Wissenschaft: Was ist Farbpsychologie?
Die Farbpsychologie untersucht, wie Farben unsere Wahrnehmung, Gedanken und Gefühle beeinflussen. Ihre Wirkung entsteht durch persönliche Vorlieben, Erfahrungen sowie kulturelle und historische Bedeutungen. Menschen nutzen Farben seit Jahrhunderten, um Gefühle, Zugehörigkeit oder Macht auszudrücken. Wie stark einzelne Farben tatsächlich auf Verhalten und Entscheidungen wirken, hängt vom Kontext ab.
Blau ist nicht nur die weltweite Lieblingsfarbe. Untersuchungen in Schottland und Japan berichteten Zusammenhänge zwischen blauer Straßenbeleuchtung und geringeren Kriminalitäts- bzw. Suizidzahlen; ein ursächlicher Effekt ist damit nicht gesichert. Im Job kreativer macht wiederum Grün. Das fand zum Beispiel Stephanie Lichtenfeld von der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Ob als Wandfarbe oder Bildschirmhintergrund: Wer in den Studien auf Grünflächen geschaut hatte, entwickelte hernach mehr und bessere Ideen. Eine Microsoft-Studie wiederum konnte nachweisen, dass ein bestimmtes Blau (Hexadezimal-Code: #0044CC) bei Links im Internet besonders häufig geklickt wird. Das Unternehmen nennt es seitdem das „80-Millionen-Dollar-Blau“.
Farbwirkung und Symbolik
Wie Farben auf uns wirken, hängt von mehreren Faktoren ab. Einige Farben sind beispielsweise aus der Natur als Warn- und Signalfarben bekannt: Rot zum Beispiel oder die Kombination Schwarz-Gelb (wie bei Wespen). Zudem haben Farben im Laufe der Jahrhunderte bestimmte Bedeutungen zugeschrieben bekommen. Zum Beispiel in religiösen Kontexten und Zeremonien.
Ebenso spielt der kulturelle Hintergrund in der Farbsymbolik eine Rolle. In Deutschland ist etwa Schwarz eine typische Farbe der Trauer. Weiß dagegen symbolisiert Reinheit, weshalb die Braut bei der Hochzeit Weiß trägt. In China ist es umgekehrt: Dort trägt man zur Beerdigung Weiß. In Südafrika wiederum steht Rot für Trauer, in China ist es die Farbe für großes Glück.
Farbpsychologie: Welche Farbe steht für was?
Die Bedeutung der Farben zu kennen, hilft nicht nur, sich selbst besser kennenzulernen. Es ist ein wesentlicher Schlüssel dazu, bestimmte Entscheidungen nachvollziehen zu können oder sich weniger manipulieren zu lassen. Wir zeigen Ihnen, welche Farben in der Farbpsychologie etwas bedeuten.
1. Farbpsychologie Gelb
Gelb ist die Farbe der Sonne. Sie strahlt besonders intensiv und auffällig. Gelb steht für Wärme und gute Laune (denken Sie nur an Smileys!), Entfaltung, Freiheitsstreben, Neugier, Spontanität, Offenheit, Erwartung, Kreativität und Heiterkeit. Gelb wird mit Optimismus verbunden und kann die Konzentrationsfähigkeit steigern. Als besonders lebhafte Farbe gilt sie als lustig, verspielt und heiter. In Japan dagegen steht Gelb für Mut.
Typische Redewendungen zu Gelb:
- „Das Gelbe vom Ei“ (= das Beste)
Typisch gelbe Marken: ADAC, Post, McDonald’s, Ikea
2. Farbpsychologie Orange
Orange steht für Jugend, Energie und Lebensfreude. Die Farbe wirkt noch wärmer als Gelb und steht für Abenteuerlust, Optimismus und Geselligkeit. Sie wird auch mit Appetit und Geselligkeit verbunden. Orange ist zugleich eine extravagante Farbe. Sie wird häufig von extrovertierten Menschen in der Kleidung getragen. Aber auch Warnwesten sind orange, weil sie besonders auffallen. Zugleich steht die Farbe für den Herbst und die Erntezeit. Also einerseits eine Zeit der Fülle ohne Mangel (an Lebensmitteln). Gleichzeitig kündigt das Orange des Herbstlaubes den nahenden Winter an.
