Parkbank: Das Wesen der Raffinesse

Eine Frau geht in eine New Yorker Bank. Sie sagt, sie möchte morgen für eine Woche nach Europa reisen und brauche dafür dringend einen Kredit von 5000 Dollar. „Nun“, sagt der Bankmanager, „das machen wir gerne, aber welche Sicherheiten bieten Sie uns dafür?“ Darauf zeigt die Blondine auf einen nagelneuen Rolls-Royce, der draußen auf der Straße steht und dessen Papiere und Schlüssel sie dabei hat. „Das geht natürlich in Ordnung“, sagt der Bankmanager. Der Wert des Rolls-Royce übersteigt schließlich den Kreditrahmen bei weitem. Ein Bankangestellter nimmt die Wagenschlüssel an sich und parkt den Rolls-Royce in der Tiefgarage der Bank. Danach bekommt die Frau das Geld und verreist…

Parkbank: Das Wesen der Raffinesse

Bitte einmal um die Ecke denken!

Nach einer Woche kehrt sie gutgelaunt und sichtlich erholt zurück. Sie überreicht dem Bankmanager zuerst die 5000 Dollar in cash und schließlich noch die Zinsen von rund 15 Dollar.

„Wissen Sie“, sagt der Manager, „es freut uns wirklich, dass dieses Geschäft so wunderbar über die Bühne gegangen ist. Aber was uns die vergangene Woche wirklich sehr beschäftigt hat: Wozu brauchten Sie 5000 Dollar? Wir haben uns nämlich ein bisschen über Sie erkundigt und dabei herausgefunden, dass Sie eine Multimillionärin sind und sich das Geld überhaupt nicht leihen müssten.“

„Das ist richtig“, sagt die Frau. „Aber wissen Sie, auch ich habe etwas recherchiert. Und es gibt in ganz New York keinen anderen Ort, an dem man sein Auto für 15 Dollar eine Woche lang sicher parken kann.“

[Bildnachweis: Stuart Monk by Shutterstock.com]
24. Juli 2007 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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