“Keine Zeit.” – Diesen Satz haben Sie garantiert schon viel zu oft gehört und wahrscheinlich auch selbst gesagt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zu viele berufliche Aufgaben, ehrenamtliches Engagement, Familie, Freunde… – die Liste der Faktoren ist lang. In den meisten Fällen ist der erste – und wichtigste Schritt – daher die Reduktion der Aufgaben und Verpflichtungen. Doch selbst wenn Sie rigoros ausdünnen und sich auf die relevanten Aufgaben beschränken, kann zu wenig Zeit ein Problem sein. Dagegen können Sie etwas tun, doch es gilt nach wie vor der Grundsatz: Zeit haben Sie nicht, Sie müssen Sie sich nehmen. Dafür haben wir heute 11 Strategien im Angebot. mehr
Geht nicht, gibt’s nicht – 11 Strategien für mehr Zeit
Kurz notiert: Social Media, Tools und Gadgets
Unter dem Titel “Kurz notiert” fassen wir für Sie Neuigkeiten rund um Social Media, Software-Tools und Gadgets zusammen. Dabei handelt sich um Themen für die wir in der vergangenen Woche keine Zeit gefunden haben, die aber trotzdem erwähnenswert sind. Heute geht es um: +++ eine einspaltige Ansicht der Facebook Chronik +++ sechs Applikationen für ungestörtes Arbeiten +++ das automatische Sharing von Facebook-Applikationen +++ eine Infografik zu den Unterschieden zwischen Kaffee und Tee +++ mehr
Psst! – Hintergrundmusik stört Leistung
Dyslexie – also das Handicap Wörter nicht richtig lesen, verstehen und wiedergeben zu können (ähnlich wie die Lese-Rechtschreib-Schwäche Legasthenie) – ist weiter verbreitet, als viele annehmen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass bis zu 17 Prozent der Gesamtbevölkerung davon betroffen sind. Und mit mangelnder Intelligenz hat das nichts zu tun. Vielmehr glaubt man heute, dass dahinter ein Hirndefekt steckt, der es den Betroffenen schwer macht, Hintergrundgeräusche und Störquellen wegzufiltern. Vereinfacht könnte man auch sagen: Diese Menschen nehmen ständig mehr wahr, als ihnen gut tut. Dadurch können sie sich nicht mehr konzentrieren und kommen durcheinander. mehr
3 Wege aus dem Produktivitäts-Tief
- Schaffen Sie Ordnung. Unordnung in unserer Umgebung macht es uns schwer abzuschalten oder uns zu konzentrieren. Für innere Ruhe, Konzentrationsfähigkeit und Produktivität schaffen Sie möglichst viele freie Flächen um sich herum und ordnen jedem Gegenstand seinen festen Platz zu. In einem früheren Artikel haben wir ausführlich beschrieben, wie Sie Chaos in zehn Minuten in den Griff bekommen.
- Machen Sie sich Ihre Ziele klar. Um neuen Antrieb und neue Produktivität zu schaffen reicht es oft, wenn Sie sich Ihre Ziele vor Augen führen. Listen oder Mind Maps sind dafür hervorragend geeignet. Schreiben Sie auf, was Sie erreichen wollen und – ganz wichtig – auch warum Sie diese Ziele haben. Wenn Sie wissen, wofür Sie arbeiten, kehrt Ihre Produktivität oft ganz von selbst zurück.
- Nehmen Sie gute Gewohnheiten wieder auf. Die meisten Menschen wissen genau was ihnen gut tut und wie sie neue Energie tanken können. Das Problem: Sie tun es oft einfach nicht. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und schreiben Sie sich fünf Aktivitäten und Gewohnheiten auf, die Ihnen gut tun. Jetzt nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und setzen eine davon um. Werfen Sie immer wieder einen Blick auf die Liste um sich an diese Gewohnheiten zu erinnern.
Drei Tipps, wie Sie konzentrierter arbeiten und Höchstleistungen bringen
- Hier und Jetzt Konzentrieren Sie sich immer auf das, was Sie gerade tun. Laut Unterbrechungsforschern lenken wir uns genauso oft selbst ab, wie wir von außen unterbrochen werden. Zwingen Sie sich also dazu, sich auf die aktuell anstehende Aufgabe voll zu konzentrieren, statt in Gedanken schon bei der nächsten zu sein.
- Ja und Nein Haben Sie den Mut, Bitten und Anforderungen auch mal mit einem Nein zu quittieren. Sobald Sie Prioritäten gesetzt haben, liegt der Erfolg darin, sich auch daran zu halten. Wenn Sie niemandem mehr eine Bitte abschlagen können, kommen Sie zwangsläufig aus dem Trott und erreichen Ihre Ziele nie. Die anderen dafür umso mehr.
- Spaß und Spiel Achten Sie darauf, dass Sie bei dem ganzen Tohuwabohu nicht zu kurz kommen. Bei allem Einsatz für den Job sollten Sie sich nie in ein spaßfreies Vakuum manövrieren. Sonst wachen Sie eines Tages auf und stellen fest, dass alle zufrieden sind – nur Sie schmoren in Ihrer eigenen kleinen Hölle.
Mach mal Pause – Wer sich konzentrieren will, sollte sich ablenken
Sie wollen sich auf einen Text, ein Projekt, eine Prüfung voll konzentrieren? Dann lenken Sie sich ab! Dieser scheinbar paradoxe Tipp stammt nicht von mir, sondern von dem US-Forscherduo Alejandro Lleras und Atsunori Ariga von der Universität von Illinois. Die beiden stellten bei ihren Studien fest: Wer sich bei anspruchsvollen Aufgaben zwischendurch kurz ablenken lässt, arbeitet insgesamt wesentlich konzentrierter – im Gegensatz zu jenen, die krampfhaft versuchen, sich stets nur mit dieser einen Sache zu beschäftigen.
Insgesamt 84 Probanden mussten bei dem dazugehörigen Experiment jeweils 50 Minuten lang eine Art Prüfung absolvieren und Aufgaben lösen, darunter etwa eine Taste drücken, wenn eine bestimmte Zahl auf dem Bildschirm erscheint. Die erste Gruppe wurde während des Tests jedoch zwei Mal kurz abgelenkt, die zweite Kontrollgruppe indes fokussierte sich die ganze Zeit über auf den Schirm. mehr
Meditation – Schon nach acht Wochen verändert sich das Gehirn
Omm… Regelmäßiges Meditieren entspannt nicht nur – es verändert auch die Struktur des Gehirns. So lässt sich eine Studie von Sara Lazar am Massachusetts General Hospital zusammenfassen. Danach hinterlassen schon acht Wochen regelmäßige Meditation Spuren in einigen Hirnarealen – insbesondere jenen, die zuständig sind für unsere Aufmerksamkeit, das Erinnerungsvermögen, Empathieempfinden und Stresskontrolle.
Basis der Untersuchung war ein Experiment mit 16 Probanden, die über meherere Wochen hinweg jeden Tag durchschnittlich 27 Minuten meditierten. Schon dabei berichteten die Teilnehmer, wie sie sich dank der Konzentrationsübungen nicht nur physisch entspannten, sondern auch Neues anschließend besser lernen konnten sowie sich psychisch und kognitiv leistungsfähiger fühlten. Gleichzeitig wurden ihre Gehinaktivitäten vor und nach dem Experiment gemessen und mit einer Kontrollgruppe verglichen, Resultat: Wer meditierte, zeigte binnen acht Wochen positive Veränderungen und konnte beispielsweise Stress besser regulieren. mehr





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