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Wer will nicht gerne erfolgreich sein? Doch Erfolg ist nichts, was über Nacht kommt. Auch wenn alle erfolgreichen Menschen einmal klein angefangen haben (Kinder reicher Eltern vielleicht ausgenommen), so eint sie ein ähnliches Vorgehen. Erfolg will vorbereitet werden und bedeutet nicht nur, einfach im Unternehmen ein paar Überstunden zu machen, sondern auch an sich zu arbeiten. Was kann ich an mir verändern, um das zu erreichen, was ich möchte? Vielen mangelt es bereits an Geduld und Durchhaltevermögen - wenn der Erfolg sich nicht unmittelbar einstellt, dann richtet man es sich gemütlich im Hier und Jetzt ein. Lernen Sie lieber von den Universalwahrheiten, die erfolgreiche Menschen dahin gebracht haben, wo sie jetzt sind...

Universalwahrheiten: Tipps, die immer funktionieren

Warum Universalwahrheiten? Weil ihre Gültigkeit sich durch die Karrieren erfolgreicher Menschen bestätigt hat. An welchem Punkt in Ihrer Karriere Sie auch sein mögen: Es wird immer jemanden geben, der schon das Gleiche durchgemacht hat wie Sie nun. Schaut man mal auf die Berufsbiographien verschiedener Leute im Laufe ihrer Karriere, egal, ob Start-up-Gründer oder CEO eines millionenschweren Konzerns: Sie alle haben bestimmte Erfahrungen gemacht, die man als Business-Wahrheiten bezeichnen könnte. Universalwahrheiten, die auch für Sie funktionieren können, wenn Sie bereit sind, sie in die Tat umzusetzen.

Dazu gehören die folgenden:

  • Leidenschaft

    Es muss nicht Ihr Lieblingshobby sein, das Sie zu Ihrem Job machen. Aber wenn Sie etwas anpacken, dann sollten Sie es mit Leidenschaft tun. Wenn diese Arbeit für Sie bedeutsam ist, dann wird Sie Ihnen Freude bereiten. Wenn es nicht die Arbeit selbst ist, dann sollte es der tieferliegende Grund sein: Vielleicht mögen Sie nicht unbedingt Ihren Job oder die Firma, aber das Geld und die Vorteile nutzen Ihnen und Ihrer Familie ungemein. Seien Sie also leidenschaftlich in Ihrer Wahl, das Richtige zu tun. Versuchen Sie gleichzeitig eine Position in die Wege zu leiten, die Ihnen liegt.

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  • Fokussierung

    Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, die Sie gut können. Arbeit, die Ihnen liegt, wird Ihnen Spaß machen. Andersherum sollten Sie keine Energie verschwenden, um Schwächen auszumerzen. Das kann zu Frustrationen führen.

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  • Optimismus

    Umgeben Sie sich mit positiven Menschen. Optimistische Menschen packen die Dinge mit Enthusiasmus an. Diese positive Energie wird sich auch auf Sie übertragen. Deshalb meiden Sie auch besser das Gegenteil: Menschen mit negativer Einstellung. Auch das kann sich auf Sie auswirken und zieht einen emotional nur herunter.

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  • Ehrgeiz

    Versuchen Sie immer besser zu werden – egal, ob in fachlicher Hinsicht oder was Ihre Führungsqualitäten anbelangt. Erhalten Sie sich die Freude am Lernen. Bedenken Sie aber auch: Wer neue Dinge lernt, ist ein Anfänger, also werden Sie zu Beginn auch noch Fehler machen. Seien Sie also geduldig mit sich selbst. Je mehr Erfahrung Sie machen, desto eher werden Sie aus Fehlern lernen und umso leichter wird es Ihnen auch fallen, sich neue Kenntnisse anzueignen.

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  • Führung

    Wenn Sie davon überzeugt sind, dass etwas geändert werden muss, übernehmen Sie selbst die Führung. Verrückt wäre anzunehmen, dass Dinge wie üblich gemacht werden und dann ein anderes Ergebnis zu erwarten. Daher: Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, ändern Sie etwas.

