27 von Jochen Mai am 30. September 2007 → Liste in Reputation

Reputation 2.0 – Dienste für einen besseren Ruf

lupeOb als Bewerber, Kollege, Chef oder Geschäftspartner – wir alle werden längst mithilfe unserer Referenzen beurteilt. Wir leben im Zeitalter der Inszenierung und der medialen Selbstdarstellung, unsere öffentliche Reputation ist damit ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit: Ich bin, wer ich in den Augen der anderen bin. Was man sich über uns erzählt, aber auch was über uns zu lesen ist, prägt entscheidend unseren Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Welche Freunde hat er? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden?

Das Internet wirkt dabei wie gigantischer Ruf-Verstärker. Die Privatsphäre ist dort so gut wie abgeschafft. Rund jeder fünfte Deutsche betreibt bereits eine aktive Internetpräsenz – per eigener Webseite, per Blog oder als Profil in einem Online-Netzwerk, so eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Bei Schülern und Studenten ist der Anteil sogar noch größer: Von ihnen offenbaren sich schon rund 45 Prozent im Netz. Rund zehn Prozent der Deutschen sind laut Umfrage auf Plattformen wie StudiVZ, Xing oder Myspace zu finden.

Nur: Je mehr dort über jemanden zu finden und zu lesen ist, desto mehr entsteht ein glaubhaftes Bild dieser Person, das mit der Realität wenig gemein haben muss. Womöglich ist es nur ein Ausschnitt seiner Persönlichkeit, vielleicht sogar nur Fiktion. Egal. Denn je öfter das Ganze wiederholt wird, desto realer wirkt es in den Augen der Zuschauer. So vermischt sich der virtuelle Ruf mit dem realen. Das kann enorme Nachteile bringen. Der Spieß lässt sich aber genauso herumdrehen: Wer sich im modernen Mitmachweb richtig präsentiert, die richtigen Leute kennt und mit seinem Namen oder Pseudonym eine durchgängige wie glaubhafte Geschichte verbindet, kann sein Image verbessern. Aktive und stark vernetzte Blogger tun das mehr oder weniger en passant. Aber auch für weniger verdrahtete Menschen gibt es inzwischen eine Reihe von Diensten für das digitale Reputationsmanagement, die ich hier zusammengestellt habe (fehlt noch einer? Dann bitte melden!):

ClaimID

ClaimIDDas Prinzip hinter ClaimID ist simpel: Nutzer legen kostenlos persönliche Profilseiten über sich an (inklusive Foto) und verweisen dabei auf andere Seiten mit Informationen über sie – etwa Profile in Netzwerken, Blogs, Social Bookmarks, eine eigene Webseite. Die Verlinkung mit anderen Mitgliedern ist ebenfalls möglich. Dieser Infoklumpen wird für Suchdienste so aufbereitet, so dass er von ihnen bevorzugt gefunden wird. In Einzelfällen gelingt das auch. Die Optik der Seite ist allerdings sehr schlicht. Schick sieht anders aus.

Datenwachschutz

DatenwachschutzAuch der Dienst mit dem etwas sperrigen Namen Datenwachschutz will beim Löschen, Optimieren und der Beweissicherung von Daten aller Art im Internet helfen. Dabei sollen dann etwa Nacktfotos aus dem Google-Cache entfernt, Keywords analysiert oder Webseiten optimiert (SEO) werden. Der Preis: 19,95 Euro.

Dein Guter Ruf

DeinguterRufAuch der konstenpflichtige Dienst Dein Guter Ruf bietet im Wesentlichen drei Services an: Suchen, Schützen, Entfernen. Die „Suche“ bietet einen Überblick zur eigenen Online-Identität. Das „Schützen“ hilft etwa Eltern, im Dialog mit dem eigenen Kind, die Online-Risiken zu reduzieren. Beim „Entfernen“ sollen – möglichst in Kooperation mit Seitenbetreibern – unliebsame Einträge und Fotos, die negativen Einfluss auf das Privatleben der Auftraggeber haben, aus dem Internet entfernt werden. Die Preise bei Dein Guter Ruf: 9,95 Euro für den Identitäts-Report, 24,95 Euro pro entferntem Eintrag.

