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27 von Holger Lischke am 3. April 2010 → Artikel in Reputation
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Social Media Manager – Was zeichnet sie aus?

Während die Umsätze der klassischen PR-Agenturen zu stagnieren scheinen, wachsen die Umsätze im Bereich des Web 2.0. Agenturen mit Fokus auf Social Media profitieren zunehmend von dem Zwang der Unternehmen über eine starke Online-Präsenz zu verfügen. Selbst wenn es nur die eigene, ansprechende Webseite ist. Im Vergleich zum Vorjahr werden Umsatzsteigerungen von über 50 Prozent und mehr gemeldet. Social Media Manager haben Konjunktur.

Was zeichnet einen Social Media Experten (wie sich auch bezeichnet werden, aber dies ungern hören) aus? Beginnen wir mit den schwarzen Schafen der Branche. Das sind vor allem Theoretiker und reine Technik-Nerds. Viel heiße Luft und wenig Taten, Phrasen wie – Ich weiß wo es lang geht, so machen wir das – zeichnen sie aus. Noch schlimmer: Sie leben nicht, was sie von der Kanzel predigen, dennoch möchten sie ihren Königsweg dem Unternehmen aufzwingen. Sie leben zwar mit und im Web 2.0, aber von was sie da eigentlich reden, haben sie keine Ahnung.

Welche Fähigkeiten sollte ein fähiger Social Media Manager mitbringen? Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen und haben Experten befragt. Den PR Blogger Klaus Eck, den Geschäftsführer von Webguerillas David Eicher und Roland Panter, Inhaber von Wirtschaftsfaktor Sprache – entstanden ist eine Rangliste der must-have Fähigkeiten und Fertigkeiten der Zunft:

  1. Starke Online-Affinität – Es kommt nicht darauf an stundenlang im Netz zu hängen, sondern wirklich aktiv am Geschehen teilzunehmen. Ein kompetenter Manager ist seit Jahren im Social Media Bereich aktiv, führt ein eigenes Blog, ist auf Twitter oder anderen Plattformen vertreten und engagiert.
  2. Reichlich Projekterfahrung – Nur weil jemand bloggt, kann er einem Unternehmen nicht erklären wie Social Media funktioniert. Am besten hat er oder sie bereits in einer PR- oder Marketing-Agentur gearbeitet, auch freiberufliche Tätigkeiten sind erlaubt. Entscheidend ist die gewonnen Unternehmens- und Prozesskenntnis. Nur so können die Regeln des Web 2.0, die er dank Punkt 1 versteht, sinnvoll auf das Unternehmen angewendet werden. Gleiches Prinzip wie bei jungen Consultants: Wer noch nie ein Unternehmen von innen gesehen hat, kann es nicht beraten.
  3. Weitreichende Kontakte – Nicht zu irgendwelchen Personen, sondern den wichtigen Multiplikatoren der Szene, die interessante Nachrichten schnell und möglichst weit verbreiten können. Wichtig ist diese Kontakte auch im echten Leben zu pflegen, auf Veranstaltungen wie beispielsweise der anstehenden re:publica.
  4. Konzeptionelle Fähigkeiten – Kreativität spielt eine große Rolle. Mit 0815-Aktionen lassen sich keine Nutzer locken. In diesem Zusammenhang ist es entscheidend dem Unternehmen nicht ein vorgefertigtes Konzept auferlegen zu wollen, sondern das Unternehmen zu durchdringen und wichtig Aspekte herauszuarbeiten. Tödlich für die Reputation sind Fake-Profile und Images aus dem Reagenzglas. Authentizität ist das A und O.
  5. Technische Versiertheit – Es werden keine tiefgehenden Kenntnisse der gängigen Programmiersprachen erwartet, dafür sind tatsächlich Informatiker da, aber der sichere Umgang mit HTML oder FTP-Anwendungen wird vorausgesetzt. Zudem sollte der Manager in der Lage sein, ein Pflichtenheft für den ITler erstellen zu können und sei es nur für die Erstellung einer App.
  6. Gute Umgangsformen – Was für Social Media allgemein gilt, ist für deren Manager erst recht gültig. Negativen Äußerungen und Kommentaren muss sachlich und konstruktiv begegnet werden. Beleidigungen oder das Löschen von Kritik vergrault selbst den geduldigsten Nutzer.
  7. Verstehen von Monitoring – Auch dieses Spezialgebiet beherrscht ein guter Social Media Manager. Neben der Analyse und Auswertung der gängigen Monitoring-Tools, sollten auch die relevanten Kriterien bekannt sein, die je nach Unternehmen unterschiedlich ins Gewicht fallen. Wichtig ist es auch, diese Erfahrungen für das Unternehmen in verständliche Worte übersetzen und die Zusammenhänge aufzeigen zu können.
  8. Portion Neugier – Die beschriebene Berufsgruppe war natürlich unter den ersten bei Twitter, unter den ersten bei Foursquare und Google Buzz und wird auch weiterhin zu den Pionieren im Social Media Bereich gehören. Die Neugier zwingt sie, dazu gehört auch der Blick über den Tellerrand. Im RSS-Reader befinden sich also auch internationale Adressen wie amerikanische oder etwa japanische Blogs.
  9. Abgeschlossenes Studium – Der Social Media Manager muss nicht zwingend irgendetwas mit Medien studiert haben, die Fähigkeit zur Analyse wird in jeder Fachrichtung gelehrt. Ein Studium der Sozialwissenschaften ist durch den Bezug zu Menschen und dem gesellschaftlichen Zusammenleben besonders geeignet, denn Social Media zielt auf eben jene und nicht auf nackte Zahlen ab.
  10. Starke Teamfähigkeiten – Der Social Media Manager wird einen (oder mehrere) Ansprechpartner im Unternehmen haben, mit denen er nicht nur auskommen muss, sondern eine symbiotische Verbindung eingehen sollte. Schließlich ist diese Kontaktperson der Schlüssel zum Unternehmen. Ein mürrischer Einzelgänger wird Ihrem Unternehmen nicht viel bringen. Achten Sie darauf, dass der Ansprechpartner über genügend Kontakte im Unternehmen und Berufserfahrung verfügt (Stichwort Prozesskenntnis).

