Egal ob Sie als Selbstständiger neue Kunden gewinnen oder als Arbeitnehmer potentielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen wollen: Eine hervorragende Online-Reputation kann Ihnen dabei helfen. Sich diese aufzubauen ist zwar nicht kompliziert, jedoch durchaus mit Aufwand verbunden. Denn einen entsprechenden Ruf können Sie nur im Lauf der Zeit durch konsequente Arbeit etablieren. Wir haben 50 Tipps für Sie, mit denen Sie dieses Ziel erreichen.
Dabei geht es nicht darum, dass Sie jeden der folgenden 50 Punkte eins zu eins umsetzen. Viel wichtiger ist, dass Sie die Bereiche identifizieren, in denen Sie Nachholbedarf haben und sich konsequent daran machen, Ihre Defizite auszugleichen. Unsere Aufzählung ist daher als Nachschlagewerk, Inspirationsquelle und Checkliste gedacht. Es kann durchaus sinnvoll sein, sich diese Liste alle paar Wochen oder Monate erneut anzuschauen und zu überprüfen, welche Bereiche Ihre Aufmerksamkeit erfordern. Denn mit dem Aufbau einer Online-Reputation ist es nicht getan, diese muss auch aktiv gepflegt und weiterentwickelt werden, um nachhaltige Erfolge erzielen zu können.
- Überlegen Sie sich im Vorfeld, wie viel Zeit und Energie Sie in Ihre Online-Reputation investieren wollen und können.
- Definieren Sie Ihr Ziel so präzise wie möglich. Wollen Sie neue Kunden anziehen, Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen oder Ihr Netzwerk und Ihre Kontakte erweitern?
- Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe so exakt wie möglich.
- Recherchieren Sie die Netzwerke, in denen die für Sie interessanten Menschen unterwegs sind.
- Legen Sie für sich ein klares Motto und eine klare Botschaft fest, die Sie transportieren wollen.
- Definieren Sie Themen, mit denen Sie sich beschäftigen wollen.
- Wählen Sie dabei nur Themen, in denen Sie kompetent sind oder werden wollen und mit denen Sie sich leidenschaftlich gerne beschäftigen.
- Suchen Sie sich Netzwerke aus, in denen Sie aktiv sein werden.
- Wählen Sie Tools – Apps und Programme – mit denen Sie Ihre Beiträge schreiben und in den Netzwerken mitlesen wollen. Machen Sie sich mit deren Bedienung vertraut.
- Füllen Sie Ihr Profil grundsätzlich vollständig aus – und zwar in jedem Netzwerk, dass Sie nutzen.
- Netzwerke wie Xing oder Linkedin können Sie auch weniger aktiv, als eine Art Visitenkarte einsetzen. Hier sind ein vollständig ausgefülltes Profil und aktuelle Daten jedoch entscheidend.
- Verlinken Sie die Profile Ihre Netzwerke untereinander.
- Idealerweise beginnen Sie mit einem eigenen Blog. Verlinken Sie dieses in allen Netzwerken.
- Wählen Sie – wenn möglich – in allen Netzwerken den gleichen Namen.
- Gestalten Sie Ihre Konten auch vom Design her so, dass Sie für den Leser oder Fan sofort erkennbar sind.
- Verwenden Sie auf jeden Fall ein Foto, auf dem Sie sich selbst gefallen.
- Lernen Sie die Eigenheiten der verschiedenen Netzwerke kennen.
- Nehmen Sie auf Facebook Personen in Ihre Freundeslisten auf, mit denen Sie bereits Kontakt über andere Kanäle haben und die Sie kennen.
- Bei Personen, die Sie noch nicht kennen, sollten Sie dagegen zu Beginn die öffentlichen Beiträge abonnieren und nicht direkt eine Freundschaftsanfrage stellen.
- Auf Twitter und Google+ gilt: Folgen Sie allen Konten, die aus Ihrer Sicht thematisch und fachlich für Sie interessant sind.
- Nutzen Sie unbedingt den Google Reader und abonnieren Sie RSS-Feeds zu Ihrem Thema.
- Lassen Sie sich von Artikeln und Beiträgen anderer inspirieren. Geben Sie dann natürlich auch die Inspirationsquellen an, wenn Sie einen eigenen Beitrag daraus machen.
- Re-Tweeten und teilen Sie Inhalte, die zu Ihrem Themengebiet passen.
