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0 von Jochen Mai am 9. März 2010 in Watchblog
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Viralspot – Wie die “Operation Orloc” wirkt

Das ist jetzt ein bisschen in eigener Sache – und auch wieder nicht. Denn womöglich dient es einmal als Lehrbeispiel. Ich hatte vor kurzem hier ja schon auf den Viralspot hingewiesen, den die Wiener Digitalagentur Men on the Moon im Auftag von dtv (und in sanfter Abstimmung mit mir) für mein zweites Buch, die Büro-Alltags-Bibel, produziert hat. Ein solches Video im Stil von “24″ zu drehen, ist in der Tat recht aufwendig, weshalb sich die Frage aufdrängt:

    Bringt das was?


Nun, eine Antwort darauf, inwieweit sich der Clip auf die Verkaufszahlen des Buchs auswirkt, kann ich nicht geben. Es ist auch schlicht unmöglich zu unterscheiden, welche Verkäufe unmittelbar auf das Video zurückgehen und welche etwa auf klassische Mundpropaganda, Rezensionen oder TV- und Radio-Interviews, die ich natürlich auch gebe. Was man allerdings ganz gut nachvollziehen kann, ist, welche Kreise so ein Film im Netz zieht. Deshalb zwischendurch ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand.

Bisher fand der Viralspot Erwähnung bei den Blogpiloten, ebenso drüben im Blog von Jörg Weisner, beim Marketing-Guide und bei der Agentur Cocodibu, die die Kampagne ebenfalls unterstützt. Dem Medienbeobachter Peter Turi war das “schräge Video” sogar ein “Video-Tipp” wert, zusätzlich berichtet w&v. Die Webguerillas wiederum gingen der Frage nach, ob solche Spots die Lust auf einen Buchkauf wecken können, während die Fachzeitschrift Buchmarkt auf ihrer Seite sogar findet, dass die Operation Orloc “einfach genial” sei, um den Büro-Ratgeber zu promoten. Hab ich jemanden übersehen?

Inzwischen ist der Spot auf diversen Video-Plattformen hochgeladen worden und findet dort seitdem zunehmend Zuschauer – wobei die Meinungen (wie auch in meinem Freundeskreis) dabei auseinander gehen. Der Film polarisiert: Entweder man mag ihn – oder man findet ihn doof. Das ist aber immer noch besser, als gar keine Emotionen zu wecken. Um eine Bilanz zu ziehen, ist es derzeit wohl noch zu früh. Der Anfang sieht aber vielversprechend aus, und ich bin gespannt, wie es weitergeht und welche Reaktionen folgen. Letztlich bleibt es ein spannendes Experimentierfeld. Deshalb: To be continued… stay tuned!


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