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  • Reihenfolge

    Machen Sie es sich einfach: Fangen Sie klein an und bauen darauf auf. Das heißt: Erledigen Sie die naheliegenden Dinge und nehmen sich dann die schwierigeren vor. Andersherum blockieren Sie sich nur unnötig und büßen an Motivation ein.

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  • Organisation

    Wenn Sie Ihre Arbeit richtig planen, können Sie sich einen Großteil an unnötiger Arbeit sparen. Selbstorganisation ist ein Teil dessen. Dazu gehört der Terminplaner ebenso wie Aufgaben an andere zu delegieren.

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  • Entscheidung

    Der wohl härteste Lernprozess ist die Entscheidung, wann man etwas noch versuchen und wann man es lassen soll. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Sie Ihre sonstige Vorsicht einfach in den Wind schießen und stattdessen pokern müssen. Diese Entscheidung kann Ihnen allerdings auch niemand beibringen oder abnehmen, die müssen Sie selbst treffen. Wenn Sie sich stark genug fühlen, dann machen Sie es.

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  • Netzwerk

    Niemand ist alleine erfolgreich, bitten Sie andere um Hilfe. Formulieren Sie präzise, wenn Sie um Hilfe fragen und seien Sie dankbar, wenn Sie Hilfe erhalten. Nutzen Sie dafür auch Ihre Netzwerke. Der Schlüssel zum Erfolg ist Kommunikation: Tauschen Sie sich über Ihre Pläne mit anderen aus, vergrößern Sie Ihr Netzwerk. Nutzen Sie jede Gelegenheit, neue Menschen kennen zu lernen und bestehende Kontakte auszubauen.

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  • Vielfalt

    Akzeptieren Sie die Vielfalt an verschiedenen Menschen. Menschen nehmen die Umwelt unterschiedlich wahr, haben unterschiedliche Eindrücke in ein- und derselben Versammlung. Machen Sie sich das zunutze, denn das ist die beste Möglichkeit, Ihre eigenen Schwächen auszugleichen.

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  • Kommunikation

    Streichen Sie das Wort sollen aus Ihrem Vokabular – verwenden Sie es auch nicht für andere. Formulieren Sie stattdessen mit Ich will/ich möchte/ich werde. Das klingt weniger nach Zwang, dafür umso mehr nach Dynamik.

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  • Entspannung

    Egal, was Sie erreicht haben: Jemand anderes hat mehr als Sie erreicht. Aber genauso gut können Sie sich auch sagen: Es wird immer jemanden geben, der weniger als Sie erreicht hat. Nehmen Sie den Druck heraus und gehen etwas entspannter an die Sache.

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  • Kreativität

    Machen Sie sich klar: Sie werden niemals alle Mittel haben, die Sie für Ihr Projekt oder Ihre Firma gerne hätten – egal, ob es sich um Zeit, Geld oder Mitarbeiter handelt. ABER: Niemand hat das. Lassen Sie diese lausige Entschuldigung beiseite und sehen es lieber als Chance, kreativ zu werden. Denn Kreativität lässt sich erlernen, indem Sie gewöhnliche Dinge einmal anders probieren müssen.

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  • Abgrenzung

    Zu Beginn Ihrer Karriere in einer Firma oder auch in einem Projekt werden Sie zu vielem ja sagen müssen. Später wird es genau umgekehrt sein, und sie werden häufiger nein sagen müssen. Lernen Sie, wie Sie respektvoll, aber bestimmt nein zu sagen. Umgekehrt: Sagen Sie so oft ja wie es geht.

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  • Kritikfähigkeit

    Positives als auch negatives Feedback ist wichtig. Weisen Sie es nicht automatisch von sich, sondern lassen Sie es auf sich wirken. Hinterfragen Sie durchaus auch die positive Kritik. Ziehen Sie aus beidem Ihre Lehren. Lassen Sie nicht zu, dass anderer Leute Meinungen über Sie automatisch dazu führen, dass Sie Ihre Meinung über sich selbst ändern. Horchen Sie in sich hinein, ob es begründeten Anlass zur Kritik gibt, aber lassen Sie sich nicht verunsichern. Auch umgekehrt gilt: Wenn Sie selbst Kritik üben, kritisieren Sie die Arbeit, aber niemals die Person.

