
Ein Freund von mir, Inhaber einer PR-Agentur, erzählte mir neulich von einem neuen Kunden, den er hätte: ein Internet-Startup für Maßkonfektion. Er sei begeistert, würde sich aber dafür interessieren, wie ich die Bude finde und ob ich nicht Lust auf einen Prokdukttest hätte. Also eine Art Mystery-E-Shopping. Ich hatte Lust – und schicke dies vorweg, um meine Empfehlung für Sie transparent zu machen. Denn in der Tat: Ich kann den neuen Service empfehlen.
Youtailor heißt das Berliner Unternehmen, das 2008 von der BFB Handels GmbH in Wien gegründet wurde. 2009 beteiligte sich die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (zu der auch die WirtschaftsWoche gehört, für die ich arbeite) zusammen mit den Gründern von MyPhotobook an dem Startup. mehr →
Was Wissenschaftler den lieben langen Tag so erforschen (Teil 177), heute: Der perfekte Handschlag. Im Laufe eines Lebens geben wir unseren Mitmenschen im Schnitt bis zu 15.000 Mal die Hand. Nicht allen davon gerne. Und offenbar auch nicht immer gut. “Der Handschlag ist eines der wesentlichsten Elemente für den ersten Eindruck. Er dient uns als wichtige Informationsquelle, um sich ein Urteil über einen anderen Menschen zu bilden”, sagt Geoffrey Beattie von der Universität von Manchester. Und wie der britische Forscher ebenfalls in einer Umfrage feststellte: 70 Prozent seiner Befragten haben keine Ahnung, wie man jemandem richtig die Hand schüttelt.
Also hat sich Beattie die Bürde aufgeladen, eine mathematische Formel für für das perfekte Händeschütteln zu ermitteln. Keine Frage, das sind Erkenntnisse, die Wirtschaftskrisen verhindern, atmosphärische Störungen in Verhandlungen mindern und zahllosen Bewerbern zu mehr Joberfolg verhelfen können. Denn Sie wissen ja: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und so.
Also hat Beattie versucht, in seinen Berechnungen so ziemlich alle Variablen zu berücksichtigen: Länge des Blickkontakts, Handtemperatur, Position beim Zusammenprall, Schütteldauer, so was. Zwölf Variablen sind es am Ende geworden, die auch Sie künftig vor peinlichen Momenten und einer Handschlagphobie bewahren – vorausgesetzt, Sie haben einen Doktor-Titel in Mathematik. mehr →
Guter Smalltalk ist, anders als der Name vermuten lässt, eine große Kunst. Das fehlende Wissen über den Gesprächspartner macht es wahnsinnig schwierig, diese Kunst zu perfektionieren – denn im Nachhinein fallen uns immer noch bessere Themen, noch lustigere Bemerkungen, noch subtilere Komplimente ein.
Na und? Smalltalk ist kein Hochleistungssport, sondern schafft höchstens erste Sympathien und eine gemeinsame Basis für den weiteren Kontakt. Wer ihn zu ernst nimmt, hat schon verloren. Wer sich jedoch gezielt mit den wichtigsten Basics beschäftigt, der kann seine Kurzgespräche effektiver, angenehmer und souveräner gestalten. Aus diesem Grund präsentieren wir Ihnen heute nicht bloß zehn, sondern gleich…
Da hat sich die Telekom ja mal was ausgedacht: Zusammen mit der TU Berlin, dem Royal College of Art in London und der Deutschen Knigge Gesellschaft hat das Creative Center der Telekom Laboratories 101 Leitlinien für die digitale Welt zusammengetragen – kurz: die eEtikette.
Das Layout erinnert ein bisschen an Omas Zeiten, wie auch einige der darin enthaltenen Benimmregeln zu E-Mail, Handy und Social Media. Dennoch enthalten die 101 Manieren auch einige ganz amüsante Perlen. Meine zehn persönlichen Highlights waren diese: mehr →
Der Erfolg einer berufstätigen Frau beginnt zwischen 6 und 7:30 Uhr – vor dem Kleiderschrank. Was soll ich zum Meeting anziehen? Zum Kundentermin? Zur Präsentation? Am Ende läuft es bei vielen dann aber doch nur wieder auf den schwarzen Hosenanzug in Kooperation mit seiner eintönigen Partnerin, der weißen Bluse hinaus, und das verbreitet so schon am frühen Morgen Langeweile.
Möchten Sie auch mal etwas Individuelleres, etwas Weiblicheres tragen? Gute Idee! Wenn Sie sich von der Masse der tristen Hosenanzüge abheben, stärkt das Ihre Position auch im Job. Dann können Chefs, Kollegen und Geschäftspartner auch sehen, dass Sie etwas Besonderes sind. Der Business-Dresscode bietet Ihnen dazu genügend Spielraum, optische Alleinstellungsmerkmale zu entfalten. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie in fünf Schritten Ihren kleidungstechnischen USP entwickeln können:
mehr →
Interkulturelle Kompetenz ist in einer globalisierten Wirtschaftswelt essenziell, um mit Kollegen und Kunden respektvoll umzugehen. 95,9 Prozent der deutschen Führungskräfte finden die exakte Kenntnis internationaler Benimmregeln im Geschäftsalltag sehr wichtig und erfolgsrelevant. Gleichzeitig tun sich gerade die deutschen Manager mit gutem Benehmen auf internationalem Parkett erstaunlich schwer. Die einen gebärden sich viel zu direkt und drängen auf einen schnellen Abschluss, statt ihr Gegenüber erst einmal kennenzulernen. Andere setzen sich mit dem Reiseland zu wenig auseinander und verschenken so wertvolle Sympathiepunkte. Wie die Düsseldorfer Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company vor einiger Zeit ermittelt hat, treten deutsche Geschäftsleute vor allem in China, Frankreich, USA, Japan, Russland und Indien regelmäßig in einen Fettnapf. Apropos: Wie parkettssicher fühlen Sie sich im Ausland?
Sie können es hier gerne herausfinden mit einem kleinen Quiz. Zum Teil sind auch mehrere Antworten erlaubt…
mehr →