Wirklich seltsame Statistik. Ich kenne so viele, die regelmäßig 60 Stunden arbeiten. Ich bilde mir auch ein, letztens eine Statistik gesehen zu haben, die in D auf 37 Std gekommen ist. Was immer noch wenig wäre, aber 27? Da müssten ja die ganzen Arbeitslosen mit eingerechnet worden sein.
Diese Nachricht sagt GARNICHTS aus – es kommt nicht auf die Stundenanzahl im Büro an, sondern auf das was man in dieser Zeit arbeitet (Produktivität). Wenn wir in Deutschland mit so wenigen Stunden ein deutlich höheres BSP erwirtschaften als andere spricht das eher für uns.
@Christian: Das stimmt nicht, dass die Nachricht (die eigentlich eine Grafik ist) gar nichts aussagt. Wenn man Produktivität messen will, sagt sie nichts aus. Das stimmt. Aber wenn man einfach nur wissen will, wer wieviel Zeit im Job verbringt, dann sagt sie sehr wohl etwas aus – vor allem wie die Verhältnisse weltweit sind.
Grundlage der Grafik war die Jahresarbeitszeit der Angestellten im Jahr 2008. Die Werte für Deutschland (und Norwegen, Niederlande, …) sind deshalb so niedrig, weil hier ein relativ großer Anteil von Arbeitnehmern nur halbtags arbeitet. In Südkorea arbeitet man entweder ganz oder gar nicht – und kommt so auf beeindruckende 44 Stunden.
Im Schnitt komme ich mit meiner Ehefrau auf 30 Stunden. Was sagt diese Statistik mit n=2?
Trifft die OECD-Grafik auf den typischen Karrierebibel-Leser, der sein 45-Wochenstunden-Pensum bereits für Kurzarbeit hält, ist das Entsetzen natürlich groß. Aber, entspannt Euch, liebe Leser: die Haus-und-Kunder-Arbeitszeit der Frauen ist in den gezeigten Daten nicht enthalten.
Könnte es vielleicht auch sein, dass die Deutschen einen relativ hohen Anspruch auf Urlaubstage haben? Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass in den USA Arbeitnehmer weitaus weniger Urlaub nehmen können.
Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
Dirk
Wirklich seltsame Statistik. Ich kenne so viele, die regelmäßig 60 Stunden arbeiten. Ich bilde mir auch ein, letztens eine Statistik gesehen zu haben, die in D auf 37 Std gekommen ist. Was immer noch wenig wäre, aber 27? Da müssten ja die ganzen Arbeitslosen mit eingerechnet worden sein.
Jochen Mai
Also meine Realität ist das auch nicht. Aber zurzeit gibt es auch viele Kurzarbeiter…
Christian
Diese Nachricht sagt GARNICHTS aus – es kommt nicht auf die Stundenanzahl im Büro an, sondern auf das was man in dieser Zeit arbeitet (Produktivität). Wenn wir in Deutschland mit so wenigen Stunden ein deutlich höheres BSP erwirtschaften als andere spricht das eher für uns.
Jochen Mai
@Christian: Das stimmt nicht, dass die Nachricht (die eigentlich eine Grafik ist) gar nichts aussagt. Wenn man Produktivität messen will, sagt sie nichts aus. Das stimmt. Aber wenn man einfach nur wissen will, wer wieviel Zeit im Job verbringt, dann sagt sie sehr wohl etwas aus – vor allem wie die Verhältnisse weltweit sind.
Oliver
Grundlage der Grafik war die Jahresarbeitszeit der Angestellten im Jahr 2008. Die Werte für Deutschland (und Norwegen, Niederlande, …) sind deshalb so niedrig, weil hier ein relativ großer Anteil von Arbeitnehmern nur halbtags arbeitet. In Südkorea arbeitet man entweder ganz oder gar nicht – und kommt so auf beeindruckende 44 Stunden.
Im Schnitt komme ich mit meiner Ehefrau auf 30 Stunden. Was sagt diese Statistik mit n=2?
Trifft die OECD-Grafik auf den typischen Karrierebibel-Leser, der sein 45-Wochenstunden-Pensum bereits für Kurzarbeit hält, ist das Entsetzen natürlich groß. Aber, entspannt Euch, liebe Leser: die Haus-und-Kunder-Arbeitszeit der Frauen ist in den gezeigten Daten nicht enthalten.
Silke
Könnte es vielleicht auch sein, dass die Deutschen einen relativ hohen Anspruch auf Urlaubstage haben? Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass in den USA Arbeitnehmer weitaus weniger Urlaub nehmen können.
Britt
Ich wusste es, ich bin ein Koreaner ;-)
Das was Silke schreibt, könnte stimmen, da ist garantiert der Urlaub eingerechnet.
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