Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Drei Bewerbungs-Mythen über Social Media, die immer noch verbreitet werden

  1. Falsch ist: Headhunter und Personaler googeln jeden Bewerber. Dafür haben die gar nicht die Zeit! Lust auch nicht – schon gar nicht bei mehr als 500 Bewerbungen. Richtig ist aber: Jeder zweite Personalverantwortliche schaut sich nach der Vorauswahl das Online-Image der drei interessantesten Kandidaten an. Dumm, wer so weit gekommen ist und dann durch schlechtes Personal Branding scheitert.
  2. Falsch ist: Sauf- und Partyfotos auf Facebook sind Karrierekiller. Ganz im Gegenteil: Ein allzu cleanes Profil weckt eher den Verdacht, der Bewerber habe weder Privatleben noch Freu(n)de. Richtig ist aber: Saufexzesse und ausschließliche Partybilder wirken nach wie vor unseriös und nicht nach einem engagierten Mitarbeiter in spe. Auf die Mischung kommt es an!
  3. Falsch ist: Personaler, die einen googeln und wegen negativer Einträge absagen, sind selber unseriös. Die Haltung ist naiv. Schließlich geht es auch um den Ruf der Firma, die Sie später als Mitarbeiter repräsentieren. Der Personaler macht also nur seinen Job. Richtig ist aber: Ihre Privatsphäre zu durchleuchten, geht zu weit. Dennoch bilden Ihr professioneller Auftritt im Internet, die Fachkompetenz und Ihr Berufsnetzwerk zunehmend wichtige Referenzen.
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Drei simple Schritte, die Ihr Eigenmarketing sofort verbessern

  1. Profil. Schärfen Sie Ihr Social Media Profil. Dabei geht es nicht darum, einfach nur einen Xing- oder Linkedin-Account zu haben, sondern sich damit abzusetzen: durch starke Texte, aktuelle Einträge, Links, ein überzeugendes Foto.
  2. Signatur. Wie viel kommunizieren Sie heute schon per E-Mail? Eben. Lassen Sie die Gelegenheit zum Personal Branding nicht ungenutzt – vor allem nicht die Signatur. Schließen Sie Mails mit einem Motto ab, das hängen bleibt. Oder einem Link zu Ihrer Webseite.
  3. Elevator Pitch. Sie kennen die Macht des ersten Eindrucks. Dann seien Sie vorbereitet, wenn Sie jemanden Interessantem begegnen: Entwerfen Sie eine flammende Vorstellung von sich, machen Sie sich ebenso relevant wie interessant. Über alles dürfen Sie reden – nur nicht über 60 Sekunden. Achso: Eine originelle Visitenkarte wäre auch nicht schlecht.
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2.Null Ahnung – Jeder Dritte kennt seinen Online-Ruf nicht

Entweder es ist Naivität oder coole Egalness. Aber so ziemlich jeder dritte Internetnutzer macht sich keine Gedanken über seinen Ruf im Web. Fast jeder Zweite gibt derweil Entwarnung und ist sich sicher, dass über sie oder ihn keine negativen oder rufschädigenden Informationen im Netz existieren, so das Ergebnis eine Umfrage des IT-Sicherheitsdienstleisters Avira zusammen mit dem Münchner Reputationsservice Ruflotse (1555 Befragte).

Die Ergebnisse im Detail: Auf die Frage “Kursieren unerfreuliche oder rufschädigende Informationen über Sie im Netz?” antworteten… mehr

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Bauch.www – Was Internet-Nutzer gerne wieder löschen würden

Die Geister, die ich rief, werd ich hoffentlich bald wieder los. So könnte man das Ergebnis des sogenannten Löschreports (PDF) zusammenfassen, für den der Internetdienstleister Ruflotse mehr als 500 Löschaufträge ausgewertet hat. Fazit: Knapp die Hälfte der unerwünschten Inhalte haben sie selbst verursacht. Fast einem Drittel brannten diffamierende Kommentare (28 Prozent) unter den Nägeln. Knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Löschaufträge bezogen sich auf Fotos und Videos – wobei eben 43 Prozent all dieser Fotos und Videos von den Nutzern ursprünglich selbst ins Netz gestellt wurden. Ein weiterer Teil sah sich mit unerwünschten und rufschädigenden Kommentaren konfrontiert, die andere Nutzer zu den Fotos und Videos hinterließen. mehr

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Buzz-Verstärker – Spricht man über Sie? Und wie?