FindMeOn

FindmeonDie 2006 gestartete Seite soll dabei helfen, möglichst viele bestehende Profile zentral zu verbinden – als eine Art Meta-Netzwerk. FindMeOn ist allerdings wenig ansprechend, noch dazu intuitiv kaum zu navigieren. Profile, die hier prominent vertreten sind, konnte ich bei meiner Stichprobe auch nicht finden.

iKarma

iKarmaAuch hier geht es darum, die Mundpropaganda über sich im Netz zu managen. Nutzer legen zunächst ein kostenloses Profil mit Foto an, plus Kontaktdaten, Infos zu Adresse, Branche in der sie arbeiten, eigenen Webseiten sowie zu Lebenslauf, Vorlieben, Kompetenzen, Stärken oder Schwächen. Dazu geben dann eingeladene Freunde Kommentare ab, die die Seriosität des Profils unterstreichen sollen. Auch selbst abgegebene Kommentare sind sichtbar. Zudem können sich die Nutzer untereinander verbinden und einzelne Tags festlegen, unter denen sie gefunden werden wollen. iKarma hat bereits einen hohen Vernetzungsgrad, so dass hier einige Profile bei Google weit oben gelistet werden. Oberfläche: Schlank, aber funktional.

Lijit

LijitAnders als bei den bisherigen Verbundseiten handelt es sich hierbei im Kern um eine Suchmaschine, die sich auch (als “Wijit”) in das eigene Blog integrieren lässt. Der Ansatz: Wer über die personalisierte Suchmaske nach Informationen fahndet, findet nur eigene Texte, Bilder, Videos, Bookmarks, etc. Auf der Webseite integriert, durchsucht das Tool allerdings nicht nur eigene Inhalte, sondern gegebenenfalls auch die des persönliche Netzwerks, sprich die Links in der Blogrolle. Mit Lijit lässt sich so relativ simpel, aber effektiv steuern, was über einen gefunden wird. Fazit: schnell, simpel, effizient.

MyOn-ID

MyOnIDDie im August gestartete deutsche Plattform soll vor allem weniger vernetzten und im Web weniger präsenten Anwendern dabei helfen, ihren Online-Ruf zu kontrollieren und zu stärken. Dazu können die Nutzer ihre externen Webinhalte aus sozialen Netzen à la Xing, Myspace oder YouTube sowie Webfundstücke in einer Art Dossier zusammenstellen und kommentieren. Jugendsünden, wie peinliche Fotos oder Foreneinträge sollen so in einen aktuellen Kontext gestellt und entschärft werden. Auch lassen sich Arbeitsproben oder Empfehlungen von Dritten ergänzen, um das eigene Profil zu schärfen. Zusätzlich wird ein Reputationsindex von 0 bis 500 (Höchstwert) vergeben, der sich im Kern aus der Anzahl und Güte der Bewertungen sowie der Reputation der Kommentatoren selbst zusammensetzt. Auch bei MyON-ID können sich die Teilnehmer untereinander verlinken. Das so erstellte Konglomerat aus Links, Kommentaren und Bewertungen soll dann einen möglichst hohen Rang in den Trefferlisten der Suchmaschinen erzielen – Motto: positive PR verdrängt negative. Das Ganze steht und fällt allerdings mit der Anzahl der Mitglieder. Optik: übersichtlich und ansprechend.

Naymz

NaymzNaymz arbeitet nach dem Blog-Prinzip: Möglichst viele vernetzte Personen sollen für das eigene Profil bürgen und es bekannter machen. Schließlich stufen Google & Co. stark vernetzte Seiten höher ein als schwach vernetzte. Tags, Kommentare, Links zu anderen ID-Diensten und Netzwerken können ergänzt werden. Die Seite verleiht zusätzlich einen Reputationsindex, “Rep-Score” genannt, von 10 bis 1 (1 = höchster Wert), der den Verlinkungs- und Repuatationsgrad des eigenen Netzwerks berücksichtigt. Die Aussagekraft ist allerdings gering. Nett: Nicht-Mitglieder können den dort Registrierten über eine Eingabemaske auch direkt eine Mail schicken. Zudem kann man bei Google sogenannte „sponsored links“, also gekaufte Suchbegriffe auf sein eigenes Profil umleiten. Der Preis ergibt sich aus der Häufigkeit der Nachfrage. Funktionale Oberfläche ohne viel Firlefanz.

