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Winterzeit 2023: Zurück auf Normal!

Es ist mal wieder soweit: Zeitumstellung auf Winterzeit. In der Nacht vom Samstag (29. Oktober) auf Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Ergebnis: Eine Stunde länger schlafen. Doch die Zeitumstellung macht vielen Menschen zu schaffen. Wir erklären, wann die Uhr umgestellt wird, wie Sie sich die Sommer- und Winterzeit merken können und was Sie zur Zeitumstellung wissen müssen…

Winterzeit 2023: Zurück auf Normal!

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Wann ist Zeitumstellung 2023?

In Deutschland wird zweimal pro Jahr die Zeit umgestellt. Am letzten Sonntag im Oktober wird von Sommerzeit auf die Mitteleuropäische (korrekte) Winterzeit umgestellt, am letzten Sonntag im März erfolgt die Zeitumstellung von MEZ (oder Winterzeit) auf Sommerzeit.

Trotz anhaltender Diskussionen um die Abschaffung der Sommer- und Winterzeit in Europa, gibt es auch 2023 wieder eine Zeitumstellung. Im Frühjahr und im Herbst 2023 sind die Termine:

  • Sonntag, 26. März 2023: Zeitumstellung von Winterzeit auf Sommerzeit. Die Uhr wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Die Nacht wird damit eine Stunde kürzer.
  • Sonntag, 29. Oktober 2023: Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 3 Uhr auf 2 Uhr. Die Zeit wird zurückgestellt. Die Nacht dauert eine Stunde länger.
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Zeitumstellung Eselsbrücken: Vor oder zurück?

Wer sich übrigens nicht merken kann, ob die Uhren nun „vor“ oder „zurück“ gestellt werden, kann sich vielleicht folgende Eselsbrücken merken:

  • „Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer.“ – Im Frühjahr Plus, im Winter Minus.
  • „Im Winter hinter, im Sommer vor.“ – Im Winter wird die Zeit also zurückgestellt.
  • „Im Winter gibt es Winterschlaf.“ – Entsprechend gibt es mit der Winterzeit eine Stunde mehr Schlaf.
  • „Im Frühjahr muss man früher aufstehen.“ – Zweimal „früh“: eine Merkhilfe dafür, dass die Uhren eine Stunde vorgedreht werden.
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Wann wird die Zeit 2023 wieder auf Sommerzeit gestellt?

Auch diese Zeitumstellung ist in einer Verordnung der Bundesregierung genau festgeschrieben. Dort heißt es:

Im Kalenderjahr 2023 beginnt die Sommerzeit am Sonntag, 26. März 2023 um 2 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und endet am 29. Oktober 2023 um 3 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).

Dann wird die Uhr erneut um eine Stunde zurückgestellt.

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Folgen: Wie leiden wir unter der Zeitumstellung?

Bei der Umstellung auf Winterzeit freuen sich die meisten zunächst über eine Stunde zusätzlichen Schlaf. Die Zeitumstellung hat aber weit größere Auswirkungen und spürbare Folgen. Die Stunde wird vom Körper als eine Art Mini-Jetlag wahrgenommen. Das stört den im letzten halben Jahr trainierten Schlafrhythmus. Viele Menschen klagen deshalb über Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Schlafproblemen in der Zeit nach der Umstellung.

Es dauert mindestens einige Tage, bei einigen sogar Wochen, bis der Körper sich an die Winterzeit gewöhnt hat.

Zeitumstellung macht Frauen mehr zu schaffen

Die Folgen treten nicht nur bei ein paar vereinzelten Betroffenen auf. Studien zeigen: Es ist ein Problem vieler Menschen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage leiden rund 40 Prozent der Deutschen auch unter der Zeitumstellung im Herbst – Frauen (46 Prozent) allerdings wesentlich mehr als Männer (36 Prozent).

Kritik an Sommer- & Winterzeit: Zeitumstellung abgeschafft?

Kritiker bezweifeln, dass eine Sommer- und Winterzeit sinnvoll ist. Häufige Argumente sind die genannten Folgen für Menschen und dass die erwarteten Vorteile nicht auftreten oder viel zu gering sind. Eine Abschaffung der Zeitumstellung und eine Entscheidung zur Sommerzeit als Normalzeit steht deshalb schon länger im Raum. Sie wurde aber bisher nie durchgesetzt und immer wieder verworfen. Daher ist auch für 2023 die Zeitumstellung nicht abgeschafft.

Wann wird endlich die Uhr nicht mehr umgestellt?

Darauf gibt es keine klare Antwort. Hauptproblem ist, dass sich die Länder innerhalb der EU nicht einigen können. Ohne eine solche Einigung käme es zu einer Vielzahl individueller Regelungen und damit verschiedener Zeitzonen eng benachbarten EU-Ländern. Genau das will man aber verhindern.