- Pinterest kann eine hervorragende Inspirationsquelle und ein Speicher für Infografiken sein.
- Setzen Sie bei Ihren Inhalten auf einen Mix aus Bildern, Videos und Texten.
- Wenn Sie selbst Video produzieren, laden Sie diese auf Youtube hoch. Es ist die größte Plattform und ein hoch aktives Soziales Netzwerk.
- Kommunizieren Sie in den Sozialen Netzwerken offen und authentisch.
- Beantworten Sie Fragen und reagieren Sie auf Kommentare.
- Kommentieren Sie selbst bei anderen Seiten und Beiträgen – allerdings nur dann, wenn Sie inhaltlich etwas beizutragen haben.
- Diskutieren Sie mit anderen und tauschen Sie Argumente aus.
- Erstellen Sie regelmäßig eigene Inhalte.
- Bringen Sie mindestens einmal pro Woche einen eigenen Beitrag und ergänzen Sie diesen durch Re-Tweets und geteilte Inhalte anderer.
- Beginn Sie – vor allem wenn Ihnen das Schreiben schwer fällt – mit kürzeren Beiträgen, in denen Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren.
- Machen Sie Ihr Blog zum Zentrum Ihrer Online-Reputation.
- Nutzen Sie die Sozialen Netzwerke auf jeden Fall, um Ihre Blog-Beiträge zu teilen.
- Greifen Sie auch Ideen und Anregungen aus Kommentaren auf und verarbeiten Sie diese – mit Hinweis auf die Inspirationsquelle – in eigenen Beiträgen.
- Schreiben Sie auch kontroverse Artikel – allerdings nur dann, wenn Sie Ihren Standpunkt mit Argumenten untermauern können.
- Fragen Sie Ihre Leser und Follower nach interessanten Themen.
- Erweitern Sie Ihr Netzwerk Schritt für Schritt.
- Kommentieren und teilen Sie dazu auch gezielt die Beiträge einer Seite oder einer anderen Person und ziehen Sie so deren Aufmerksamkeit auf sich.
- Lassen Sie ab und an auch lustige oder unterhaltsam Inhalte – Cartoons, Videos, Witze oder ähnliches – in Ihren Facebook-, Twitter- oder Google+-Stream einfließen.
- Greifen Sie aktuelle Themen oder besondere Tage auf.
- Achten Sie bei der Themenwahl jedoch darauf, dass Sie durch Ihre Beiträge Mehrwert für Ihre Leser und Fans generieren.
- Schreiben Sie Gastbeiträge für andere Seiten und bieten Sie diese initiativ und kostenlos an. Dass diese inhaltlich und stilistisch zur Seite passen müssen, versteht sich von selbst.
- Monitoren Sie Ihre Netzwerke und achten Sie dabei vor allem darauf, welche Beiträge gut ankommen und zu welchen Uhrzeiten Ihre Inhalte am meisten gelesen werden.
- Nutzen Sie Ihre Erkenntnisse aus dem Monitoring und planen Sie Beiträge so, dass sie dann online gehen, wenn Ihre Leser am aktivsten sind.
- Experimentieren Sie mit neuen Inhalten und Darbietungsformen – sonst langweilen Sie Ihre Leser irgendwann.
- Überprüfen Sie alle paar Wochen oder Monate Ihre Zielsetzung und Ihr Entwicklung bis zu diesem Punkt.
- Scheuen Sie sich nicht, Ihr Zielsetzung zu ändern. Manchmal entwickelt sich Ihre Reputation anders als geplant – nutzen Sie diese neue Richtung.
- Das Wichtigste zum Schluss: Haben Sie Spaß an der Kommunikation und der Arbeit in den Sozialen Netzwerken. Dann bleiben Sie auch langfristig dabei.
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fschuetz
Eine ziemlich lange Liste, aber dafür fehlt auch nichts, cool! ;-) Punkt 14 finde ich persönlich sehr wichtig, nach Möglichkeit immer mit den gleichen Namen (Vor- und Nachnmame) im Netz unterwegs sein. Ansonsten wirkt es schnell verdächtig und die Sichtbarkeit im Netz ist eingeschränkt. Wirkt einfach unseriös und unprofessionell, wenn ich z.B. mal meinen Vornamen ausschreibe und mal abkürze.
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