Profilactic

ProfilacticProfilactic sieht sich selbst als eine Art Mashup, das diverse Einträge auf anderen Plattformen aggregiert. Ebenso können Feeds eingebunden oder Freunde verlinkt werden. Eine Besonderheit ist, dass diese verlinkten Freunde per “Clipping” weiterführende Links zu den eigenen Artikeln oder Bildern hinzufügen können. Die Oberfläche ist recht schlank und entsprechend gefüttert, entsteht am Ende leicht so etwas wie eine Linksammlung à la Del.icio.us oder Mister Wong, die um ein Foto und ein paar persönliche Informationen ergänzt wird. Unter Gesichtspunkten der Suchmaschinenoptimierung vielleicht hilfreich – aber schnell unübersichtlich und dann nicht mehr Ruf fördernd. Jedenfalls nicht für schnelle Leser.

Saubere Weste

SaubereWesteMit Saubere Weste ist ein neuer Dienstleister für einen besseren Ruf im Netz gestartet. Die Versprechen sind vollmundig: “Wir suchen das Internet für Sie nach jeglichen Informationen über Sie persönlich, Ihre Firma, Ihr Kind ab und stellen diese in einem monatlichen Bericht für Sie übersichtlich und ausführlich zusammen. Wir entfernen und korrigieren negative, unerwünschte Einträge im Internet für Unternehmen und Personen. [Und] Wir arbeiten mit auf Image-Verteidigung spezialisierten Top-Anwälten Deutschlands zusammen. Schützen Sie mit uns Ihren Namen und Ihren guten Ruf!” Die Preise sind es aber auch: 9,99 Euro für einen monatlichen Reputations-Bericht, 29,99 Euro für das Entfernen rufschädigender Einträge, pro entfernten Eintrag!

Webreputation

WebreputationDer im Februar 2008 gestartete Dienst ist etwas anders und konzentriert sich vornehmlich auf Geschäftskunden. So können etwa Unternehmen Produktnamen und andere Suchbegriffe im Internet überwachen, wobei Webreputation auch Foren, Blogs und Bewertungsportale im Auge behält. Zudem bietet der Dienst Maßnahmen zur Rufverbesserung an. Das Kernverfahren auch hier: Positive Einträge verdrängen schlechte, andere sollen möglichst gelöscht werden. Preise: leider nur auf Anfrage.

Ziki

ZikiAuch bei Ziki kann ein eigenes Profil samt Porträtfoto angelegt und mit bereits bestehenden verknüpft werden. Die Verlinkung mit bestehenden Mitgliedschaften in diversen Netzwerken oder Blogs ist obligat, ebenso eine Tag-Liste oder Kurzbiografie. Optisch sieht das Ergebnis aus wie eine eigene Webseite mit diversen Links zu anderen Diensten. Statt eines Reputationsrangs werden hier dafür “Fans”, letzte Besucher sowie eine Besucherstatistik öffentlich angezeigt. Das ist zumindest intuitiv aussagekräftiger. Die Seite ermöglicht Außenstehenden zudem die Suche nach Personen, Unternehmen oder Gruppen. Optisch sehr ansprechend.

Fazit: Bis auf Lijit arbeiten alle Dienste mehr oder weniger nach demselben Prinzip: Vorhandene externe Profile verknüpfen, mit Tags, Indizes und ein paar Uploads garnieren und mit webzwonulligen Accessoires wie Bilder, Bookmarks oder Kommentaren aufhübschen, um möglichst viel Google-Juice zu generieren. Nicht verkehrt, aber auch nicht wirklich das, was man sich unter pfiffigem Reputationsmanagement 2007 vorstellt. Die vergebenen Indexwerte halte ich ohnehin für nutzlosen Schnickschnack: Was sagt das schon aus?
Sicher, für Erna Kasuppke aus Rheda-Wiedenbrück (Name fiktiv), die bisher wenig Webpräsenz gezeigt hat, sind solche Dienste vielleicht praktisch: als eine Art Ruf-Prophylaxe. Aber was macht etwa ein Reiner Fakeman, um sich gegen Blogkampagnen zu wehren? Überhaupt scheint es fast so: Als Schutz für die eigene Reputation kommen derzeit nur zwei Wege infrage – entweder so wenig wie möglich ins Netz zu stellen oder überall präsent zu sein. Sprich: Bloggen, Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken, Flickrn, Bookmarken & Co. Das volle Programm. Unliebsame Inhalte im Web nachträglich zu löschen, ist schwer. Folglich hilft nur verdrängen. Oder gibt es doch noch Alternativen?

