzen und die restlichen zehn Prozent darauf verwenden, andere um Hilfe zu bitten.

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  • 80-20-Regel

    Nicht immer braucht es 100 Prozent Ihres Einsatzes, um auch 100 Prozent des Ergebnisses zu erzielen. Oftmals lähmt zu ausgeprägter Perfektionismus und wirft sämtliche Zeitvorgaben nach hinten. Nach dem Pareto-Prinzip können Sie 80 Prozent Ihres Vorhabens mit nur 20 Prozent Einsatz schaffen.

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  • 90-90-1-Regel

    Viele erfolgreiche Menschen nutzen die ersten Morgenstunden des Tages gezielt für wichtige Projekte. Der Grund dafür liegt darin, dass wir morgens in der Regel leistungsfähiger sind. So besagt die 90-90-1-Regel, dass in den folgenden 90 Tagen Sie die ersten 90 Minuten für diese eine Aufgabe nutzen sollten.

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  • 18-Minuten-Regel

    Manchen Menschen fällt es bereits schwer, die richtigen Prioritäten zu setzen. Das kann dazu führen, dass viel Zeit für eher unwichtige Aufgaben aufgebracht wird, während die eiligen Dinge zu kurz kommen. Eine weitere Regel des Selbstmanagements ist daher die 18-Minuten-Regel, die sich folgendermaßen aufteilt: Jeden Morgen nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um den Tag zu planen. Dann stellen Sie Ihren Wecker so, dass der während der Arbeitszeit einmal pro Stunde klingelt und Sie für eine Minute innehalten. In dieser Zeit reflektieren Sie, ob die vergangenen 59 Minuten sinnvoll und produktiv genutzt wurden. Bei einem 8-Stunden-Tag kommen Sie auf insgesamt acht Minuten. Fünf weitere Minuten nutzen Sie am Ende des Tages zur Reflexion.

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  • 24-Stunden-Regel

    Zum Leben gehört auch das Scheitern. Der Weg des Erfolgs ist seltenst ein gradliniger. Zu den Regeln des Erfolgs gehört daher, mit Niederlagen umgehen zu können. Die 24-Stunden-Regel kann dabei helfen: Egal, ob Sie eine Prüfung vergeigt, auf eine Bewerbung eine Absage bekommen haben oder der Kunde abgesprungen ist – gestehen Sie sich 24 Stunden der Trauer und Enttäuschung zu. Danach sollten Sie wieder nach vorne blicken und sich nicht daran hindern lassen, weiterhin Ihr Glück zu suchen.

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  • 72-Stunden-Regel

    Unbestritten ist es schwierig, sich nach mehreren Niederlagen selbst zu motivieren und nicht den Mut zu verlieren. Hier kann sich schnell der innere Schweinehund breitmachen, der Ihnen zuflüstert, dass morgen ja auch noch ein Tag sei – fürs Sport machen, Bewerbungen schreiben oder nach einer geeigneten Fortbildung zu gucken. Die Erfahrung lehrt aber vor allem diese Regel des Erfolgs: Was Sie nicht in den nächsten 72 Stunden anpacken, das wird nichts mehr.

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  • 10.000 Stunden Regel

    Sie besagt, dass die meisten Menschen, die wirklich Erfolg haben, auch hart dafür gearbeitet haben, nämlich 10.000 Stunden. Ganz gleich, ob es Sportler, Musiker oder Geschäftsleute sind – sie alle haben jahrelang geackert, während andere Party machten.

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  • Benediktregel

    Hierbei handelt es sich um mehrere Regeln des Erfolgs, die auf den Benediktinermönch Benedikt von Nursia zurückgehen. In einer modernen Interpretation richten sie sich vor allem an solche Leute, die gute Führungskräfte werden wollen. Dazu gehören die althergebrachte Tugenden wie Gehorsam, Demut und Schweigen. Auf den ersten Blick keine Manager-Eigenschaften, entsprechend erläutert können Sie aber dazu beitragen, dass sich das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeitern verbessert.

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  • PEPE-Regel

    Bei diesem Akronym handelt es sich um eine weitere Regel aus dem Zeitmanagement. PEPE steht hier für: Priorität vor Eiligkeit vor Perfektion vor schnellem Erfolg. Sie soll dabei helfen, die zu erledigenden Aufgaben richtig zu gewichten: Was ist wichtig, was eilig, was muss gründlich erledigt werden und welche Aufgabe können Sie auch noch gut und fix erledigen, wenn Sie schon im Feierabend-Modus sind?

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  • 2 Pizza Regel

    Viel Zeit wird in Meetings vertrödelt – das lähmt den Erfolg doppelt: Das Anliegen des Meetings kommt oftmals nur schleppend voran, weil schlecht organisiert wurde. Und die Aufgaben der einzelnen Teilnehmer bleiben in der Zeit ebenfalls liegen. Die Zwei-Pizza-Regel von Amazon-Chef Jeff Bezos dient scherzhaft zur Orientierung, wie sich Meetings effektiver gestalten lassen. Sie besagt, dass idealerweise nie mehr Teilnehmer im Meeting sein sollten, als mit zwei Pizzen satt zu bekommen seien.

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[Bildnachweis: Roman Samborskyi by Shutterstock.com]
15. Juli 2018 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Karrierebibel widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.

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