Typisch orange Marken: Hermès, Fanta, Nickelodeon
3. Farbpsychologie Rot
Rot ist eine der stärksten Signal- und Warnfarben. Sie steht für Selbstbewusstsein, Stärke, Vitalität, Aktivität, Dynamik, Leidenschaft und Erotik. Studien haben ergeben, dass Frauen in einem roten Kleid auf Männer besonders attraktiv und anziehend wirken. Es ist die Farbe des Lebens und der Liebe, aber auch die der Rivalität, des Zorns und der Aggression („Ein Mensch sieht Rot“). Blut ist rot. Entsprechend erinnert die Farbe an Gefahr und Krieg, an Leid und Strafen. Nicht zufällig sind viele Verbotsschilder rot. Die Farbe alarmiert uns.
Typische Redewendungen zu Rot:
- „Vor Wut Rot sehen“
- „Vor Scham rot werden“
- „Den roten Faden behalten“
- „Jemandem den roten Teppich ausrollen“
Typisch rote Marken: Coca-Cola, Nike, Netflix, Lego
4. Farbpsychologie Rosa
Rosa ist ein typischer Pastellton. Er verbindet die Kraft und Liebe im Rot mit der Unschuld im Weiß. Entsprechend steht die Farbe (anders als das kräftigere Pink) für puderige Zartheit, für Zärtlichkeit, Sensibilität, Feinheit und Weiblichkeit. Es ist eine typische Mädchen- und Babyfarbe. Entsprechend gilt sie als besonders unschuldig und rein. Teilweise auch als naiv. Was sich in mancher Redewendung spiegelt.
Typische Redewendungen zu Rosa:
- „Auf rosa Wolken schweben“
- „Etwas durch eine rosarote Brille betrachten“
Typisch rosa Marken: Barbie, Cosmopolitan
5. Farbpsychologie Pink
Pink ist deutlich kräftiger und ausdrucksstärker als Rosa. Es steht dafür eher für Faszination, Lebensfreude, Hingabe. Aber auch für Romantik, Extraversion und den Wunsch, aufzufallen.
Typisch pinkfarbene Marken: Telekom, LG, Lyft, Dunkin‘ Donuts
6. Farbpsychologie Violett
Violett war früher dem Adel und hochgestellten Klerikern vorbehalten. Es symbolisiert daher Macht und Magie. Die Farbe ist eine der widersprüchlichsten in der Farbpsychologie. Einerseits ist Violett Ausdruck von hohem Anspruch, mentaler Autonomie und Souveränität, weshalb die Farbe oft im Zusammenhang von Religion, Sexualität oder Luxus verwendet wird. Sie steht aber auch für Mystizismus, Fantasie und Nostalgie. Teilweise wird sie mit Eitelkeit und Ehrgeiz assoziiert. Je nach Farbton und Umgebung kann Violett beruhigend wirken.
Typisch violette Marken: Milka, Yahoo, Twitch, Monster
7. Farbpsychologie Blau
Blau ist die Farbe des Meeres und des Himmels. Sie symbolisiert Tiefe (Ozean) ebenso wie Weite (Horizont), innere Ruhe ebenso wie Harmonie, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Blau steht für Wohlbehagen und Wahrheit, Seriosität, Ehrlichkeit und Kreativität. Es ist die beliebteste Farbe weltweit – bei Männern und Frauen. Weil sie viele mit Treue, Zuverlässigkeit, Empathie und Vertrauen assoziieren, wird sie besonders oft im Marketing und in Logos von Firmen eingesetzt. Allerdings kann Blau kühl und distanziert wirken.
