Meetings gelten als einer der größten Zeitfresser im Büro. Als Marktplätze der Eitelkeiten verlaufen die wenigsten wirklich produktiv. Und das liegt nicht nur an mangelhafter Vorbereitung oder einem fehlenden Moderator - oft ist es die Zusammensetzung und Teilnehmerzahl selbst, die das Meeting so nützlich machen wie eine Wärmflasche aus Schokolade. Amazon-Chef Jeff Bezos hat sich daher die sogenannte "Zwei-Pizza-Regel" ausgedacht. Ein kleiner Trick, der das Ausufern absolut unumgänglicher Teamzusammenkünfte verhindert...

2 Pizzas Trick Jeff Bezos Meetings

Jeff Bezos' Trick: Die "Zwei-Pizza-Regel"

Nicht dass Bezos seinen Mitarbeitern während der illustren Runde italienische Teigwaren spendieren würde (jedenfalls ist uns darüber nichts bekannt). Die Zwei-Pizza-Regel ist vielmehr metaphorisch zu verstehen und besagt:

Laden Sie nie mehr Teilnehmer zum Meeting ein, als Sie mit zwei Pizzas satt bekommen könnten.

Zugegben, das ist eine ziemlich simple Regel. Aber die Größe amerikanischer Pizzas und den Appetit amerikanischer Arbeitnehmer eingerechnet, dürfte man so auf nicht mehr als fünf bis acht Teilnehmer kommen.

Das deckt sich allerdings auch mit anderen Untersuchungen zur optimalen Teilnehmerzahl. Die Werte variieren hier und da etwas, im Durchschnitt wird aber davon ausgegangen, dass die optimale Zahl zwischen 5 und 8 Teilnehmern liegt. Ein Meeting mit mehr Beteiligten wird schnell unübersichtlich, ufert in Gelaber aus.

Optimale-Teamgröße-Grafik

Kommunikationsforscher sagen etwa, ein Meeting mit mehr als acht Mitgliedern arbeitet kaum noch effizient. Es mutiert dann zur Selbstdarstellungsbühne.

Auch wenn Sie die Zwei-Pizza-Regel vielleicht nicht allzu wörtlich nehmen sollten: Es spricht nichts dagegen, den Mitarbeitern im Meeting tatsächlich mal eine oder mehrere Pizzas zu spendieren. Angeblich motiviert die sogar mehr als Geld...

Bonus: Wann Sie sich im Meeting zu Wort melden sollten

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