Welche Fähigkeiten würden Sie auf Platz 1 setzen? Was wäre Ihnen besonders wichtig?

Fragend zum passenden Berater

Wie Sie einen geeigneten Social Media Manager anhand weniger Fragen erkennen können, zeigen die folgenden Antworten:

  • Können Sie den Erfolg Ihrer Arbeit garantieren? – Ich kann Ihnen versprechen mein Bestes zu geben, aber da wir in einem People-Business agieren, kann man nicht voraussagen was passieren wird. Natürlich wünsche ich uns den Erfolg!
  • Wie haben Sie sich Ihre Kenntnisse angeeignet? – Ich spreche viel mit Kollegen und Bekannten aus meinem Bereich. Gerade der Meinungsaustausch auf Messen und Treffen ist mir wichtig. Natürlich lerne auch ich immer wieder dazu und probiere viele Sachen aus.
  • Wie erzeugen Sie mediale Aufmerksamkeit? – Ich folge interessanten Personen bei Twitter und picke mir weitere, für mein Themengebiet relevante, Multiplikatoren heraus. Außerdem mische ich in Blogs mit und versuche mich am Dialog zu beteiligen.
  • Wie sieht eine Social Media Kampagne aus? – Zuerst muss eine aussagekräftige Message entwickelt werden, die dann an die Nutzer kommuniziert wird. Zur schnellen Verbreitung bieten wir dann noch ein cooles Gimmick gratis an.
  • Wie würden Sie den Return On Investment messen? – Oh bitte, ich kann es nicht mehr hören. Wollen wir wirklich darüber sprechen? Na gut, …
  • Wenn der Social Media Manager Ihrer Wahl ähnliche Antworten liefern kann, sollte Sie ihn engagieren!

    Ein Blick in die Quelle dieses Frage-Antwort-Spiels lohnt sich übrigens, die englische Version garantiert einige Lacher.


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1. Kommentar

Andreas Habicher
03.04.10 um 08:11 Uhr

Abgeschlossenes Studium wichtiger als Teamfähigkeit? Ernsthaft?

2. Kommentar

Thomas Hahn
03.04.10 um 10:33 Uhr

Eine interessante Liste. Danke dafür.