Typische Redewendungen zu Blau:
- „Jemandem das Blaue vom Himmel versprechen“
- „Blaumachen“
- „Blau sein“
Typisch blaue Marken: Facebook, Pfizer, Ford, Deutsche Bank, Linkedin
8. Farbpsychologie Türkis
Türkis steht in der Farbpsychologie für Klarheit (der Gedanken) und Freundlichkeit. Wie Blau symbolisiert die Farbe Offenheit und Seriosität. Zugleich steht sie für emotionale Balance und jemanden, der im Gleichgewicht ist und das Leben genießt. In der Farbe mischt sich die Harmonie des Blaus, das Wachstum des Grüns oder die Energie des Gelbs. Türkis ist eine besonders „geistreiche“ Farbe, die Ideen beflügeln und Konzentration stärken kann. Sie strahlt positive Energie aus, ohne aufdringlich zu werden. Sie bleibt sanft und behält zugleich die Kontrolle.
Typisch türkise Marken: Intel, OB, Hasbro, Dacia
9. Farbpsychologie Grün
Grün ist die Farbe der Natur: Saftiges Gras und frische Blätter sind grün. Die Farbe ist daher ein Symbol für das Leben selbst, für Natürlichkeit, Fruchtbarkeit, Hoffnung und Harmonie. Im Marketing wird Grün gerne als Zeichen für Frische und Gesundheit eingesetzt. Auch ausgeprägtes Umweltbewusstsein spiegelt sich im Grün. Ebenso Ausdauer, Autorität und Autonomie. Persönlich steht die Farbe für Selbstachtung und einen hohen Geltungsanspruch oder Würde. Sie vereint die Freude im Gelb mit der Ruhe im Blau. Die Farbe entspannt und beruhigt uns. Viele Menschen assoziieren mit Grün Wohlstand, Freiheit und Sicherheit: Notausgänge werden mit grünen Schildern angezeigt. Grüne Ampeln wiederum signalisieren uns freie und sichere Fahrt. In der Farbe stecken allerdings auch negative Symbole: Neid ebenso wie Gift („Giftgrün“).
Typische Redewendungen zu Grün:
- „Grün vor Neid sein“
- „Noch grün hinter den Ohren sein“
- „Auf keinen grünen Zweig kommen“
- „Dasselbe in Grün“
Typisch grüne Marken: Android, Heineken, Starbucks, Spotify, Vorwerk
10. Farbpsychologie Braun
Braun ist die Farbe der Erde und des Holzes. Entsprechend symbolisiert Braun Bodenständigkeit, Stabilität, Wärme, Sicherheit und Geborgenheit. Holzgetäfelte Räume wirken auf uns sofort behaglich und beruhigend. Obwohl die Farbe zu den dunklen Tönen zählt, strahlt sie Genuss, Gemütlichkeit, Sanftmut und Sinnlichkeit aus. Es ist allerdings eine weitere ambivalente Farbe. Sie wird ebenso mit Bequemlichkeit und Einfallslosigkeit assoziiert. Nicht selten gilt sie als altmodisch und langweilig. Verdorbenes wird braun. Ebenso Verdautes. Braun steht deshalb auch für Schmutz oder Schlechtes. In Deutschland werden damit zudem Nazis assoziiert. Braun zählt daher zu den unbeliebtesten Farben.
Typisch braune Marken: UPS, M&M’s, Backwerk
⚪ Farbpsychologie Weiß
Weiß ist die Farbe der Reinheit und Unschuld. Sie ist ein starkes Symbol für Wahrheit, Sauberkeit, Frieden, Vollkommenheit und Perfektion. Nichts strahlt heller als weißes Licht. Daher wird die Farbe oft auch mit dem Göttlichen assoziiert. Die Farbe steht zugleich für einen Neuanfang: Schnee ist weiß, Milch (die Babys trinken) ebenfalls. Wegen ihrer Reinheit und Makellosigkeit wird Weiß von Ärzten im Krankenhaus genauso genutzt wie von Profiköchen in der Küche. Sie zeigt an: Alles sauber und steril!