Spezielle Suchdienste

Als Ergänzung hier noch eine Liste von auf Personensuche spezialisierten Suchmaschinen, die Alexander Greisle vor einiger Zeit bereits in seinem Blog gut aufbereitet zusammengetragen hat. Allerdings, das muss man dazu sagen, finden diese Dienste auch nur, was bereits im Web veröffentlicht wurde – größtenteils von den Zielpersonen selbst –, so dass sich indirekt auch hierüber die eigene Reputation steuern lässt, solange man regelmäßig im Blick hat, was diese über einen so ausspucken. Hier die Suchmaschinen im Überblick:

Blinkx
Die Suchmaschine, die seit kurzem auch einen deutschsprachigen Dienst anbietet, wertet Videos und sogar Podcasts nach Stichwörtern aus. Dazu durchstörbern rund 40 Großrechner permanent Internet-Videoclips, die die Suchmaschine findet. Die Software ist anschließend in der Lage per Spracherkennung die Filmstreifen automatisch zu verschlagworten, so dass auch gefunden werden kann, was nur gesprochen wurde. Gefährlich ist der Dienst vor allem für die wachsende Zahl der Blödelvideos im Netz – vor allem dann, wenn ein konkreter Name fällt.

Maltego
Der Dienst ist noch im Aufbau, will aber in eine interessante Richtung: So sollen damit später Fundstücke nicht nur aufgelistet, sondern auch verknüpft werden. Über eine eigene Domain lässt sich dann etwa die private Adresse ermitteln, mithilfe dieser Information vielleicht Beziehungen zu anderen Personen. Im Zweifel liefert Maltego so neue Versatzstücke für die weitere Suche.

Peekyou.com
Wie bei vielen anderen Suchmaschinen können auch hier Vor- und Nachname, Wohnort oder Schlüsselbegriffe die Treffer eingrenzen. Eine Besonderheit ist allerdings die Suche nach bekannten Usernamen. So können auch Einträge in Foren ausgewertet werden. Einziger Schönheitsfehler: Bisher findet Peekyou keine deutschen Personen, solange die noch nicht ihr eigenes Profil dort eingegeben haben. Das ist allerdings auch eine Chance, Fremdbeiträgen zuvor zu kommen.

Pipl.com
Pipl ist schlicht. Gesucht werden kann per Vorname, Name, Wohnort, Land. Das hat zumindest den Vorteil, dass man Namensvettern einigermaßen ausgrenzen kann. Der Dienst gewichtet seine Treffer allerdings: Zuerst spuckt Pipl selbstangelegte Profile in sozialen Netzwerken wie Xing, Linkedin, Myspace oder Facebook aus. Danach folgt eine Auswahl von Google-Treffern.

Spock.com
Die Suchmaschine funktioniert ähnlich simpel wie Google: Name eingeben, Trefferliste auswerten. Das ist allerdings auch der Nachteil: Ob die gefundenen Informationen zur Person gehören oder zu einem Namenszwilling unterscheidet Spock nicht. Dafür können die Suchergebnisse von registrierten Nutzern kommentiert oder ergänzt werden. Registrierte Mitglieder erhalten zudem eine Nachricht, falls ihr Profil ergänzt wurde.

Stalkerati.de
„Wen möchtest du stalken?“, fragt der Meta-Dienst seine Nutzer. Dabei bedient sich die deutsche Version (US-Seite: stalkerati.com) zuerst bei Pipl. Neugierige können aber auch gezielt bei Google, StudiVZ oder Xing recherchieren sowie eine Bildersuche starten. Für eine bessere Übersicht gewichtet Stalkerati die Ergbebnisse nach Profileinträgen, Publikationen und Web-Fundstücken.

Wink.com
Auch bei Wink dominiert die Suche über den Namen, sie kann aber durch weitere Eingaben in Sonderfeldern, wie etwa für den Wohnort, eingegrenzt werden. Der Algorithmus bzw. das System, nach dem die Treffer sortiert werden, ist nicht erkennbar. In der Regel führen auch hier Einträge aus Netzwerken sowie Zitate und Kommentare in Blogs das Feld an. Dafür ist das Suchergebnis relativ genau. Auch hier können registrierte Mitglieder die Fundstellen bewerten.