Punkt 9 stelle ich allerdings in Frage. Ich selbst kenne eine Vielzahl von Personen, die sehr erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten, ohne jemals eine Universität besucht zu haben. Manche davon haben einen mittleren Schulabschluss, andere nur teilweise eine Fähigkeit laut Ausbildung. Dennoch arbeiten sie heute für große Kunden wie die Telekom oder die Lufthansa. Diese Personen haben sich selbst in ihrem Bereich so viel Wissen angeeignet, dass sie heute bestens befähigt sind, ohne die klassischen Bildungswege beschritten zu haben. Inzwischen sind das erfahrene und erfolgreiche Kollegen, ob im Bereich Programmierung oder Moderation. Insofern sehe ich nicht, dass es ein abgeschlossenes Studium braucht, um Social Media Manager werden oder sein zu können.

Zur Portion Neugier würde ich persönlich noch das realistische Einschätzungsvermögen über das Potenzial der verschiedenen Dienste hinzunehmen. Foursquare und Google Buzz blind zu empfehlen, schlicht aufgrund ihres Neuheitsfaktors, ist es eher nicht. Selbst Twitter und Facebook würde ich außen vor lassen, wenn man sich nicht weitreichende Gedanken gemacht hat, was damit eigentlich geschehen soll. Es geht wie so oft im Leben weniger darum, der Erste zu sein, als vielmehr der Beste, Kreativste, Interessanteste.

Warum ist eigentlich das Xing Profil von Herrn Panter nicht öffentlich einsehbar?
Hat er etwas zu verbergen? :) Nur ein kleiner Spaß am Rande…

Eine schöne Liste. Vielen Dank.

3. Kommentar

Lars Hahn
03.04.10 um 11:39 Uhr

Spannende Liste. Danke!

Noch zwei weitere Aspekte:
- Eine gute Nase für Trends und Entwicklungen
- Intuition – Einfühlungsvermögen. Der beste Social Media Manager nützt einem Unternehmen wenig, wenn er dessen Bedürfnisse nicht intuitiv erfassen und umsetzen kann.

Mit intuitivem Gruß
Lars Hahn

P.S.: Übrigens erhalte ich meine diesbezügliche Inspiration auch bei Kerstin Hoffmann alias “PR-Doktor. Das Kommunikationsblog”
http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/

4. Kommentar

Rudolf Ernenputsch
03.04.10 um 12:05 Uhr

Guter Ansatz, aber leider nicht konsequent genug. Wer die o.g. ROI Antwort gibt steht schon mit einem Bein auf der Strasse. Wenn er trotz gespielter Coolness Zahlen und quantitative Zielwerte von sich gibt funktioniert das schon eher.

Und zum Thema “Message an die Nutzer kommunizieren”, S-R ist stark veraltet. Mit den Nutzern muss kommuniziert werden, ein Dialog aufgebaut werden. Das ist das einzige, was Social Media auszeichnet, bidirektionale Kommunikation. Aber n bissel Marketing im Web, so auf Facebook, ist natürlich viel einfacher.

Gute Beispiele für erfolgreiche Social Media Konzepte: Tchibo Ideas, Dell Ideastorm / Dells Twitter Account, BMW’s Facebook Engagement. Alle beruhen darauf, miteinander zu reden und keine Message irgendwo reinzudrücken.

5. Kommentar

Joerg Meyer
03.04.10 um 20:15 Uhr

Nummer neun ergibt in der Tat weder Sinn noch ist die Erklärung ausreichend. Ein Universitätsbesuch hat nichts, rein gar nichts, mit der Fähig als Social Media Manager zu tun.
Warum gibt es diesen Punkt?

6. Kommentar

Falk Ebert
03.04.10 um 20:48 Uhr

Auf die Frage nach dem ROI sollte man antworten, dass zwar ein quantitativer ROI nicht berechnet werden kann, dass aber bestimmte Kommunikationsziele durchaus an messbaren Zahlen festgemacht werden können und sollten.

Das mit dem Studium finde ich gar nicht so weit hergeholt. Ein Studium bietet, egal was man studiert, ein methodologisches Grundgerüst, das man sonst schwer bekommt. Klar gibt es auch Leute ohne Studium, die wahnsinnig viel auf dem Kasten haben, aber mit dem Argument könnte man auch Blogging, Netzwerk oder Umgangsformen von der Liste streichen.

Und was mir bei der Liste noch fehlt (und was in der Branche meiner Meinung nach unterschätzt wird) ist Community-Erfahrung. Die Dynamik von YouTube Kommentaren oder bei Facebook-Fanpages ähnelt, meiner Wahrnehmung nach, der Dynamik in Communities. Wer also mal eine Zeit lang ein Forum (egal ob Autoschrauber oder Twilight-Fans) moderiert hat, kann deutliche Vorteile beim Lenken der Online-Meute haben.

