Es ist leicht, Dinge zu tun, die Spaß machen und die zu unmittelbaren Erfolgen führen. Es ist leicht, Wohlstand zu genießen und aufzusteigen. Aber es ist um ein Vielfaches schwerer hinzufallen und wieder aufzustehen. Irgendwann gibt es bei fast jedem einen Crash. Ob man diesen selbst verschuldet hat oder über andere stolpert, ist unerheblich. Das Resultat ist dasselbe: Man liegt rücklings auf dem Boden und strampelt im luftleeren Raum ums nackte Überleben. In solchen Situationen scheiden sich die Geister in solche, die sich schnell berappeln und solche, die weiterzappeln. Sie zeigen stets dieselben Verhaltensmuster:
- Die, nicht ich! Dass sie wütend sind über ihre Lage, kann jeder verstehen. Aber die Fehler nur bei Management, Politik und Umständen zu suchen, zeugt von wenig Souveränität und Distanz. Die Haltung ist zudem nach hinten gewandt.
- Helft mir! Wer glaubt, dass andere für die eigene Misere verantwortlich sind, wird nichts unternehmen, sondern setzt voll auf die Hilfe von anderen. So jemand nimmt alles mit, was ihm zusteht, macht aber längst nicht alles mit, was ihm angeboten wird.
Die Haltung, die dahintersteckt, ist nichts anderes als Egoismus. Wer nur seinen Vorteil sucht, Fehler abstreitet und andere für sein Wohlergehen verantwortlich macht, wird zwangsläufig verbittern und beruflich wie privat scheitern. Jeder, der schon einmal gescheitert ist, weiß: Erfolg ist etwas Flüchtiges. Er ist besitzergreifend, aber auch launisch. Wer sich zu sehr daran klammert, den verlässt er. Auch wenn sich dieses Blog im Kern um den Erfolg dreht – machen Sie sich nicht davon abhängig. Lernen Sie lieber aus Niederlagen und stehen Sie wieder auf. Das ist der größere Erfolg.







Norbert Glaab
Selbsterkenntnis ist der erste und beste Weg zur Vänderung! (Wer ein mal fällt und nicht weis warum, der fällt auch ein zweites mal).
Alles andere wäre so, als ob der Fleck auf der eigenen Nase, den man Spiegel sieht, auch auf dem Spiegel entfernen wollte.
Wem es dennoch gelingt, der solle mir sagen wie es geht :-)