Was ist Erfolg? Definition, Beispiele und Sprüche

Erfolg bezeichnet allgemein das Erreichen selbst gesteckter Ziele oder das Eintreten eines beabsichtigten, positiven Ergebnisses. Gleichzeitig ist Erfolg etwas höchst Individuelles: Jeder definiert persönlichen oder beruflichen Erfolg für sich anders – überdies kann sich die Definition im Laufe des Lebens verändern und hängt stark von den persönlichen Werten und Zielen ab. Wichtige Beispiele für Erfolg sowie Tipps, wie Sie (noch) erfolgreicher werden…

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Unterschiedlich Bedeutungen von Erfolg

Erfolg ist nicht gleich Erfolg. Zwar wird dieser häufig an Symbolen wie Noten, Gehalt oder Karriere gemessen. Der Begriff hat aber – je nach Kontext – verschiedene Dimensionen. Unterschieden werden etwa:

  • Beruflicher Erfolg

    Klassisch wird dieser gemessen am Gehalt, am sozialen Status im Unternehmen sowie am beruflichen Aufstieg, also etwa den Beförderungen oder der Anerkennung als Fachkraft.

  • Persönlicher Erfolg

    Er beinhaltet vor allem die eigene Lebensqualität, die Gesundheit sowie ein stabiles soziales Umfeld.

  • Wirtschaftlicher Erfolg

    Diese Definition bezieht sich hauptsächlich auf das positive Ergebnis unternehmerischen Handelns, gemessen an Umsatz, Rendite oder Kundenzufriedenheit. Sie kann aber ebenso den persönlichen Reichtum meinen.

Allein an diesen Dimensionen merken Sie schon: Was Erfolg ist, definiert jeder Mensch anders bzw. legt hierbei andere, individuelle Schwerpunkte. Das ist aber auch vollkommen in Ordnung. Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es hierbei nicht.

Beispiele für Erfolg-Definitionen

Wie unterschiedlich die Erfolgsdefinitionen ausfallen können, zeigt schon eine repräsentative Linkedin-Umfrage. Danach definierten die Teilnehmer mehrheitlich Erfolg so:

Synonyme für Erfolg

Häufige Synonyme für Erfolg sind Gelingen, Durchbruch, Triumph oder (positives) Ergebnis. Umgangssprachlich wird auch von einem „großen Wurf“ oder einer Erfolgsgeschichte gesprochen. Übersetzt auf Englisch bedeutet Erfolg „success“. Je nach Zusammenhang können ebenso die Begriffe „result“, „profit“ oder „outcome“ gemeint sein. Hier zwei Beispiele:

  • „It was a complete success“ = Es war ein voller Erfolg.
  • „As a result we arrived too late“ = Als Ergebnis waren wir zu spät./li>
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Erfolg ist kein Glück

Für viele Menschen bedeutet Erfolg, einfach nur glücklich zu sein. Gleichzeitig sollten Sie Erfolg und Glück nie verwechseln! Erfolg zu haben, bedeutet nicht, Glück zu haben. Zumindest nicht, wenn man unter Glück einen unerwarteten, positiven Zufall versteht. Glück ist willkommen – wie ein Lottogewinn. Erfolg dagegen ist kein Glücksfall: Er wird stets gemacht – und maßgeblich bestimmt durch unsere eigenen Ziele. Nur daran lässt er sich schließlich messen. Gleichzeitig haben wir es damit selbst in der Hand, wie wir diese definieren und erreichen – durch Fleiß und Disziplin, durch clevere Strategien oder durch klare Prioritäten, die wir konsequent verfolgen.

Zugegeben, die Voraussetzungen hierfür sind ungleich verteilt: Manche Menschen sind von Geburt an im Vorteil, haben bessere Gene, sind attraktiver und intelligenter, haben mehr Geld oder starten aus einem Elternhaus, das ihnen Türen und Chancen öffnet. Trotzdem zeigen Studien immer wieder: Der größere Erfolgsschlüssel steckt in der Willenskraft (Fachbegriff: Volition). Das Leben besteht eben nicht nur aus den Dingen, die uns passieren, sondern aus dem, was wir daraus machen.

