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Bescheidenheit: Sympathischer Karrierekiller?


Bescheidenheit ist eine geschätzte Charaktereigenschaft. Angeber, Selbstdarsteller und andere Persönlichkeiten, die sich ständig ungefragt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit drängen, kommen nicht gut an. Bescheidene und genügsame Menschen gelten hingegen als sympathisch, rücksichtsvoll und sehr umgänglich. Das ändert leider nichts daran, dass es im Job ein Hindernis sein kann – und sich die geltungssüchtigen und überheblichen Konkurrenten durchsetzen. „Frechheit siegt“ heißt es nicht umsonst im Volksmund. Tatsächlich sollten Sie Ihre Bescheidenheit im Job vorsichtig dosieren – doch richtig eingesetzt können Sie davon profitieren…


Bescheidenheit: Sympathischer Karrierekiller?

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Bescheidenheit: Worin zeigt sich die Tugend?

Bescheidenheit ist eine positive Charaktereigenschaft, die genügsame Menschen kennzeichnet, die sich selbst zurücknehmen können und viel Aufmerksamkeit oder auch materielle Dinge glücklich sind. Bescheiden ist es etwa, auf ein teures Luxusprodukt zu verzichten, obwohl man es sich leisten kann. Ebenso zeugt es von einer bescheidenen Persönlichkeit, wenn Sie nicht überall von Ihren Erfolgen erzählen, um Anerkennung und Lob zu erhalten.

Als Eigenschaft ist sie weniger auffällig, da das Verhalten zurückhaltend ist. Während andere ins Rampenlicht drängen, müssen Bescheidene nicht im Mittelpunkt stehen. Sie sind zufrieden mit sich selbst und dem, was sie haben. Auf die Bestätigung von außen sind sie nicht zwingend angewiesen.

Bescheidenheit: Synonym und Gegenteil

Die häufigsten Synonyme sind Anspruchslosigkeit, Genügsamkeit oder auch Einfachheit. Aber auch ein zurückhaltendes Auftreten sowie eine simple Lebensführung können bescheidenes Auftreten beschreiben. Das Gegenteil sind Prahlerei, Überheblichkeit, Aufmerksamkeitssucht oder Geltungsdrang.

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Bescheiden sein: 3 typische Verhaltensweisen

Bescheidenheit sucht nicht gezielt die Aufmerksamkeit, kann aber trotzdem auffallen. Typisch sind diese Verhaltensweisen und Merkmale für ein bescheidendes Verhalten:

Freude über kleine Dinge

Es muss nicht immer nur das Beste vom Besten sein, um glücklich zu werden. Das gilt für die Wohnung oder das Haus, die Kleidung als auch für alle anderen Bereiche des Lebens. Wer bescheiden ist, ist auch mit weniger zufrieden und ist dabei mindestens genauso glücklich wie alle anderen.

Anerkennung mit anderen teilen

Bescheidenheit zeigt sich auch darin, dass man die Lorbeeren nicht nur für sich alleine beansprucht. Das eigene Selbstwertgefühl hängt nicht davon ab, von allen bewundert zu werden und im Mittelpunkt zu stehen. Dies kann manchmal soweit gehen, dass es schwer fällt, Lob und Anerkennung anzunehmen.

Kenntnis der eigenen Schwächen

Bescheidene Menschen wissen, dass sie selbst nicht perfekt sind. Sie können ihre eigenen Schwächen zugeben. Nicht nur vor sich selbst, sondern auch offen vor anderen. Die meisten bauen nach außen eine möglichst perfekte Fassade auf, Bescheidenheit verzichtet darauf und akzeptiert eigene Fehler.

Zitate und Sprüche zur Bescheidenheit

  • „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.“ (Redensart, die oft fälschlicherweise Wilhelm Busch zugeschrieben wird)
  • „Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen“ (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
  • „Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.“ (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)
  • „Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit. Bei großen Talenten ist sie Heuchelei.“ (Arthur Schopenhauer)
  • „Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.“ (Ludwig Anzengruber)


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Bescheidenheit steht dem eigenen Erfolg im Weg

Im Job, wo man es mit den unterschiedlichsten Charaktertypen zutun bekommt, trifft man in der Regel auch auf beide Extreme: Den bescheidenen und genügsamen Kollegen und den besonders aufdringlichen Selbstdarsteller, der immer dort zu finden ist, wo ihm die größte Aufmerksamkeit aller anderen zukommt. Die große Mehrheit ist sich einig, welcher der Charaktere besser ankommt. Genauso einheitlich fällt aber auch das Votum aus, wer am Ende des Tages erfolgreicher ist.

