TIPPS, TOOLS & DOSSIERS

Arbeitgebercheck: Worauf Personaler achten

Formal unterscheiden sich die Anforderungen an Bewerber kaum: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – die gehören zu jeder Bewerbung dazu. Ebenso korrekte Schreibweisen oder eine individuelle Ansprache. Aber wie so oft stecken die Tücken im Detail. Am Ende setzt eben doch jedes Unternehmen andere Schwerpunkte, worauf es bei Bewerbungen achtet. Beim einen kommt es vor allem auf die Soft Skills und die sozialen Fähigkeiten des Bewerbers an, während das Unternehmen primär auf die fachlichen Qualifikationen oder das Layout der Bewerbungsunterlagen achten.

Top-Arbeitgeber im Test

Logo-Arbeitgebercheck-Karrierebibel

Um Ihnen einen Einblick in die Auswahlprozesse von Unternehmen sowie einen Überblick zu verschaffen, worauf Sie sich bei der Bewerbung bei Ihrem Top-Arbeitgeber einstellen müssen, haben wir den Arbeitgebercheck geschaffen: Einen einheitlichen Fragebogen, der die wichtigsten Fragen zum Bewerbungsprozess beinhaltet und den namhafte Unternehmen und Arbeitgeber ausführlich beantworten.

In der folgenden Liste sammeln und verlinken wir all die bisherigen Interviews, zeigen Ihnen im Zweifel aber auch, wer sich den (harmlosen) Fragen doch nicht stellen wollte. So oder so entsteht dabei für Sie ein enorm wertvoller Fundus, den Sie bei Ihrer nächsten Bewerbung zu Ihrem Vorteil nutzen können. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg – und bei der Lektüre viele Aha-Erlebnisse…


Der Arbeitgebercheck: Das sollten Bewerber vorher wissen!

Die Unternehmen und Arbeitgeber werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Zum Check einfach auf den Namen klicken…

  • Accenture

    Das größte Tabu? Copy/Paste-Fehler und dabei am besten noch eine andere Stelle oder ein anderes Unternehmen erwähnen.

  • Allianz

    Keine Bewerbungsmappe. Seit einiger Zeit haben Bewerber die Möglichkeit, sich direkt über unseren globalen Stellenmarkt online zu bewerben – und das auf mehrere Stellen gleichzeitig und mit einer automatischen E-Mail, sobald ein zu ihnen passender Job neu verfügbar ist.

  • Audi

    Bei Audi haben wir den Bewerbungsprozess auf eRecruiting umgestellt. Daher nehmen wir ausschließlich Bewerbungen über unser Online-Stellenportal entgegen.

  • BASF

    Für ein aussagekräftiges und überzeugendes Anschreiben sollte eine Seite genügen.

  • Bayer

    Bewerbungen nur online, kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Anschreiben maximal auf zwei, besser auf einer Seite – authentisch und prägnant.

  • BMW

    Das ist abhängig von der jeweiligen Stelle. Im Bereich Marketing zum Beispiel kann das Anschreiben gerne kreativer sein. Andere Bereiche bevorzugen ein klassisches Anschreiben.

  • Capgemini

    Am liebsten gleich digital per Online-Bewerbungsformular oder E-Mail, dann geht es am schnellsten – auch für den Bewerber.

  • Daimler

    Wir freuen uns über ein Foto, denn es rundet eine Bewerbung ab und gibt ihr ein Gesicht.

  • Datev

    Ein absolutes No-Go ist, wenn der Bewerber sich wenig oder gar nicht über uns informiert hat und dann erst einmal von uns Informationen einfordert.

  • Detecon

    Lieber klassisch, aber mit interessanten Inhalten! Ganz oft fehlt die Wechselmotivation, die uns sehr interessiert. Bei Absolventen möchten wir im Anschreiben lesen können, dass sie für die Beratung brennen und warum.

  • Deutsche Bank

    [Angefragt, Teilnahme abgelehnt]

  • Deutsche Telekom

    [Angefragt, Antworten nicht]

  • IBM Deutschland

    [Angefragt, Antworten nicht]

  • Kelly Services

    Da wir gerne möglichst nachhaltig arbeiten, sind uns Online-Bewerbungen beziehungsweise Bewerbungen per Email am liebsten. Diese können schneller bearbeitet werden und der Kandidat erhält schneller Feedback.

  • Krones

    Wenn auch noch nicht weit verbreitet, kann ein Video oder ein Blog gerne als Ergänzung zur klassischen Bewerbung genutzt werden, um die eigene Präsentation umfassender zu gestalten. Das Bewerberbild kann durch den Einsatz ergänzender Medien noch runder werden.

  • Lufthansa

    Naja, genial ist es nicht, aber ein paar freundliche Worte zum Abschied am Ende des Gesprächs bleiben in guter Erinnerung.

  • Microsoft

    Wenn überhaupt, dann „bingen“ wir unsere Kandidaten ;-)

  • O2 Deutschland

    [Angefragt, keine Antwort]

  • Otto

    Manche Kandidaten schicken uns ergänzend zur klassischen Unterlage auch Links zu eigenen Blogs oder Youtube-Videos. Diese schauen wir uns gerne an.

  • Philips

    Wichtig ist für uns, dass die Bewerbung authentisch und in sich stimmig ist. Der Einstiegssatz sollte zur Person und zur Position passen. Es ist nicht für sinnvoll, sich stundenlang an einzelnen Sätzen aufzuhalten.

  • PwC

    Content is King: die Qualität der Verpackung ist für uns nicht entscheidend. Am liebsten sind uns aber Online-Bewerbungen.

  • Scout24

    Wenn das Video oder der Blog richtig gut gemacht sind, warum nicht?! Die Betonung liegt hier allerdings auf „richtig gut“. Wir haben leider schon öfter die Erfahrung gemacht, dass Videos in vielen Fällen Bewerber eher diskreditieren.

  • Siemens

    Wir akzeptieren ausschließlich Online-Bewerbungen.

  • TUI

    Eine klassische Bewerbungsmappe wird bei uns nicht mehr benötigt. Und auch den Gang zum Briefkasten kann sich der Bewerber sparen.

  • Vodafone

    [Angefragt, Keine Antwort]

Apropos Arbeitgeber und Stellenanzeigen…

Stellenanzeigen finden Sie auf www.karrieresprung.de.

Arbeitgebercheck: Ist Ihr Bewerbungsprozess transparent?

Dann sollte auch Ihr Unternehmen in dieser Liste nicht fehlen! Mailen Sie uns an oder laden Sie sich gleich den Arbeitgebercheck-Fragebogen herunter und mailen Sie uns diesen ausgefüllt wieder zurück.

Mitmachen lohnt sich doppelt: Sie bekommen künftig bessere Bewerbungen und sammeln obendrein Pluspunkte für Ihr Arbeitgeberimage.

Arbeitgebercheck-Fragebogen: runterladen, ausfüllen, zurückschicken

  • Word-Doc
  • PDF-Dokument
[Bildnachweis: venimo by Shutterstock.com]


  • Nina

    Vielen Dank für die Tipps auf der gesamten Website, das eine oder andere hat mir bereits sehr geholfen! Allerdings vermisse ich etwas die Branchenvielfalt. Die Tipps beziehen sich in der Regel auf reine Wirtschaftsunternehmen. Wie sieht es denn zum Beispiel im Gesundheitsbereich aus? Worauf achten z.B. Krankenhäuser bei ihren Bewerbern besonders und was sollte man da als Bewerber anders machen als bei Unternehmen die rein profitorientiert arbeiten? Da sind dann wahrscheinlich eher soziale Fertigkeiten gefragt.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*