Yasni.de
Die Deutsche Personen-Mitmachsuchmaschine (Eigenwerbung), die noch im Aufbau ist, listet zunächst nur Verweise aus Netzen wie Xing oder Stayfriends sowie eine Auswahl aus Webtreffern. Die Nutzer können diese allerdings zu einem persönlichen Profil verbinden und so zeigen, was zu ihnen gehört und was nicht. Als Kontrollinstanz dienen die restlichen Nutzer, die die Glaubwürdigkeit des Profils bewerten und damit vor Identitätsraub schützen sollen. So entsteht gleichzeitig ein Netzwerk, das den Googlerang des eigenen Profils erhöht. So jedenfalls der Plan.

YoName.com
Auch YoName durchstöbert vorrangig US-Netzwerke wie Linkedin, Myspace und Facebook. Die Suche lässt sich auf das gesamte Web ausweiten. Die Ergebnisse sind bei Deutschen bisher allerdings mager. Für die Suche nach US-Bürgern ist der Dienst umso interessanter: Hier können etwa über die Sozialversicherungnummer gezielt Informationen aus öffentlichen Datenbanken – wie polizeiliches Führungszeugnis oder bisherige Wohnorte – abgefragt werden. Die dabei entstehenden Reports sind allerdings kostenpflichtig.

Zoominfo.com
Der Dienst ist eine Hybrid aus Suchmaschine und Netzwerk. Interessierte können hier gezielt nach Unternehmen, Personennamen oder Jobangeboten suchen. Wer mehr über eine Person weiß, kann die Suche auch nach Ort, Unternehmensgröße oder Gehaltsklasse eingrenzen. Letzteres funktioniert bisher allerdings nur für den US-Markt.

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1. Kommentar

derherold
01.10.07 um 13:41 Uhr

In der US-Immobilienmaklerszene wird gerade darüber diskutiert, ob man “in 10 Jahren” überhaupt noch als Makler tätig sein kann, ohne eine *facebook*-Strategie zu haben.

Insofern wäre wichtiger als einen Suchdienst zu haben, eine InternetCommunity-PR-Agentur zu beauftragen, die einen rechtzeitig mit den richtigen Leuten vernetzt und das für die eigene Person gewünschte “richtige Profil” verbreitet: statt Einladung zum Empfang Teilnahme am Barcamp. ;)

2. Kommentar

Mario Grobholz
02.10.07 um 11:02 Uhr

[...] Meiner Ansicht nach stellt sich diese Alternative gar nicht. Denn wenn ich die erste Variante wähle und mich auf eine vermeindliche digitale Askese einlasse, mache ich mich angreifbar. Selbst wenn ich auf Social-Media-Aktivitäten verzichte, müssen das andere noch lange nicht. Sobald jemand öffentlich auftritt, wird er normalerweise auch online wahrgenommen. Es findet seinen kleinen oder großen Widerhall im Netz. Entweder werden wir fotografiert, gefilmt, getwittert oder gar gebloggt. Natürlich ist hierbei noch unklar, auf wie viel Resonanz das jeweils trifft. [...]

3. Kommentar

bruno
23.11.07 um 12:09 Uhr

Wie ist es mit http://www.yourtraces.com

4. Kommentar

Vic
31.01.08 um 21:36 Uhr

Sehr informative Übersicht, danke!
Mir ist eben noch folgender Dienst begegnet:
mywhitelist.de, Motto “empfehlen und empfohlen werden”

5. Kommentar

Gero
06.05.08 um 15:20 Uhr

Gute Übersicht. Die Kehrseite ist, dass mit Hilfe dieser Suchmaschinen der Spieß auch umzudrehen ist. Wenn ich jemanden diskreditieren möchte, habe ich damit eine schöne Auswahl an Stellen, wo ich denjenigen treffen kann…

Ich versuche übrigens gerade, eine nach User-Nutzen ausgerichtete Übersicht über Personensuchmöglichkeiten in Gemeinschaftsarbeit zu erstellen. (Kompletter Ansatz und Projektblog -> siehe Namenslink). Diese Liste hilft mir da schon wieder ein Stück weiter. Merci!

6. Kommentar

Pali24
01.07.08 um 21:49 Uhr

Besten Dank für diesen Beitrag, die Links sind gut ausgesucht und ich habe Sie so in meinen Browser übernommen :-)

7. Kommentar

Mosley
09.08.08 um 20:45 Uhr

Mal sehen, was daraus wird.

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