Erfolg ist eine Attitüde

Damit wird beruflicher, persönlicher oder wirtschaftlicher Erfolg in erster Linie zu einer einfachen Attitüde – reiner Einstellungssache. Oder wie es Autor Charles Swindoll einmal formulierte: „Das Leben ist zu 10 % was uns passiert und zu 90 % wie wir darauf reagieren.“ Fehler passieren. Scheitern gehört ebenso dazu. Aber nicht jeder reagiert darauf gleich bzw. gleich positiv und konstruktiv. Denken Sie nur an folgende Prominente:

  • Der Hollywood-Schauspieler Jim Carrey flog mit 15 Jahren von der Schule und lebte eine Zeit ärmlich in einem Wohnwagen.
  • Der Multimillionär Richard Branson litt einst an Dyslexie (Lese-/Schreibschwäche) und hatte in der Schule nur schlechte Noten.
  • Der Bestseller-Autor Stephen King suchte anfangs verzweifelt einen Verleger für sein erstes Buch. Alle lehnten ab.
  • Die US-Moderatorin Oprah Winfrey wurde von ihrem Cousin und Onkel sexuell belästigt und mit 14 schwanger. Sie verlor ihr Kind und riss von zu Hause aus.

Allesamt hatten sie schlechte Startbedingungen – und gehören heute zu den einflussreichsten oder reichsten Menschen ihrer Zeit. Der Unterschied war ihre Haltung und Willenskraft!

Was ist das Gegenteil von Erfolg?

Viele Menschen glauben, das Gegenteil von Erfolg sei Misserfolg oder Scheitern. Dabei sind Niederlagen ein wichtiger Teil des Erfolgs – aus ihnen lernen wir nachweislich am meisten. Mehr noch: Rückschläge gehören zum Erfolg dazu. Sie vergrößern ihn, indem man diese überwindet. Mehr noch: Wer scheitert, hat es immerhin versucht, war aktiv und hat etwas gewagt! Auch das ist eine Leistung und ein Fortschritt – unabhängig vom Ergebnis. Deshalb ist das wahre Gegenteil von Erfolg: Nichtstun. Wer nichts wagt, kann auch nie gewinnen.

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Was ist persönlicher Erfolg?

Die meisten Definitionen betonen den Zusammenhang von Zielen und ihrem Erreichen. Daneben gibt es noch weitere Interpretationen: Was ist zum Beispiel, wenn jemand Auszeichnungen wie einen Nobelpreis oder einen Oscar erhält? Diese kann man sich als Karrieredurchbruch oder Anerkennung für das Lebenswerk wünschen. Die meisten Menschen arbeiten aber nicht zielstrebig darauf hin. Vielmehr ist es ihre intrinsische Motivation, die sie antreibt, jeden Tag etwas besser zu werden.

Tatsächlich verbinden die meisten Menschen ihr persönliches Erfolgserleben gar nicht mal so sehr mit dem Beruf und Job. Der ist heute eher zweitrangig. An erster Stelle stehen Selbstverwirklichung, Gesundheit und die Zeit, die sie mit ihren Liebsten verbringen. Allerdings – das muss man dazu sagen – müssen sich Karriere und persönlicher Erfolg nicht ausschließen. Im Gegenteil: Sie können sich symbiotisch ergänzen.

Psychologie: „Flow“ erklärt Erfolgserlebnisse

Der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi entwickelte schon vor Jahren die sogenannte Flow-Theorie. Danach geraten Menschen in einen Glückszustand, wenn sie in etwas völlig vertieft sind und restlos in dieser Tätigkeit aufgehen. Das kann ein Flow-Job ebenso sein wie ein geliebtes Hobby. Wichtig für das Flow-Erleben ist, dass sich die Person an der Grenze zwischen Unter- und Überforderung bewegt. So entsteht keine Langeweile, gleichzeitig gibt es noch Herausforderungen, an denen wir wachsen können – Erfolgserlebnisse inklusive, wenn wir die Aufgabe gemeistert haben. Auch das kann Erfolg sein: Nicht ein möglichst hohes Gehalt, sondern ein Job mit vielen Flow-Momenten.