Winterzeit: Was ist mit der Arbeitszeit?

Für Arbeitnehmer in Nachtschicht stellt sich die Frage: Verändert sich meine Arbeitszeit durch die Zeitumstellung? Wird die Uhr zurückgestellt, dauert die Schicht schließlich eine ganze Stunde länger. Hier kommt es vor allem auf die Regelungen im Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung an. Gibt es hier keine Klarheit, sieht das Bundesarbeitsgericht einen Interessenausgleich vor.

Als Faustregel gilt: Bei der Umstellung auf Winterzeit können Arbeitgeber vorgeben, dass Mitarbeiter die Extra-Stunde arbeiten. Anders herum gilt bei der Sommerzeit, wenn die Uhr vorgestellt wird: Hier müssen Arbeitnehmer die weggefallene Stunde der Arbeitszeit nicht nachholen.

Bezahlung bei Zeitumstellung

Auf die Bezahlung des Mitarbeiters hat die Zeitumstellung nur dann Auswirkungen, wenn dieser auf Basis eines Stundenlohns bezahlt wird. Bei einem festen Monatsgehalt hingegen bleibt das Gehalt unverändert. Wird die im Arbeitsvertrag festgelegte Stundenzahl pro Woche durch die zusätzliche Stunde überschritten, kann zudem ein Ausgleich der Überstunde fällig sein. Das gilt jedoch nur, wenn der Vertrag nicht vorsieht, dass bereits eine feste Anzahl an Überstunden pro Monat mit dem Verdienst abgegolten ist.

Woher kommt die Zeitumstellung überhaupt?

Erfunden hat die Zeitumstellung der Brite William Willett. Er hatte die Idee, so das Tageslicht besser auszunutzen. Umgesetzt wurde die Idee dann erstmals am 30. April 1916 – und zwar im Deutschen Reich sowie in Österreich-Ungarn und in Großbritannien. Winston Churchill lobte die Sommerzeit sogar als „großartige Reform“, die für Millionen Menschen „die Chancen für ein gesundes und glückliches Leben“ erhöhe.

So richtig flächendeckend wurde die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit im Jahr 1977. Dann stellten die meisten Länder Europa am letzten März-Sonntag die Uhrzeit eine Stunde vor. Deutschland zog allerdings erst im Jahr 1980 nach. Damals war der eigentliche Auslöser für die Zeitumstellung die Ölkrise von 1973. So sollte das Tageslicht besser ausgenutzt und Energie gespart werden. Ob das wirklich funktioniert, ist allerdings umstritten. Manche glauben, die Einsparungen durch die Zeitumstellung am Abend wird durch den erhöhten Heizverbrauch in den kühlen Morgenstunden kompensiert.

Sommerzeit macht unglücklicher als Winterzeit

Als das Forscher-Duo Daniel Kühnle und Christoph Wunder die Daten der deutschen Längsschnitt-Befragung des Sozioökonomischen Panels (SOEP) sowie der Britischen Langzeitstudie „Understanding Society“ auswertete, konnten die Wissenschaftler eine regelmäßige Veränderung der Lebenszufriedenheit bei Tausenden von Teilnehmern ausmachen – und zwar immer von Winterzeit auf Sommerzeit. Wurden die Uhren dagegen im Herbst wieder zurück auf Winterzeit gestellt, hatte das keine negativen Auswirkungen. Wir kommen dabei in die Normalzeit zurück. Und Langschläfer bekommen eben noch eine Stunde geschenkt.

Es kommt noch besser: Regen, Schnee, Matsch, das ganze Grau in Grau mag zwar für trübe Aussichten sorgen. Für unsere grauen Zellen aber ist er besser als gedacht, wie jetzt eine Studie zeigt: Unser Gehirn arbeitet im Winter besser als vergleichsweise im Herbst.

Zeitumstellung Psychologie: In der Winterzeit arbeitet das Gehirn besser

Mehr als 34.294 US-Amerikaner wurden für die Studie von Steven LoBello von der Auburn Universität in Montgomery über einen längeren Zeitraum befragt und beobachtet – mit Fokus auf den Zusammenhang zwischen Jahreszeit, Stimmung und Leistung. Dabei zeigte sich: Unsere kognitiven Fähigkeiten nehmen im Winter eher noch zu. Bei den dazugehörigen Tests schnitten die Probanden im Vergleich der Jahreszeiten mindestens gleich gut ab – im Winter und Frühjahr sogar etwas besser. Am schlechtesten waren die Ergebnisse im Herbst.

Der hauptsächliche Unterschied zwischen den Extremen Sommer und Winter ist unsere jeweilige Attitüde. Es fühlt sich nur so an, als würde alles im Winter ein bisschen langsamer laufen. Unserem Gehirn aber ist das aber schnuppe.


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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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