Das ist jetzt wirklich die Wahrheit. Ich schicke das deswegen voraus, weil man sich im Netz dabei nicht sicher sein kann. Denn, so haben Charles Naquin von der De Paul Universität in Chicago, Terri Kurtzberg von der Rutgers Universität in New Jersey und Liuba Belkin von der Lehigh Universität in Pennsylvania herausgefunden, im elektronischen Schriftverkehr wird gelogen was das Netz hergibt. Vor allem in E-Mails wird gelogen, wie sonst nur im Bett: Ganze 92 Prozent der Teilnehmer eines Experiments behumsten ihre Mail-Empfänger ganz bewusst. Zuvor hatten sie 89 Dollar erhalten und sollten nun einen Teil davon abgeben. Wie viel blieb ihnen überlassen, nur sollten sie das den Empfängern vorher mitteilen. Die wussten nur, es handele sich um einen Betrag zwischen fünf und 100 Dollar. Ergebnis: Im Schnitt gaben die Spender per Mail an, nur 56 Dollar erhalten zu haben, andere behaupteten mit 29 Dollar sogar den größeren Teil abzugeben. Ts ts. Diejenigen die einen Brief mit der Hand schrieben, logen deutlich weniger. Allerdings waren das immer noch 64 Prozent.