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  • Visionen

    Denken Sie groß. Träumen Sie groß – das Gegenteil kommt nicht in Frage. Jemand wie Marc Benioff, CEO von Salesforce, wurde zum Vorbild für Equal Pay, indem er für drei Millionen Dollar die Gehälter von Frauen erhöhte und öffentlich darüber sprach. Wenn Sie in großen Dimensionen denken, werden Sie häufiger auf ein nein als auf ein ja stoßen. Lassen Sie sich dadurch nicht vom Weg abbringen: Sie entscheiden.

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  • Volition

    Behandeln Sie Ihren Traum wie die absolute Straßenkarte. Auch wenn Sie Ihren Traum nicht sofort wahr werden lassen können: Der einzige Weg, wie Sie ihm näher kommen, ist viele kleine Schritte dorthin zu machen. Bleiben Sie entschlossen am Ball.

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  • Vertrauen

    In dem Moment, wo Sie in Ihrer derzeitigen Tätigkeit Erfolg haben, wird man Sie dazu drängen, mehr zu tun und schneller zu werden. Seien Sie darauf vorbereitet und nehmen Sie die Herausforderung an. Haben Sie Vertrauen, dass Sie lernen werden, mit der zusätzlichen Verantwortung umzugehen.

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  • Kundenorientiertheit

    Ganz egal, an welcher Technologie Sie in Ihrer Firma arbeiten, was Sie erfinden oder entwerfen oder welchen Service auch immer Sie anbieten: Bedenken Sie, dass es nie um das Produkt an sich geht, sondern um die Menschen, deren Leben Sie damit verbessern.

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  • Risikobereitschaft

    Halten Sie sich vor Augen: Ganz gleich wie erfolgreich Sie werden, Sie können immer noch scheitern, und zwar so richtig. Zu scheitern ist nichts Schlimmes, es ist Teil eines (Lern-)Prozesses. Gehen Sie ruhig Risiken ein, aber solche, die Sie abschätzen können. Sie brauchen das Scheitern nicht im Hinterkopf mitzudenken, aber für den Fall aller Fälle ist es gut, einen Plan B zu haben.

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  • Höflichkeit

    Um jemanden höflich und zuvorkommend zu behandeln, muss man diese Person nicht mögen. Sie werden immer auch mit schwierigen Personen zu tun haben. Bleiben Sie respektvoll und lassen sich von diesen Personen nicht von Ihrem Ziel abbringen. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wollen, nicht das, was Sie nicht wollen.

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  • Zufriedenheit

    Wenn Sie wirklich die Welt verändern wollen, dann müssen Sie sich eine Position erarbeiten, in der Sie Einfluss oder Macht haben und diesen Einfluss dann einsetzen, um Ihren Bereich der Welt zu ändern. Wenn Sie das offen tun, dann werden Sie ein Vorbild für andere sein und andere darin bestärken, ebenfalls etwas zu verändern. Machen Sie sich dennoch klar: Das zu bekommen, was Sie wollen muss nicht bedeuten, dass Sie glücklich werden. Glücklichsein bedeutet zufrieden sein mit dem, was man bereits hat.

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Diese 22 Universalwahrheiten können Ihnen dabei helfen, erfolgreich zu sein. Erfolg ist in weiten Teilen eben auch eine Einstellungssache. Wer beharrlich seinen Weg geht, dabei aber sowohl auf sich als auch seine Mitmenschen achtet, wird Erfolg haben. Überprüfen Sie die Stationen von Zeit zu Zeit: Warum bleibt der Erfolg aus? Habe ich mir unrealistische Ziele gesteckt?

Blende ich kleine Fortschritte aus? Oder läuft tatsächlich etwas aus dem Ruder? Häufig sind es dann eben keine äußeren Faktoren, sondern die Person selbst, die an der einen oder anderen Stelle noch einmal nachjustieren könnte. Aber dazu bedarf es eben auch der Selbstreflexion und des Willens, etwas zu verändern.

[Bildnachweis: Pressmaster, ZoranOrcik by Shutterstock.com]

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