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Gibt es eine Abkürzung zum Erfolg?

Heute gibt es zahlreiche Erfolgstrainer, die teilweise das Blaue vom Himmel und den Erfolg über Nacht versprechen. Achtung: unseriös! Die Wahrheit ist: Eine Abkürzung zum Erfolg gibt es nicht. Es gibt zwar viele Wege, ein Ziel zu erreichen. Welcher davon der richtige ist, entscheidet sich aber häufig erst in der Rückschau. Und das muss nicht zwingend der kürzere sein.

Hinzu kommt, dass jeder Erfolg seinen Preis hat. Erfolg kostet – manchmal Zeit, manchmal Geld, manchmal aber auch Freunde, die eigene Ehe, die Gesundheit. Dessen sollten Sie sich immer bewusst sein, und einerseits überlegen, mit wem Sie sich vergleichen – und ob Sie bereit sind, diesen Preis zu bezahlen.

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Sprüche zu Erfolg und Motivation

Viele Dichter und Denker haben sich ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt. Dabei herausgekommen sind zahlreiche Erfolgsweisheiten sowie Sprüche über Erfolg. Die folgende Auswahl dient zur weiteren Inspiration und zum Nachdenken:

  • „Das kalte Wasser wird nicht wärmer, wenn du später springst.“
  • „Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.“
  • „Alles, was du willst, ist auf der anderen Seite der Angst.“
  • „Du bist nicht so weit gekommen, um nur so weit zu kommen.“
  • „Schmerz ist vergänglich, Erfolg bleibt für immer.“
  • „Kleine Schritte sind besser als keine Schritte.“
  • „Das Geheimnis des Erfolgs ist anzufangen.“
  • „Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.“
  • „Das Leben ist zu kurz für irgendwann.“
  • „Du schaffst das! Ende der Geschichte.“
  • „Erfolg hat 3 Buchstaben: T-U-N.“

FAQ – Häufige Fragen zum Erfolg

Wer entscheidet, was Erfolg ist?

Erfolg ist keine allgemeingültige Größe, sondern wird von jedem Menschen individuell definiert. Was für die eine Person ein Erfolg ist, kann für eine andere kaum Bedeutung haben. Entscheidend ist daher nicht, was andere als Erfolg ansehen, sondern welche Ziele, Werte und Maßstäbe für Sie persönlich wichtig sind.

Braucht Erfolg Sinn?

Ja. Denn Erfolg fühlt sich in der Regel erst dann erfüllend an, wenn er mit den persönlichen Werten und Zielen im Einklang steht. Äußerer Erfolg allein führt nicht automatisch zu Zufriedenheit. Erst wenn Sie wissen, warum Ihnen etwas wichtig ist, gewinnt der damit verbundene Erfolg an Bedeutung und wirkt nachhaltiger.

Wie fühlt sich Erfolg an?

Erfolg kann sich als Freude, Stolz, Erleichterung oder innere Zufriedenheit anfühlen. Welche Gefühle im Vordergrund stehen, hängt von den persönlichen Zielen und der Bedeutung des Erreichten ab. Oft entsteht das stärkste Erfolgsgefühl, wenn wir wissen, dass sich unser Einsatz und die Ausdauer ausgezahlt haben.

Muss ich überhaupt erfolgreich sein?

Kurze Antwort: Nein. Sie müssen überhaupt nicht erfolgreich sein, um ein erfülltes Leben zu führen. Viel wichtiger ist, dass Sie Ihren eigenen Weg gehen und Ihre persönlichen Ziele und Werte ernst nehmen. Erfolg ist kein Muss, sondern eine individuelle Entscheidung darüber, was für Sie ein gelungenes Leben ausmacht. Umgekehrt gibt es sogar die Angst vor dem Erfolg.


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