Schokolade macht glücklich. Warum genau konnte die Wissenschaft bisher nicht vollständig entschlüsseln. Fest steht nur: Einige darin enthaltene organische Verbindungen erzeugen im Gehirn ein Wohlgefühl. Das Tryptophan etwa regt die Serotoninproduktion an. Der Neurotransmitter kann Hochstimmung und Ekstasen auslösen. Sinkt der Serotonin-Spiegel kann das umgekehrt Depressionen, Angst und sogar Aggressionen auslösen, wie Molly Crockett von der Universität Cambridge herausfand. Das in der Schokolade ebenfalls enthaltene Phenethylamin stimuliert wiederum die Lustzentren im Gehirn und ist an der Entstehung von Liebesgefühlen, einschließlich Zuneigung, Erregung, Euphorie, beteiligt. Deshalb hilft Schokolade auch besonders gut gegen Frust im Job oder gegen Liebeskummer. Einziger Haken: Im Übermaß genossen, macht sie dick – und erzeugt so neuen Frust.

Dieser Beitrag ist Teil der aktuellen Gute-Laune-Serie. Darin werden hier im Blog eine Woche lang nur Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Anlass ist meine 10-seitige Aufmacher-Story in der WirtschaftsWoche. Anregungen und Gastbeiträge dazu sind jederzeit willkommen. Die Artikel zur Serie finden Sie auch indem Sie das Stichwort “Gute Laune” im obigen Suchfeld eingeben.