7. Kommentar

Holger Lischke
04.04.10 um 11:13 Uhr

Gegen Ende der Liste wurde es zunehmend schwieriger Plätze zu vergeben. Punkt 9 und 10 sind etwa gleichrangig. Den Punkt 9 gibt es, aufgrund Aussagen der Befragten und ich halte ihn tatsächlich für wichtig. Falk hat das bereits kommentiert.
Der Blick in Stellenanzeigen oder Profile bei Xing bestätigt dies, ein Studium wird verlangt oder ist bereits absolviert wurden. Ihre Kritik würde ich verstehen, wenn das abgeschlossene Studium in den oberen Rängen logieren würde, doch ganz oben steht die Projekterfahrung.

8. Kommentar

Florian
04.04.10 um 11:16 Uhr

Ich muss mal kurz dazwischen gretschen: Die Umsätze der PR-Agenturen stagnieren nicht. Haben Sie zu keiner Zeit. Das sag ich nicht, weil es meine Wahrnehmung ist, sondern weil ich im engen Kontakt zur GPRA stehe. Bitte sauber recherchiere ;-) Und keine Thesen aufstellen, nur weil sie in die Argumentationskette passen wie ein verlorenes Puzzleteil. Mit dem Rest des Artikels ge ich d’accord.

Gruß, F

9. Kommentar

Jochen Mai
04.04.10 um 11:24 Uhr

@Florian: Offenbar besitzt du bessere Informationen als der Autor. Bevor du diesem allerdings unsaubere Recherche vorwirfst, möchte ich dich bitten, deine Gegenthese durch die bessere Quelle zu belegen (Link?). Behaupten kann das ja sonst jeder…

10. Kommentar

Jörn Hendrik Ast
04.04.10 um 20:45 Uhr

Yet another Consultant, ehhh?
;)

Schöne Punkte habt ihr da gesammelt. Gilt mit ein paar Anpassungen meiner Meinung auch für IT Consultants (z.B. ERP oder ITIL), Politikwissenschaftler/ Soziologen und Journalisten, Personaldienstleister, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer oder oder oder.

Es geht doch grundsätzlich um den eigenen Anspruch an der Arbeit der zu Sorgfalt und gewissenhaftem Handeln anspornen sollte. Meiner Meinung sollte sich die Welt der “Bürostuhlarbeiter” ein Beispiel an so manchem Handwerker nehmen. (für die gerade Geschriebenes natürlich auch zählt) Wer hier nicht sauber arbeitet, der hat ganz einfach keine Kunden mehr und so im schlimmsten Fall keine Geschäftsgrundlage. Der Berater hingegen hat mehr Möglichkeiten des defensiven Rückzugs.

Ja die neuen Beratungsmöglichkeiten und der Beratungsbedarf im Netz-Zeitalter fördert schwarze Schafe, aber mir gefällt der leicht abfällige Unterton des Artikels nicht. Umsätze einer Branche in Frage zu stellen ist dünnes Eis, wer darf denn über so etwas urteilen – sollte man das überhaupt?

Wie wäre es denn damit sich auszuprobieren und schnellstmöglich Standards in der Social Media Beratung zu finden? Wie wäre es damit an einem plausiblen return on invest Modell zu arbeiten? Gemeinsam!

Oder ist Anklagen und Warnen besser als gemeinsamer Fortschritt?

11. Kommentar

Lennard Timm
05.04.10 um 00:45 Uhr

Natürlich kann man sich auch Fachwissen aneignen ohne studiert zu haben. Im Studium hat man mir das Wissen allerdings meiner Meinung nach fundierter beigebracht. Ich bin ein großer Fürsprecher des Internet, aber wir alle wissen, dass dort auch viel Scheiß drinsteht. Bei einem Dozenten sehe ich das Risiko geringer, dass er keine Ahnung hat.

Ich bin sehr froh, dass ich komplexe Sachverhalte und Themenbereiche im Studium komplett lernen musste und nicht nur gerade soviel, dass es irgendwie ausreicht, um in Projekten so über die Runden zu kommen. Das sehe ich als die Gefahr einer stark ausgeprägten Autodidaktik. Aber da lasse ich auch gerne andere Meinungen zu.

