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Perfekt sein: Warum daneben zu sein für Sie perfekt ist


Ein Gastbeitrag von Stefan Reutter

Was brauchen Sie, um trotz allen Drucks dem Daily Business mit einer gewissen Leichtigkeit zu begegnen? Was brauchen Sie, um aus Ihrem Leben einen Erfolg zu machen? Sie brauchen keine Perfektion, sondern echte Könnerschaft in Lebenskunst…


Perfekt sein: Warum daneben zu sein für Sie perfekt ist

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Was ist Lebenskunst?

Lebenskunst ist die Fähigkeit, mit Herausforderungen gelassener umzugehen. Beherrschen Sie diese Kunst, meistern Sie Situationen mit leichter Hand.

Ob das nun der Stress im Job ist oder die Herausforderungen, die Eltern täglich erleben – oder beides. Lebenskünstler sind bei allem, was Sie tun, immens erfolgreich, weil es ihnen gelingt, auf den verschiedensten Ebenen des Lebens eine gute Resonanz zu erzeugen – oder kurz: Wirksamkeit. Also eine wirksame Balance zwischen einem hohen Anspruch an sich selbst und einer inspirierenden Leichtigkeit, ihr Leben zu leben.

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Perfekt sein ist kein freudvolles Ziel

Mir hat es schon die ganze Zeit in den Fingern gekribbelt, diesen Gedanken hinzuschreiben. Jetzt ist der perfekte Moment dafür gekommen: „Die Dosis macht das Gift!“ Das schrieb schon Paracelsus, der Forscher und Begründer einer neuen Heilkunde. Und wenn es um Perfektion geht, dann stimmt das gleich dreimal!

Ich liebe es, wenn Menschen einen hohen Anspruch an sich selbst haben. Ich stehe auf gute Leistungen. Und ich mag es, wenn Menschen die Dinge, die sie machen, sehr gut machen wollen. Wenn jemand eine anspruchsvolle Vision von sich hat, sein Leben kunstvoll leben möchte…

Aber wenn der hohe Anspruch bedeutet, perfekt sein zu wollen; wenn nicht die kleinste Abweichung von der Vision erlaubt ist; wenn fünf Millimeter neben der Spur nicht tolerierbar sind, dann ist es vorbei mit meiner Liebe: Denn zu viel ist zu viel des Guten.

Zu viel Anspruch an Perfektion sorgt in so einem entscheidenden Maße für ein „zu wenig“ an Lebensfreude, dass ich „Nein“ zur Perfektion sage. So viele Menschen haben Probleme mit ihren eigenen Ansprüchen oder den Ansprüchen, die andere an sie haben, dass das Streben nach Perfektion einen Druck erzeugt, der den Kessel explodieren lässt. Der Körper verkrampft sich und aus Krampf entsteht Kampf.

Ich Kann Nicht Mehr Spruch Jeden Tag Funktionieren Funktioniert Nicht

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Wer perfekt sein will, sagt ständig Nein!

Der Anspruch, alles perfekt zu machen, sorgt dafür, dass Sie ständig mit sich selbst im Clinch sind. Ständig werden Stresshormone ausgeschüttet. Alle Leichtigkeit geht flöten. Freude macht so ein Leben nicht. Wenn Sie vor lauter Perfektionsanspruch verkrampft sind, sind Sie ständig in einem negativen Selbstgespräch.

So erging es einem jungen Fußballspieler vor vielen Jahren: Er wollte das perfekte Spiel spielen. Da saß der Bonhof auf der Tribüne, der ihn vielleicht in den Kader der U18 holen würde. Dieser junge Kerl dachte deshalb: „Ich darf jetzt keinen schlechten Ball spielen! Ich darf keinen Fehlpass riskieren!“ Dass er so dachte, weiß ich ganz sicher: Ich war dieser junge Fußballspieler! Und ich blieb in diesem Spiel weit unter meinen Möglichkeiten, weil ich im Krampf-und-Kampf-Modus war. Nicht gut…

Auch wenn ich das Glück hatte, dass mich Rainer Bonhof trotzdem nominierte: Mit diesem Perfektionismus bremste ich mich viele Jahre aus. Ich habe erst später erfahren und erlebt, warum es für meinen persönlichen Erfolg und die Freude am Leben so wichtig ist, nicht zu perfekt sein zu wollen.

Ganz ehrlich: Perfektion will keine Sau sehen!

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Wer mag schon perfekte Menschen?

Vor rund 50 Jahren entdeckte der US-amerikanische Psychologe Elliot Aronson in einem Experiment den sogenannten Pratfall-Effekt: Der besagt, dass eine angesehene Person, wenn ihr kleine Missgeschicke passieren, sympathischer wird. Menschen, die zu perfekt wirken, wirken nicht sympathisch. Erst ein kleines Missgeschick lässt sie einnehmender auf andere wirken.

Ich habe das lange nicht verstanden: So habe ich mich bei meinen Vorträgen immer um die totale Perfektion bemüht. Konnte anderthalb Stunden wie gedruckt reden, hatte den ganzen Text im Kopf, konnte ihn inszenieren. Super! Aber ich erreichte die Menschen damit nicht so, wie ich es mir wünschte. Ich erzeugte nicht die Resonanz, die möglich gewesen wäre. Weil ich zu perfektionistisch war!

Erst als ich begann, ganz natürlich mit meinen Fehlern zu leben und mir auch den Raum gab, innerhalb der Struktur freier zu agieren, da klappte das immer besser mit der Resonanz.

Wenn ich heute merke, dass es zu perfekt läuft, dann erlaube ich mir bewusst, kleine Fehler zu machen. Ich lerne die paracelsussche Dosis-Erkenntnis als Teil meiner persönlichen Lebenskunst zu erfahren: Es ist die schönste Kunst, die Balance zu finden zwischen dem hohen Anspruch, den ich an mich selbst habe – und dem Wissen, dass ich dafür nicht perfekt sein muss. Ich lebe mein bestes Ich in aller Leichtigkeit.

Erst diese Balance ist perfekt, weil sie auf die richtige Weise daneben ist. Die richtige Dosis eben.

Über den Autor
Stefan Reutter ist Autor, Coach und Lebenskünstler. Er bildet Menschen aus, mal als Trainer in Seminaren, mal als Coach, Redner oder mehrfacher Buchautor und hilft ihnen dabei, das Beste aus sich herauszuholen. In seinem dritten Buch „Lebenskunst macht Glück“ zeigt er seinen Leserinnen und Lesern Wege auf, wie sie ihr Leben souveräner leben können und wirksamer in dem werden, was sie tun.

[Bildnachweis: Stefan Reutter, Karrierebibel.de]

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