Optimistic people are financially savvy, but a research study about money shows that too much optimism can lead to financial failure. Extremely optimistic people tend to have short planning horizons and can make foolish money decisions.
Angesichts der sich nahezu täglich dramatisierenden Finanzkrise überraschen einen solche Studien über die Psychologie des Geldes nicht. Aber apropos: Wie ist eigentlich Ihr Verhältnis zum Geld? Psychologen halten ja nicht allzu viel davon:
- Geld demotiviert. Diverse Studien der US-Psychologin Theresa Amabile von der Brandeis Universität zeigen, dass Menschen Ziele weniger wertschätzen, wenn diese mit extrinsischen Motivatoren wie etwa Geld versehen werden. In einem Experiment forderte Sie etwa 72 Studenten auf, Poesie zu schreiben. Einige Studenten wurden mit der Aussicht auf Geld und Ruhm geködert, andere durch die Aussicht mit Worten zu spielen oder sich selbst auszudrücken motiviert. Das Ergebnis war eindeutig: Die extrinsisch motivierten Autoren schrieben nicht nur weniger, sondern auch weniger gut.
- Geld verändert Beziehungen. Menschen, die an Geld denken, setzen andere Prioritäten: Sie stufen Arbeit höher und Beziehungen niedriger ein, so eine Studie von Richard Ryan von der Universität von Rochester, New York. Studenten, die sich Ruhm und Reichtum zum Ziel gesetzt hatten, schilderten ihre Beziehungen zu Freunden und Partnern negativer als ihr Kommilitonen in den Kontrollgruppen. Für sie waren andere Menschen oft nur Mittel zum Zweck.
- Geld macht einsam. In einem Experiment von Kathleen Vohs von der Universität von Minnesota lasen diejenigen, die unter einem Geldscheinposter saßen, lieber einsam ein Buch, statt mit einem Freund in ein Café zu gehen. Wer beim Monopoly-Spiel gewann und reichlich abkassierte, half anschließend kaum noch beim Einsammeln von Bleistiften, die gerade “zufällig” heruntergefallen waren.
- Geld macht nicht glücklich. Der US-Wirtschaftspsychologe Daniel Kahnemann fand heraus, dass sich reiche Menschen keinesfalls häufiger den angenehmen Dingen des Lebens widmen als weniger wohlhabende. Nach einer kurzen Phase des Eingewöhnens finden Arme wie Reiche in ihre alten Rollenmuster zurück: Der Zufriedene bleibt zufrieden, der Jammerer jammert.
- Geld macht sogar unglücklich. Wer viel hat, definiert sich öfter über seinen Besitz, so die Erkenntnis der Sozialpsychologin Marsha Richins von der Universität von Missouri in Columbia. Entsprechend fühlen sich reiche Menschen oft unsicherer, leiden öfter an Ängsten, trinken mehr Alkohol und nehmen häufiger Drogen.




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