Tagarchiv für „Personal Branding“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!
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0 → Studie in Reputation

Sippenhaft – Unternehmenskrisen schaden den Karrieren der Mitarbeiter

Kann sich die Krise eines Unternehmens auch auf die Karrierechancen der Mitarbeiter auswirken? Sie kann! Das ist das Ergebnis einer Langfriststudie, die Monika Hamori, Personalmanagement-Professorin an der spanischen Business School Instituto de Empresa in Madrid, kürzlich veröffentlichte. Dazu verglich sie die Lebensläufe von über 900 Angestellten der New Yorker Finanzbranche, die im Zeitraum zwischen 1992 und 2002 mindestens einmal ihren Job gewechselt hatten. Parallel dazu sammelte Hamori Wirtschaftsnachrichten aus dem „Wall Street Journal“ – insbesondere schlechte Nachrichten und Krisenmeldungen über jene Unternehmen, bei denen die Probanden angestellt waren. Anschließend verglich sie beide Datensätze miteinander, und siehe da: Die Schlagzeilen wirkten sich tatsächlich auf die Berufschancen der Mitarbeiter aus. Allerdings recht unterschiedlich.

Gab es Meldungen über moralische Verfehlungen im Unternehmen, Korruptionsvorwürfe oder Betrugsskandale, dann hatte dies (bis auf die davon Betroffenen) keinerlei Einfluss auf die Karrieren der Mitarbeiter. Bei einem Jobwechsel interessierte sich der neue Arbeitgeber jedenfalls nicht dafür. mehr →

0 → Fundsachen in Reputation

Schritt für Schritt – Der Personal Branding Plan als Flussdiagramm

Wer beginnt, seine Marke im Netz aufzubauen, sollte sich damit Zeit lassen. Ein Instant-Rezept gibt es nicht. Mehr noch: Wer es eilig hat, erhöht nur die Chance, Fehler zu machen. „Webseite designen, Logo entwickeln, Schriften festlegen – alles zweitrangig“, sagt zum Beispiel der Berliner Markenberater Johannes Barho. „Solange Sie nichts anbieten, wofür es einen konkreten Bedarf gibt, konstruieren Sie nur einen leeren Container.“ Heiße Luft. Bis man von einem gewissen Bekanntheitsgrad sprechen könne, dauere es in der Regel bis zu einem Jahr – und auch nur dann, „wenn derjenige bereit ist, jeden Tag rund eine Stunde Zeit in seine Markenpflege zu investieren.“

Was es dabei zu beachten gilt, welche Schritte und Strategie dabei helfen können, zeigt das folgende Flussdiagramm zum Personal Branding – der Marke Eigenbau im Internet…
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1 → 1-2-3-Tipps in Reputation

Wie Sie Ihre Marke im Einklang zu Ihrem Job aufbauen

  1. Abgrenzen. Zunächst: Ihre Marke ist nicht Ihr Job und umgekehrt. Solange Sie Ihren Job gut machen und weder Schlechtes über Ihren Arbeitgeber schreiben noch Geheimnisse ausplaudern, kann Ihnen wenig passieren. Besser natürlich, Sie haben sein Einverständnis.
  2. Positionieren. Vor allem dann, wenn Ihre Marke und Ihr Job miteinander korrespondieren, sollten Sie klar machen, am welchen Stellen Sie für sich alleine sprechen. Das gilt insbesondere für Profile in Sozialen Netzwerken und Blogs. Im Zweifel legen Sie zwei Accounts an.
  3. Aufpassen. Seien Sie extrem vorsichtig mit allem, was Sie publizieren und zu wem Sie Kontakte pflegen. Lernen Sie aber noch schneller mit dem – teils harschen – Online-Feedback umzugehen. Ihre Reaktion prägt Ihre Marke und fällt womöglich auch auf Ihren Arbeitgeber zurück.
3 → Gastbeitrag in Reputation

Reputation mit Igel-Faktor – So schlagen Sie auch alte Hasen

Ein Gastbeitrag von Thomas Kilian, Leiter der Internetagentur Thoxan

ThomasKilian„Hast Du das schon gehört? – Der Igel hat beim Wettlauf auf dem Steckrübenfeld den Hasen geschlagen!“ Schnell machte diese Nachricht die Runde im Wald. Alle Tiere erzählten sich die Geschichte, wie der Igel und seine Frau gemeinsam den Hasen besiegt hatten. Dieser war nach 73 und einer halben Runde tot zu Boden gesunken – immer wieder lief er hin und her durch die Ackerfurche. Jeweils am Ende des Feldes saßen Igelmann und Igelfrau und riefen: „Ich bin schon da!“

Was für eine Blamage für den Hasen. In Sachen Reputation hatte der Igel am Ende die Nase vorn. Dabei schien doch zu Anfang alles nach einem Sieg des Hasen auszusehen. „Was willst Du mit Deinen krummen Beinen schon ausrichten?“ fragt er den Igel beim Morgenspaziergang. Doch dieser legt es drauf an: „Was gilt die Wette?“ Er lässt sich auf einen scheinbar unfairen Wettkampf ein, doch am Ende trägt er den Sieg davon. Aus krummen Beinen wird ein guter Ruf, der ihm viele Sympathien verschafft. mehr →

5 → Artikel in Büro

Zukunft der Arbeit – Vom Arbeitnehmer zum Wissenszulieferer

LaptopIch teile die Meinung im Video unten durchaus: Die Digitalisierung, die Globalisierung, die zunehmende Projektarbeit und der Wandel von der Dienstleistungs- zur Wissensgesellschaft wird eine neue Generation von Fachkräften hervorbringen – hoch spezialisierte Freiberufler, die projektweise für verschiedene Unternehmen arbeiten und als Experten ihre Marktnischen besetzen. Der Trend auf dem Arbeitsmarkt geht weg vom festangestellten Arbeitnehmer, hin zum freiangestellten Wissenszulieferer.

Ihren Mehrwert für die Unternehmen beziehen diese Wissenszulieferer nicht nur aus ihrem hoch spezialisierten Fachwissen, sondern auch aus dem Fundus dieser ständig wechselnden Projekte, Branchen und (Kurzzeit-)Arbeitgeber, für die sie Aufträge abwickeln. Das macht Sie einerseits sehr flexibel – aber es verlangt auch genau das von ihnen. Das bedeutet auch, dass Berufseinsteiger heute nicht mehr davon ausgehen können, in zehn Jahren noch denselben Job zu machen wie heute. mehr →

4 → Studie in Reputation

Imagepflege – 40 Prozent kümmern sich um ihren Online-Ruf

lupeBereits 40 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer kümmern sich um ihren Online-Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Personensuchmaschinenbetreibers Yasni. Rund 23 Prozent der Befragten wenden zur Reputationspflege wöchentlich bis zu drei Stunden auf, 18 Prozent sogar mehr.

Die Umfrage zeigt aber auch: Fast 60 Prozent der Internet-Nutzer ist ihr Ruf egal. Fatal. Denn der sorglose Umgang mit dem Internet kann – wie hier schon merhfach beschrieben – negative Folgen für Beruf und Privatleben haben.


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