Es erscheint unfair, doch Bescheidenheit steht dem Erfolg im Weg. Die tatsächlichen Leistungen müssen dafür gar nicht beachtet werden. Im Job zeigt sich immer wieder, dass Kollegen mit weniger Erfahrung und weniger Erfolgen trotzdem schneller auf der Karriereleiter aufsteigen, als bescheidene Mitarbeiter mit besseren Ergebnissen. Wer sich selbst in Szene setzt und positiv auffällt, bleibt dem Chef in Erinnerung, positioniert sich als wichtiger Leistungsträger und steht oben auf der Liste für Beförderung oder Gehaltserhöhung.

Probleme großer Bescheidenheit im Job

Eine verbreitete Falschannahme: Leistung spricht für sich selbst. Tut sie nicht! Gerade in Teams bleiben Einzelleistungen schnell unbemerkt und werden der Gruppe zugeschrieben – oder eben demjenigen, der diese für sich beansprucht. Deshalb gibt es vor allem zwei große Probleme von bescheidenen Arbeitnehmern:

  • Ihre Leistungen bleiben unbemerkt

    Der wichtigste Faktor: So positiv Bescheidenheit auch wirkt, wenn niemand Ihre Leistungen mitbekommt, verpuffen diese ohne jegliche Auswirkungen auf die Karriere. Folgen Sie besser der bekannten Redewendung „Tue Gutes und rede darüber!“ Nur dann bringen Ihre guten Leistungen einen wirklichen Vorteil.

  • Sie fördern den Erfolg anderer

    Neid am Arbeitsplatz hat vor allem negative Effekte und Sie sollten anderen deren Erfolg gönnen. Durch zu große Bescheidenheit opfern Sie aber Ihre eigenen Erfolgschancen zu Gunsten der Kollegen. Während Sie sich bescheiden zurückziehen, ernten die anderen die Lorbeeren für Ihre Arbeit. Dann sind Sie als guter Teamplayer beliebt, treten aber beruflich nur auf der Stelle.

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Bescheidenheit: Es kommt auf das Maß an

Verstehen Sie das nun bitte nicht falsch. Es geht nicht darum, dass Sie in Zukunft jede Bescheidenheit über Bord werfen und zu Geltungsdrang oder Aufmerksamkeitssucht wechseln. Wie so oft gilt auch für die Bescheidenheit: Die Dosis macht das Gift. Es kann sich durchaus lohnen, bescheiden zu sein – schon deshalb, weil es auf andere Menschen sehr sympathisch wirkt. Je nach Situation sollten Sie das bescheidene Auftreten aber ein wenig einschränken.

Gute Leistungen soll der Chef mit Ihrem Namen verbinden. Haben Sie die zündende Idee zum Erfolg gehabt, dürfen Sie dies mit Stolz anmerken. Und wenn Sie den großen Kunden oder einen wichtigen Auftrag an Land gezogen haben, sollten Sie sicherstellen, dass der Arbeitgeber weiß, wem er das zu verdanken hat. Das ist nicht gleich stumpfe Prahlerei, sondern notwendiges Eigenmarketing für Ihren Erfolg.

Ganz unbescheiden – auf die richtige Art und Weise

Sie müssen dabei weder aufdringlich noch unfreundlich sein. Kaufen Sie nicht gleich ein T-Shirt mit der Aufschrift „Bester Mitarbeiter aller Zeiten“ und stolzieren damit im Büro herum. Geben sie stattdessen dem Chef regelmäßige Updates über Fortschritte – und natürlich die dabei erzielten Erfolge. Ebenso müssen Sie sich nicht von aufdringlichen Kollegen in den Hintergrund drängen lassen. Erwähnen Sie selbstbewusst Ihren Beitrag und erklären Sie, welche Verantwortung Sie übernommen haben.

Klingt einfach, ist aber eine Herausforderung. Gerade für bescheidene Menschen. Es liegt nicht in Ihrer Natur, deshalb braucht es Übung und wachsendes Selbstvertrauen. Doch es lohnt sich. So können Sie sympathisch bleiben und gleichzeitig an Ihrem Erfolg arbeiten.

Bescheidenheit führt zu wichtigen Beziehungen im Job

Ein bescheidenes Naturell hat es nicht immer leicht, sich gegen all die In-Szene-Setzer, Selbstdarsteller und Angeber im Berufsleben durchzusetzen. Doch Sie müssen nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und sich damit abfinden, dass die anderen Ihnen gegenüber im Vorteil sind. Eine Studie zeigt, dass bescheidenes Verhalten einen großen Vorteil für die berufliche Entwicklung hat – gerade am Anfang der Karriere.

Bescheidene Berufsanfänger knüpfen bessere Beziehungen zu Mentoren und auch anderen Führungskräften. Dank dieser Basis dürfen sie auf deren Unterstützung bauen, wodurch die weitere Karriere schneller vorangehen kann.



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    [Bildnachweis: Volha Hlinskaya by Shutterstock.com]

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