12 von Jochen Mai am 7. Januar 2008 → Zitat in Psychologie

Du bist, was Du denkst – Zitate über die Macht der Gedanken

Ich denke, also bin ich.

[ René Descartes, Französischer Philosoph ]

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen es noch einmal zu denken.

[ Johann Wolfgang von Goethe, Dichter ]

Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

[ Henry Ford, Unternehmer ]

Der wahre Zweck eines Buches ist es, den Geist hinterrücks zum eigenen Denken zu verleiten.

[ Christopher Morley, US-Schriftsteller ]

Erfolg oder Versagen ist eher die Folge unserer geistigen Einstellung als unserer geistigen Fähigkeiten.

[ Walter Scott, Schottischer Schriftsteller ]

Nur der Denkende erlebt sein Leben, an den Gedankenlosen zieht es vorbei.

[ Marie von Ebner-Eschenbach, Österreichische Schriftstellerin ]

Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung, warum nicht auch seine Gedanken?

[ Indische Weisheit ]

An sich ist nichts weder gut noch böse. Das Denken macht es erst dazu.

[William Shakespeare, Dichter ]

Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.

[ Epikur, Griechischer Philosoph ]

Du bist heute das was Du gestern gedacht hast.

[ Martin Luther, Theologe ]

Das, was jemand von sich aus denkt, bestimmt sein Schicksal.

[ Mark Twain, Schriftsteller ]

Was jemand von sich selber denkt, das bestimmt oder vielmehr zeigt an, was sein Schicksal ist.

[ Henri David Thoreau, Amerikanischer Dichter ]

Erinnere dich in jedem Augenblick an die Macht deiner Gedanken. Was du beständig und beharrlich denkst, das wirst und verwirklichst du.

[ K.O. Schmid, Schriftsteller ]

Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.

[ Chinesische Weisheit ]

Eine Sache entwickelt sich von selbst, wenn man dauernd an sie denkt.

[ Henry Ford, Unternehmer ]

Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit und endlich sein Schicksal.

[ Gottfried Keller, Deutscher Dichter ]

Mit der Kraft der Gedanken bestimmen wir nicht nur über Gesundheit und Krankheit, sondern unsere Gedanken sind unser Schicksal. Das ist eine Gesetzmäßigkeit, der sich keiner entziehen kann; aber gleichzeitig eine wunderbare Chance.

[ William James, Philosoph und Psychologe ]

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?

[ Ernst Hauschka, Deutscher Aphoristiker ]

Niemand kann glücklich sein, wenn er keine Gedanken der Zufriedenheit und des Glückes pflegt.

[Marc Aurel, Römischer Kaiser ]

Wenn wir erkennen und akzeptieren, dass es unser Denken ist, das über unser Wohlbefinden entscheidet, dann haben wir den ersten Schritt getan, um mehr Lebensfreude und Zufriedenheit in unser Leben zu bringen.

[ Rolf Merkle, Psychotherapeut ]

Die meisten Menschen denken darüber nach, was die anderen Menschen über sie denken.

[ Sean Connery, Schauspieler ]

Sei dir dessen bewusst, dass dich derjenige nicht verletzen kann, der dich beschimpft oder schlägt; es ist vielmehr deine Meinung, dass diese Leute dich verletzen. Wenn dich also jemand reizt, dann wisse, dass es deine eigene Auffassung ist, die dich gereizt hat. Deshalb versuche vor allem, dich von deinem ersten Eindruck nicht hinreißen zu lassen. Denn wenn du dir Zeit zum Nachdenken nimmst, dann wirst du die Dinge leichter in den Griff bekommen.

[ Epiktet, Griechischer Philosoph ]

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

[ Albert Schweitzer, Mediziner und Philosoph]

Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurch finden zu den großen Gedanken, die einen stärken.

[ Dietrich Bonhoeffer, Theologe ]

Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.

[ Heinrich Heine, Dichter ]
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1. Kommentar

soeren onez
07.01.08 um 16:11 Uhr

Passend, wenn auch nicht unmittelbar auf reine Gedanken gemünzt, ist auch der Leitspruch Nietzsches: “Werde, der du bist!”

2. Kommentar

Ewald Dietrich
07.01.08 um 17:45 Uhr

Es kommt ein gedanke, ein klarer,
Noch ein gedanke, noch ein klarer.
Nach dem dritten klaren
Mach ich mir keine gedanken mehr.

OjE-Blog

3. Kommentar

Roland Hachmann
26.05.08 um 21:15 Uhr

Eine sehr schöne Sammlung an Zitaten!!

4. Kommentar

Schulze, Michael
20.11.08 um 16:55 Uhr

Ja, auch ich bin in der Endkonsequenz das Ergebnis meiner Gedanken, aber doch wieder nicht; denn noch vor jedem eigenen Gedanken, noch vor meiner körperlichen Existenz, die heranwuchs im Bauch meiner Mutter, war ich schon so oder so gedacht und damit so oder so determiniert, erst einmal jedenfalls. Es ist so klar wie irgendwas, dass einer, der erfolgreich ist, auch so denkt. Und genauso klar ist, dass einer, der nicht erfolgreich ist, ebenso denkt wie es ist.

Das ist doch erkenntnistheoretische Hundek*** (editiert, Anm. d. Red.)! Was aber war zuerst da, der Gestank oder der ****haufen? Wer denkt hier wen oder was? Wer erzeugt wen oder was? Ist der Gedanke der Samen oder die Frucht? Und wenn er der Samen ist, ist er der erste oder doch nur ein Windblütler, der tausendfach durch die Welt treibt und wieder nur Folge der Folge der Folge ist?

Ich behaupte mal ganz kühn, dass der Gedanke Audruck eines Zustandes ist und Zustände auch herbeiführen kann. Aber am Anfang meines Lebens bin ich erst einmal nur passives Aufnahmeorgan, das nicht bewerten, nicht entscheidend eingreifen kann. Alles, was mir hier widerfährt, ist unumstößliches Gesetz und bestimmt fortan meine Gedanken. Erfuhr ich in dieser Zeit auch nur einen mich aufbauenden, mich bejahenden Zuspruch, ein freundliches Wort und so weiter, dann werde ich schon mehr in der Lage sein, selber freundliche, mich bejahende Worte und Gedanken zu entwickeln als der, der immer nur, in Wort, Gestus, Augenblick und Tat erfahren hat, dass er ein Stück S**** ist: daraus sind fortan seine Gedanken an sich selbst und die Welt.

5. Kommentar

Robert Sivka
25.02.10 um 02:16 Uhr

Seit ich angefangen habe richtig zu denken, denken die Leute – ich hätte ständig nur Glück.

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