Kaizen für die Website

LinksGerade bei Mitra entdeckt: Hinter dem Kaizen-Konzept steckt die Idee, Prozesse und Arbeitsabläufe stetig zu verbessern, optimieren und vereinfachen. Als Ergebnis sollen so Produkte und Dienstleistungen, mit ausgezeichneter Qualität höchste Kundenzufriedenheit erzielen. Warum soll Kaizen nicht auch für eine Website funktionieren?, fragt sich Renato und adaptiert die Prinzipen Seiri (Ordnung schaffen), Seiton (alles am richtigen Platz), Seiso (Arbeitsplatz sauber halten), Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn) und Shitsuke (Disziplin) für Webseiten. Lesenswert!

Mitarbeiterrückgewinnung

Burkhard Schneider beschreibt in seinem Blog Best-Practise eine Aktion des britischen Virgin-Konzerns, ehemalige Mitarbeiter wieder zurück zu holen: Nach ca. 6 Wochen bekommen die Ex-Mitarbeiter eine Postkarte mit der Bitte wieder zurückzukehren. Denn genau nach dieser Zeit hatten die Ex-Mitarbeiter die Möglichkeit sich ein Bild vom neuen Unternemen zu machen. Und es zeigt sich meistens, dass das Gras hier auch nicht grüner ist und die versprochene neue Herausforderung gar nicht existiert. Gerne kommen dann die Ex-Mitarbeiter wieder zum alten Arbeitgeber zurück. Ein interessantes Modell verloren gegangenes Kapital wiederzugewinnen. Und vermutlich langfristig billiger: Geläuterte Mitarbeiter, die wissen, dass das Gras anderswo auch nicht grüner ist, sind loyaler.

Körpersprache im Vorstellungsgespräch

Cornelia vom Bewerberblog zerpflückt derweil in einer neuen Serie typische Haltungsfehler im Vorstellungsgespräch – in Wort und (!) Bild. Amüsant und absolut richtig!

Faire Angebote wirken länger

Nadja Rosmann von Think.Work.Different hat wiederum eine interessante US-Studie ausgegraben. Danach aktiviert faires Verhalten die Belohnungszentren im Gehirn – und zwar unabhängig davon, wie hoch der verhandelte Gewinn ausfällt. Die Wissenschaftler untersuchten im Magnetresonanztomographen wie Probanden auf unterschiedliche Angebote reagieren. Die als fair erachteten Offerten aktivierten Hirnregionen, die mit positiven Gefühlen verbunden sind selbst noch bei sehr geringen Summen. Die unfairen Angebote dagegen riefen negative Effekte hervor.

Von der Kunst sich hochzuschleimen

Zum Schluss noch ein schönes kurzes Stück von Alpha-Blogger Guy Kawasaki: The Art of Sucking Up.

There is an art to sucking up. Done too blatantly it will backfire. Done too weakly, you won’t get what you want. The perfect suck up contains the following elements: Credibility. Empathy. Utility. Gratitude. Obligation. Fluidity. Flattery.