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Elan haben: Bedeutung, Vorteile & Tipps – wie steigern?

Wenn Sie sich einer Aufgabe mit vollem Elan widmen, werden Sie auch erfolgreich sein. Das Problem: Der Antrieb ist vergänglich und von vielen inneren und äußeren Faktoren abhängig. Was mit großem Elan beginnt, kann in Unlust und Frust enden. Ein Problem, aber auch die Chance, Ihren Elan gezielt zu beeinflussen. Wir zeigen, was Elan ausmacht und wie Sie ihn steigern – und wie Arbeitgeber elanvolle Mitarbeiter ausbremsen…



Elan haben: Bedeutung, Vorteile & Tipps – wie steigern?

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Bedeutung: Was ist Elan?

Elan ist der begeisterte Schwung und die Energie, mit der Sie sich einer Aufgabe oder einem Projekt widmen. Synonym wird von Motivation, Enthusiasmus, Antrieb oder auch Tatendrang gesprochen. Elanvolle Menschen hängen sich voll rein, sind zielstrebig und lassen sich nicht von Hindernissen ausbremsen. Es ist der Faktor, der entscheidet, ob Sie begeistert und mit Leidenschaft ein Ziel verfolgen oder Aufgaben als langweilig oder nervig empfinden.

Die positive Einstellung ist aber kein Dauerzustand. Sie können sich begeistert einer Aufgabe widmen, doch schon beim nächsten ToDo in Null-Bock-Stimmung verfallen. Auch Ihre Laune kann zu mehr oder weniger Elan führen.

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Vorteile von Elan

Die Begeisterung ist nicht immer da, doch Elan lohnt sich! Er sorgt für die richtige Arbeitseinstellung und hat auch sonst zahlreiche Vorteile:

  • Sie liefern bessere Ergebnisse
    Elan verbessert die Leistungen. Wer begeistert und motiviert agiert, schafft immer mehr als jemand, der antriebslos und gleichgültig handelt. Sie sind bereit, den nötigen Aufwand zu betreiben und geben Ihr Bestes. Statt bei der ersten Hürde aufzugeben oder den einfachsten Weg zu wählen, lösen Sie Probleme und liefern Ergebnisse.
  • Sie haben mehr Spaß
    Elanvolle Menschen haben mehr Spaß an ihren Tätigkeiten. Natürlich gibt es anstrengende und auch nervige Aufgaben. Die passende Einstellung hilft aber darüber hinweg. Sie arbeiten mit mehr Begeisterung und empfinden insgesamt mehr Zufriedenheit und Lebensfreude.
  • Sie werden erfolgreicher
    Ihr Chef wird schnell bemerken, ob Sie voller Elan stecken oder nicht. Die Begeisterung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor – nicht nur, weil Sie bessere Leistungen zeigen. Es ist auch die Leidenschaft und Arbeitsmoral, die Sie erfolgreicher macht. Außerdem sollten Sie sich fragen, ob Sie im richtigen Job sind, wenn Sie sich nicht für die Arbeit begeistern können. Hier kann ein Jobwechsel sinnvoll sein.
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Elan: Was beeinflusst die Begeisterung?

Selbst wenn Sie Ihren Job gerne machen, die Aufgaben und das Arbeitsumfeld mögen, ist Elan nicht von Dauer. Es wird immer Tage geben, an denen Sie weniger Energie haben oder Projekte, bei denen Sie weniger Lust verspüren. Das ist nicht gleich Grund zur Sorge. Ein schwankendes Begeisterungslevel ist ganz normal.

Elan Bedeutung Tipps Vorteile Tatenvolumen Bild

Zahlreiche Faktoren beeinflussen Ihren Antrieb. Wichtig ist es, diese Einflussgrößen sowie deren Wirkung zu verstehen:

  • Energiereserven

    Elan kostet Kraft und Energie, die erst einmal vorhanden sein müssen. Sind Ihre Energiereserven leer, ist spüren Sie auch wenig Motivation und Begeisterung für Ihre Arbeit. Stattdessen kommt es zu Überforderung, Stress, Müdigkeit und körperlicher oder mentaler Erschöpfung. Hier hilft nur: Akkus wieder aufladen und Zeit zur Erholung nehmen. Mit neuer Energie sind Sie auch wieder elanvoller.

  • Projekte und Aufgaben

    In jedem Job gibt es unterschiedliche Aufgaben. Die einen liegen Ihnen und werden begeistert erledigt. Andere sind langweilig, stumpfsinnig oder einfach nicht Ihr Ding. Bei diesen geht der Elan schnell verloren – teilweise sogar übergreifend auf andere Aufgaben. Aber auch diese müssen erledigt werden. Dabei müssen Sie an Ihrer Einstellung arbeiten, damit Sie weiterhin elanvoll bleiben können.

  • Ziele

    Haben Sie große oder kleine Ziele? Dann arbeiten Sie vermutlich mit Elan daraufhin, um diese auch zu erreichen. Sie haben einen Plan und wissen, was Sie tun müssen. Die Zielstrebigkeit setzt Energien frei und Sie können auch 120 Prozent geben. Haben Sie hingegen keine Ziele – oder entwickeln sich weg von ihren Zielen – geht der Enthusiasmus verloren. Sie wollen Ihre Energie für die eigene Zielsetzung nutzen. Ist das nicht möglich, kommt es zu Unlust und Frust.