Typische Redewendungen zu Weiß:
- „Wie ein weißes, unbeschriebenes Blatt“
- „Eine weiße Weste haben“
- „Etwas schwarz auf weiß haben“
- „Ein weißer Fleck auf der Landkarte“
Typisch weiße Marken: Apple, Marc Jacobs
11. Farbpsychologie Schwarz
Schwarz steht für die Nacht und Dunkelheit. Sie ist – zumindest hierzulande – ein Symbol für Trauer und Tod. Aber auch für das Ungewisse, Geheimnisvolle und Bedrohliche. Schwarze Katzen zum Beispiel symbolisieren baldiges Pech. Es ist eine der kräftigsten Farben überhaupt. Von ihr geht daher nicht nur Macht aus – sie signalisiert diese auch: Hohe Würdenträger und Staatsleute tragen oft Schwarz und fahren in schwarzen Limousinen vor. Daher kann Schwarz auch Unnahbarkeit, Eleganz und Würde ausstrahlen.
Typische Redewendungen zu Schwarz:
- „Schwarz sehen“
- „Schwarz wie die Nacht“
- „Das schwarze Schaf sein“
Typisch schwarze Marken: Amazon, Chanel, Dior, James Bond
12. Farbpsychologie Grau
Nichts symbolisiert Neutralität und Nüchternheit so sehr wie Grau. Es ist die Farbe des Alters. Aber auch die Farbe maximaler Zurückhaltung oder gar Tristesse. Grau ist unauffällig, gleichgültig, distanziert. Sie wird von vielen mit Einsamkeit, Sorgen oder Trauer assoziiert. Gleichzeitig kann schlichtes Grau Eleganz, Understatement und Bescheidenheit ausdrücken. Daher gilt die Farbe auch als Zeichen für einen seriösen und gefestigten Menschen.
Typische Redewendungen zu Grau:
- „Alltagsgrau“
- „Eine graue Maus sein“
- „Sich graue Haare wachsen lassen“
- „Alles grau in grau malen“
Typisch graue Marken: Swarovski, Nintendo (bis 2016)
Was die Lieblingsfarbe über Sie verrät
Apropos Lieblingsfarben: Farbvorlieben werden häufig mit der Persönlichkeit eines Menschen in Verbindung gebracht. Ein bekannter Farbtest dazu ist der sogenannte „Lüscher-Test“. Entwickelt wurde er 1947 von dem Schweizer Psychologie-Professor Max Lüscher (der auch das Rot der Bild-Zeitung entwickelte). Die „Lüscher-Color-Diagnostik“ wurde seitdem immer wieder überarbeitet, modifiziert und verbessert und soll Einblicke in Charakterzüge und Emotionen geben. Wissenschaftlich gilt der Test jedoch nicht als zuverlässige Persönlichkeitsdiagnostik. Probieren Sie ihn als spielerische Selbstreflexion aus!
Sehen Sie sich die folgenden Farben an und bringen Sie diese gedanklich in eine Reihenfolge – beginnend mit Ihrer absoluten Lieblingsfarbe. Bitte nicht lange grübeln! Verlassen Sie sich auf Ihren ersten Eindruck.

Auflösung zum Farbtest
Nach Lüschers Deutung steht die Rangfolge der Farben für Folgendes – wissenschaftlich gesichert ist diese Interpretation nicht:
- Die Farben an erster und zweiter Position stehen für Ihre Lebensziele.
- Die Positionen 3 und 4 repräsentieren Ihre derzeitige Lebenssituation.
- Platz 5 und 6 zeigen verdrängte Neigungen an.
- Die beiden letzten Positionen stehen für Gefühle, die Sie ablehnen.
Welche Farben wirken positiv auf Menschen?
Farben kommen überall zum Einsatz. Im Marketing ebenso wie beim Wohnen oder unserer Kleidung. Warme Farben (Gelb, Orange, Rot) werden häufig mit Wärme, Energie und Appetit verbunden. Sie werden daher oft auf Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Das kühlere Blau und Grün stehen dagegen für Frische und finden sich deshalb vermehrt auf Hygiene- oder Tiefkühlartikeln. Bei der sogenannten „Cocktail-Party-Studie“ zeigte sich, dass Menschen zwar Bars mit roten Räumen bevorzugen, in blauen Zimmern aber länger bleiben. Und als Forscher der britischen Durham-Universität die Wirkung von Trikotfarben bei olympischen Athleten untersuchten, kamen sie zum Ergebnis: Die rotgekleideten Ringer siegten in 60 Prozent der Fälle über die blaugekleideten. Erklärung: Rot strahlt mehr Dominanz aus.
