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Guter Ruf: Die Bedeutung von Reputation und Leumund

Ein guter Ruf bestimmt entscheidend unseren Erfolg. Wer Rang und „Namen“ besitzt, einen tadellosen Leumund und eine hohe Reputation verdient mehr, verkauft besser, findet leichter Partner und Mitarbeiter. Kurz: Das Leben wird einfacher mit einem Top-Image – selbst in schlechten Kreisen. Wie aber baut man sich einen solch guten Ruf auf? Und was prägt ihn maßgeblich? Wir verraten es Ihnen…



Guter Ruf: Die Bedeutung von Reputation und Leumund

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Definition: Was ist ein guter Ruf?

Ein guter Ruf ist das Ansehen und das langfristige Bild, das Außenstehende von einer Person oder einem Unternehmen haben. Ob jemand einen guten oder schlechten Ruf hat, ist vorrangig abhängig von der vorherrschenden (öffentlichen) Meinung anderer und was sie über diese Person sagen. Synonyme für den Ruf sind auch Ansehen, Reputation, Leumund, Image, Prestige, Renommee – oder negativ: Verruf.

Hinter einem guten Ruf stehen in der Regel persönliche Erfahrungen und eine entsprechend positive Bewertung. Den Ruf können aber auch Gerüchte beeinflussen und prägen. Das müssen nicht zwangsläufig negative Gerüchte sein. Beispielsweise kann ein Arzt den Ruf haben, besonders einfühlsam mit seinen Patienten umzugehen. Ebenso kann ein Arbeitgeber einen schlechten Ruf haben, weil das Unternehmen eine hohe Fluktuationsrate aufweist.

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Wie entstehen Ruf und Reputation?

Ein guter Ruf ist kein Automatismus – er muss erarbeitet und erworben werden. Dahinter steckt meist jahrelange Arbeit, in der durch konsistente Kommunikation, angemessenes Verhalten und wiederholte Zuverlässigkeit schließlich Glaubwürdigkeit und Vertrauen gewonnen werden. Alle zusammen bilden schließlich den (guten) Ruf, der eine Person oder ein Unternehmen begleiten.

Dahinter stecken zugleich gesellschaftliche Normen und Werte sowie Erwartungen der Bezugsgruppen, die erfüllt wurden. Wer solche Regeln missachtet, ruiniert seinen Ruf unmittelbar. Das hat Folgen: Ein guter (oder schlechter) Ruf wirkt maßgeblich auf den Erfolg – beruflich wie geschäftlich.

Reputation ist im Berufsleben überlebenswichtig

Vor allem im Arbeitsleben ist ein guter Ruf von zentraler Bedeutung. Universitäten mit gutem Ruf haben einen höheren Zulauf und können sich die besseren Studierenden aussuchen. Unternehmen mit gutem Ruf bekommen bessere Mitarbeiter und haben mehr Kunden. Und wer persönlich als „Top-Talent“ und „Leistungsträger“ gilt, bekommt nicht nur bessere Jobangebote, sondern verdient in der Regel auch schneller deutlich mehr als andere.

Das Ergebnis eines guten Rufs ist schließlich eine Art Eigenmarke (siehe: Personal Branding). Sie besitzt nicht nur hohe Strahlkraft, sondern wirkt zugleich sinnstiftend und magnetisch: Kunden identifizieren sich damit und haben das Verlangen, das entsprechende Produkt zu kaufen. Bei Arbeitnehmern ist das nicht anders: Wer sich in der Branche „einen Namen gemacht“ hat, wird abgeworben, eingekauft, eingestellt. Schließlich schmückt das Image zugleich den Arbeitgeber.

Zitate und Sprüche zu Ruf und Leumund

  • „Ein Leben, es sei so gut, wie es wolle, währt nur eine kurze Zeit; aber ein guter Name bleibt ewig.“ (Bibel, Altes Testament)
  • „Die Wahrheit über einen Menschen liegt auf halbem Wege zwischen seinem Ruf und seinem Nachruf.“ (Robert Lembke)
  • „Einen Ruf erwirbt man sich nicht mit Dingen, die man erst tun wird.“ (Henry Ford)
  • „Wenn man genug Geld hat, stellt sich der gute Ruf ganz von selbst ein.“ (Erich Kästner)
  • „Ich habe immer gefunden, die sogenannten schlechten Leute gewinnen, wenn man sie genauer kennenlernt, und die guten verlieren.“ (Georg Christoph Lichtenberg)
  • „Manche werden als bedeutende Menschen geboren, manche erlangen Bedeutung – und manche beauftragen PR-Berater.“ (Daniel Boorstin)
  • „Ein Image und ein Mensch sind zweierlei. Es ist verdammt schwer, einem Image gerecht zu werden.“ (Elvis Presley)

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Wie kann ich meinen Ruf verbessern?

Wer will schon einen schlechten Ruf oder den eines Kollegenschweins? Aber einen guten Ruf zu erwerben, ist auch nicht leicht. Im Folgenden stellen wir Ihnen daher ein paar Strategien und Tipps vor, wie Sie sich einen Namen machen und Ihren Leumund verbessern können:

Guter Ruf innerhalb des Unternehmens

Falls Sie nicht direkt mit wichtigen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, müssen Sie anderweitig auf sich aufmerksam machen. Ziel ist mit der guten Arbeit, die Sie leisten, sichtbarer zu werden und im Gespräch zu bleiben. Melden Sie sich zum Beispiel in Meetings öfter zu Wort, übernehmen freiwillig Aufgaben mit Strahlkraft oder wirken Sie an wichtigen und prestigeträchtigen Projekten mit. Und geben Sie Ihrem Chef regelmäßig Feedback zu Ihren Fortschritten. Ebenfalls wichtig: Übernehmen Sie mehr Verantwortung – das gilt im Übrigen auch für Fehler. Daran messen viele Führungskräfte die persönliche Reife und Lernfähigkeit.

Guter Ruf außerhalb des Unternehmens

Was intern gilt, wirkt freilich auch nach außen. Hier ist aber noch wichtiger, dass Sie Ihre Sichtbarkeit vor allem im Internet steigern – insbesondere auf Plattformen wie Linkedin oder Xing. Publizieren Sie dort regelmäßig Fachbeiträge, wertvolle News und vernetzen sich mit den richtigen Menschen, steigert das Ihre Online-Reputation mit der Zeit erheblich.


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