Mundpropaganda ist vielleicht die mächtigste Kommunikationsform in der Geschäftswelt. Was man sich über uns erzählt, prägt unseren guten – oder schlechten – Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden? Im Englischen heißt solches Gerede kurz Buzz und hat zwei Funktionen: Es transportiert Informationen (Hast du schon gehört …?) und bewertet diese (Das ist großartig!). Damit hilft es, sich in einer immer komplexeren Informationswelt, sich mit relativ geringem Aufwand schnell zurechtzufinden und bessere Entscheidungen zu treffen – über Produkte oder Menschen. Solches Gerede hört sich oft hohl an, dahinter aber stecken enormes Potenzial und große Gefahren. mehr

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Personal Branding – Fasse dich kurz und komm zum Punkt!

Bei allem Verständnis für den sinnvollen Aufbau einer Eigenmarke: Beschäftigen Sie sich bloß nicht zu lange mit der Wahl des optimalen Markennamens. Das wird überschätzt. Namen wie Google, Yahoo, Xing oder Twitter hat früher auch niemand gekannt und doch sind sie heute in aller Munde.

Wenn das Produkt stimmt, ist der Name Nebensache. Und faule Kompromisse sind immer Käse – wie die folgende Parabel zeigt: mehr

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Die drei wichtigsten Fragen, BEVOR Sie Ihre Eigenmarke bilden

  1. Wofür soll Ihre Marke stehen? Eine Marke wird dann stark, wenn sie sich von anderen unterscheidet und positiv abhebt. Konzentrieren Sie sich also nicht auf Breite, sondern auf das Besondere, auf Ihre individuellen Stärken (jeder hat welche!): Was können oder wissen Sie im Gegensatz zu anderen? Werden Sie hierfür zum Top-Experten und stellen Sie diese Expertise in den Vordergrund. Gerne belegt durch Fachartikel, Interviews, Referenzen, Kontakte.
  2. Wen wollen Sie erreichen? Im Marketingsprech könnte die Frage auch lauten: Wer ist Ihre Zielgruppe? Entscheidend ist, dass Sie sich klar machen, wonach Ihre Leser, Hörer, Zuschauer suchen. Betreiben Sie das Eigenmarkting etwa zur Jobsuche, dann sollte Ihre Online-Präsenz entweder Personaler im Allgemeinen oder spezifisch die Recruiter Ihres Zielunternehmens ansprechen und überzeugen. Wonach sie auch suchen – liefern Sie die Antworten!
  3. Was ist die optimale Strategie? Personaler etwa suchen Kandidaten vor allem auf Xing und Linkedin, weniger bei Facebook (noch). Eine Fanpage ist daher bei der Jobsuche weniger effektiv als ein gepflegtes und suchmaschinenoptimiertes Business-Profil. Können Sie gut schreiben und durch Fachaufsätze glänzen? Dann starten Sie ein Blog! Andernfalls ist ein Posterous-Blog besser, in dem Sie vor allem Fundstellen sammeln. Letztlich bestimmen die Punkte 1 und 2 Ihre Strategie.
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Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Organisieren Sie sich! Viele unserer Empfehlungen helfen dabei, produktiver zu werden. Wie immer macht aber auch hierbei die Dosis das Gift. Sich zu organisieren, gehört definitiv dazu: Es lässt sich herrlich ein ganzer Tag damit verplempern, seine Aufgaben durchzuplanen, den Workflow zu verbessern, E-Mail-Systeme und Strategien zu entwickeln. Den Job haben Sie deswegen aber noch nicht gemacht.
  2. Machen Sie es besser! Sie haben ein Projekt eigentlich schon abgeschlossen? Aber hey: Sicher ist es noch nicht perfekt! Drehen Sie also noch eine paar Extraschleifen bis es so richtig rund wird, falls es das je wird. Aber solange Sie die fast fertige Aufgabe weiter optimieren, brauchen Sie all die anderen Jobs in der Warteschleife nicht beginnen. Und die sehen noch viel schlechter aus.
  3. Diskutieren Sie es aus! Entscheidungen haben etwas beängstigend Finales. Danach geht es irgendwie nur noch los – und das kann die falsche Richtung sein. Man kann das nicht wissen. Aber hinterfragen, neue Variablen hinzufügen, Szenarien durchspielen – und währenddessen keine Fehler machen. Das ist dann gründlich. Bestenfalls sorgfältig. Aber bestimmt nicht ängstlich, entscheidungsschwach und prokrastinierend. Oder…
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Drei effektive Wege zum besseren Prokrastinieren