Der Spruch „Kleider machen Leute“ betrifft auch die Farbwahl: Form, Schnitt und Design drücken Status und Macht aus. Farben aber genauso. Eine Wirkung, die sich viele im Berufsleben zunutze machen, indem sie beispielsweise bei Verhandlungen oder im Bewerbungsgespräch eine Kleidung und Farben tragen, die seriös und vertrauenswürdig wirken und zugleich hohen Status oder Dominanz ausdrücken.
Farbpsychologie im Berufsleben einsetzen
Die Farbpsychologie liefert Anregungen für das Berufsleben. Sei es bei der Gestaltung von Büros und Wandfarben oder bei den Entwürfen von Logos und Firmenfarben, dem sogenannten Corporate Design und Image. Markenfarben schaffen Wiedererkennung und transportieren Werte oder die Geschichte eines Unternehmens. Die Wahl der Farben und wo und wie wir diese einsetzen, hat zudem großen Einfluss darauf, wie wir von anderen wahrgenommen werden.
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Bewerber
können Farben subtil bei ihrer Bewerbung einsetzen, indem Sie (dezent) die Farben des Wunschunternehmens in den Bewerbungsunterlagen spiegeln und so eine hohe Identifikation oder gar Zugehörigkeit signalisieren.
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Kreative
können durch ihre Kleidung Individualität und Ideenreichtum ebenso ausdrücken wie Zugehörigkeit zur Branche. Eine Zeit lang war etwa Schwarz unter Werbern, Architekten und Designern extrem angesagt. Es galt als ausgesprochen en vogue, ausschließlich Schwarz zu tragen.
Anwendung der Farbpsychologie: Tipps für den Alltag
Mit Farben lassen sich wirkungsvolle Akzente setzen und die Wirkung auf andere Menschen beeinflussen. Nutzen Sie das bewusster im Alltag und für Ihren Erfolg. Zum Beispiel so:
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Persönlichkeit
Aufgrund der oben beschriebenen Symbolik, sollten Sie Farben bewusst wählen. Je nachdem, welche Werte, Charaktereigenschaften oder Stimmung Sie gerade ausdrücken wollen. Umgekehrt dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihre Farbwahl Assoziationen auslöst oder kulturell unterschiedlich interpretiert wird.
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Funktionalität
Farben sollten dem Anlass entsprechend gewählt werden: Zu offiziellen Anlässen und am Abend sind gedeckte Farben besser, Knalliges zu Festen oder Partys. Weiße Kleidung gilt zwar als besonders rein. Sie ist aber auch besonders anfällig für Flecken. Für schweißtreibende Tätigkeiten ist Weiß daher ebenso ungeeignet wie für Arbeiten mit viel Schmutz.
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Lieblingsfarben
Wir alle haben zwar Farbvorlieben. Die persönliche Lieblingsfarbe ist aber nicht immer die beste Wahl bei der Kleidung. Entweder weil die Mode gerade eine andere Farbe als „trendy“ vorgibt. Oder weil wir aufgrund unseres Hauttyps oder unserer Figur darin nicht gerade vorteilhaft aussehen.
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Kombination
Nicht alle Farben harmonieren miteinander. Besonders ausgeglichen wirken sogenannte Komplementärfarben. Ausgehend von den drei Grundfarben Rot, Gelb, Blau wird die Komplementärfarbe immer aus den beiden anderen gemischt. Rot harmoniert also mit Grün, Blau mit Orange, Gelb mit Lila. Bei der Kleidung wiederum wirkt es besonders stilvoll, wenn insgesamt nicht mehr als zwei Farben verwendet werden.
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