Sie sitzen im Meeting, blicken schlau in die Runde und sehen dabei Ihren Gedanken selig beim verklären zu… als Sie plötzlich Ihr Chef bittet eine kurze Präsentation über Ihr aktuelles Projekt zu halten. Natürlich haben Sie nichts vorbereitet. Blöde Sache, das. Kommt aber vor.

In solchen (und anderen) Fällen hilft die sogenannte 2-5-1 Methode, eine Präsentation aus dem Stegreif zu halten. Sie liefert Ihnen zwar keine Inhalte – die müssen Sie sich schon selber aus den Fingernägeln saugen -, aber sie gibt Ihrem Vortrag Struktur. Damit klingt das Gestammel dann eben nicht mehr wie selbiges, sondern wie der Vortrag eines hellwachen und stets präsenten Präsentäters. Chapeau!

Und so funktioniert die 2-5-1 Methode (gefunden bei Projektgeschichten):

    Zwei

  • Stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie (Falls allen bekannt: Welche Rolle spielen Sie in dem Projekt)?
  • Status Quo: Geben Sie eine knappe Zusammenfassung.
  • Fünf (Finger)

  • Kleiner Finger: Wo hapert es noch? Was wurde bisher zu wenig berücksichtigt?
  • Ringfinger: Welche Beziehungen oder Zusammenhänge sind für den Erfolg des Projektes wichtig?
  • Mittelfinger: Was hat Sie persönlich bisher frustriert (etwas (!) Emotionen dürfen sein)?
  • Zeigefinger: Was haben Sie daraus gelernt und was machen Sie deshalb inzwischen besser?
  • Daumen (hoch): Was ist gut gelaufen? Gibt es erste Erfolge (Teammitglieder nicht vergessen zu loben!)?
  • Eins

  • Conclusio: Was ist das wichtigste Ergebnis des Projektes? Worüber sollte jetzt diskutiert werden?