  • Belohnungen

    Gute Leistungen und voller Einsatz müssen belohnt werden. Das kann ein gutes Gehalt sein, aber auch Anerkennung, Respekt und Lob steigern den Tatendrang. Andersherum gilt: Wird die Arbeit als selbstverständlich betrachtet, geht die Energie verloren. Warum anstrengen, wenn es niemand merkt oder honoriert?

  • Routine

    Routine und Langeweile sind natürliche Feinde des Elans. Jeder Tag gleicht dem anderen, die Abläufe sind über lange Zeit unverändert und Abwechslung gibt es nicht? Das raubt Energie und schläfert regelrecht ein. Solch einen Kreislauf müssen Sie durchbrechen. Sorgen Sie für Veränderungen. Schon ein Tapetenwechsel kann Wunder bewirken und neuen Elan entfachen.

Unternehmen vernichten den Elan von Mitarbeitern

Arbeitgeber sollten großes Interesse am Elan ihrer Mitarbeiter. Schließlich sorgt dieser für ein erfolgreicher, motiviertes und zufriedenes Team. Leider zeigt die Erfahrung aus der Praxis: Meist sind es ausgerechnet Unternehmen und Führungskräfte, die dem Elan von Angestellten im Weg stehen. Ein häufiger Grund: Das Fehlen von Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter. Top-Leistungen, Überstunden oder zusätzliche Aufgaben – alles wird erwartet, doch es gibt weder Dank noch Anerkennung dafür.

Ein weiterer Faktor: Führungskräfte gehen nicht auf Ideen und Vorschläge von Angestellten ein. Die Begeisterung für Chancen oder Veränderungen wird im Keim erstickt. Gerne mit dem Totschlagargument „Das haben wir schon immer so gemacht…“ Auch schlechtes Delegieren von Aufgaben und Verantwortung macht den Elan zunichte.

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Tipps: So steigern Sie Ihren Elan

Sie können nicht alles elanvoll machen, aber trotzdem daran arbeiten, Ihren Elan zu steigern. Durch die folgenden Tipps können Sie mit mehr Begeisterung an Aufgaben herangehen – auch an die Dinge, auf die Sie weniger Lust haben. 4 Tipps für mehr Elan:

🎯 Arbeiten Sie an Ihrer Leistungsbereitschaft

Hin und wieder darf der Elan fehlen, wird dies hingegen zum Dauerzustand, sollten Sie an Ihrer Einstellung arbeiten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Leistungsbereitschaft, machen Sie sich bewusst, warum Sie Ihren Job gerne machen und aus welchen Gründen Sie sich dafür entschieden haben. Manchmal braucht es Erinnerungen an die eigene Motivation, um wieder elanvoll zu arbeiten.

🎯 Gönnen Sie sich Pausen

Elan bedeutet, möglichst viel zu tun und so lange wie möglich zu arbeiten? Falsch! Dabei überschreiten Sie nur Ihre Grenzen und schuften bis zur Erschöpfung. Besser ist es, regelmäßige Pausen zu machen. Damit schützen Sie nicht nur Ihre Gesundheit, sondern erhalten auch genügend Energie. Nur so können Sie voller Elan und Begeisterung arbeiten und große Produktivität erreichen.

🎯 Verbessern Sie die Kommunikation

Durch eine bessere Kommunikation können Sie im Job den eigenen Elan spürbar steigern. Mit klaren Absprachen werden Aufgaben optimal verteilt, die Stärken aller Mitarbeiter genutzt und Fehler verhindert. So können alle Beteiligten mit mehr Elan loslegen. Ebenso wichtig ist Feedback. Was ist gut gelaufen? Was könnte durch welche Maßnahmen verbessert werden? Wird es richtig umgesetzt, führen Lob oder auch konstruktive Kritik zu mehr Enthusiasmus.

🎯 Denken Sie positiv

Ein oft unterschätzter Tipp: Eine positive Denkweise ist die Grundvoraussetzung für elanvolles Arbeiten. Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie von Anfang an denken „So eine dumme Aufgabe…“, wird natürlich jeglicher Elan fehlen. Mit einer positiven Einstellung sieht es ganz anders aus. Konzentrieren Sie sich auf Chancen, Herausforderungen, mögliche Erfolge und den Nutzen, den eine Aufgabe für Sie, das Team oder ein Projekt bringt.

🎯 Hinterfragen Sie Ihren Job

Als letzter Tipp gilt: Fehlt Ihnen im Job jegliche Begeisterung, haben Sie vielleicht einfach den falschen Beruf – oder zumindest Arbeitgeber. Reflektieren Sie Ihre berufliche Situation. Fragen Sie sich ehrlich: Bin ich in dem Beruf, der mir Spaß macht? Möglicherweise braucht es einen Jobwechsel, damit Sie neuen Elan empfinden.


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[Bildnachweis: Karrierebibel.de, KI]

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