Millionär-LotteriePlötzlich Millionär. Immer gehofft, nie wirklich geglaubt, dann passiert es doch - und man hat das große Los gezogen. Sprichwörtlich. Freunden von uns ist das kürzlich passiert. Da kommt man - übrigens völlig neidlos - zwangsläufig ins Grübeln: Was würde ich mit einer Million Euro machen? Gute Frage! Was macht man mit so viel Geld, falls man es tatsächlich gewinnen würde: raus aus der Mietwohnung und rein ins Eigenheim? Dem ungeliebten Chef und Job endlich den Finger zeigen und Rücken kehren? Sich einen Traum erfüllen, vielleicht sogar umschulen, weiterbilden, ein eigenes Unternehmen gründen? Oder Heidewitzka, die Kohle einfach verprassen? Vermutlich haben auch Sie sich solche Fragen schon gestellt, insbesondere jene, die Lotto spielen...

Das Gedankenspiel: Was tun mit einer Million?

Million-EuroDie erste Million ist die schwerste, heißt es. Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier die Regel: Einigen fällt sie scheinbar mir nichts dir nichts in den Schoß - den einen als Erbschaft, anderen als Lotterie-Gewinn.

Nicht alle können damit gleich gut umgehen. Immer wieder erscheinen Geschichten von Menschen, denen der plötzliche Reichtum kein Glück gebracht hat: die Familie danach zerrüttet, das Geld weg, genauso wie die falschen Freunde. Manche haben hinterher gar mehr Schulden als je zuvor.

Vom Hades in den Olymp und wieder zurück. Wie gewonnen, so zerronnen.

Die meisten würden wohl für sich selbst reklamieren, mit dem Geld vernünftiger umzugehen. Wer im Netz ein wenig recherchiert, findet dabei eine erstaunliche Häufung der immer gleichen Nennungen:

  • Das Geld (oder einen Teil davon) spenden.
  • Ein Traumhaus kaufen.
  • Luxusgüter - wie Sportwagen oder Schmuck - anschaffen.
  • Eine Weltreise machen.
  • Eine riesige Party mit Freunden feiern.
  • Sparen, anlegen und von den Zinsen leben.
  • Investieren (in Aktien oder Start-ups).
  • Shoppen bis der Arzt kommt.
  • Den Job kündigen und sich beruflich neu orientieren.
  • Sich selbstständig machen.
  • Auswandern.
  • Mit dem Papst eine Boutique in Wuppertal eröffnen.

Eine wirklich süße Antwort, die ich ebenfalls fand:

Ich würde nichts ändern. Aber ich könnte endlich meinen Beruf weiter ausüben, den ich liebe, von dem aber niemand leben kann, weil er völlig unterbezahlt ist.

Machen Sie mit bei unserer Theorie-Millionär-Blogparade!

Wir wollen wissen: Was würden Sie machen, wenn Sie plötzlich Millionär wären? Was würden Sie kaufen? Würden Sie Ihren Job kündigen? Eine Reise machen? Ein Unternehmen gründen? Aussteigen? Schreiben Sie dazu einen eigenen Blogbeitag und machen Sie gerne auch Fotos, die Ihr Gedankenspiel illustrieren.

  • Unsere Blogparade beginnt heute, am 30. März 2014 und endet am Samstag den 27. April 2014 um 11 Uhr.
  • Eingeladen sind alle Blogger, die sich an diesem inspirierenden Gedankenspiel beteiligen wollen.
  • Jeder teilnehmende Beitrag verlinkt bitte diesen Artikel und erwähnt die Blogparade.

Am Ende der Blogparade fassen wir deren Verlauf zusammen und stellen die vollständige Liste aller eingereichten Beiträge - natürlich mit Verlinkung - sowie die Ergebnisse in Form eines Fazits zusammen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Und wer weiß, vielleicht gehen Ihre kühnen Träume sogar in Erfüllung - siehe unser Gewinnspiel unten...

Geld macht nicht glücklich

Von Marcel Reich-Ranicki stammt das amüsante Bonmot:

Geld macht nicht glücklich. Aber wenn man unglücklich ist, ist es schöner in einem Taxi zu weinen als in einer Straßenbahn.

