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In die Fußstapfen der Eltern treten: Pro & Contra

Die Fußstapfen der Eltern spielen eine wichtige Rolle, wenn Kinder eine ähnliche Berufswahl oder Laufbahn anstreben. Kinder von Ärzten studieren häufig Medizin, der Nachwuchs eines Handwerkers lernt den gleichen Beruf wie Papa. Eltern sind dann oft stolz, doch was bedeutet das für die Kinder? Ist das ein Vorteil oder eine Last, in die Fußstapfen der Eltern zu treten? Pro und Contra…



In die Fußstapfen der Eltern treten: Pro & Contra

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Soll ich in die Fußstapfen der Eltern treten?

Eltern sind Vorbilder. Nicht wenige Kinder eifern ihnen nach, treten in ihre Fußstapfen – erst recht, wenn sich Mama oder Papa vielleicht schon einen Namen in der Branche gemacht haben. Das ist zum Beispiel bei Schauspielern, Musikern, Ärzten und Anwälten oft so. Und natürlich bei Familienunternehmen.

Aber was macht das mit den Kindern, wenn Sie in die Fußstapfen von Mama und Papa treten? Profitieren Sie ausschließlich davon? Oder hat es auch Nachteile, wenn der Fußabdruck von Vater und Mutter womöglich zu groß sind? Tatsächlich hängt der Erfolg maßgeblich von zwei Faktoren ab:

  1. Wie gehen die Eltern damit um?
  2. Wie verhält sich der Nachwuchs?
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Pro: Kinder profitieren von Erfahrungen und Kontakten

Wer in die Fußstapfen der Eltern tritt, weiß in der Regel genau, was sie oder ihn beruflich erwartet. Die Kinder haben den Arbeitsalltag der Eltern jahrelang verfolgt, kennen die Herausforderungen des Jobs und wissen, welche Bereiche spannend und interessant sind oder worauf die Eltern lieber verzichtet hätten.

Die Kinder wissen also ungefähr, was auf sie zukommt und haben sich – freiwillig – entschieden, den gleichen Weg einzuschlagen. Damit steht die anschließende Staffelübergabe an die nächste Generation bereits unter guten Vorzeichen.

Kontakte helfen beim Ein- und Aufstieg

In die Fußstapfen der Eltern treten, bedeutet ebenfalls, von vorhandenen Kontakten und dem sprichwörtlichen Vitamin B zu profitieren. So hat der Nachwuchs bereits einen Fuß in die Tür zum Job, der für andere verschlossen bleibt.

Haben die Eltern bereits ein größeres Netzwerk aufgebaut, können sie den Kindern zu Beginn der Karriere zum Beispiel Praktika oder Stellen vermitteln. Dabei finden sich meist auch gleich Fürsprecher und Mentoren, die dem Kind in den ersten Berufsjahren mit ihren Erfahrungen und Know-how zur Seite stehen.

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Contra: Kinder kämpfen mit Vorurteilen

Der „Sohn von…“ oder die „Tochter von…“ zu sein, hat aber nicht nur Vorteile. Was dagegen sprechen kann, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, sind die zahlreichen Vorbehalte, die damit verbunden sind – oder gar ein negatives Image der Eltern.

„Von Beruf Sohn“ – Dahinter steckt nicht zuletzt das Vorurteil, es nicht durch eigenes Können und Wissen geschafft zu haben. Das wiegt fast genauso schwer, wie der Vorwurf: „Die hat sich doch nur hochgeschlafen!“ Kinder, die den Fußstapfen der Eltern folgen, sollten sich gut überlegen, ob Sie mit ihrem Namen hausieren gehen. Nicht wenige verweigern ihnen daraufhin etwaige Chancen.

Die Erwartungen steigen

Ein bekannter Familienname kann Markencharakter haben – und schürt zugleich große Erwartungen. Häufig größere als an andere Berufseinsteiger. Denen müssen Kinder, die in die Fußstapfen der Eltern treten, erst einmal gerecht werden.

Hinzu kommen meist noch die hohen Erwartungen der Eltern. Die haben dem Nachwuchs den Weg bereitet, vielleicht das Unternehmen aufgebaut und sich eine Reputation erarbeitet. Dieses Erbe soll nun erhalten bleiben, der Erfolg fortgesetzt werden. Die hohen Ansprüche der Eltern setzen viele Kinder unter Druck – und schüren die Angst, nicht gut genug zu sein oder zu versagen.

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Fußstapfen der Eltern – oder eigene berufliche Identität?

Die Fußstapfen der Eltern können eine enorme Last sein. Nicht wenige Nachfolger haben noch viele Jahre das Gefühl, im Schatten ihres Übervaters oder ihrer Übermutter zu stehen. Sie vergleichen sich fortlaufend mit den Eltern und bekommen diesen Vergleich auch von Dritten regelmäßig zu spüren.

Einen Beruf nur deshalb zu wählen, weil die Eltern es vorgelebt haben oder sich das wünschen, kann gefährlich sein und unglücklich machen. Wer sich dafür entscheidet, sollte umso genauer prüfen, welche Motivation dahinter steckt.

Stellen Sie sich diese Fragen!

Kinder, die darüber nachdenken, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten, sollten sich eine Reihe von Fragen stellen:

Wer dabei feststellt, dass die eigene Entwicklung zu der der Eltern passt, kann bedenkenlos in die Fußstapfen der Eltern treten. Gibt es jedoch deutliche Unterschiede, sollten Sie dies nicht ignorieren und über mögliche Konsequenzen der Karriereentwicklung nachdenken.

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Schließlich gibt es auch alternative Optionen: Eine Arzttochter kann ein Medizinstudium absolvieren – und ein Medizin-Startup gründen statt die Praxis zu übernehmen. Statt in das Architekturbüro des Vaters einzusteigen, bietet sich ebenso eine journalistische Laufbahn in einem Architektur-Fachmagazin an…

Fußstapfen der Eltern: Berufliche Wege sind immer individuell

Erforschen Sie vor jeder Berufswahl gründlich die eigenen Motive – und wie unabhängig diese von den Vorstellungen der Eltern sind. Entscheidet sich ein Kind dazu, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, ist es wichtig, nicht nur dem Vorbild der Eltern nachzueifern. Es kommt ebenso darauf an, ein unabhängiges und eigenständiges Profil zu entwickeln, um nicht als junge Kopie der Eltern durchs Berufsleben zu gehen.

Das Erbe der Eltern anzutreten, kann eine Herausforderung sein. Auch innerhalb der Familie. Wer von den Fußstapfen der Eltern profitieren will, sollte dies aus freien Stücken tun und sich aus möglichen Erwartungen lösen. Fußstapfen lassen sich auch umgestalten und an die eigenen Bedürfnisse anpassen.


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