Außerdem: In der Beratung ist es wichtig, mit dem Kunden auf Augenhöhe sprechen zu können, wenn es um die Analyse geht. Dieser Punkt trifft auf Social-Media-Marketing vermutlich nur zum Teil zu, aber manchmal braucht es einen fachlich (und in allen anderen Bereichen auch) besonders gut ausgebildeten Berater.

12. Kommentar

Holger Lischke
05.04.10 um 10:02 Uhr

Den leicht abfälligen Unterton haben SIe reininterpretiert – bin ein großer Fan guter SM Manager.

13. Kommentar

Jörn Hendrik Ast
05.04.10 um 17:52 Uhr

Herr Lischke das ist fein, aber der Eindruck des ersten Absatzes ist und bleibt für mich gerade in Verbindung mit dem zweiten Punkt destruktiv. Allerdings ist das Original, von einem SM Berater (Ian Lurie) geschrieben auch nicht so viel besser. Allerdings ist der Ton ein anderer, wo hingegen er es schafft seine eigene Branche selbstkritisch auf die Schippe zu nehmen, klingt dieser Artikel hier nach meinem Geschmack einfach zu belehrend.

Aber keine Kritik ohne konstruktiven Vorschlag, wie wäre es mit einem offenen Artikel in Wikiform de rüber Karrierebibel ausgeschrieben ein paar Grundsätze der Social Media Beratung klärt?

Also selber geschrieben von den Teilnehmern die Lust dazu haben. Ach ja in Creative Commons natürlich und nen Abdruck in der Wiwo wäre auch ganz nett.

14. Kommentar

Holger Lischke
05.04.10 um 19:26 Uhr

Klasse Vorschlag. Warum nicht die Bekanntheit des Blogs für eine solche Idee nutzen!

15. Kommentar

Jochen Mai
05.04.10 um 19:41 Uhr

@Jörn: Es gibt derzeit aber jede Menge Pseudoberater da draußen, die auch jenen Unternehmen Facebook-Fanpages andrehen, die damit gar nichts anzufangen wissen. Ich finde, den obigen Absatz absolut verpflichtend in einem solchen Artikel, weil der sonst schlichtweg zu einseitig und unkritisch würde.

Die Wiki-Idee dagegen finde ich sehr hübsch – zumal sie sich leicht umsetzen lässt: auf der bereits vorandenen Facebook-Fanpage im “Diskussionen”-Bereich. Wer fängt an?

16. Kommentar

Jörn Hendrik Ast
07.04.10 um 12:12 Uhr

@Holger @Jochen: Vamos!

http://www.facebook.com/topic.php?topic=13&uid=106107182757291#!/topic.php?uid=106107182757291&topic=13

Freue mich über eine rege Diskussion!

17. Kommentar

Peter Löwenstein
07.04.10 um 14:31 Uhr

Es gibt einen Unterschied zwischen SM-Manager und Berater:

Wie arbeiten Sie mit ihrem Kunden?:

Berater: “Hmm, ich lasse mich für zwei Tage buchen, twittere auf dem Hinweg zum Kunden, beim jedem Kaffee dass ich beim Kunden bin und beim Rückweg dass ich auf dem Rückweg vom Kunden hin zur nächsten Konferenz bin. Beim Kunden halte mein maximal 2,5 -tägiges Seminar, werfe die Social Media Botschaften aus großer Höhe ab, diskutiere etwas über den Wettbewerb und setzte mich danach wieder ab.”

Manager: “Hmm. Ich lasse mich für ein Projekt verpflichten. Dabei stehe ich auch für Zielerreichung und die Umsetzung der von mir übernommenen Aufgaben gerade. Meine dabei eingesetzten Werkzeuge unterscheiden sich nicht groß von denen eines traditionellen IT-Projektmanagers. Allerdings brauchen die von mir verantworteten Inhalte und Ziele ein sorgfältiges Monitoring und mehr Kommunikationsaufwand, um ihre Umsetzung zu gewährleisten.”

18. Kommentar

Klaus A. Müller
07.04.10 um 19:53 Uhr

Super Beitrag zumal mich Social Media als Quereinsteiger sehr interessiert (ich meine auch, dass mit aktivem networking und Moderation div. Foren viel Erfahrung gewonnen werden kann – wie bei mir – und man dadurch auch lernt, wie user / Kunden auch ticken)
Versuche gerade, social media Belange mit meiner Eventmanager-Erfahrung zusammen zu bringen und bin mächtig gespannt auf o.a. avisierte Diskussion.
Gruß vom Bodensee

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