Im Grunde spielt er damit auf den Arbeitsforscher Frederick Herzberg an. Schon der hielt Geld einst für einen reinen Hygienefaktor: Anfangs motiviert es, aber hat man erst mal so viel, dass es zum Leben mehr als reicht, macht es nicht unbedingt glücklicher. Im Gegenteil: Stagniert das verfügbare Einkommen gar wieder oder wird es – dank Inflation – weniger wert, demotiviert es sogar.

Der Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel wiederum taxierte diese magische Einkommensgrenze auf 5000 Euro netto. Bis dahin mache mehr Geld sehr wohl glücklicher, danach nicht mehr.

Eine Garantie zum Glücklichsein ist das aber auch nicht, wie Philip Brinckman schon 1978 nachweisen konnte. Er wählte dazu seinerzeit einen besonders dramatischen Vergleich zwischen Lotteriegewinnern und Menschen, die durch einen Unfall schwerbehindert wurden. Erst befragte er 22 Lottomillionäre, dann eine 22-köpfige Kontrollgruppe und schließlich 29 Unfallopfer.

Ergebnis: Die Millionäre waren keinesfalls glücklicher als alle anderen, und die Behinderten waren noch nicht einmal unglücklicher als die Menschen der Kontrollgruppe.

Eine Million Euro eröffnet einem zweifellos diverse Möglichkeiten und manche Freiheiten. Das Leben besser macht sie nicht zwangsläufig.

Aber träumen und darüber sinnieren kann man ja trotzdem. Und das können und sollen Sie jetzt auch - entweder ganz anonym in unserer Umfrage oder per Kommentar oder gar Blogparade...


Jetzt 20 Jahreslose der Deutschen Fernsehlotterie zu gewinnen

Jahreslos-FernsehlotterieSie können versuchen, sich eine Million zu erarbeiten - oder diese vielleicht in diesem Jahr noch gewinnen. Aber: Ohne Los nix Moos... Deshalb haben wir frech nachgefragt und konnten prompt die Deutsche Fernsehlotterie als Sponsor für unsere Aktion gewinnen.

Die Teilnahme an unserer Verlosung ist denkbar einfach: Schreiben Sie uns einen Kommentar, was Sie mit einem möglichen Lotteriegewinn von einer Millionen Euro machen würden (oder alternativ: mit einer Sofortrente von 5000 Euro jeden Monat) - oder nehmen Sie an unserer Blogparade dazu teil.

  • Unter allen Kommentatoren verlosen wir insgesamt 10 Jahreslose der Fernsehlotterie.
  • Unter allen Blogparaden-Teilnehmern verlosen wir ebenfalls 10 Jahreslose der Fernsehlotterie.

Da es sich um eine Lotterie handelt, ist die Teilnahme allerdings nur ab 18 Jahren möglich.

Gewinnchancen steigern

Bei unserer Aktion und Blogparade können Sie Ihre Gewinnchancen noch einmal steigern: durch einen Tweet, oder indem Sie den Beitrag auf Facebook oder Google+ teilen. Jede zusätzliche Erwähnung bringt eine weitere Chance, von uns ausgelost zu werden. Insgesamt können Kommentatoren und Blogparaden-Teilnehmer so ihre Chancen vervierfachen. Damit der Beitrag zugeordnet werden kann, müssen die Tweets oder Posts die Begriffe @karrierebibel (beziehungsweise +Karrierebibel) und den Hashtag #mio enthalten. Falls Sie die Beiträge in den Sozialen Netzen vorher posten, können Sie die Links dazu auch direkt in Ihren Kommentar hier einbauen. Das würde uns Arbeit abnehmen.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 27. April 2014, 11 Uhr.

Die Teilnahme an unserem Gewinnspiel ist kostenlos. Über den Gewinn entscheidet das Los. Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt. Meldet sich der/die Gewinner/in nicht innerhalb von 2 Tagen nach Versand der Gewinnmitteilung, so verfällt der Anspruch auf die Gewinne und es wird ein/e neue/r Gewinner/in ermittelt. Kann der Gewinn nicht zugestellt werden, verfällt der Gewinnanspruch ebenfalls. Bei der Verlosung handelt es sich um eine deutschlandweite Aktion. Das heißt, der Gewinn wird ausschließlich innerhalb Deutschlands verlost und verschickt. Die Teilnahme über Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste oder sonstige Dienstleister ist nicht zulässig.

PS: Ob Ihr Los am Ende auch was gewinnt, können wir natürlich nicht versprechen. Das ist dann doch pures Glück.

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